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TitanWolf

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Hallo zusammen,

hier möchte ich zur erleichterten Übersicht für Interessierte einige meiner aktuellen Tätigkeiten publizieren, da verschiedene Mitleser/Bekannte mich wissen ließen, dass sie gerne Einblicke hätten, wieso es bei meinen Privatprojekten (Deimos, Trinitas, dies, jenes..) momentan so selten Neuigkeiten gibt.

Da diese Arbeiten nicht konkret auf ein spezifisches Liegerad/Fahrrad bezogen sind, jedoch in fast allen Fällen Verwendung an ebendiesen finden können (oder sogar werden), ermögliche ich den Einblick gerne hier im "Selbstbau"-Bereich.

Sämtliche Privatprojekte von mir schreiten ebenfalls voran - allerdings hetze ich mich damit nicht (Stress ist ungesund) und somit bedingen Neuigkeiten immer etwas Geduld. (y)

Hier einmal ein Akku-"Refresh" mit Erhaltung der proprietären Elektronik und Ersatz der bestehenden Zellen durch neue Hochkapazitätszellen. Dies war der Stand vor dem "Ausrümpeln":

bild7830p0u7n.jpg


Das Akkupack erhält bei weiterhin beibehaltenen 36V Nominalspannung nun 14Ah anstelle der gegebenen 11,6 Ah. Die neuen Zellen sind Samsung INR18650-35E 3500 mAh Zellen der neusten Revision, hochwertig mit Nickelbändern punktverschweißt (danke an meinen guten Bekannten Lars von Akkuservice Dellinger (y)):

bild7841k5ujp.jpg


Da das Akkupack im alten Zustand bereits einmal "unter Wasser" stand und einige der Elektronikkomponenten arg mitgenommen wurden, erfolgt direkt eine Instantsetzung / Säuberung sowie eine Versiegelung aller Akkuzellen/Elektronikkomponenten. So sind zukünftige Feuchtigkeitsschäden sehr effektiv zu vermeiden.

Hier ein Einblick, wie auch Lötzinn und Elektronikkomponenten durch Feuchtigkeit angegriffen werden können - in diesem Fall führte dies zum Ausfall:

bild7840kfu8c.jpg


Da die alten Kunststoffträger der ursprünglichen Zellen nicht sinngemäß zu demontieren sind, weil diese Zellen ÜBER den Spacerteilen (nach dem Hineinstecken) knotenartig punktverschweißt wurden, sind die alten Kunststoffträger auch nicht kompatibel mit den neuen Akkupacks.

Zum Zweck des Einpassens der neuen Packs in bestehendes Gehäuse, ohne ein Klappern/Rappeln und lose Akkupacks zu begünstigen, wurden von mir Steck-Spacer designt und 3D-gedruckt:

3dsketchakku.png


Anschließend verging gut eine Stunde mit dem händischen Abrunden und Entgraten der fertigen Komponenten. :whistle: Dies, um Schäden der Akkukunststofffolien zu vermeiden.

Et voilà:

bild7835e8usb.jpg

bild7837e0ut3.jpg


.. es passt. :) Nun schreitet die eigentliche Installation der neuen Zellenpacks im Gehäuse weiter voran.

Viele Grüße
Wolf
 
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Das ist ja wieder typisch Wolf.
Da fragt man, ob er "mal eben" einen Akku sanieren koennte, und was kommt dabei raus?
Ein Kunstwerk im Verborgenen!(y)
Damit wird es mir ja praktisch unmoeglich, den Akku, bzw. das dazugehoerigen Fahrrad jemals wieder zu verkaufen.:D
Annette wird begeistert sein.
Grusse Oliver
 

TitanWolf

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Hallo miteinander,

in den letzten Tagen schritten einige Projekte voran: Ein Spezialtandem (dieses sollte @BuS velomo durchaus in einem eigenen Thread bzgl. seiner Ausstattungsmerkmale vorstellen, ein sehr interessantes Rad für Weltreisen) rief sehnsüchtig nach seiner Elektronik.

