Klimawandel - mehr Zahlen

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…bei den gründen stimme ich dir zu aber bei der rettung bin ich mir nicht so sicher,....
Ich mir auch nicht, bzw. bin mir sicher daß das keine Rettung auf Dauer war. Kohle und Petrochemie haben zwar kurzfristig den Druck von Wal- und Waldbeständen genommen, verursachen aber andere Probleme.
Wenn dann kann nur eine Rohstoffversorgung auf Dauer Bestand haben die nur so viel freisetzt, jetzt mal egal was, wie innerhalb des Nutzungszeitraumes des Rohstoffes wieder gebunden wird.
Da kann Erdöl eine Rolle spielen, wenn man geschloßene Kreisläufe hinbekommt, da können organische Kunststoffe eine Rolle spielen, wenn man geschloßene Kreisläufe hinbekommt. Das kann auch Plaste sein die im Kompost abgebaut wird, also nicht nur zu Mikroplastik zerkrümelt.
Auf Dauer ist die einzigen zuverlässige und zulässige Energiequelle die Sonne, sei es dann in Form von Photovoltaik, Energiepflanzen, oder sonst wie.
 
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@RobertS : Und die Petrochemie und Kohle wird schlussendlich das dauerhafte sterben des Waldes hervor rufen. Ob das jetzt ein Fortschritt ist?
Hat mal den Druck von den Beständen genommen. Ob wir jetzt intelligent genug sind, den Energieüberschuß zu nutzen um eine nachhaltige Versorgung aufzubauen bleibt abzuwarten. Ich glaub nicht so richtig daran.
 
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@Jack-Lee, warst du es der geschrieben hat er hätte Zweifel an der Verantwortbarkeit sich dem Fortpflanzungsdrang hinzugeben?
So etwa aus dem Grund hab ich mich '92 sterilisieren lassen.
Mehr Menschen, auch von dem gemeinen Mitteleuropäer, braucht die Welt nu wirklich nicht.
 
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Durch die Verhüttung von Uran und die aufwendige Verarbeitung, Transport, Lagerung und sonstiges hyperintensive Brimborium entsteht fast soviel co2 wie bei Kohle- und Ölkraftwerken.
...
Gibts dafür eine belastbare Quelle? Die pessimistischsten Werte, die ich bisher gelesen habe, waren < 150 Gramm CO2-Äquivalent je Kilowattstunde Elektroenergie. Im Vergleich dazu hat Erdgas irgendwas zwischen 200 und 250 pro Kilowattstunde Wärme -- wenn wir Strom haben wollen, müssten daraus locker 500...600 werden. Wenn wir die Abwärme auskoppeln, um damit Personen auf Temperatur zu halten, wird die Bilanz zwar etwas freundlicher (und über die Wahl der Allokationsmethode kann auch noch ein bisschen gefeilscht werden), aber ...
 
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In Australien haben sie doch Erfahrung mit unter der Erde wohnen, das wird dann für viele Millionen Menschen vielleicht attraktiv in 30 Jahren...
 
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Und die Kohle, das warn doch auch mal Wälder : )
Wenn schon dann gerecht und alle Männer der Welt sterilisieren, nicht nur die Europäer, obwohl , wir erreichen die totale Unfruchtbarkeit ja vielleicht durch die schleichend explodierende Umweltverschmutzung...
 
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Besagter von mir verlinkter Artikel zeigt, dass global alle drei Jahre ein netto Baumbestand von der Größe der BRD verschwindet. Das hat Einfluss auf O2 Produktion, Mikroklima, Niederschlag und CO2 Speicherung und wohl noch einiges mehr.
Stanislav Lem hatte Recht als er schrieb, dass das Individuum nicht die Ausmaße und Folgen des Kollektiv erfassen oder gar begreifen kann (Eine Minute der Menschheit)
Ich verfalle seit 20 Jahren langsam aber stetig in den Defätismus...
 
