kurze frage kurze antwort (to be continued)

Die Aussage keinen Bremsenreiniger zu verwenden kommt von mir und basiert auf jahrelanger Erfahrung in der Wartung der Trommelbermsen meiner Trikes und VM auf über 100.000km.
Bei den Trommelbremsen bin ich mal gespannt, wie das bei mir dann wird. Am QV bekomme ich es dann zum ersten Mal mit den Trommelbremsen zu tun, wenn ich da einen "großen Service" machen muss (bzgl. Reinigen und neue Beläge einbauen oder so). Es kann sein, dass man da stärkeres braucht als Bremsenreiniger. Bei den Scheibenbremsen hat das immer gut funktioniert. Bei den verglasten Bremsbelägen sieht das ganz anders aus. Da ist kein Fett oder Öl im Spiel. Die Beläge haben einfach eine zu hohe Temperatur gesehen und sind deshalb verglast. Wenn die verglaste Schicht sehr dünn ist, kann man diese durch Abschleifen oder Einbremsen wieder fit bekommen. Wenn aber die verglaste Schicht komplett durch den Belag geht klappt das nicht und man muss die Beläge erneuern. Grundsätzlich bei verölten Belägen, die sind wie ein Schwamm und halten das Öl im inneren des Belagmaterials fest. Verölte Beläge sollte man grundsätzlich gegen saubere neue Beläge tauschen. Grundsätzlich wandern verölte Beläge bei mir immer in den Schrott.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frage,
ob das was taugt um 0,8mm crmo-rohre zu schweissen oder ist das Gerät zu schnell limitierend in den Einstellungen?
Wie würdet Ihr das einschätzen?

Das Video beginnt ab der Stelle mit dem punkten..
 
willst Du schweißen oder spotten?
ist auch egal, außer dass es kein up und downsloop hat, ist es unschlagbar günstig und reicht für alle Belange völlig aus. Da kann ich mein mittlerweile olles Stahlwerk wohl weggeben und hol mir dieses. Also, wenn es so gut funktioniert wie vom Weldinger beworben.
Gruß Krischan
 
Zuletzt bearbeitet:
Schweissen, spotten wann nimmt man was?
Ziel ist ein leichter Rahmen mit ansehnlicher Schweissnaht. Problem habe ich mit 1.5mm Rohr an 5mm Platte, ob das mit dem wig besser funktioniert wie mit Fülldraht?
 
alles geht
mit dem wig besser
wir spotten die Bügel mit 8 Punkten rundum auf den Rahmen, 5er Draht auf 1,5 Blech. Hervorragend!
Heften kannst Du auch gut mit Spotfunktion.
Mit der Platte dürfte es auch kein Problem geben, Du musst halt dichter an die Platte, als ans Rohr.
Die 0,8mm musst Du wahrscheinlich durchgehend mit Spot machen, weil der kleinste Strom 15A ist. Da sind 5A schicker, oder Pulsfunktion. Aber mit Spot ist es für dreimal im Jahr, oder auch dreimal im Monat aus meiner Sicht ein prima Kompromiss.
Gruß Krischan
 
Hab mal zwei Fragen

1 Am Hinterrad von ein MTB hab ich eine Shimanonabe, unbekannter typ. 135mm 10mm Konenachse, Scheibenbremse. Wahscheinlich aus irgend eine untere Qualitatsstufe. Der Freilauf war verharzt, hab ich mit öl durchgespuhlt, er funktioniert wieder klinkt aber nicht gut. Wollte ihm abnehmen aber 10er Inbus passt nicht, dieser nutzt etwas deutlich grosseres. Aber was? Sah intern doch ein bisschen wie Sechskant aus.

2 am Gleichen MTB hydraulische Scheibenbremsen mit Alivio 8 fach Kombihebel. Irgendwie macht die Schaltung noch probleme, trotz neu Kette, Cassette, uberhohltes XT Schaltwerk neuen Schaltzug. Nur die Hulle verlauft intern und hab ich nicht getauscht, da ich nicht sicher bin ob ich den durch kriege. Ist aber ein dickes Rohr mit oben ein Loch und am Tretlager ein ganz breiten Schlitz. Sieht aus als währe in das Unterrohr dort noch ein etwas kleineres Rohr, oder nen Abschnitt und piekst die Hulle zwischen beide durch. Die Schalthebel sehen nicht super aus, klicken aber vertrauens wurdig, und hinten passiert sofort was. Aber die Kette verhällt sich unsicher, wandert das nachbar Ritzel doch wieder hoch, zweifelt ob er runter fallen soll. Rum spielen mit die Feineinstellschraube bringt nichts. Daher die vermutung ich muss doch die Hulle tauschen, ganz geschmeidig funktioniert der nicht.
 
