Klimawandel - mehr Zahlen

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noch habe ich bzgl. "Prepper-Psychologie" irgendwas verwechselt
Du hast sie nicht verstanden, das ist alles. Vorsorge ist ein essenzielles Grundbedürfnis des Menschen. Mir ist völlig klar das das heute nicht mehr "in" ist, aber genau diese Vorsorge hat uns Menschen erst ermöglicht uns zu entwickeln, in dem sie uns in vergangenen Zeiten das Überleben gesichert hat. Noch unsere Großeltern sorgten für eine wohl gefüllte Speisekammer, wohl wissend das es gewisse Nahrungsmittel zu gewissen Zeiten nicht gab.
Vorsorge beinhaltet aber nicht nur das Anlegen von Nahrung und Gütern des täglichen Bedarfs, es beinhaltet auch den Erwerb von Wissen. Sei es nun das man seine Ersthelferfähigkeit auf den neuesten Stand hält, sich mit essbaren Pflanzen aus der Natur bekannt macht, die Amateurfunker Lizenz erwirbt, sich mit Gartenbau und Kleinviehzucht beschäftigt, sich mit der Gewinnung von Solarenergie auseinander setzt, den Kettensägeschein erwirbt, sich selbst geistig und körperlich fit hält usw. Alles Dinge die schlussendlich der Gemeinschaft nutzen können eine Krise zu überstehen. Je mehr Leute sich mit Vorsorge beschäftigen um so besser ist das für die Gesellschaft im allgemeinen.
Freggels, deren einziges Wissen im Auswendigkönnen der Telefonnummer des Pizzadienstes besteht wenn der Kühlschrank mal wieder leer ist, sind meiner Meinung keine Stütze der Allgemeinheit.
provinziellen Prepper
pathologisch) übersteigertes Sicherheitsbedürfnis
zusammenraffen, was wir kriegen können
insb. auch nachlassender eigener Potenz
Deine Versuche mir einen Hieb unter die Gürtellinie zu versetzen verfangen sich bei mir nicht. Ich bin weit darüber hinaus mich über Menschen deines Schlages zu ärgern, noch lasse ich mich herab mich mit ihnen auseinander zu setzen. Es lohnt sich für mich einfach nicht. Bleibe also gerne bei deiner Meinung über mich, ich gönne sie dir gern. Für mich hast du dich damit in die Schar der Freggels eingereiht. Fühle dich dort wohl so lange es dir möglich ist, ich gönne es dir gerne möglichst lange. Hiermit bin ich mit dir endgültig durch.
 
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Deine Versuche mir einen Hieb unter die Gürtellinie zu versetzen verfangen sich bei mir nicht.
Ich glaube nicht , dass er Dich damit angreifen wollte.
Ich denke eher , dass es dieser Aspekt ist:
Mir ist völlig klar das das heute nicht mehr "in" ist,
Lg
Gandalf

Ps:
es beinhaltet auch den Erwerb von Wissen
Allein die verschiedenen Knoten die ich gelernt habe , waren mir schon oft von Nutzen.
 

BuS velomo

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@Miesegrau - wenn du dich direkt angesprochen fühlst, dann darfst du gern mit mir durch sein :D - aber ich kenne dich nicht persönlich und wähle meine überzeichnenden Schubladen auch nicht so, dass ich jemanden ganz persönlich angreife, sondern wenn dann alle meine Mitbürger über den gleichen Kamm schere... wo keiner besser weg kommt (z.B. Prepper = handelsüblicher Konsumist in neuen Kleidern)

Ansonsten hast du nur (öfter) die Stichworte in den Raum gestellt, die durchaus auf eine Prepper-Kultur hinweisen, die von "vernünftigen Vorsorgehandeln" (wie du es für dich beanspruchst, genau wie jeder Aktienanleger) bis hin zu militanten Zivilisations-Verächtern geht, die in Angsterzählungen von der Endzeit zuhause sind... und nicht darauf warten, ihrem Nachbarn zu helfen, sondern ihn zu erschießen um ihn auszuweiden (spitz genug ;) )

Beider Grundzüge widerspreche ich - und das solltest du herauslesen können - insofern der diskursive Fokus auf jegliche Art individuellen Absicherungs- und Prepperverhalten (in oder neben der Gesellschaft) von der Aufmerksamkeit ablenkt, die für nachhaltiges Wirtschaften und Klimawandel-Prävention nötig ist.
 
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Bei irgendeiner Größenordnung der Weltbevölkerung , ist jeder Level des Wohlstandes zu viel.
Vor allem , können wir es z.B. den Indern übelnehmen , dass sie unserem Wohlstand nacheifern?

