Kugelkopf/Gelenkkopf an Lenkung ausgeschlagen im Alleweder 6

Janne, wenn Du mehr als 0,5mm neben dem gewünschten Wert liegst, drehst Du eine Umdrehung, also 1mm weiter, oder zurück, und bist dann weniger als 0,5mm vom Sollwert entfernt, genau 1mm minus die vorherige Abweichung, die ja größer als 0,5mm war. Maximal kann man bei M6 0,5mm daneben liegen.

Stell Dir den Zahlenstrahl vor und den Bereich 0-1mm. Jede beliebige Zahl in diesem Interval liegt maximal 0,5mm von einem der beiden Extremwerte entfernt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein. Aber Kontermutter lösen, Gelenk abschrauben?
Gibt es da was, was ich beachten sollte und ich nicht weiß?
Wenn Du das Gelenk auf den Kugelkopf drückst, muss es einen hörbaren Klick machen- Du brauchst dazu etwas Kraft beim Drücken. Damit das Gelenk nicht auseinander fällt, ist ein Federdraht in der Pfanne. Und den muss man überdrücken. Wenn man das nicht gemacht hat, passt der Sicherungsstift nicht rein. Man kann da eigentlich nicht viel falsch machen, wenn man in Ruhe und mit Bedacht schraubt. Es ist natürlich sicherheitsrelevant, aber das ist auch jedes Rad, was Du selber festschraubst.

Du kannst vor dem Zusammendrücken etwas Fett in die Kugelpfannne geben und ich würde auch gleich einen neuen Kugelkopf nehmen. Es ist nicht sicher, ob das alte Gelenk exakt dieselbe Bauform wie das neue hat. Wir wissen nicht, was und wo Dein Mann eingekauft hatte. Und ein neues Gelenk hat in der Regel auch einen neuen Kugelkopf dabei. Dann kann man den auch gleich miteinbauen

Insgesamt sollte das Gelenk aus vier Bauteilen bestehen
- Kugelkopf
- Gummidichtung
- Gelenkpfanne
- Sicherungsstift


- Offtopic -
In der Mathematik, JKL, gibt es nur eine richtige Lösung. Denk einfach nochmal nach.
:eek:
 
Zuletzt bearbeitet:
eine ganze Umdrehung ist doch eine Steigung?
richtig
M6 = 1 mm pro Umdrehung.
richtig
Stell Dir den Zahlenstrahl vor und den Bereich 0-1mm. Jede beliebige Zahl in diesem Interval liegt maximal 0,5mm von einem der beiden Extremwerte entfernt.
richtig

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und doch ist das alles egal, da zum einen noch ein Faktor von ca 2 und zum anderen der Drehpunkt dazu kommt.
d.h. man verstellt die Spurstange um 1mm und bekommt eine ca 4mm Änderung zwischen Messpunkt vorne und Messpunkt hinten.

Idealerweise hat man hinterher im unbelasteten Zustand eine Vorspur zwischen 1mm und 5mm.
Mit Belastung wird die Vorspur erst wieder etwas größer und (wenn richtig schwer) wieder etwas kleiner.

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Das ist aber bei diesem Fz egal, da die Reifen 14.000km gehalten haben, die Spur also gegen optimal geht und auf jeden Fall genau so wieder hergestellt werden sollte

Ausnahme:
Es werden andere Gelenkköpfe benutzt.
Dann wird es beim Sturz ... nennen wir es mal -> interessant

Deshalb -> messen (lichte Weite) messen (mitte Lagerkopf zu mitte Lagerkopf) messen (gesammt Länge)

Gruß Jörg

Edit:
Fehler gestrichen
Die Spurstangen gehen nicht über wagerecht
 
Wenn Du das Gelenk auf den Kugelkopf drückst, muss es einen hörbaren Klick machen. Damit das Gelenk nicht auseinander fällt, ist ein Federdraht in der Pfanne. Und die muss man überdrücken. Wenn man das nicht gemacht hat, passt der Sicherungsstift nicht wieder rein. Man kann da eigentlich nicht viel falsch machen, wenn man in Ruhe und mit Bedacht schraubt. Es ist natürlich sicherheitsrelevant, aber das ist auch jedes Rad, was Du selber festschraubst.
Wenn man nicht demotierbare Kugelköpfer hat und sie demontiert, sind sie kaputt.
Demontierbar ganze Umdrehung:
nicht demontierbar halbe Umdrehung:
nicht demonterbar ganze Umdrehung (Beispiel, ich finde das im VM-Bau früher genutzte Teil nicht:

Ah hier einmal links und Hintergrund demontierbar in billig nicht-V2A und damit rostend, rechts nicht demontierbar Kunststoffpfanne Fundort hier:
index.php