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Ich hoffte lange, dass die Grünen es schaffen würden, dass Energie und Umwelt nicht nur für eine Teilzeit eines Gegenstandes berechnet und gelobt bzw. angeprangert werden.
Bsp Stromerzeugung: Meiner Ansicht nach ist Atomstrom während er gewonnen wird im AKW ein sauberer Strom. Nie aber bei der Gewinnung des Rohstoffes und nicht bei der Entsorgung. Gleiches gilt aber für viele PV Anlagen auch in der Herstellung und Entsorgung.
Vorteil: der Teil mit dem Erzeugen liegt in China, hier gilt einfach Augen zu Europäer und nicht nachfragen und 2. die Entsorgung, darum kümmern wir uns heute auch besser mal noch nicht.
Das passt für viele andere Gegenstände genauso (Kühlschrank, Auto, Computer ...). Meine Enttäuschung dahingehend über die Politik ist, dass das Thema Klima nicht ehrlich dargestellt wird, auch und insbesondere von den Grünen nicht, die von sich behaupten, genau dafür zu stehen. Es wird nur ideologisiert!
Die anderen Parteien lasse ich bewusst außen vor, das regt mich bei diesem Thema zu sehr auf.
Bald sind wieder Wahlen. Geht es nur darum etwas zu verhindern oder endlich mal wieder für etwas zu stimmen? Meiner Motivation zur Wahl zu gehen, würde das deutlich helfen.
 
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Atomkraft hat in Deutschland einen geringeren Anteil an der Stromerzeugung als Brennholz. Das ist egal. Wir hätten nicht mal genug Uran um Öl und Co zu ersetzen. Das wir uns dann garantiert eine längere Zeit hoch radioaktiven Müll ans Bein nageln als es Ackerbau gibt, ist ein weiteres Problem. Das mit den Folgen von irgendwann defekten PV Anlagen zu vergleichen ist irgendwie lachhaft. Als würde man sagen das ein im Wald liegen gelassener Hammer die Umwelt so verschmutzt wie ein volles Ölfass, das langsam aus läuft.

PS.Wir könnten problemlos in 20 Jahren unseren kompletten Energiebedarf, nicht nur Strom, regenerativ herstellen. Für Coronamaßnahmen wurde mehr Geld bereit gestellt als es für die Energiewende bräuchte... Als ist "kein Geld da!" auch nur ne billige ausrede
 

Dan

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@Jack-Lee, warst du es der geschrieben hat er hätte Zweifel an der Verantwortbarkeit sich dem Fortpflanzungsdrang hinzugeben?
So etwa aus dem Grund hab ich mich '92 sterilisieren lassen.
Mehr Menschen, auch von dem gemeinen Mitteleuropäer, braucht die Welt nu wirklich nicht.
Das wird aber gesellschaftsentwicklungsbezogen nur funktionieren, wenn ihr Kinder adoptiert und erzieht. Denn a) Entwicklung geht langsam, jemand muss "die Fackel weitertragen" - Prometheus-Prinzip. Und b) ohne Kinder wird man nicht wirklich erwachsen, und kann sich die Sorgen und Abhängigkeiten der Leute mit Kindern nur sehr schlecht vorstellen.
Dass man diese Sorgen und Abhängigkeiten nicht möchte, ist eine valide Entscheidung in Zeiten der Renten- und Krankenversicherung, aber das ohne a) als den besseren Klimaschutz hinzustellen ist genauso kurzsichtig, wie hier das Verhalten anderer kritisiert wird.
 
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die Entsorgung, darum kümmern wir uns heute auch besser mal noch nicht.
Stimmt nicht. Bereits vor 10 Jahren wurde dazu geforscht und nachgedacht. Wir wissen welche große & schwierige Aufgabe da auf uns zu kommt. Das passierte erst freiwillig, inzwischen auch gesetzlich.
 

Dan

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2. Ob man es glauben möchte oder nicht, jede (Geld)Wertschöpfung und -Ausgabe ist irgendwo mit Ressourcen-Verbrauch verbunden. Auch PV-Anlagenherstellung. Der Haupttreiber des Raubbaus im Spätkapitalismus ist die Anschaffung immer neuer Dinge, und nicht nur der Energieverbrauch dabei. In sofern ist "rechnet sich das?" eine viel sinnvollere Frage als hier angenommen wird!
 
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Keine Kinder bekommen mag auf sehr langer Sicht auch problematisch werden, aber aktuell steuern wir auf 10.000.000.000 Menschen bis 2050 zu... Und ich bin nicht so abgehoben, dass ich das Leben eines europäischen Kindes höher Werte als das eines indischen oder afrikanischen
 
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Ich hoffte lange, dass die Grünen es schaffen würden,
Hoffte ich auch, jetzt hoff ich auf die Dunkelgrünen. Wenn sie sich überhaupt bis zur nächsten Wahl etablieren wollen und können, dann würde ich ihnen schon die Hälfte der "Schwarz"-Grünen Stimmen zutrauen.
Generell befürchte ich, dass Nachhaltigkeit in einer Demokratie nicht möglich ist.
 
