kurze frage kurze antwort (to be continued)

15mm Pappelsperrholz bei 60-70cm Spannweite ist jetzt aber nicht viel. Was ist denn trittfest? Man soll nicht durchbrechen oder es soll sich nicht durchbiegen? Im Holzbau wäre man eher bei 22mm OSB oder Dreischicht bei dem Balkenabstand.
Oder gibt das einen Velomobilboden, der beim Einsteigen trittfest sein soll?
 
klassischer Wohnwagenaufbau ist Sandwich mit 3mm Pappel außen und Styropor innen. Den Kern würde ich aus 30-50mm Styrodur machen und flächig verkleben.
Ob das mit Caseinleim ökologischer ist? Möglicherweise.
Gruß Krischan
 
Wenn man zukünftigen Sondermüll (Styrolpolymere) verwendet, ist der Kleber egal.
…deswegen würde ich gerne ein nur aus Polypropylen aufgebautes Sandwich verwenden.
Das kann man komplett schreddern, einschmelzen und wieder verwenden.
Die Waben bestehen aus Polypropylen und sowohl Gewebe-Deckschichten als auch die Fahrzeughülle bestehen ausschließlich aus gewebten und dann verbackenen Polypropylenfasern.
Das Material für die Hülle ist thermoplastisch, wiegt in 0,35 mm Stärke ca. 310 gr pro m2 und kostet unter 20 € pro m2.

Bei 2,4 kg/m² käme ich auf ca. 1,8 KG für den trittfesten Boden inkl. Kofferraum.
Zurück zur Frage: wäre das angemessen oder eher schwer?
Herzlichen Dank vorab für Eure Einschätzungen!
 
bin gerade über Billig-Kettenschlösser gestolpert: 5 Stück ca. EUR 3 von Risk (unglücklicher Name für ein China-brand):
Andererseits ist es dann halt blöd, wenn die Kette am Kettenschloss reisst... Aber für den Testaufbau wohl ausreichend. Wenn ich das wiederverwendbare von KMC mehr als 4-5 Mal öffne, ist das ja auch nicht optimal...
Eure Erfahrungen bzw. Überlegungen? Meine grundsätzlichen eigenen Erfahrungen mit aliexpress: ein und derselbe Artikel scheint in unterschiedlichen Qualitäten auf dem Markt zu sein... Damit die Klein- bzw. Kleinsthändler via Preis auch noch eine Chance haben.
 
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würde ich glatt machen; lebe halt in der Schweiz. Bei Händler um die Ecke habe ich kürzlich SFr 6 für ein 8-fach Schloss bezahlt (unbekannte Marke, k.A. ob wiederverwendbar, war vor einer Tour, um eine Reserve zu haben...).
 
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Ich glaub du fangst am falschen Ende vom Vergleich an @Kulle. Wurde erst mal wissen wollen, welches gewicht diesen Boden tragen soll, wie gross die Uberspannung ist, ob der Boden selbsttragend sein sollte oder das da irgendwie noch nen Rahmen drin ist?

Trittsicher ist ja ein ziemlich weites Begriff. Nehmen wir mal an Körpergewicht auf ne Schuhsole grosse Flache? Im Holzvelomobil stehe ich, wenn ich absichtlich neben den Sitz stehe auf 1,5mm Birkensperrholz mit eine lage schweres Carbon 350 gr/m2. Beim QV und Bulk z.b hatt man direkt neben diese potenziale Einstiegsflache wieder ein Hohlprofil was u.a. den Sitz trägt. Bleibt also nur 15 cm als uberspannung z.b.

Und es gibt in jedes Velombil ganz viele stellen wo du gar nicht drauf stehen kannst. Da muss es also nicht unbedingt trittsicher sein. In die meiste VM bleiben eigentlich nur zwei Stellen direct hinter die vordere Radkasten neben den Sitz und ebentuel den Boden unter den Sitz wenn man dem Raus nehmen will und dann im Vm stehen will um auf maximal etwa 55cm uber den VM Boden etwas zu Schrauben.

p.s. eine Selbsttragende Hulle ist fur ein Velomobil meiner meinung nach essentiel und um einiges Komplizierter von der Kraft aufwand als "Trittsicher". Irgendwo muss die Schwinge ja auch fest z.b.
 
Wurde erst mal wissen wollen, welches gewicht diesen Boden tragen soll, wie gross die Uberspannung ist, ob der Boden selbsttragend sein sollte oder das da irgendwie noch nen Rahmen drin ist?
Die Innenraumbreite im Fußbereich liegt bei 67,5 cm (Soziable). Der Boden wird selbsttragend sein und zweiseitig in ein tragendes Aluprofil des Rahmens eingeschoben, die lichte Spannweite zwischen dem Profilen beträgt 63,5 cm.

Die kritischste Belastung des Bodens entsteht falls jemand beim Einstieg auf den Boden vor der Sitzbank tritt. Das geschieht dann mit einem Gewicht von bis zu ca. 100 kg. Das zwei mitfahrende Personen nebeneinander stehen ist eher unwahrscheinlich.

Zur Frage der Schwingenbefestigung:
Die starre Hinterachse wird mit zwei seitlichen Schwingen gelagert, die jeweils mit drei Bohrungen befestigt werden, von denen die jeweils äußere durch das Profil und den darein geschobenen Boden gehen, die beiden inneren nur durch den Boden.
Die Schwinge weist angeformte Hülsen auf, die in die Bohrungen passen, so das die entsprechenden Schrauben nur über Unterlegscheiben die Schwinge gegen den Boden pressen.
Auch die Formpassung zum Höhenversatz zwischen Aluprofil und Sandwichboden ist bereits in der Schwingenform berücksichtigt.
Die Hinterachse inkl. Schwingen, Bremsen und Radbefestigungen ist übrigens ein zugekauftes „Readymade“, dass nur mit zusätzlichen Federelementen „aufgelastet“ wird.