Gruß,

Tim
 
Bj 22 ... d.h. du wirst die Komposit-Felgen haben.
Die laufen grade oder sind kaputt.
Aber messen schadet auch nicht.
Was auch immer das für Felgen sind.
Meine sehen schwarz aus und sie scheinen von Alligt zu kommen.
Messen werde ich auf jeden Fall noch - auch wenn 14k Kilometer anscheinend für "gerade" steht. ;)

Ich habe aber trotzdem ein wenig Bauchschmerzen, weil es um die Vorderachse geht.
Ja? Ich nicht!
Entweder es funktioniert oder eben nicht. Und da ich nächste Woche meine freie Woche habe, kann ich umbauen und dann ohne Kind prüfen, evtl. anders einstellen und nochmals testen. Und wenn alles nicht hilft, dann nochmals anders einstellen, testen und kontrollieren.
Ich habe da kein Problem mit und ehrlich gesagt; nur so lerne ich selbst dazu und kann mir künftig effizient und einfach selbst helfen.

Verätst du uns in welcher Gegend du wohnst?
Ich wohne in Ost-Nord-Ost von Meck-Pomm, direkt an der polnischen Grenze.

Vielleicht hast du einen Schrauber in der Nähe, der dir ein paar Tips geben kann.
Nein, ich denke nicht - ich habe hier jedenfalls noch nichts von liegender Fahrweise gesehen; kein Ein- oder Dreispurer und schon gar kein VM.
Für Tipps und Ideen bin ich aber hier sehr gut aufgehoben und ich bekomme ja tolle Hilfe. Und zudem; wie oben schon beschrieben möchte ich das gerne selbst machen um zu lernen und mir schnell und unkompliziert selbst helfen zu können.

Aber die Idee ist wirklich lieb und ganz, ganz nett gemeint.

Viele Grüße,
Nicole

Edit: Den Rest von Themen rund um zu Mathematik, ignoriere ich einfach. :whistle:
 
Was auch immer das für Felgen sind
Die von Alligt ... also ohne Seitenschlag
(die fahre ich seit >100.000km)

Ja? Ich nicht! ... nur so lerne ich selbst dazu und kann mir künftig effizient und einfach selbst helfen.
(y)(y)(y)
ok, dann ma tau

Min 2 Leute die dir geantwortet haben, kennen das A6 grundsätzlich in und auswändig.
Einer hat jedes deiner Frästeile min 2x in der Hand gehabt (und deine Felgen gebaut) und der Andere das A6 ein paar Jahre mit weiter entwickelt. ;)
Leider ist Der, der dein Fz gebaut hat schon lange nicht mehr im Forum gewesen.

ABER:

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte
Du könntest es uns (b.z.w. den Anderen ;)) etwas helfen, wenn du ein paar Fotos (VR-Rad rechts, links und 1x von unten) hier reinstellst.
Das macht es uns einfacher ein bestimmtes Teil zu benennen/beschreiben.

Gruß Jörg
 
Stell Dir den Zahlenstrahl vor und den Bereich 0-1mm. Jede beliebige Zahl in diesem Interval liegt maximal 0,5mm von einem der beiden Extremwerte entfernt.
Ja, merci, jetzt ist klar was Du meinst. War quasi total abwegig so darüber nachzudenken für mich, da ich beim Rolltest ja nicht um einen gemessenen Wunschwert pendele, sondern einfach nach längstem Rollweg einstelle.
 
...da ich beim Rolltest ja nicht um einen gemessenen Wunschwert pendele, sondern einfach nach längstem Rollweg einstelle.
Es geht hier ja nur darum, einen Gelenkkopf zu wechseln. So richtig tief in die letzten Prozent Optimierung will die Themenstarterin glaube ich gar nicht einsteigen. Was hier im Forum zum Teil gemacht wird, ist auch nur etwas für "technikverliebte Nerds", ich werde z.B. meine Spurstangen am Trike auf Links- Rechtsgewinde umstellen, um die Spur ganz fein einstellen zu können. Und wie JKL schon sagte, die Spurstange ist das eine, die Maße meinte ich, weil sich darauf die Frage bezog. Das ist etwas ganz anderes, als die eigentliche Spur am Rad gemessen. Da kommt ein merklicher Hebel dazu. Aber darum ging es nicht bei meiner Aussage.