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@Cars10
Gelesen hast du deinen Link? Eine Berechnung des Energieaufwandes wird nirgends erwähnt. Eine Lösung zeigt der Link auch nicht, nur dass auch diese Industrie anfangs nicht an das Wiederverwerten dachte (Zitat). Nun versucht sein Image zu bewahren.
Ich suche im Netz nicht, das findest du sicher besser, aber auch der Atomabfall wird gesammelt.

Und jetzt?
Mein Post weiter oben, hat bei @Jack-Lee den üblichen Beissreflex ausgelöst -> Atomstrom böse.
Es ging mir um den Energieaufwand und Nutzen einer Quelle oder eines Gegenstandes, der bis heute nicht in seiner Gesamtheit gesehen wird. PV ist (auch) nicht Ressourcen sparend, das reden uns viele nur ein.
Die Entsorgung/Recycling kann derzeit nur unter sehr sehr hohem Energieaufwand betrieben werden, die Herstellung ist auch nicht ohne Energien und Ressourcen möglich. Wenn Parteien, die sich so große Worte gerne auf ihre Fahnen schreiben genauso verhalten, wie die alteingesessenen, dann ärgert mich das. Sie sind kein Haar besser. Hier ist die Opposition immer im Vorteil. Welche Partei nimmt denn gerade einen gasförmigen Zustand an bei der Abholzung eines Waldes für eine neue Autobahn? Ach ja stimmt, da hatten sie mitregiert und faule Kompromisse mit beschlossen!
Welche Energieerzeugung letztendlich Ressourcen schonender ist, wird derzeit nirgends aufgelistet. Es gibt nur pauschale Ideologie-Statements.
Nein, ich bin nicht dagegen - unsere Welt muss (nicht „sollte“) uns wichtig sein und wir müssen alles dransetzen, dass wir sie bewahren. Derzeit wird sie erbarmungslos ausgebeutet, auch für PV, Akku, viele andere Dinge. Übrigens nur zu unserem Wohlstand, also unser vorherrschendes System in Europa - mehrmals nötig auf Kosten anderer (nein, ich bin auch kein Sozialist oder Kommunist ;) ).
Es so hinzustellen, als wäre die Lösung so einfach ist naiv. Forschung diesbezüglich zu unterstützen und zu fordern ist ein guter Weg.
Welche Systeme wie viel Geld bekommen ist zu kurzsichtig argumentiert, Kohle bspw hat den Deutschen die letzten 100 Jahre viel Entwicklungspotential und Wohlstand geschenkt, da war die Überlegung zur Umwelt egal. Auch hier ändert sich die Sichtweise der Gesellschaft und der Politik.
wir müssen alle interessiert sein, dass es sich auch morgen noch lohnt zu leben und nicht nach uns die Sintflut. Hilfreich wäre es aber, wenn von Regierenden diese Sichtweise unterstützt würde und nicht nur reglementiert.
Strafen (Steuern) und Zwänge sind in der Pädagogik schon lange „out“, die Politik agiert in vielen Bereichen immer noch wie Anno dazumal.

So genug aufgeregt.
 
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2. Ob man es glauben möchte oder nicht, jede (Geld)Wertschöpfung und -Ausgabe ist irgendwo mit Ressourcen-Verbrauch verbunden. Auch PV-Anlagenherstellung. Der Haupttreiber des Raubbaus im Spätkapitalismus ist die Anschaffung immer neuer Dinge, und nicht nur der Energieverbrauch dabei. In sofern ist "rechnet sich das?" eine viel sinnvollere Frage als hier angenommen wird!
Das ist das Grundschisma. Alles Geld was rundläuft macht einen Ressourcenverbrauch (Naja, bei exotischen Finanzprodukten (Leman Brothers) bin ich mir nicht so sicher.). Aber der Kapitalismus benötigt eine permanenten Steigerung des Geldrundlaufes. Das zu ändern wäre ein weltweites Wirtschaftsexperiment. Was auch kein Piece-of-Cake ist, denn alles was wir brauchen (Essen, Wohnraum etc.) wird wirtschaftlich gesteuert, da sind in der Geschichte durchaus Menschen gestorben weil ihre Führer sich wirtschaftlich verschätzt haben - https://de.wikipedia.org/wiki/Großer_Sprung_nach_vorn#Hungersnot_1958

Wenn keiner eine Idee hat: Irgendwann wird die Begrenztheit der Ressourcen den Kapitalismus einbremsen. Was wir tun können ist zu schauen, dass da nix knallt ("Oh, wir haben gerade alles Essen in Sprit verwandelt weil das wirtschaftlich sinnvoll war") und das das Abbremsen möglichst unfallfrei verläuft.
 
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