Wollte ihm abnehmen aber 10er Inbus passt nicht, dieser nutzt etwas deutlich grosseres. Aber was? Sah intern doch ein bisschen wie Sechskant aus.
könnte evtl. ein ausgenudelter torx sein
Nur die Hulle verlauft intern und hab ich nicht getauscht, da ich nicht sicher bin ob ich den durch kriege.
Du kannst das ja mit einer aussen verlaufenden Hülle simulieren.
Die Schalthebel sehen nicht super aus, klicken aber vertrauens wurdig, und hinten passiert sofort was. Aber die Kette verhällt sich unsicher, wandert das nachbar Ritzel doch wieder hoch, zweifelt ob er runter fallen soll. Rum spielen mit die Feineinstellschraube bringt nichts.
Wenn der Seilweg nicht passt (pro click), dann könnte es neben der verletzten Hülle doch an einem wie auch immer nicht korrekt arbeitenden bzw. ausgeleierten Schalthebel liegen (?). Wobei ich bei einer verletzten Hülle eher vermuten würde, dass die Bewegung vom Schaltwerk verzögert abläuft. Wenn der Schalter ein "vertrauenswürdiges" Klickgeräusch erzeugt, heisst das dann definitiv, dass der Schaltzug mit der entsprechenden Teillänge bewegt wird? Das "überholte" Schaltwerk ist zumindest theoretisch auch eine mögliche Fehlerquelle.
Nun ja, alles Vermutungen; wäre interessant, was jemand mit der entsprechenden Erfahrung dazu sagt.
Rum spielen mit die Feineinstellschraube bringt nichts.
Was genau passiert, wenn Du daran drehst?
 
10er Inbus passt nicht, dieser nutzt etwas deutlich grosseres. Aber was? Sah intern doch ein bisschen wie Sechskant aus.
Sechskant kenne ich da überhaupt nicht. Kannst Du die Nabe oder das Rad mit zum Baumarkt nehmen, um große Inbusschlüssel zu probieren?
könnte evtl. ein ausgenudelter torx sein
Torx wäre nicht men erster Tipp, denn es soll ja der freie Innendurchmesser möglichst groß sein. Meistens ist das Innenvielzahn oder zwei ineinandergeschachtelte Sechskante.

Die Schalthebel sehen nicht super aus, klicken aber vertrauens wurdig, und hinten passiert sofort was. Aber die Kette verhällt sich unsicher, wandert das nachbar Ritzel doch wieder hoch, zweifelt ob er runter fallen soll.
Schalthebel schon etwas geölt?
Wenn kleinere Drehungen an der Feineinstellung nichts bringen, schalte ich gern ganz langsam von kleineren Ritzeln aus auf einen Gang, dann von größeren aus in denselben Gang, und vergleiche die resultierenden Stellungen des Schaltwerks. Unterschiedliche Stellungen sind ein Hinweis auf Reibung im System. Wo die Reibung herkommt, muss man dann schauen - Schaltwerk (Gelenke ölen), Schwergängigkeit Zug/Hülle, Knick im Schaltzug oder in der Hülle, Schalthebel...

Eine neue Schaltzughülle kann man wahrscheinlich von oben durch den Rahmen fädeln und unten am Tretlager herausfischen. Du kannst auch erst einen Schaltzug mit dem Nippel voran durchfädeln und dann die Hülle auf diesen Schaltzug schieben. Der Schaltzug sollte so flexibel sein, dass er im Rahmenrohr auf jeden Fall unten liegt und dann am Tretlager herauskommt.
 