Anschließend musste ein Berg an Bürokratie abgearbeitet werden, hierauf folgend wurde der oben bereits vorgestellte Akku elektronikseitig fertiggestellt und wird (just in diesem Moment) geladen und geprüft. (y)

Für interessierte Mitleser hinterlege ich hier die Bilder des fertiggestellten Innenausbaus - eine dritte Isolationslackbeschichtung erfolgt nach komplettierten Prüfläufen. Anschließend wird er mit Kaptonband gegen (dann gleich dreifach präventiv unterbundene) mechanische Berührungen bei Stürzen/Stößen sowie Beschädigungen der BMS-Balancerleitungen fixiert. Hierauf erfolgt die Verschraubung, woraufhin er in den Versand gehen kann. :)

Sämtliche interne, serielle Verbindungen wurden mit hochwertiger 1,5mm² Silikonlitze aus deutscher Fertigung umgesetzt, während die Originalversorgungslitzen rd. 1mm² aufweisen. Auch ist die "Deckenfreiheit" aufgrund von Modifikationen der 3D-gedruckten Zellenblockspacer nun gegeben (vorher war eine Verlegung der Zuleitung zwischen den Zellen nicht möglich, welches zu 2mm Überhöhe führte). Die defekte, oxidierte Ladestandsanzeige wurde komplett ersetzt und zweifach isoliert/vergossen.

(Das auf den Bildern ersichtliche "Wellige" auf den Nickelblechen ist eine bereits erfolgte, zweifache Beschichtung.)

bild7846pkkqk.jpg

bild7848rfjs6.jpg


@Juergen wird sich sicherlich freuen, am Rande etwas Gelbes entdecken zu können. ;)

Weiterhin stellte ich meinen Arbeits- und Regalbereich (vorerst) fertig:

bild7851cutveka4.jpg
bild7852cut3qjjk.jpg


Viele Grüße
Wolf
 

TitanWolf

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Hallo miteinander,

zwischenzeitlich sind einige Tage vergangen und mehrere Projekte schritten voran, daher veröffentliche ich heute ein Update für interessierte Mitleser. :D

Das oben gezeigte Akkupack wurde fertiggestellt und befindet sich bereits bei Oliver im Einsatz:

bild78583duw2.jpg


Anschließend fand sich ein Elektronikprojekt ein, welches einige Vorbereitungen bedingte, so z.B. die Fertigung von USB-Doppelbuchsenmodulen (einige der Module sind bereits für weitere Projekte vorgesehen):

bild7872dkud5.jpg

bild78826zurz.jpg


Dann wurde gesägt, gezeichnet, 3D-gedruckt, designt, geschützt und gefertigt..:

bild78925kumy.jpg

bild7890y6u2i.jpg

bild7895hqu4j.jpg

bild79019kut6.jpg

bild7904gzuqh.jpg


Das Resultat ist eine modernisierte, optimierte Trike-Elektronikinstallation, welche so jedoch weder einer Standardinstallation entspricht, noch ich erneut anbiete - die Zeitinvestition ist zu hoch, um meine Motivation am Laufen zu halten. Bereits bestehende Aufträge bleiben davon selbstredend unberührt.

Da das Trike noch auf den Besitzer eingestellt wird, ist noch nicht alles festgezurrt und fixiert:

bild79197lut2.jpg

bild7918itu4d.jpg


Weiter geht es im nächsten Beitrag. (y)

Viele Grüße
Wolf
 
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TitanWolf

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Hallo miteinander,

nun folgt mein zweiter Beitrag in diesem Thread für heute. Dieser ist aktuell und umfasst die Privatprojekttätigkeiten am Wochenende. Vorher jedoch kurz die verbliebenen zwei Bilder mit gelbem Inhalt. :D