Die Sitzbank für zwei Personen nebeneinander aus Gewebe ist auch ein zugekauftes Fertigteil und spannt frei zwischen den Seitenwänden ohne den Boden zu belasten.

Das Material für die Hülle ist thermoplastisch, wiegt in 0,35 mm Stärke ca. 310 gr pro m2…
…ausschließlich aus gewebten und dann verbackenen Polypropylenfasern.
Die äußere Hülle wird bei diesem Fahrzeug nicht selbsttragend sondern in Teilbereichen auf sehr steife 6 cm starke Wabenkartonelemente geklebt, die wiederum außen auf der Tragkiste/dem Rahmen kleben um bei einem Unfall die Lastspitzen aufzufangen.

Eine Möglichkeit, die Frage der Belastung, um die es eigentlich ging, zu umgehen wäre den möglichen Öffnungswinkel der Windschutzscheibe so zu begrenzen, das man eben nicht vor der Sitzbank stehen kann…
(…dann würde sich die Frage so nicht mehr stellen ;-)
 
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Wenn ich es richtig verstehe, soll der Boden also nur als Trittflache dienen, und machen die Profile die grosste Arbeit um die Krafte auf zu nehmen. Bei Kinderanhänger dient oft ein Boden aus starkes Tuch, Cordura z.b. als Trittflache. Das reicht auch. Dabei wird das Gewicht dann wie bei eine Hängematte als Zugkrafte abgefangen. Wie eine Hängematte ohne Baume, ist dein Boden nicht selbsttragend. Er braucht die Profile. Den gleichen Zweck könnte auch ein kraftigen Gurt/Band ubernehmen. Da kann man sich auch drauf stellen. ( Slackline) der braucht auch Baume.

Wenn die Platten nicht alzu kostbar sind, wurde ich einen Kaufen und mit etwas eine Praxis nahe Probeaufstellung machen. Also ein Rahmen in dem die Platte in praxis nahe abmessungen mit praxis nahem gewicht belastet wird. Und gleich mal ne Platte 4mm Pappel Sperrholz mit nehmen, als vergleich.

Ein oder zwei Querbalcken könnten die Belastung auch noch ubernehmen, wenn die Platte nicht reicht. Ob auseinander bauen, und tauschen von eine kaputte Platte dann noch geht, bei deiner Bauweise?

Nicht denn Ganzen Boden muss diese 100 kg abkönnen, nur den Bereich fur die Sitze, auch wenn die Konstruction dazu nicht mehr einladt, kann sich jemand noch drauf abstutzen, um sich aus den Sitz zu drucken.

p.s. Wenn die Platten auch als Dachplatten gedacht sind findet man vielleicht info uber mogliche freitragende uberspannung und maximale Schneelast, was dann auch wieder nen Hinweis gibt ob sie so eine Belastung aushalten.
 
info uber mogliche freitragende uberspannung
Werde mal versuchen, entsprechende Herstellerinfos zu bekommen, habe ja Zeit, auf Antworten zu warten.
Was ich bisher gesehen habe geht im Wesentlichen um „Durchschlagsicherheit“, aber da Adam Hall solche Platten für Flightcases anbietet gehe ich mal davon aus, das die Platte hält.
Falls ich mich in meinem nächsten (Berufs-) Leben noch zum Hersteller entwickeln sollte wäre ja immer noch Zeit für eine Lastberechnung…
(…ist aber eher unwahrscheinlich ;-)
Bei 2,4 kg/m² käme ich auf ca. 1,8 KG für den trittfesten Boden inkl. Kofferraum.
Die 1,8 kg lassen sich noch auf ca. 1,5 kg reduzieren, wenn man mehr des Bodens im Tretkurbelbereich dünner gestaltet.
 
Vermutlich stelle ich mich bei der Suche einfach zu blöde an. Ich finde leider nur Wischiwaschi-Ergebnisse und Werte für LifePo Akkus.

Ich suche eine Tabelle mit Ladeschlussspannungen für Li-Ion Akkus verschiedener Spannungen, oder besser noch, eine Tabelle für 48V- Li-Ion Akkus, aus der hervorgeht, bei welcher prozentualen Kapazität, welche Spannung erreicht wird.
Hintergrund ist, dass mein Zwischenstecker, der bei meinem 36V Akku und sogar beim e-Auto zuverlässig bei ca. 80% Kapazität abschaltete, beim neuen 48V-Akku erst (laut Display des Controllers) bei 99% und 54,5V kappt.
 
@Kulle Wenn du ein VM mit nen Rohr(Profil)rahmen bauen willst, dann sind die 300 gramm mehr oder weniger bei die Bodenplatte nebensache. Gut währe es wenn ein Teil mehrere Zwecke dient. Irgendwie mussen ja die beide Seitliche Profile mit einander verbunden werden, passt da nicht so ein Verbinder an die Stelle wo man automatisch die Fusse hinstellt? Auch den Sitz hatt zwei Querrohre.

Hier z.b. das Holzchassis von ein Marcos sportwagen. https://marcos-oc.com/models/1800.html. Da wird viel mit Holz und nen Kastenbauweise gebaut. Auch die bodenplatten unter die Sitze tun was gegen das Tordieren.
 
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