Das verhalten uber mehrere Ritzel bleibt unzuverlassig. den 2en Gang lauft prima. In andere Gange fängt er an zu wandern, geht doch wieder so halbherzig richtung nächsten um auf die Kante hängen zu bleiben. Ghostshifting, und ich kann mir dabei nichts anders vorstellen das den Zug in die Hulle hängen bleibt, oder doch noch nachgibt. Das Schaltwerk ist geölt, die Rollen sind sauber und geölt, Kafig sauber. Feder ist vielleicht ein bisschen alt.
 
warum sind manche Bremsenreiniger denn leicht ölhaltig, wie vorhin beschrieben?
Und was ist der Unterschied in der Bauform einer "Trommelbremse in einer alten 3-Gang Nabenschaltung im Vergleich zu "richtigen" Trommelbremsen ?
Wird bei den Nabenschaltungs Bremsen nicht so n extra Fett für die Bremse verwendet? hab ich dunkel in Erinnerung, als ich eine alte 3-Gang Nabe inspizieren und mit nem neuen Ritzel versehen lies-
 
Warum kann ich nicht sagen. Moglich wie bei manche Reiniger fur die Kuche die auch nen schönen Glanz zurucklassen.

Fett brauchen Trommelbremsen nur an die Drehpunkte. Rollerbrakes brauchen intern fett, das sind aber keine Trommelbremsen. Und die Kugellager und das Getriebe von alte 3 gang Naben braucht auch Fett. Kann gut sein das dabei eine Variante verwendet wird der weniger Hitzeempfindlich ist.
 
Und was ist der Unterschied in der Bauform einer "Trommelbremse in einer alten 3-Gang Nabenschaltung im Vergleich zu "richtigen" Trommelbremsen ?
Die Reibpartner.
Bei Trommelbremsen ist das Bremsbelag auf Stahl, und das muss trocken oder höchstens wasserfeucht sein.
Bei Rücktrittbremsen und auch bei den Shimano-Rollerbrakes sind das zwei Metalle aufeinander (Stahl auf Stahl oder Bronze auf Stahl). Da muss zähes Fett dazwischen, damit möglichst wenig direkter Metall-Metall-Kontakt auftritt.
 
Das verhalten uber mehrere Ritzel bleibt unzuverlassig. den 2en Gang lauft prima. In andere Gange fängt er an zu wandern, geht doch wieder so halbherzig richtung nächsten um auf die Kante hängen zu bleiben. Ghostshifting, und ich kann mir dabei nichts anders vorstellen das den Zug in die Hulle hängen bleibt, oder doch noch nachgibt. Das Schaltwerk ist geölt, die Rollen sind sauber und geölt, Kafig sauber. Feder ist vielleicht ein bisschen alt.
Überpüf mal beide Enden des Schaltzuges. Das liest sich für mich wie ein paar gebrochene Litzen am Schaltwerk oder Schalthebel.
 
Den Innenzug ist noch gut, der hatt kaum 100 km hinter sich. Die Hulle aber kann das Problem sein, das verhällten passt indertat zu was passiert wenn ein Innenzug anfängt zu brechen, den Innenzug nicht gut flutscht. @Marc Offensichtliche aussere Probleme an die Hulle spotte ich nicht sofort. Intern kann da aber auch was los sein, nen Coating oder Liner durchgerubbelt.

Schaltwerk ist fest ans Schaltauge, und auch das sitzt prima fest. Kein Spalt, wird mal ein Rechteckwinkel anhalten, es sieht aber sehr gerade aus.

Auch die tipps von @Fanfan hilfen weiter. Ist auf die ganze Strecke ne durchgehende Hulle, kann die aber Kurzen, und dann von unten ein Schaltseil einfuhren mit ende nach oben, dann das alte Stuck oben raus ziehen, und die neue Hulle dann uber das Schaltseil reinschieben. Oben ist das kleine Loch. Hatte schon uber so was nachgedacht, aber mann muss den Innenzug mit den Nippel zum Schaltwerk hin reinstecken.
 
Hat jemand zufällig die Maße parat, für SRAM Teile?
Und zwar ich bräuchte nämlich die Maße für ein zu bohrendes Loch in dem man die Hutmutter, mit olive und Pin, dicht einschrauben kann.
Das einzige was ich gefunden habe, war das Gewinde der Hutmutter m8*0.75
Dankeschön schon Mal :giggle:
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry,
Vergessen zu schreiben dass es sich um die Bremsleitung handelt :X3:
Da hat der Schlauch am Ende drei kleine Teile, einen Pin, eine Olive und eine Hutmutter.
Diese werden am Schlauch befestigt und dann in den Bremsgriff oder die Bremse eingeschraubt.
Und genau die Maße für diese Bohrung, würden mich interessieren für einen Versuch :giggle:
 
Zurück
Oben Unten