Diese bringen etwas Interessantes ans Tageslicht .. :

bild7921uzuyz.jpg


.. dass es sich nicht um ein Trike mit jener Elektronikinstallation handelt, sondern direkt um zwei Stück (unschwer am Aufkleber auf dem Sitz sowie einigen Details zu erkennen :D):

bild792395urx.jpg


Die sonntäglichen Privatprojekttätigkeiten umfassen meinen Massivholz-Arbeitsplatztisch (für Zuhause, versteht sich). Dieser erhält momentan eine Eingabegeräteschublade verpasst, welche eigens gefertigt wurde:

bild79086pu9h.jpg


Testweise Montage der Seitenträgermodule:

bild79126eu2r.jpg


Von vorne:

bild79140kude.jpg


Die zugehörigen Edelstahlführungen in ausgezogenem Zustand, um Maßgenauigkeit und Passung zu prüfen (Parallellauf):

bild791616ukf.jpg


Nach der erneuten Demontage wurden die Seitenträgermodule feingeschliffen:

bild79283du8z.jpg


.. und erhielten den ersten Hartwachsöl-Anstrich, welcher ihre Blassheit umgehend beseitigte :D:

bild7930mvucc.jpg


Soweit meine aktuellen Tätigkeiten heute. (y)

Viele Grüße
Wolf
 

TitanWolf

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Hallo zusammen,

die Zeit der ersten Wochenhälfte fließt weiterhin in meine Holzprojektumsetzung.

So schritt es fort mit dem zweiten Anschliff (diesmal 240er Korn anstelle 80er Korn - hieraus resultierender Unterschied ist sofort fühlbar), der zweiten Hartwachsölung und einigen Korrekturen (so wurden die Auflageflächen abgefräst, um Planparallelität zu erzielen):

bild7932sfkqa.jpg

bild7936a9jjh.jpg

bild793891jfj.jpg


Anschließend erfolgte die finale Montage:

bild7944z2j2n.jpg

bild79475vknb.jpg

bild7950dxjg6.jpg


Der Auszug arbeitet problemfrei und ohne zu hakeln:

bild79512qkzv.jpg

bild7954s1juf.jpg


Zwischenzeitlich, während das Öl trocknete, fertigte ich vier neue Milchglas-Fußaufnahmeplatten passend zu den bestehenden Gewindeinsertpositionen, da die Originalplatten leider bei dem letzten Transport partiell zerbrachen (ich habe sie verklebt, um die Bohrungen präzise anzuzeichnen):

bild79401sjnu.jpg

bild79424yj0t.jpg


Viele Grüße
Wolf
 

TitanWolf

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Hallo zusammen,

es folgt noch ein kleines Update, da meine "Schicht" noch nicht zu Ende ist. :D

Hier zu sehen sind einige der heutigen Fertigungsschritte (viele sind unsichtbar hinter dem Kaptonband verborgen, z.B. partieller Verguss, Beschichtungen, ..) für ein 3S2P 11,1V Akkupack mit ~75Wh, Endgewicht inkl. Zuleitung ~319g, natürlich bleifrei verlötet:

bild7956tako9.jpg

bild7958g5jvg.jpg

bild79597oktq.jpg


Ich persönlich würde sogar so weit gehen, das Pack neben einer Gruppe von Zweiflern in hohem Bogen in eine gefüllte Badewanne zu werfen, während eine Trinitas angeschlossen ist (und leuchtet).

Natürlich kann ich derartige Funktionalität nicht "verkaufen", da es keine absolute Gewissheit gibt, dass dies immer und in jeder Situation / Art des Untertauchens / Zusammensetzung der Flüssigkeit gut geht. :D Allerdings halte ich das Risiko auf Defekte für sehr gering (auch, wenn ich keine Gewährleistung dafür übernehme, wenn jemand denkt, er müsste meine Akkupacks zum Tauchen mitnehmen :whistle:):

bild79625bkvr.jpg

bild79636ikjj.jpg


Viele Grüße
Wolf
 

Reinhard

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Gib mir mal einen Tipp für "anständigen" Schrumpfschlauch ... Ich hab normalerweise so einen matten, recht dünnen Schlauch. Funktioniert soweit auch. Letztens lagen bei einem Modell-Motor recht dicker, glänzender Schlauch bei, der sich besser verarbeiten/schrumpfen lies. Deiner sieht fast so aus ...
 

