Kurzlieger fahren?

Zuerst hatte ich keine Klickies am Kurzlieger. Musste aber immer ein etwas zu dicken Gang fähren um druck auf die Pedale zu halten. Hatte diverse Brenzliche Situationen wo ich flott unterwegs war, und ein plotzlicher Baumwurzel rappel mir ein oder zwei Fusse von die Pedale schlug. War nicht gut. Ohne Klickies war also nicht ideal, fand ich. Gleiche Erfahrungen wie deine @Troubadix

mit klickpedale;
Ich bin ganz am anfang mal umgefallen. Die kombination, komplett unerfahren, nagelneue und deswegen stramme Federn ins Pedal, noch relativ unerfahren mit den Lieger und dann als Sahnehaubchen eine mir unbekannte Strasse die zu Steil war fur meine Beine. So eine Situation in dem man immer langsamer wird und irgendwann zu träge ist um das Gleichgewicht zu halten. Die Realisation das ich anhalten sollte kam eine fraktion später als der Balanceverlust. :oops: Glaub in der gleiche Woche auch noch mal als eine Ampel plotzlich rot wurde, ich ohnehin schon langsam war, bremste und ich schon umkippte, als ich mich realisierte das ich etwas mit meine Fusse hätte machen sollen.:oops:

Man lernt es schnell, einfach ausklickende Pedale/cleats aussuchen, lieber die gut benutzte von ein anderes Rad als neue. Das Prinzip sollte ja bereits internalisiert sein. Nur sollte man sich realisieren das die Reihenfolge beim Zweirad anders ist als beim Zweirad. Dreirad: Bremsen, Stehen, Ausklicken. Zweirad; Bremsen, Ausklicken, Stehen.
 
Ich fahre, mit leichter Überhöhung, nur mehr ohne Klickies. Steil bergauf einklinken ist sehr ungeschickt bis dumm, da mein altes Distance bei diesen Geschwindigkeiten ziemlich instabil wird. Da muss ich sofort raus können, und wenn es nur um einen starken Lenkeinschlag geht.

Die Pedale mit 2 verschiedenen Seiten habe ich den Velebit hinauf schnell hassen gelernt: Beim Anfahren 1 Fuß nicht eingeklinkt am Pedal ist easy. Antreten damit, dann 2. Fuß rauf. Pedal steht immer falsch, weil zum Einklinken, das ich bergauf gar nicht brauchen kann. Deshalb eine weitere Umdrehung mit schräg aufgesetztem Fuß, danach eine Umdrehung einbeinig, dann konnte ich den Fuß richtig aufsetzen, wenn es klappte. Bis das Rad wieder ausbrach (ich hatte damals noch wenig Übung) und der Käse von Neuem anfing.

Nein, ich tue mir Klickies in meinem Leben sicher nicht mehr an. Am Tandem ist das Balanzieren ohne Beitrag meiner Tochter noch heikler, da kann ich Klickies gar nicht brauchen. Stürze o.Ä. hatte ich ohne Klickies nie, mit einen recht spektakulären.

Lg!
georg
 
Ich fahre, mit leichter Überhöhung, nur mehr ohne Klickies. Steil bergauf einklinken ist sehr ungeschickt bis dumm, da mein altes Distance bei diesen Geschwindigkeiten ziemlich instabil wird. Da muss ich sofort raus können, und wenn es nur um einen starken Lenkeinschlag geht.

Die Pedale mit 2 verschiedenen Seiten habe ich den Velebit hinauf schnell hassen gelernt: Beim Anfahren 1 Fuß nicht eingeklinkt am Pedal ist easy. Antreten damit, dann 2. Fuß rauf. Pedal steht immer falsch, weil zum Einklinken, das ich bergauf gar nicht brauchen kann. Deshalb eine weitere Umdrehung mit schräg aufgesetztem Fuß, danach eine Umdrehung einbeinig, dann konnte ich den Fuß richtig aufsetzen, wenn es klappte. Bis das Rad wieder ausbrach (ich hatte damals noch wenig Übung) und der Käse von Neuem anfing.