In Summe müssen wir beide Schrauben etwas zurückdrehen...
Aber nicht bei unserem Level. Wie Jack-Lee erwähnt, ginge das auch für 8 Milliarden Menschen, wenn man einiges umdenkt. 500m zum Bäcker mit dem SUV funktioniert natürlich nicht für alle Menschen. Aber das geht ja auch per Rad oder gar zu Fuß.

Der durschnittliche Inder lebt übrigens zumindest in CO2-Äquivalenten nachhaltig. Warum sollte der also groß was ändern?
 
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In Hamburg ist ein Auswanderungsmuseum,
Das in Bremerhaven ist bissele älter.
Europa 3/4 Mrd., Gesamt-Amerika knappe Mrd.
Abzgl. indigener Anteile etc. zzgl. Europäer auf anderen Kontinenten kommt man schon in Größenordnungen, dass sich die europ. Bevölkerung verdoppeln könnte, würde man sie rückführen.
Die deutsche Expansion hat schon früher angefangen. Wenn man mal von der Völkerwanderung absieht kam danach zunächst die ehem. "deutsche Ostkolonisation genannte Besiedlung größerer Teile des "Neufünflands" (alles Ausländer dort also!), danach Donauschwaben & Co. und dann erst Amerika und andere Kontinente ...
Zwischendrin wurde mal bissele "aufgeräumt" und das Wachstum gebremst (30-j. Krieg und Pest) ...
Die "Entdeckung" Amerikas war ein Glücksfall mit neuen Ressourcen (Holz, Fisch, ...), die in Europa fast aufgebraucht waren zu der Zeit, drüben aber "unbegrenzt" da waren ...
 
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Du hast sie nicht verstanden, das ist alles. Vorsorge ist ein essenzielles Grundbedürfnis des Menschen. Mir ist völlig klar das das heute nicht mehr "in" ist, aber genau diese Vorsorge hat uns Menschen erst ermöglicht uns zu entwickeln, in dem sie uns in vergangenen Zeiten das Überleben gesichert hat. Noch unsere Großeltern sorgten für eine wohl gefüllte Speisekammer, wohl wissend das es gewisse Nahrungsmittel zu gewissen Zeiten nicht gab.
Aber warum hat Großmutter Vorräte angelegt? Weil es eben nicht alles zu jeder Zeit zu kaufen gab und durchaus auch mal Zeiten der Knappheit herrschten. Dort war eine gefüllte Speisekammer also durchaus überlebenswichtig. Würde sie das heute genauso machen? Ich glaube kaum, denn heute gibt es eben fast alles fast immer. Ich kann im tiefsten Winter in den Supermarkt gehen und mir praktisch jede Obstsorte mitnehmen. Und so ziemlich jedes andere Nahrungsmittel.

Freggels, deren einziges Wissen im Auswendigkönnen der Telefonnummer des Pizzadienstes besteht wenn der Kühlschrank mal wieder leer ist, sind meiner Meinung keine Stütze der Allgemeinheit.
Menschen leben nicht nur in Krisen. Was meinst du, warum wir gerade kommunizieren können? Weil wir als Menschheit es uns leisten können, viele schlaue Köpfe in eine stille Kammer zu setzen, damit die die dafür nötige Technologie entwickeln, während sie sich eben nicht mehr mit Nahrungsmittelbeschaffung oder anderem befassen müssen. Das ist viel effiziener, als wenn jeder alles können muss (wobei derartige Hochtechnologie eben nur von vielen solcher Menschen gemeinsam entwickelt werden kann).
 
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Aber nicht bei unserem Level. Wie Jack-Lee erwähnt, ginge das auch für 8 Milliarden Menschen, wenn man einiges umdenkt. 500m zum Bäcker mit dem SUV funktioniert natürlich nicht für alle Menschen.
Du sagst gerade selbst , dass man die Schraube etwas zurückdrehen muss :)

Der durschnittliche Inder lebt übrigens zumindest in CO2-Äquivalenten nachhaltig. Warum sollte der also groß was ändern?
Weil die in ziemlich ärmlichen Verhältnissen leben?
Weil das Kastensystem einige Nachteile für den Einzelnen haben?
Weil der Indische Bauer , der mit den Händen das Feld umgraben muss , auch von maschineller Hilfe träumt?

Such Dir was aus.

denn heute gibt es eben fast alles fast immer. Ich kann im tiefsten Winter in den Supermarkt gehen und mir praktisch jede Obstsorte mitnehmen. Und so ziemlich jedes andere Nahrungsmittel.
Deshalb klappt es mit dem Klima ja auch nicht mehr so gut...
 