TitanWolf

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Hallo Reinhard,

nachdem ich das halbe Treppenhaus spontan erzwungenermaßen wischen musste, nun die Antwort.

Es gibt hauptsächlich zwei Arten von Schrumpfschläuchen, polyolefine und PVC-Schrumpfschläuche. PVC-Schrumpfschläuche sind zumeist glänzend, recht dünnwandig und werden häufig für großformatige Artikel wie z.B. Akkupacks verwendet. Das geschrumpfte Material ist recht hart, jedoch spröde: Es reißt und bricht leicht.

Dann gibt es die polyolefinen Schrumpfschläuche, diese besitzen eine Materialähnlichkeit zu hartem Gummi, sind zumeist matt (wobei auch glänzende polyolefine Schrumpfschläuche existieren), ist zumeist dickwandiger und robuster, bricht/reißt jedoch kaum bis nicht.

Beide Arten von Schrumpfschläuchen existieren in verschiedenen Wandstärken, auch gibt es diese mit Innenheißkleber (zumeist polyolefine Schrumpfschläuche), was die Robustheit deutlich verstärkt und ein Verrutschen / Abrutschen vermeidet. Auch dichten diese deutlich besser.

Die von @Delta Hotel genannten polyolefinen Schrumpfschläuche von Nessel Elektronik verwende ich zumeist, deren Qualität, Schrumpfrate und Hitzebeständigkeit ist erstklassig. Nessel Elektronik ist jedoch "nicht mehr existent", Herr Nessel hat den Betrieb nur erneut aufgenommen, da die Fa. Holzwarth noch nicht alle Produkte im neuen Onlineshop (der Weiterführung, sozusagen) unter http://nessel-elektronik.net/ eingepflegt hat. Eigentlich war der Betrieb bereits dicht, da Herr Nessel seinen Ruhestand genießen wollte

Ich verwende zumeist die deutlich teuereren Varianten mit Innenheißkleber und fixiere das Innenleben zusätzlich auf eine von mehreren Methoden (alles verraten werde ich nicht). Deren Wandstärke-Robustheits-Ratio ist deutlich besser, als jenes von einfachen polyolefinen Schrumpfschläuchen. Für längere Leitungen ist Innenheißkleber nicht geeignet, wenn die Leitung flexibel bleiben soll.

Einfache polyolefine Schrumpfschläuche gibt es auch als Rollenware in Onlineshops. Ein weiterer Vorteil der polyolefinen Schrumpfschläuche ist ihre Temperaturbeständigkeit. Während PVC-Schrumpfschläuche bei Temperaturen um 150°C bereits reißen (durch ihre Erweichung und den Schrumpf-Eigenzug), geschieht dies mit polyolefinen Schrumpfschläuchen praktisch nicht, auch nicht bei 270°C.

Wenn Du tatsächlich einen PVC-Schrumpfschlauch suchst, hängen die verfügbaren Wandstärken von der gewünschten Größe ab. Der einfachste Weg ist, einen PVC-Schrumpfschlauch mit hoher Schrumpfrate zu verwenden und ein "viel zu kleines" Bauteil darin einzuschrumpfen, dann steigt die Wandstärke aufgrund der Schrumpfung (bis etwa 5:1 ist möglich, jedoch sehr teuer) stark an. Ich empfehle jedoch für Verwendungszwecke abseits der Akkupackverschrumpfung polyolefine Schrumpfschläuche.

Viele Grüße
Wolf
 

Reinhard

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Danke Euch beiden. Nessel kenne ich natürlich ... muss ich mal ein paar Muster bestellen. Meistens ist das bei mir recht kleines Zeug, ich verdrahte Flight Controls mit GPS, ESCs, VTX, Kameras, Servos & Co., so das ich nur reinen Schrumpfschlauch brauche, ohne Innenkleber o.ä.
 