Nein, ich tue mir Klickies in meinem Leben sicher nicht mehr an. Am Tandem ist das Balanzieren ohne Beitrag meiner Tochter noch heikler, da kann ich Klickies gar nicht brauchen. Stürze o.Ä. hatte ich ohne Klickies nie, mit einen recht spektakulären.

Lg!
georg
Genau dafür sind die click'r Anfängerpedale von Shimano ideal.
Die Seitenauswahl erfolgt auf dem upright durch die obere Kante. Schiebt man mit der Fußspitze die Oberkante des freien Pedals nach vorn klickt man direkt ein, zieht man sie mit der Ferse nach hinten steht man auf der Plattform. Nach ein zwei Monaten muss man echt nachdenken, um auf die Frage wie das funktioniert zu antworten. Das ist so tief im Unterbewusstsein verankert, da denkt man nicht drüber nach. Fehlerquote gefühlt ca 1-2x/Woche.
Am Liegerad steht glücklicherweise die Klickseite zum Sitz, fahren geht auch auf der, ist nur unbequem. Hat sich das Knickie aber stabilisiert klappt es einfach den Fuß 1/2 Umdrehung anzulupfen um die Seite zu wechseln.
Ich habe gerade alte doppelseitige Klickpedale mit einer Ersatz/Notplattform zum Einklicken auf der einen Seite montiert. Auf dem upright ist das nervig, weil die SPD Seite immer oben steht und das auswählen mit vor/zurückschieben nicht klappt. An der Liege hingegen ist das wieder super, da auch der Sitz 90° versetzt ist. Somit klappt die Auswahl wieder.
 
Kurzlieger scheinen sich zwar in der Vergangenheit gegenüber Langliegern fast durchgesetzt zu haben, aber nicht wegens Klick oder nicht. Mein Raptobike Midracer und mein BevoBike fahr ich ohne Klick weil meistens Kurzstrecke. Eins hat 'Motobicycle' Pedale mit griffigem Belag, das andere normale Pedale mit Metallrahmen. Für Reisen oder Langstrecke wäre Klick vielleicht angenehm.
 
Clickies auf Einspurern ungerne, weil ich immer Sorge habe, im Notfall nicht rechtzeitig rauszukommen, habe schon entsprechende Erfahrungen gemacht.
Wie sind Eure Erfahrungen?
Aus gut gepflegten SPD-Pedalen komme ich schnell genug raus, um praktisch immer eingeklickt zu fahren. Wenn's beim Ausklicken hakelt, kriege ich auch Schiss.
Ich bin allerdings so auf Klick konditioniert, dass beim Fahren ohne Bindung meine Reaktion auf einen abrutschenden Fuß falsch ist - ich versuche mit dem anderen Fuß die Kurbel in eine zum Wiederaufsetzen passende Position zurückzudrehen... Deswegen muss schon ziemlich viel gegen eingeklickt fahren sprechen, damit ich auf die Plattformseite wechsle, egal ob Cheetah, Hornet oder S Max.
 
ein Argument für Kurzlieger wäre, dass der Fahrer zwischen den Rädern sitzt und bei Bodenwellen daher nur den halben Federweg erfährt. Die Pedale sind dagegen knapp vor dem Vorderrad und nicht knapp hinter dem Vorderrad wie beim Langlieger. Von daher könnte die Kurbel bei Bodenwellen etwas stärker rauf und runter gehn.
 
Hatte im Milan nen Klickpedal was nicht so geschmeidig war. Beidseitige Klickpedale, und eins der 4 war nicht so geschmeidig, und das dann auch noch nur beim ausklicken in eine Richtung. Nach der Ausbau wurde dann klar das dort irgendeine Unebenheit war an den Rand der halbrunde Delle ins Pedal. Hab die mit den Dremel etwas gerundet, war wirklich sehr schnell geschafft. Bei ältere Pedale hatt sich den Bereich im laufe der Tausende male ein und aus klicken abgenutzt. Man kann da etwas nachhelfen. Und genau das ist sehr effektiv um leicht aus zu klicken.

