kurze frage kurze antwort (to be continued)

Was spricht gegen verzinkt, da ist der Korrosionsschutz deutlich besser als bei brüniert. Brüniert und geölt / gefettet oder gewachst funktioniert, muss aber gewartet werden, also ggf. gereinigt und eben die Schutzschicht erneuert werden.
Aber: Je höher die Festigkeit der Schraube, desto höher in der Regel auch das erforderliche Anzugsmoment, konkret die Spannung in der Schraube, damit es nicht zum Lösen der Verbindung im Betrieb kommt. Das setzt voraus, dass alle Materialien in der Verbindung diese Spannung abkönnen ohne zu fließen, denn dadurch würde sich wiederum die Verschraubung lösen. Ich denke da bspw. an einige dünnwandige und weiche Aluminiumdistanzhülsen im VM.
Also per se besser durch höhere Festigkeit ist nicht gesagt (im Bereich von 8.8, 10.9, 12.9)

Einsatz von Schaftschrauben statt Gewinde bis Kopf, insbesondere als zusätzliche Sicherheit bei Scherkräften (=wenn die Verschraubung versagt oder einfach schlecht ausgelegt ist) finde ich aber erstrebenswert. Wobei man sich da wahrscheinlich auch eher im Bereich kleiner Verbesserungen bewegt. Wichtig ist mir aber auch da, dass die Schraube sich erstmal verbiegt (Federbeinbefestigung am ZR z. B. würde ohne Spannung in der Verschraubung zum Kragarm) und nicht gleich abschert. So doof ist duktiler Edelstahl oder verzinkt in 8.8 also da gar nicht, denn je höher die Festigkeit desto spröder wird der Spaß und desto höher eben die Anforderungen an alle Teile in der Verschraubung.
 
@Sebastian St. Bei die Legendäre Bierprobe passten da schon sehr viel Dosen Bier drin, dafur aber nur ein ganz grazilen Fahrerin. KI spuckt aus das oberhalb von eine zuladung von ca 120 kg etwas an die Federung gemacht werden muss. (schwerere rein) Die etwa 120 kg scheint mir ziemlich realistisch, und auch das es keine harte Obergrenze ist.

Weil es witzig bleibt;
 
Wie lange kann ich Mäntel am VM noch fahren, bzw worauf muss ich achten?
Die Abnutzungsspuren sind so anders als bei anderen Fahrrädern, dass ich etwas verunsichert bin.
Ich hab hier Bilder von meinen Mänteln, bin damit bisher nur 3k oder so gefahren aber habe die auch gebraucht übernommen.
Und wie viel bringt es, bei den Vorderreifen die Seite zutauschen? (am DF XL) Oder sind die in der Mitte sonst zu viel durchgefahren?
Vielen Dank schonmal
 

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Die Schwalbe wird schon eckig. Da ist deutlich eine flache Kontaktstelle. Das ist sichtbar, manchmal auch spurbar. Wenn der Reifen ab ist, mit den Daumen auf die Laufflache drucken während innen die Finger sind. Mit etwas Ubung spuhrt man dann schon das die Reifen dunn werden. Ist allerdings auch ein bisschen Reifen abhängig, die Speedcontact ist recht Steif, die Schwalbe eher nachgiebig. Beim Schwalbe wird schon ein deutliches unterschied spuhrbar sein wenn man das abgenutze Bereich, und das Bereich daneben Fuhlt.
 
Was ist eigentlich aus dem Veirrädrer geworden an dem Daniel einmal gearbeitet hat?

"2017 hat Daniel das DF komplett überarbeitet- Eine neue Schwinge nach Rumänien gebracht, die Hutablage deutlich vergrößert, außerdem ein Vierrad begonnen."
 
Danke schön für den Tipp,Hauptproblem teil wo die Hinterachse (das Teil wo die meiste Kräfte wirken) befestigt wird ist das man nicht hinein sehen kann da an einem Ende der "Achsenhalterblock" ist und am andere Ende die Feststellschraube (heisst das so?) des Lagers ist,bleiben zwei kleine Löcher/Öffnungen übrig aber da komme ich mit dem Umlenkspiegel und Lampe nicht rein...
Der Rahmen sollte 1,5 mm dick sein.die Rostlöcher sind etwa 0,5 mm tief.
 
