Klimawandel - mehr Zahlen

-cr

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wenn man einen Verbrenner mal 3 Jahre mit je 25000km "weiter fährt"
Mein Eindruck ist, dass in meinem Umfeld (Nachbarschaft und Bekannte) durchschnittlich eher 25.000 km in insgesamt drei Jahren gefahren werden. Die paar Vielfahrer, die ich kenne, haben auch immer (?) mehrere PKWs. Das ist aber, wie gesagt, nur mein Eindruck. Die wahren Zahlen kenne ich nicht. "Auf dem Land" mag das anders sein, bei Vertretern und Berufsfahrern sowieso.
 
Es ist ein Irrtum, das viele den Klimawandel nicht mehr erleben (die oben 2xerwähnt). Derzeit wird vermutet, das die ersten großen Auswirkungen des Klimawandels in ca 20-30 eintreten werden.
Ebenso wird Mobilität wird dann ganz anders ausschauen. E-Mobiltät gekoppelt an hauseigene Anlagen hat Vorteile.
Übrigens ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß wir VM-Fahrer / Radfahrer am Kreislaufversagen sterben, weil die Zahl der extrem heiße Tagen zunehmen.

Ich bin jetzt ca 50, d.h, mit ca 83 (habe ich mir mal ausgerechnet) kommen die ersten grossen Folgen, die heute erwartet werden, (Landverlust, Probleme beim Anbau von Lebensmitteln (Wetter, Fläche), Wetterextreme, die Umweltkatastrophen befördern, ...).

Wenn wir mal den Laschet machen und darüber nachdenken, erkennen wir, daß es massive gesellschaftliche Veränderungen und enormer sozialer Druck entstehen wird. Darüber möchte ich nicht nachdenken.

Und wenn jemand meint, ich spinne, ja stimmt wahrscheinlich. Die Klimaforscher haben bisher immer drei Szenarien aufgestellt. Immer gewonnen bzw. übertroffen wurde immer das worse case Szenario. Dabei stellt das 1,5° Ziel von Paris nur ein Kompromiss dar (den wir nicht schaffen werden).

Die zahlreiche Folgen sind, basierend auf einer langen wiss. Ableitungen, sind kaum noch im Gespräch darstellbar. Dennoch sollte sich jeder, gerade wenn sie/er Kinder oder Enkel hat, mit dieser Veränderung beschäftigen und darüber reden.
 
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Weida 07570
Ich hab das Thema mal in der 300 Mann stärken e Auto Gruppe bei WhatsApp angesprochen.. Ihr könnt euch das Ergebnis denken..

Ps aktueller worst case liegt bei 5-7 Grad mehr. Damit wäre der aktuelle Lebensraum von gut 3.000.000.000 Menschen unbewohnbar. Ich glaube da wird der 2. Weltkrieg dagegen wie ein Kindergeburtstag aussehen..
 
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Für unseren Anspruch sind die noch lange nicht so weit

wir brauchen einen Hochdachkombi mit ca. 1500 kg Anhängelast da wir mehrfach im Jahr mit Wohnwagen reisen
was in den kommenden Jahren mehr werden soll
Ja unbedingt die Ansprüche hoch hängen, dann brauchen wir nicht soo lange warten, bis uns die Auswirkungen aus den Latschen hauen! Sollen doch erstmal die Milliarden Armen was für die Umwelt machen, die sind doch eh vor uns betroffen und da lohnt es sich wenigstens.
 
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Weida 07570
@DePälzer : Das geht noch ne Dimension "besser".
Mein Chef, früherer Flugzeugmotorenentwickler, hat ein eigenes Kleinflugzeug. Damit fliegt er ein mal die Woche nach Paris (von Leipzig aus). Das sind etwa 150l hoch verbleites Benzin pro Strecke. Seine Aussage : Er würde gern auch elektrisch fliegen, oder etwas umweltverträglicheres als verbleites Benzin tanken. Aber geht nicht. Und jetzt mit dem Auto oder Zug fahren wäre ein technologischer Rückschritt. Und Rückschritte sind nicht aktzeptabel.

Da musste ich mich echt ein wenig zusammenreissen um das Gespräch am Mittagstisch nicht komplett eskalieren zu lassen... (Er hat wohlgemerkt Kinder und Enkel im Gegensatz zu mir...)
 
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Man soll sich ja wirklich nicht durch Rachegedanken von guten Taten abhalten lassen. Aber den ganzen Klimaleugnern, Lobbyisten und Fehlentscheidern wünsche ich, dass Ihre Taten auch in 100 Jahren noch lückenlos nachvollziehbar sein werden.
 
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Ausrede naja, wir brauchen einen Hochdachkombi mit ca. 1500 kg Anhängelast da wir mehrfach im Jahr mit Wohnwagen reisen
Sehr löblich. Langstreckenluisa hat für ihre Urlaubsflüge pro Jahr mehr CO2 in die Luft geblasen als du mit SUV und Wohnwagen in deinem ganzen Leben produzieren wirst. Welche Parteimitglieder + ihre Wähler fliegen am meisten? Richtig, die Grünen!
 
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Ich denke der Klimawandel wird nicht auf Einzelpersonenbasis besiegt. Es muss Regelungen für alle geben an die sich dann gehalten wird. Ich denke an so Konzepte wie "Du darfst nur in die Stadt fahren, wenn Du auch einen Parkplatz hast".
 