Bei der erste Probefahrt noch auf Klickies verzichten ist wahrscheinlich keine schlechte Idee. Ein Lieger zu wählen, wenn es Auswahl gibt, mit eine aufrechtere Sitzpostion und uneingeschrankte Lenkfreiheit am Vorderrad währe auch gut.

Auch mit 30 jahre Erfahrung mit Kurzlieger, bin ich mit die aufrechtere Version deutlich sicherer bei niederige Geschwindigkeit. Als Beispiel, 5 km/h geht mit den Kingcycle, nicht mit den m5 Tieflieger. Balancieren geht besser wenn man Aufrechter sitzt.
 
Klickschuhe zu fahren ist einer der Nachteile des Liegerad.
Ich bin die Fraktion,niemals ohne,selbst im Alltag und nicht in der Freizeit.
Ein 2.Paar Schuhe mitnehmen ist nervig,aber weniger nervig als ohne zufahren.
 
Für mich ist Fahrradfahren ohne Systempedale nicht denkbar, ich fahre grundsätzlich nur mit,egal welches Rad. Selbst auf meinen Hollandrädern habe ich welche dran. Ich mag die Firma Shimano sehr, weil ich mich auf deren Qualität verlassen kann, aber ausgerechnet bei Systempedalen benutze ich Shimano nicht. Ich bin überzeugt von Look-MTB. Wer also bei Systempedalen kein optimales Gefühl hat, sollte mal eine andere Marke ausprobieren, es gibt ja eine riesige Auswahl. Info: Ich fahre -nur- Einspurer und kann mir gar nicht vorstellen, ohne zu fahren und habe beides gleichzeitig erlernt.
 
Hat jemand Erfahrung mit Power-Grip auf dem Kurzlieger?
 
Klickschuhe zu fahren ist einer der Nachteile des Liegerad.
Zu Rennradzeiten bin ich noch mit Riemenpedalen gefahren, dagegen finde ich die Einschränkungen durch Klickies gering und wesentlich ungefährlicher. Das Schuhwechseln stand da schon genauso an - zumindest wenn man beruflich schwarze Lederschuhe tragen muss (die wurden durch die Riemen ruiniert)).
Klickies am Up hatte ich auch mal, war mir aber zu aufwendig, weil ich Up eigentlich nur benutze, wenn ich mal kurz wo hin muss und keine Zeit zum Schuhwechsel... habe. (Wenn man länger fährt ist ja - zumindest bei mir - nicht nur ein Schuhwechsel sondern auch ein weitgehender Kleiderwechsel nötig.)
Aber an allen Sesselrädern, LIegerädern, Trike, VM habe ich zwar Kombipedale, fahre aber außer im Notfall nur MIT Klickies.
C.
 
Was hat die Frage nach Klickpedalen mit dem Fahrzeugtyp zu tun?
Beim Einspurer könnte man theoretisch umfallen, beim Mehrspurer nicht.
Bin noch nie nicht aus Klickpedalen gekommen, seitdem es sie gibt (40Jahre?) …außer man kombiniert scheinbar ähnlich Systeme (tückisch SPD Derivate an Originalen oder umgekehrt)
Oder man pflegt null (rechtzeitiger Austausch der Verschleißteile) … aber da ist eher unerwartetes Lösen das Problem .. es kann aber auch mal hakeln

Auf Kurzstrecke (mal 7km in die Stadt) finde ich Klickpedale lästig. Wirklich gut gehen kann ich in keinem Schuh.
Bei sportlicher Fahrt würde ich niemals ohne. Es tritt sich viel geschmeidiger (der vermeintlich „runde“ Tritt).
 
Ich musste neulich meine SPD Schuhe von Shimano neu besohlen, da ich sie nicht mehr nachbestellen konnte weil Shimano irgendwie einen sehr schnellen Generationswechsel pflegt.
Als positiver Nebeneffekt kann man jetzt viel besser damit laufen. Auch original ging es schon, mit den abgeschliffenen Profilnubsies und der neuen Sohle geht es im Alltag nochmal besser.
61085.jpg
 
Moin
Ich bin anfangs auf meinem c500 auch immer normal gefahren, also mit den Schuhen die ich grad an hatte. Von der Birkenstock Pantolette bis zum Gummistiefel alles dabei.