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Man muss mit der Verschwendung aufhören. 8 Milliarden Menschen können morgens den Weg zum Bäcker zurücklegen, das ist möglich, dafür reichen die Ressourcen problemlos aus.

Der Inder möchte mehr Wohlstand, nicht mehr Verschwendung. Aber das ist eben der Grund, warum die indische Großfamilie eben deutlich weniger CO2 emittiert als eine kleinere, deutsche Familie. Viele Menschen mit wenig Verbrauch sind kein Problem, das Problem sind die wenigen Menschen mit absurd hohem Verbrauch. Also wir.

Das mit dem Obst war nur ein Beispiel. Klar ist es nicht sinnvoll, Gemüse um die halbe Welt zu schippern. Versorgungssicherheit ist heute einfach kein Problem mehr. Auch hier sind viele einzelne, kleine Lager wieder ineffizienter als wenige größere, die alle Menschen bedienen. Ware lässt sich heute leichter lagern und haltbar machen. Das ging früher so nicht, weil das Versorgungssystem nicht so gut ausgebaut war.
 
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Man muss mit der Verschwendung aufhören.
Der Unterschied ist mir schon geläufig. Dennoch würde die Bevölkerung , in der jetzigen Situation , weiter ansteigen. In den ärmeren Gegenden in unserer Welt , bedeutet Nachwuchs = Altersversorgung. Und solange in diesen Staaten keine stabile Versorgung möglich ist , wird sich daran nichts ändern.
Wir , als Einzelpersonen , sind nur in der Lage die eigene "Verschwendung" gering zu halten.

Auch hier sind viele einzelne, kleine Lager wieder ineffizienter als wenige größere, die alle Menschen bedienen. Ware lässt sich heute leichter lagern und haltbar machen.
Ja z.B. in meinem Keller. Das ist aber nicht ineffizient , da die (Kühl-)Temperatur auf natürlichem Weg konstant bleibt.
 
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In derlei Staaten ist dieses Modell aber auch kein Problem. Es ist dennoch relativ nachhaltig. Ganz im Gegensatz zu unserem Lebensstil, der aber auch von staatlicher Seite aus verändert/gelenkt werden kann (CO2-Steuer o.Ä.). Und unsere Verschwendung ist es, die die Umwelt nachhaltig zerstört.

Das muss kein Wohlstandsverzicht sein, Wohlstand lässt sich nicht nur mit Verschwendung aufbauen. Es gibt viele clevere Ideen, wie es auch anders geht, die mag nur die Wirtschaft nicht :)

Dein Keller mag sich von selbst temperieren, das funktioniert aber nicht bei jedem und vor allem löst es nicht das Problem, dass du verhältnismäßig zu viele Ressourcen für dich vorhältst, die du gar nicht brauchst. Wie das Beispiel mit dem Feld: Eine Familie = 1,5 Hektar, ein kleines Dorf kommt aber vielleicht schon mit 0,1h / Person aus.
 
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Beider Grundzüge widerspreche ich - und das solltest du herauslesen können - insofern der diskursive Fokus auf jegliche Art individuellen Absicherungs- und Prepperverhalten (in oder neben der Gesellschaft) von der Aufmerksamkeit ablenkt, die für nachhaltiges Wirtschaften und Klimawandel-Prävention nötig ist.
Steffen, ich finde normalerweise total gut, was Du schreibst, aber manchmal reicht für die Verarbeitung der Bandwurmsätze mein bescheidener Arbeitsspeicher nicht. :unsure:
 
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Alles gut, bin gerade mit dem Pinscher draußen gewesen und wieder runter gefahren.:)
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Die gibt es in den Kreisen in denen ich mich bewege nicht. Eher Leute vom THW, der freiwilligen Feuerwehr, Polizisten, Krankenpfleger, Schlosser, Maurer, Politiker (ja auch da gibt es Vernünftige), Rettungsdiensten und was weis ich noch. Auch ein paar Armisten sind wohl dabei. Extremisten, egal welcher Couleur fliegen sofort aus dem Forum und aus unserer Gemeinschaft. Wir sind sehr am Erhalt unserer friedlichen Zivilisation interessiert und viele tuen beruflich oder auch ehrenamtlich einiges dafür das diese erhalten bleibt. Endzeitfetischisten und angehende Warlords werden ganz schnell erkannt und gebannt.
Übrigens, wer von euch führt auf seinem Rad ein First Aid Kit mit? Ich bin so bekloppt das zu tun und konnte so einem schwer vom Rad gestürzten kleinen Mädel helfen. Die Eltern hatten natürlich nix entsprechendes dabei, vermutlich aber ab diesem Zeitpunkt schon. DAS ist es was für mich einen "Prepper" ausmachen sollte und das hat mit Doomsday absolut nix zu tun.
 