TitanWolf

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Hallo zusammen,

heute folgt nach längerer Zeit, gefüllt mit Lampen, Hundeoperationen und Nervenentzündungen ein Update dieses "Tätigkeitsüberblicks". :)

Abgesehen von den hier im zugehörigen Thread ersichtlichen Lampenkonstruktionsarbeiten stellte ich im Verlauf des Sonntags folgende "Drehmomentstütze" als äußerst robuste, dabei gleichwohl minimalistische Lösung für einen spezifischen Kunden (@OldMax weiß bestimmt, um wen es sich handelt.. :whistle:) fertig:

img_20170924_16221340z2s.jpg


Meine Schweißarbeiten sind sicherlich nicht perfekt, halten jedoch den Belastungen mehr als stand - das ist die Hauptsache. (y)

Nach der Säuberung von hineinragenden Störkanten und folgenden Lackierarbeiten schaut diese Komponente nun folgendermaßen aus:

img_20170924_223313c7xqo.jpg

img_20170924_2232337ra7h.jpg


More to follow in the next days. (y)

Viele Grüße
Wolf
 
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Jö, der Motor muss ja ein Drehmoment haben, @TitanWolf! Da flöge Ilona ohne Sitzschale wohl beim Beschleunigen jedesmal hinten runter!
Ich bin froh, dass Du dieses Teil gefertigt hast. So sieht es nicht nur super aus, sondern wird auch meine Probefahrten überstehen!(y)
Gell Patrick...
Tschüss, ich gehe mal lieber aus der Schweißlinie von @Jack-Lee. Sonst heftet der mir noch was an. Auf höchster Stufe soll das denn doch ein klein wenig unangenehm sein...:whistle:

VeLoni wird und Loni unruhig...
Gruß vom See
Martin
 

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Hallo miteinander,

heute eine Beitrag über aktuelle und kürzliche Tätigkeiten:

Ein Kunststoffteil für eine Komponente an meinem Mahagoniholztisch wurde entworfen, 3D-gedruckt, entgratet und mit Gewinden versehen (to be continued):
img_20171018_052741cbka3.jpg


Eine semi-defekte M99 Pro wurde inspiziert, die vom Hersteller aus OEM-Vertragsgründen nicht herausgegebene Pinbelegung zwecks Betrieb herausgefunden und ihre Funktion sowie der Umfang des Defekts (nicht kritisch) geprüft:
img_20171009_085101_1wljot.jpg


Dieser Hauptrahmen erhielt einige Aufsatz-Hartlötverstärkungen aus 1mm Edelstahlblech, um die Innenverlegung ohne konstruktionsseitige Nachteile zu ermöglichen:
img_20171010_183134hek90.jpg

img_20171010_183208s1j5y.jpg

img_20171010_1830378akdw.jpg


@OldMax HiLight erhielt eine neue, diesmal von mir als "unkaputtbar" designte Halterungsaufnahme aus 3mm Edelstahlblech, natürlich gestrahlt und lackiert in Gehäusefarbe (hierbei wurden gleich etwaige Mängel am Gehäuse neubeschichtet :D):
img_20171021_002904r6jpl.jpg


Ebenfalls sind zwei Akkupacks für ein aktives Projekt umgesetzt worden, hierauf sitzen hochwertige, leistungsstarke Batteriemanagementsysteme mit Balancing, Überwachung und Über-/Unterstrom/-Spannungsschutzsystem:
img_20171010_182828vqkyg.jpg

img_20171021_003040hkjx9.jpg

img_20171021_073433t6je9.jpg


Nachdem Massen an Kaptonband, industriellem Isolationslack (welcher bis >300°C seine Funktion nicht einstellt), Butylkautschukgummimatte, Fixierklebeband und Schrumpfschlauch aufgetragen waren sowie die Kühlkörper der MosFETs anschließend erneut das Tageslicht erblicken durften, warten beide Packs nun auf eine ungewöhnliche Zusatzschutzschicht: Das Einlaminieren in GFK. Diese Kombinationsverpackung schützt ausreichend vor allen (bei sorgsamer Handhabung - durch den Raum werfen sollte einer derartige Akkupacks natürlich nicht - wie auch keine anderen Akkupacks!) auftretenden Belastungen und wiegt dennoch - gemessen an der Schutzfunktion - äußerst wenig.