Guten Morgen, wenn das Trike wieder fahren sollte müßte man die Sicherheitsrisiken beseitigen, keiner will das ein Trike bei hohen Geschwindigkeit und bei zB einer Bodenwelle auseinanderfällt. Das könnte passieren wenn auch innen starke Korrosion ist, und der Rahmen bei stärkeren Belastung bricht. Möglicherweise könnte man die stark verrosteten geraden Vierkantteile ausschneiden und neue anschweißen. Die Korrosion scheint nicht gleichmäßig sondern nur in einem kleinen Bereich stark ausgeprägt. MfG
 
Das ist auch der Grund der Frage meinerseits,dann lass ich meine Finger davon.Bei der Inspektion,das heisst mit dem Gummihammer leicht drauf schlagen und eine Schraube im inneren rüttlen sind schon viele Rostteile raus gekommen.
Danke vielmals für die Einsicht.
Freundlicher Gruss,Gregor
 
"Unedler" Stahl als Opferanode an "Edelstahl"?

Ich habe letzte Woche einen Langlieger auf Radiusbasis bei Münster angesehen, wir hatten das Gerät auch schon einmal in der Diskussion. Das Gerät weist einen ausgesprochen schicken Einrohrrahmen und einen ziemlich "spacig" mit Erleichterungslöchern versehenen Hinterbau auf. Irgendwie cool, auf jeden Fall erregte es meine Neugier. Um das Material des Rahmenrohrs zu prüfen, hatte ich einen Magneten dabei, der nicht hängenblieb. Seltsam, Aluminium? Lässt sich ja nicht so einfach mit Stahl verschweißen.
Das Rädchen sagte mir aus verschiedenen subjektiven Gründen nicht zu, weshalb ich vom Kauf Abstand nahm. Allerdings fiel mir auch auf, wie sehr das Lenkkopfrohr und das Tretlagerrohr aus "normalem Stahl" erstaunlich starken Rost zeigten. Mehr, als ich nach Jahrzehnten der Praxis mit Radiusliegern angenommen hätte.

- Kann es sein, dass der "rostanfälligere" Stahl gegenüber dem Hauptrahmen aus eventuell austenitischem Stahl sozusagen in die Rolle als Opferanode schlüpft?
 
Zuletzt bearbeitet:
Edit: Sorry @Troubadix , mein Post bezieht sich auf die Überlegungen davor.

ich bin eine Weile einen total verrosteten FlevoRacer gefahren, da war hinten die Gabelplatte fällig. Wegen Rost kaum anschweißbar. Hält seit 8 Jahren und ~8Mm, also, ich würde mir da keine Gedanken machen. Wenn was nachgibt, dann verbiegt das langsam oder nach extremer Belastung direkt.
Der olle Racer ist mittlerweile sandgestrahlt und knallgrün Pulverbeschichtet und fährt und fährt und fährt. Ich vermutete damals, dass er in der Nordsee gebadet wurde oder wenigstens 10 Kahre an der Westküste bewegt wirde.
Du könntest diesen kriechenden Schafswollfett-Korrosiinsschutz einspritzen, außen mit Phosphorsäure den Rost umwandeln und dann lackiereen. Und einfach fahren.
Gruß Krischan
 
Danke Krischan,alles halb so schlimm also und für mich ziemlich wichtig da Flevotrike Ersatzteile ja recht schwierig zu finden sind.
Noch 'ne vielleicht blöde Frage da ich ja keine Erfahrung damit habe ; könnte der festkorrodierte Hinterachsefesthaltblock abbrechen,besser gesagt,ist das Material spröder als zuvor?
Gruss,Gregor

Flevotrike macht schon Spass:
IMG_1025 kopie.jpg
Auch mit festkorrodierte Hinterachse...
 
nachdem Du den ganzen Haltedreck weggebürstet hast? ;)
Ich würde mich draufsetzen und jemanden bitten, sich erst auf die Achse und dann vor der Verschraubung auf den Rahmen zu stellen und zu wippen.
Wenn das hält, bist Du sicher.
Wenn nicht, besorgst Du Dir ein neues Heck bei marktplaats.nl, da werden ständig Flevotrikes angeboten.
Viele Grüße, Krischan
 
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