Leichte schnelle Liege mit Standardkomponenten

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weshalb gibts wohl soviel youtube videos wie man lernt ein cruzbike zu fahren?sind auch einige stürze am anfang zu sehen.
 
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wahrscheinlich wirste auf DeinSchlauch auch genausoviele Videos von wie lerne ich Einrad, Skateboard, Waveboard, Inliner usw. fahren.... finden
 
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Mich würde ja mal interessieren, wie viele Fahrer tatsächlich vom Vorderantrieb zum Hinterantrieb gewechselt sind, weil sie Gripprobleme hatten.
Mindestens einer: https://recumbent-cyclist.com/bikes/cruzbike-v20/
Auf schottischen Nebenstrassen bei Dauernieselregen und bis zu 20% Steigung hat ihm die V20 wegen Traktionsproblemen einfach keinen Spass gemacht, und deshalb ist er zum M5 CHR gewechselt. Wenn ich nur dort auf sehr steilen Anstiegen mit schlechtem Strassenbelag und meist bei Nässe unterwegs wäre, würde ich mir das wohl auch überlegen.
 
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und auch bei hohen geschwindigkeiten ist es gewöhnungsbedürftig.die beine sind halt direkt mit der lenkung verbunden,mal kurz sich in den sitz drücken um die position mal bischen zu verändern will gelernt sein.aber er hat sicherlich es auf den punkt gebracht,wer damit zurecht kommt,für den kann es das traumrad sein.
 
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Gut, kommt für mich nicht in Frage.
Lightning und co auch nicht, ich möchte das, was an Rennern verbaut wird.
Damit wären wir beim CA 3 oder Pelso. Gibt es jemand, der schon beide gefahren hat und praktische Erfahrungen über die Unterschiede gesammelt hat? Unterschiedliche Sitzhöhe ist mir klar.
 
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Nachtrag: im link schreiben user, dass man mit dem Pelso besser den Berg hoch kommt. Kann ich mir aber nicht vorstellen, denn die Geometrie vom CA3 und vom Pelso ist ähnlich (nur auf einer anderen Sitzhöhe). Was ich beim Pelos besser finde: dass auch breitere Reifen zum Einsatz kommen können. Die Limitierung max. 28-622 vorne und 32-622 hinten beim CA3 finde ich etwas nervig. Lenker vom Pelso finde ich besser, denn man kann ihn flexibler an die eigenen Vorlieben anpassen. Das S vom Pelso ist Vierkant. Ob das jetzt stabiler ist (weniger flex)? Flex spüre ich auf dem CA3 keinen, wiege aber auch nur 70kg. Wenn ich bei 10-11% am Berg mit dem CA3 anfahren muss, finde ich das nicht so dolle (evtl. wg. der Tretlagerüberhöhung, wobei die beim AT1 auch schon 20cm beträgt).
 
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(rei) was MBB angeht, da wissen doch inzwischen alle, dass ich nicht nur aus der Theorie darüber schreibe...

Ich werf noch als Frage bzw. Überlegung rein: wenns nur um ein paar Zentimeter geht beim Stickbike (Sitzhöhe), dann wär heutzutage wohl die Laufradwahl in ETRTO 584 am zielführendsten (anstatt 559, 571...) oder? Gleiches für "Extrem" Midracer Geometrien für kurzbeinigere, also z.B.
M-Racer hinten 622, vorne 584; wär dann halt die Frage, finde ich da ne passende VR-Gabel (nicht tapered, oben schmal und leichtes Gesamtgewicht...) Bei Bachettas: ist die Tretlagerüberhöhung bei richtiger Rahmengröße nicht ziemlich moderat?
 
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ist die Tretlagerüberhöhung bei richtiger Rahmengröße nicht ziemlich moderat?
tatsächlich nur 3mm mehr, gefühlt deutlich höher. Aber man liegt auch "hinten d'rin", zumindest im Euromesh- bzw. Carbonsitz. Auch wenn man den Sitz relativ steil stellt (35 Grad ist das Max., da die Carbon Röhrchen für den Sitz mind. 5cm überlappen müssen. Wobei's da auch längere gibt...)

https://traix.de/bikes/liegerad/bacchetta-aero-ca30

Tretlagerhöhe813 mm
Sitzhöhe610 mm
 
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Die Limitierung max. 28-622 vorne und 32-622 hinten beim CA3 finde ich etwas nervig.
Genaus diese Reifenpaarung fahre ich inzwischen auf dem Pelso und auf dem Wolf, bei dem Letzteren natürlich vorne als 28-406. Tubeless-betrieben ist das bisher für mich auf meinen Strecken die ideale Reifenbreite zwischen Speed und Komfort. Von den breiteren Reifen bin ich bei beiden Liegern wieder weg. Fahre allerdings auch keine Singletrails und über Wald und wassergebundene Wege komme ich mit 32 hinten und 28 vorne mit den Liegern immer noch ganz gut.
 
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Also, nur um noch mal darauf zurückzukommen, mir geht´s um 622 vorn und hinten, Rennradkomponenten.
Mit Deiner Innenbeinlänge von 89cm kannst Du wahrscheinlich jeden der hier diskutierten Highracer mit 622 Rädern fahren sofern das vorgesehen ist. Bei kleineren Fahrern wird da sehr schnell die Kurbelfreiheit knapp (ausser beim MBB).
Da Du das Cruzbike schon ausgeschlossen hast, klingt das CA3 doch sehr gut und erfüllt Deine Anforderungen. Vielleicht kannst Du das mal irgendwo ausprobieren?
Da Du ja schon Liegeraderfahrung hast, würdest Du aber warscheinlich auch mit dem MBB schnell klarkommen. Zumindest konnte ich es von Anfang an fahren. Also würde ich an Deiner Stelle auch versuchen, ein MBB mal zumindest auszuprobieren, z.B. vielleicht bei @Nemberch, der ist ja in Deiner Nähe.
 
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und wenns am Berg ähnlich spritzig wie ein Up-Rennrad sein soll, würde ich auch zum MBB-Test raten (da fände ich noch interessant wie groß von einem Neuling der Unterschied zwischen einem Selbstbau MBB und derV20 empfunden wird...)
 
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über Wald und wassergebundene Wege komme ich mit 32 hinten und 28 vorne mit den Liegern immer noch ganz gut.
bei feinem Kalkschotter habe ich mit 23-622 vorne und 25-622 keine Chance. Und mit gröberem Kalkschotter (kein trails o.ä.), da bin ich mit dem up erst ab 47-622 so einigermassen stresslos unterwegs. Möchte aber auch eigentlich erst die "alten" Reifen 'runter fahren. Dachte an den Conti urban oder den Conti4season (den habe ich als 25-622 und der hat trotzdem noch relativ guten grip) in der max. möglichen Breite. Wobei @Andig für den Schotter ja noch seinen Alpentourer hat.
Edit: es gibt doch noch diesen Liegevelo Anbieter für schnelle 622 aus der Tschechischen Republik oder ?. Inseriert auf ebay. http://velomotion.weebly.com/recumbent-bicikli.html
Denke, Infos hast Du genug, jetzt wär's an der Zeit, die Alternativen auszutesten.
 
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