Für längere Touren sollten es dann doch mal Clickies werden, Gefühlt war vor 15 Jahren die Auswahl einfach kleiner weil es sich auf die rennrad Szene konzentrierte. Damals war dann das shimano spd System die erste Wahl.

Aber der von mir damals gewählte Shimano Mtb Schuh war ein totaler fehlgriff.
Zu schmal / eng und eine Form die wohl nicht so ganz zum Norddeutschen Durchschnitt passte.

Habe mich dann immer gequält, Taube Zehen, schmerzen im Fußgelenk oder Reizungen im Spannbereich.
Ich habe durch jahrelange Sprungbelastung im Hochsprung sehr viel Stabilität und Gefühl im Fuß, aber die Schuhe waren eine total Katastrophe.

Mit Glück hatte ich in einen Sportgeschäft in der Radecke einen klobigen Specialized Mtb Schuh gefunden, überall sehr weich abgepolstert, auch in der Größe 47 meine ich für mich passend.
Seit dem hat der Schuh nur die Funktion den fuss am Pedal zu halten.

Heute würde ich wohl auch eher in die Magnetische Richtung gehen und mir in meine lieblingschuhe eine Platte in die Sohle kleben lassen.

Mit Glück gibt es jetzt ja auch durch den großen gravel boom auch mehr Auswahl in Richtung der Schuhe, diese sind mir wichtiger als das System der Pedale.
Ich muss aber zugeben das ich einen riesen Bogen um diese ganze gravel Geschichte mache, ich will nur radeln und das ohne das ganze Klim Bim was so in den sozialen Medien zu sehen ist.

Bastian
 
Mir sind tiefe Tretlager zu anstrengend.
Für gleiche Kilometer muss ich wesentlich mehr tun. Ich habe für Radius gearbeitet und so war mein erstes Liegerad zwangsläufig ein Peer Gynt.
Ich war dan später mit meinem damaligen besten Freun Sascha Reckert der Typ, der Bernd Buschmeier (Dalli) zum höheren Tretlager animiert hat. Wir haben verschiedene Varianten am Olympiaberg in München getestet … Die Holländer hatten bereits damit Erfolge.

Jetzt kann man sagen, man kann ja langsam und wenig anstrengend fahren … die Arbeit bleibt aber die dieselbe … ich brauche halt viel länger.

Bin gerade zum Fußgänger degradiert … und exerzieren das im Extremen :rolleyes:
2km sind sehr schön … in 40min:) … ich sehe jedes Hoppelhäschen, das den Weg kreuzt … ich schaffe nur nix mehr, weil mir die Zeit wegläuft o_O
 
Hat jemand Erfahrung mit Power-Grip auf dem Kurzlieger?

Hab keine Erfahrung, aber für den Kurzlieger scheint es mir einer der schlechtesten Varianten*. Auf dem Up kann man sie lose einstellen, dass man leicht raus kommt aber das Abrutschen nach vorne verhindert wird (wenn man aus dem Sattel geht). Beim Liegerad kann man kaum nach oben hin abrutschen, aber um das Abrutschen nach unten hin zu verhindern, sollten die Riemen fest genug sein. Das ist beim Trike weniger ein Problem (wenn man davon ausgeht, dass man nie umkippt). Wenn man allerdings bem Kurzlieger Befürchtungen hat, dass nicht schnell genug raus kommt, dann sind Powergrips (oder andere Riemensysteme) auch keine wirkliche Lösung.

* klassischen Hakenpedale mit festgezogenem Riemen toppen natürlich alles
 
Ich bin früher jahrelang im Alltag Liegerad ohne Klickies gefahren, weil ich das ständige Schuhwechseln im Alltag total nervig fände und auch nicht überall mit Radschuhen rumlaufen möchte. Ich fand das immer völlig problemlos.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich damals auch ein vollgefedertes Rad gefahren bin. Mit Kurzlieger ohne Federung vorne kann man bei schweren Stößen von unten sicherlich leichter von den Pedalen abrutschen. Allerdings bin ich auch eine Weile lang einen ungefederten Tieflieger ohne Klickies gefahren, das ging schon auch.
 
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