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Dafür gibts inzwischen sicher eine Applikation, die das dann in einem drei Wort Satz zusammenfasst...bezieht sich auf Beitrag 256
Wurde eigentlich öffentlich schon öfters die Idee propagiert den Atom Müll in Containern mit spezialraketen auf Nimmerwiedersehen ins Weltall zu schießen?
Dann würde es das geschlossene Erd System verlassen, voyager machts vor...
 
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und vor allem löst es nicht das Problem, dass du verhältnismäßig zu viele Ressourcen für dich vorhältst
Absolut falsch. Klar haben wir so einiges an Vorräten zu Hause, aber diese werden durchrotiert und fehlen eigentlich keinem. Es ist völlig egal ob die Überproduktion an Waren des täglichen Bedarfs in irgendwelchen Großlagern herumoxidiert, oder im eigenen Speicher. So etwas nennt dezentrale Lagerhaltung.
Jeder Prepper kauft bedarfsgerecht für sich und seine Familie ein, nur das es vielleicht zwei Monate im voraus geschieht. So um die 30 Prozent unserer Lebensmittelvorräte sind zum Beispiel selbst erzeugt bzw. eingeweckt. Ich wüsste wirklich nicht wann ich das letzte Mal ein Stück altes Brot weggeworfen hätte. Wer schon mal längere Zeit hungern musste tut so etwas einfach nicht.
 
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Wurde eigentlich öffentlich schon öfters die Idee propagiert den Atom Müll in Containern mit spezialraketen auf Nimmerwiedersehen ins Weltall zu schießen?
Ja, wurde sie. Leider ist die Anzahl an "Totalverlusten", also die Anzahl der Fälle, in denen eine Rakete beim Start explodiert, zu hoch. Wäre unangenehm, wenn das dann ausgerechnet eine von denen mit Atommüll ist :confused:.
 

BuS velomo

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@Miesegrau - also hast du eher das Selbstverständnis von großen, gemeinschaftlichen Pfandfindern mit aktivem Naturbezug - als Teil der Zivilgesellschaft und Traditionspflege?

Was ich oben etwas kompliziert ausgedrückt habe ist. Es stellen sich ggfs. 2 Fragen:
  1. Was können wir tun, damit der Klimawandel fern bleibt?
  2. Was können wir tun, wenn der Klimawandel da ist?
Viele Erzählungen rund um Prepper oder auch andere Freizeit-Naturburschen können zum ersten Punkt selten etwas beitragen. Eingebettet in den fossilen, zivilisatorischen Backround drehen sie sich um lokale Belage statt Klima (ja, OK) und wenn-dann eher um den zweiten Punkt, der mir hier aber nicht so wichtig ist (zu früh!) - (und ich glaube auch nicht, dass bei nem richtigen Kollaps noch irgendwer überlebt)

Gerade im Rahmen der guten alten Traditionen fehlt m.E. häufig ein Verständnis davon, was dieses neuartige Problem "Klima" mit unserer aller Lebensstil zu tun hat, wie er den eigenen Nahbereich mit den Belangen der Welt verbindet... und was wir ALLE jetzt tun müssten, um die kommende Katastrophe bestmöglich kollektiv zu verhindern (statt individuell zu bewältigen).

Und da kommen dann - gerade aus den Reihen der Landbevölkerung - teils idyllische Erzählungen der eigenen Naturverbundenheit, die aber aus der Nachhaltigkeitsbrille keinen verallgemeinerbaren Weg bieten - also teils viel höhere Fußabdrücke aufweisen als die überlebensunfähige Großstadtgöre, die auf Fleisch verzichtet und auf Demos gegen die Normalitäten der Landbevölkerung schreit (Schweinerein, SUV4all, Ressourcenhunger, politische Weltbilder...).

Richtig kontraproduktiv wird es, wenn sich Leute durch verschiedene individuelle oder nationale Rüstungsmaßnahmen auf Punkt 2 vorbereiten wollen - und genau damit Punkt 1 nochmal extra anheizen...
 