Toleranzbetrachtungen sind ziemlich komplex. So ein Faß sollte ich lieber nicht aufmachen. Wichtig ist das Maß "a", siehe Zeichnung, also die Länge vom Mittelpunkt der Kugel zum Ende des Gelenkkopfs. Das scheint in der Norm festgelegt zu sein. Ich hatte im Kopf, dass es unterschiedlich lange Gewinde gibt. Dann wäre es fatal, sie einfach auszutauschen. Idealerweise, Nicole.Schmidt, vergleicht man zuerst das aktuell eingebaute Gelenk mit dem neuen. Und wenn die gleich aussehen, passt das schon.



1771010438570.png
 
Die von Alligt ... also ohne Seitenschlag
(die fahre ich seit >100.000km)
Ohne ein einziges Problem die selben Felgen, Jörg?
Wahnisnn! (y)

Min 2 Leute die dir geantwortet haben, kennen das A6 grundsätzlich in und auswändig.
Einer hat jedes deiner Frästeile min 2x in der Hand gehabt (und deine Felgen gebaut) und der Andere das A6 ein paar Jahre mit weiter entwickelt. ;)
Leider ist Der, der dein Fz gebaut hat schon lange nicht mehr im Forum gewesen.
Du und Alligt, nehme ich mal an?
Du kommst ja aus Hennef, wo auch Akkurad mal ansässig war. Habe ich mich gut eingelesen und schlussgefolgert? ;)

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte
Du könntest uns ... etwas helfen, wenn du ein paar Fotos ... hier reinstellst.
Das macht es uns einfacher ein bestimmtes Teil zu benennen/beschreiben.
Tolle Idee.
Das werde ich machen, wenn ich mal wirdklich keine Ahnung habe, wie ich an den richtigen Namen für ein Teil kommen kann.

Jetzt kämpfe ich erst einmal damit, dass ich die Räder auf beiden Seiten nicht ab bekomme.
Schraube und "fette Sicherungsscheiben" sind runter, aber es tut sich nichts. Nach 3 Stunden erst einmal aufgegeben.

Aber ich habe hier nachgelesen und versuche es *morgen noch einmal.
Aufgeben ist keine Option, da ich ja kein anderes Fahrzeug habe und es wird benötigt.

Viele liebe Grüße, Jörg,
Nicole

*Edit: Keine Ruhe gehabt: Hab was von einem "Abzieher" gelesen. Kurz auf google geschaut wie das Ding aussieht, in den Werkzeugen meines Mannes gesucht, gefunden und Video geschaut wie man es nutzt. Whoala... Räder sind beide unten. Morgen dann die Gelenkteile austauschen, die einen Schlag zu scheinen haben. Ich hab 2 oder 3 gefunden, muss mir das aber in Ruhe nochmals ansehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohne ein einzigen Problem die selben Felgen
Jaein ... ich habe nach ca. 30.000km eine Bordsteinkannte übersehen und bin mit ~50km/h drüber gerasselt.
Ergebnis -> Längsriss in beiden Felgen zwischen 2 Speichen.
Nach ca. 20.000km habe ich die Felgen gewechselt, weil Leo schon die 2te Generation hatte und es keinen Sinn macht ein Produkt zu testen, das nicht mehr verkauft wird.

Diese Felgen sind immer noch auf dem Roten drauf aber ich teste seit einem Jahr ein anderes Fz ... mit Scheibenbremsen und einem Rad mit Kompesitspeichen / Alufelgenring Kombi.
Die konnte ich letztes Jahr aber nur ~8.000km testen.

Ich fahre aber auch Moped- Reifen mit 2bar

Habe ich mich gut eingelesen und schlussgefolgert?
Si

Jetzt kämpfe ich erst einmal damit, dass ich die Räder auf beiden Seiten nicht ab bekomme.
Schraube und "fette Sicherungsscheiben" sind runter, aber es tut sich nichts. Nach 3 Stunden erst einmal aufgegeben.
Drehen und mit dem Handballen von hinten mehrfach auf den Reifen schlagen

Gruß Jörg
 
Ich fahre aber auch Moped- Reifen mit 2bar
Ich fahre vorne die 47-406 Schwalbe Marathon Plus und hinten die 55-406 Schwalbe PickUp. Ich bin sehr zufrieden, seit ich den Pickup hinten drauf habe, @JKL

Drehen und mit dem Handballen von hinten mehrfach auf den Reifen schlagen
siehe oben. "Abzieher" genutzt.
Sollte aber zukünftig auch so funktionieren, wie von dir beschrieben. (y)
 
siehe oben. "Abzieher" genutzt.
Die Bremsbacken der Trommelbremse sind noch in der richtigen Postion?
Manchmal verklemmen die beim Abziehen der Räder in den Bremstrommeln.