Viele Grüße
Wolf
 

TitanWolf

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Hallo Harald,
... macht aber sinnvolles Recycling oder Reparaturen schwierig.
Keinesfalls. Längs aufgeschnitten lässt sie sich mit der obersten Lage der internen Schutzlagen (zumeist dem Schrumpfschlauch) zusammen abpellen, wenn das Akkupack einen internen Defekt erleidet. Heißluft bei ~150°C hilft hierbei zusätzlich.

Das Recycling ist demnach genauso möglich: Schale längs aufschneiden, abpellen, Innenleben entkernen. Der Isolationslack sorgt für eine Trennschicht an jenen Stellen, an welchen Kleckse von Epoxidharz auf den Zellen landen.

Eine Edelstahlverpackung oder auch nur Stahlblechdose würde das Vier- bis Zehnfache auf die Waage bringen (und wäre derart dünnwandig, dass der Fall auf Steine aus Körperhöhe ebenfalls Löcher hineinschlägt, somit keine gesteigerte Schutzwirkung).
Ist das etwa ein Produktentwicklungsauftrag von Apple für ein I-Bike?
Nein. Es ist eine Verschalung, welche bei niedrigstem Gewicht z.B. gegen das Schlittern auf Asphalt schützen soll - was Schrumpfschläuchen und Schaumstofflagen allein nicht gelingt.


Hallo Christoph,
Die Spannung steigt (bei mir jedenfalls):);)
bei mir auch, bei mir auch. :whistle:

Viele Grüße
Wolf
 

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Hallo allerseits,

heute Nacht gönnte ich mir etwas Zeit für die Einarbeitung in Schweißtechnik-Verfeinerungen, indem ich nach langer Zeit auf dem Regal meinen Tretrollerrahmen zwecks Verstärkung/Modifikationen mit einem oxidationsbeständigen Edelstahlvierkantstab versah. :D
Dieser ist demnach im "Kontaktbereich" und aufgrund der Kaltverfestigung sehr abriebbeständig. Sollte die später erfolgende Neubeschichtung des Rahmens demnach an diesen Stellen abgerieben werden, oxidiert der Hauptrahmen selbst dadurch nicht.

Die Edelstahlleiste geht über zig Kanten, Absätze, Verstärkungsbleche und Ähnliches, was dazu führte, dass das Anpunkten die gleiche Zeitspanne bedingte, wie das anschließende Ringsherumverschweißen (immerhin gut 1,7 Meter Schweißnaht):

img_20171107_020359g1k4x.jpg

img_20171107_0203253zk6c.jpg

img_20171107_0204056yjp1.jpg


Partiell war die durch den Hersteller bereits aufgebrachte (1mm dünne) Stahlaufsatzschutzleiste im unteren Bereich nicht verschweißt, was eine Unterwanderung mit Oxidation zur Folge hatte.

Ich verschweißte demnach zuerst meinen Edelstahlvierkantstab mit dieser Leiste (auch die "Brücken") und anschließend die breiteren Brücken mit dem eigentlichen Hauptrahmen auf ganzer Länge - sichtbar an den breiteren/überlappten Schweißnähten ohne Originalschweißnaht darunter:

img_20171107_02035407j7o.jpg


Optisch stellt es mich noch nicht vollständig zufrieden.. demnach bei Gelegenheit weiterüben:

img_20171107_020341gljax.jpg


Viele Grüße
Wolf
 
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