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Hier ein Link zu einer online-Veranstaltung des Energieinstituts Vorarlberg u. a. zum Thema Winterstom aus Sommerstrom-Wasserstoff - unter welchen Voraussetzungen in Vorarlberg PV-Strom mittels Wasserstoff saisonal und ökonomisch vertretbar gespeichert werden kann:
 
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Ist sicher gut, die Städte wieder mehr den Menschen und der Natur zu geben, anstatt dort Autos im Stau (jeweils mit einer Person besetzt) stehen zu lassen. Allerdings ändert das am Klimawandel nichts. Dafür haben wir insgesamt einfach viel zu viele Autos (dabei ist es auch egal ob SUV, Sportwagen oder Van) und sind global gesehen auch viel zu viele Menschen für den Erdball.
Bis ca. 1800 waren es eine Milliarde, inzwischen fast 8 davon. Und gerade die letzten 50 Jahre gab es beim Zuwachs eine extreme Steigerung, ca. alle 13 Jahre eine Millarde dazu (also das was es in der kompletten Menschheitsgeschichte bis 1800 ingesamt gab). Diese Thematik bedeutet natürlich für die Natur (Wohnraum, Nahrung, Wasser und sonstige Ressourcen) eine extreme Belastung und wird so nicht auf Dauer gut gehen.
 
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Weida 07570
@FrankenSam : Rate mal warum ich keine Kinder habe... Leider wird das z.B. durch unsere Untermieter etwas konterkariert. Diese haben in meinem Alter bereits 6 Kinder. Das diese ihren kompletten Müll, der in großen Mengen anfällt, einfach in die Hausmülltonne stopfen (egal ob Papier, Glas oder Essensreste) und ihre Wohnung so heftig heizen, dass für alle restlichen Mieter die Heizkostenabrechnung eine Überraschung war (denn man zahlt ja auch anteilig am Verbrauch aller Bewohner), ist da nur noch das I-Tüpfelchen. Da kann man selber so bescheiden leben wie man will, es reicht eine einzige Person die n sch**** auf die Umwelt gibt um alle bemühungen wieder zu zerstören. Daher braucht es Gesetze, weltweit. Die wird es aber so lange nicht geben, bis es viel viel zu spät ist.
 
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Ist sicher gut, die Städte wieder mehr den Menschen und der Natur zu geben, anstatt dort Autos im Stau (jeweils mit einer Person besetzt) stehen zu lassen. Allerdings ändert das am Klimawandel nichts. Dafür haben wir insgesamt einfach viel zu viele Autos (dabei ist es auch egal ob SUV, Sportwagen oder Van)

Wenn mehr Einschränkungen für Autos gelten (Innenstadtfahrverbot, eigener Stellplatz etc), dann werden die von alleine unattraktiv und die Nachfrage sinkt. Dann sollte auch weniger produziert werden und die vorhandenen länger genutzt.

und sind global gesehen auch viel zu viele Menschen für den Erdball.
Bis ca. 1800 waren es eine Milliarde, inzwischen fast 8 davon. Und gerade die letzten 50 Jahre gab es beim Zuwachs eine extreme Steigerung, ca. alle 13 Jahre eine Millarde dazu (also das was es in der kompletten Menschheitsgeschichte bis 1800 ingesamt gab). Diese Thematik bedeutet natürlich für die Natur (Wohnraum, Nahrung, Wasser und sonstige Ressourcen) eine extreme Belastung und wird so nicht auf Dauer gut gehen.

Auch 20 Milliarden wären kein Problem, wenn die Ressourcennutzung nicht zu stark ist. Allerdings verbrauchen wir hierzulande ein Vielfaches an Ressourcen, was nachhaltig wäre. Wenn du alleine CO2-Ausstoß nimmst, erzeugt hier jeder Bewohner im Schnitt das fünffache von dem, was für die Natur tragbar wäre.
 
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Du darfst nur in die Stadt fahren, wenn Du auch einen Parkplatz hast
...und der Arzt fährt dann zu der Oma aufs Dorf um ihr Zipperlein zu kurieren.
Meine Eltern sind z.B. beide 79 und nicht wirklich mehr gut zu Fuß. Die 1,5 Kilometer bis zur hiesigen Bushaltestelle wäre für sie selbst mit Rollator eine Tortur. Dann eine halbe Stunde mit dem Bus über die Dörfer in die Stadt und dann noch mal einen Kilometer zum Doc. Das selbe Spielchen wieder Retoure + schlechtestenfalls eine Stunde Wartezeit auf den Bus.
So setzen sie sich hier in ihren kleinen Corsa, fahren auf den Parkplatz und haben es 2 Minuten Fußweg zum Ziel. Von der Zeiteinsparung von glatt zwei Stunden will ich jetzt gar nicht reden. Taxikosten hin und zurück knapp 40€.
 
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Sofern sich ein Umdenken verankert, wird es Alternativen zu Bus/Bahn/Taxi geben.

Zur aktuellen Zeit mit "Uber" bspw. gegeben: Ein Umdenken weg von etablierten Taxiunternehmen.
Ähnliches Konzept als "App" mit Positionsbestimmung zum CarSharing für wenige zugelassene (in der Stadt) eKFZ, welche ansonsten durch Solarenergie aufgeladen werden und gut ist.

"Party" erstellen, min. 2 andere (bis 4 andere, dann wird es eng..) mit ähnlichem Ziel oder Streckenverlauf durch den Server heraussuchen lassen, bestätigen und kurz darauf gehts im Gemeinschafts-Carsharing in die Stadt. Solche Konzepte folgen sicherlich, bloß die Dauer bis zur Etablierung bleibt aktuell unbekannt.
 
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