Das ist hier im Forum vor kurzem jemanden passiert, der "mit roher Gewalt"
die Räder abgezogen hatte. Achte beim Abziehen immer darauf, dass sich das
Rad jederzeit leicht drehen lässt. Notfalls muss man den Betätigungsmechnismus
der Bremse aushängen.

"... Leider hab ich es geschafft auf der einen Seite die Bremsbacken zu deformieren. ...."
 
Die Bremsbacken der Trommelbremse sind noch in der richtigen Postion?
Manchmal verklemmen die beim Abziehen der Räder in den Bremstrommeln.
Ja, alles super.
Muss man nur den Abrieb ein wenig ausblasen. Sonst sehen die noch tadellos aus.

Ich werde aber gleich nebenbei mal die Mechanik der Bremsen ein wenig "schmieren" und den Bremszylinder nachstellen, so dass die wieder sauber in die Ausgangsposition gehen und die Bremse wieder zieht.

Achte beim Abziehen immer darauf, dass sich das
Rad jederzeit leicht drehen lässt
Der "Abzieher" konnte angebracht werden und dann unter Drehung des Rades im Uhrzeigerrichtung, kam mir dann ganz mührlos das Rad entgegen. Jetzt wo klar ist, was oder welche Teile des Rades mir da entgegen kommen, weiß ich auch, dass ich das auch mit der Faust beim nächsten mal abbekommen werde.

Sooooooo schwer ist das ja alles nicht, wenn man mal die Technik gesehen hat und die Zusammenhänge begreift.

Und ich bekomme ja hier die entscheidenen und wichtigen Tipps. (y)
 
Ich werde aber gleich nebenbei mal die Mechanik der Bremsen ein wenig "schmieren" und den Bremszylinder nachstellen,
Außenliegende Bauteile gerne, in der Bremstrommel ist jede Art von Öl oder Fett äußerst problematisch, weil die Bremsbeläge tunlichst trocken bleiben müssen. Und da die Bremsen unter Extrembedingungen sehr warm werden, fließt Öl oder Fett überal hin. In der Bremstrommel alles schön sauber wischen und gut ist, das wäre mein Tipp.
 
Außenliegende Bauteile gerne, in der Bremstrommel ist jede Art von Öl oder Fett äußerst problematisch, weil die Bremsbeläge tunlichst trocken bleiben müssen.
Natürlich! Es geht ja auch nur darum die "mechanischen" Teile zu säubern UND zu fetten, so daß die Bremsbacken wieder sauber und leicht in den Ursprungszustand gehen. Hab ich aber schön öfter gemacht. Auch beim "schmutzigen" reinigen und neu fetten der Ferung ist bisher noch kein Öl oder Fett auf die Bremsbacken gekommen, da ich diese mit einer Gefriertüte schütze.
 
Ich zieh damit mal hierher um, ist jedenfalls besser passend als ein Showroomfaden.
.. die unendliche Geschichte: jetzt dachte ich letzte Woche, das Lenkerflattern am QNT sei nach Einsatz eines kleinen Laser- Distos von Bosch zur Einstellung der Vorsprung endlich im Griff, war aber nix. Die kurze Wochenendrunde zeigte das Gegenteil. Da die Kugelköpfe wohl auch noch etwas Spiel haben, meine Frage:
hat jemand einen Tip für den Bezug derselben?
Die bei Icletta für alle ICE Trikes sind anders und auch nicht billig...Anhang anzeigen 444628
Wo beziehbar findest Du hier. Hast Du die Köpfe schonmal aufgemacht und gefettet? Dann geht das Spiel merklich runter.

Die Spur (Rechtschreibungsfehlereinbau ausschalten?) stellt man am besten belastet mittels Ausrollversuch ein, so neutral wie möglich sprich Ausrollweite maximieren. Unbelastet im Stand ausmessen kann eine ordentlich Fehlermarge einbauen.
Ist sonst alles spielfrei/fest?

Gruß,

Tim
 
Danke Tim, du hast Recht, hier passt es besser. Fetten ist eine gute Idee. Und die Einstellung habe ich bisher immer unbelastet versucht, das Ganze unter Last zu machen, kam mir bisher nicht in den Sinn, da ich so einen komfortablen Tisch in der Werkstatt habe...
 
Gesagt, getan: Kugelköpfe neu gefettet, und Spur beim draufsitzen gemessen und auf ca. 2 mm toe in eingestellt. Nach der ersten kurzen Testfahrt ließ sich das Flattern nicht einmal provozieren.
Kein Vergleich zu vorher.
Dafür läuft es jetzt auf ebener Strecke ein wenig nach links. Auf der nach rechts abschüssigen Straßenseite passt das ganz gut. Mal sehen, wie es mit Gepäck einseitig rechts geht ....
 
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