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Was ich oben etwas kompliziert ausgedrückt habe ist. Es stellen sich ggfs. 2 Fragen:
  1. Was können wir tun, damit der Klimawandel fern bleibt?
  2. Was können wir tun, wenn der Klimawandel da ist?
1. Der Klimawandel ist bereits da!

Viele Erzählungen rund um Prepper oder auch andere Freizeit-Naturburschen können zum ersten Punkt selten etwas beitragen. Eingebettet in den fossilen, zivilisatorischen Backround drehen sie sich um lokale Belage statt Klima
Vielleicht erkundigst Du Dich ausführlicher über Leute die Vorsorgen (das Wort Prepper ist von den Medien schon zum Unwort degradiert worden) , als durch "Erzählungen" (z.B. aus Bildzeitung und dergleichen) alle in einen Topf zu werfen.

Richtig kontraproduktiv wird es, wenn sich Leute durch verschiedene individuelle oder nationale Rüstungsmaßnahmen auf Punkt 2 vorbereiten wollen - und genau damit Punkt 1 nochmal extra anheizen...
Dann erklär mir mal welche Rüstungsmaßnahmen du meinst. Die paar Konservendosen und Flaschen Mineralwasser (für 14 Tage) oder ein paar Kerzen. Die sind also der Stein des Anstoßes , womit wir bösen
Freizeit-Naturburschen
also
damit Punkt 1 nochmal extra anheizen...
Du hast das Prinzip der Vorsorge nicht verstanden und hälts wohl alle die so etwas betreiben für Aluhutträger , Staatsverweigerer , Rechtsextreme Bunkerbesitzer? Das kann ja nicht Dein Ernst sein. Mach Dich schlau und bleib realistisch.
 
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Aber alles fängt nun mal in der kleinsten Zelle an. Jeder kann Energie und andere Ressourcen einsparen wenn er nur will. Viele dieser Zellen zusammen genommen können viel erreichen, auch entsprechend Druck nach oben ausüben.
Übrigens läuft genau dieses Thema drüben im Previval Forum in mindestens zwei Threads mit konstruktiven Vorschlägen. Da sind gerade ein paar Ingenieure und Energieexperten dabei (wirkliche und keine Selbsternannten) uns dieses Thema verständlich näher zu bringen.

also hast du eher das Selbstverständnis von großen, gemeinschaftlichen Pfandfindern mit aktivem Naturbezug - als Teil der Zivilgesellschaft
So ähnlich kann man es durchaus sehen. Steckt aber ein bisschen mehr dahinter. ;)
 

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Du hast das Prinzip der Vorsorge nicht verstanden und hälts wohl alle die so etwas betreiben für Aluhutträger , Staatsverweigerer , Rechtsextreme Bunkerbesitzer? Das kann ja nicht Dein Ernst sein. Mach Dich schlau und bleib realistisch.
Frage oder Unterstellung? Warum liest du meine Texte und antwortest mit Bildzeitung, Konservendosen und Aluhutträgern? Brauchst du mich unbedingt als dümmlichen Pappkameraden? Was hab ich denn genau geschrieben, was deine Rückschlüsse provoziert?

Der wiederholte Kern meiner Aussagen ist, dass viele Persönlichkeiten und Milieus, die sich einen besonderen - nennen wir es - >lokalen Naturbezug< auf die Fahnen schreiben, unterm Strich sich keine moralische oder sonstige Überlegenheiten in globalen Klimafragen andichten können. Ich erkläre sie also nicht für böse, sondern nur nicht für pauschal besser, bewusster, adäquater etc. als die blinden Konsumschafe, Städter oder was auch immer sonst die Abgrenzungsfigur am Lagerfeuer sei (OK, wieder ne Spitze)... zumindest nicht, solange sie mir nicht das vorbildliche und verallgemeinerbare Gegenteil beweisen können.

Wie groß der Vorratspuffer in der Speisekammer ist, ist Wurst, sofern es rotiert. Was nicht Wurst ist ist Wurst... und der Gesamt-Energieumsatz, Gesamt-Fußabdruck, Gesamt-Platz- und Ressourcenverbrauch... und da gibt es viele Rüstungsfronten, die auch vor dem "Naturburschen" und "idyllisch Gebetteten" nicht halt machen. Gerade die Landbevölkerung hat häufig ein gespaltenes Verhältnis zwischen ihrer lokalen Natur und der globalen Natur. Und der Fokus auf das eine verstellt häufig den auf das andere... ebenso wie der auf Selbstbewältigungsstrategien häufig den Fokus auf (effektivere) Kollektivmaßnahmen verschüttet. An diesen Aussagen kannste dich abarbeiten! Dann kommen wir weiter...
 
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