Kleinere Zerspanungsarbeiten an der Drehbank

Sehr schön, wenn ihr da eine unkomplizierte Lösung gefunden habt.
Es gibt auch Onlineangebote, zum Beispiel so was:

https://xometry.eu/de/

Habe ich noch nicht probiert, weiß auch nicht, wie die Kosten sind, ist aber evtl. bei komplizierteren Teilen sinnvoll.

Da braucht man dann halt eine saubere CAD Vorlage. Wenn man enge Toleranzen will (Passungen, etc.) wird es ggf. komplizierter.
 
Meine Anfrage ergab eine Preisvorstellung, welche keinen Sinn macht; daher sind solche Angebote keine Alternative.
 
Kannst du das mal näher ausführen, das ist ja evtl. auch für andere interessant. Evtl. treiben ja auch Mindermengenzuschlag, etc. den Preis hoch
Ich kenn die aktuellen Preise für eine CNC-Maschinenstunde nicht (mehr), aber rechne dafür mal grob mit €200-250/std.

CNC-Programm tippen 15-20min, Rüstzeit der Maschine weitere 15-30min. Materialkosten €5-10, das eigentliche drehen des Bauteils 5-15min. Für ein kleines Einzelteil mit drei oder vier Innen- und Aussendurchmessern kommen dann sehr schnell €90-150 zusammen.

Brauch ich das Bauteil innerhalb von 2-3 Tagen, kommen dort IIRC 100% Aufschlag dazu. Kann ich 2-3 Wochen warten, gibts 10% Nachlass. Bestell ich zwei identische Teile fällt der Einzelteilpreis um €10-20. Bestell ich eine Kleinserie mit 30, 50 oder 100 Teilen, fällt der Einzelteilpreis beträchtlich.
 
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Ein relativ simples Drehteil, etwas größer als eine Streichholzschachtel, welches eine CNC in 5 Minuten herstellt, kostet dann bald einen 3-stelligen Betrag. An einer simplen Drehbank braucht man händisch dafür ca. 15-20 Minuten, wenn man nicht schnell machen muss; das kann ich gut beurteilen, weil ich jahrelang in einer Zerspanungswerkstatt (Fräsen, Hobeln, Drehen, Bohren) - ohne CNC - gearbeitet habe (mein erster Beruf). Man kann bei "Drehteile Nord" recht schnell ein fiktives Teil als Handskizze einreichen und hat dann bald ein Angebot, welches sicherlich kaum attraktiv ausfallen wird (testen). Da ein CNC-Bediener letztendlich nur die digitale Zeichnung in die Maschine einspeist und evtl. noch das Rohmaterial einspannt, ist das nun wirklich kein großer Aufwand (natürlich maschinenabhängig). Aber na ja, für Leute, wo das Geld keine so große Rolle spielt, kann man das natürlich machen.
 
Da ein CNC-Bediener letztendlich nur die digitale Zeichnung in die Maschine einspeist und evtl. noch das Rohmaterial einspannt, ist das nun wirklich kein großer Aufwand (natürlich maschinenabhängig).
Im Blechbereich ist sowas ja tatsächlich billig. Da geht der Auftrag direkt auf die Maschine, dann wird gelasert und am Ende müssen die Teile nur noch verpackt und versendet werden. Da kostet das Blech dann tatsächlich nur ein paar Euro, ggf. kommen noch Mindermenge + Verpackung dazu. Ich hatte gedacht im Dreh/Fräsbereich sei das mittlerweile ähnlich. Da braucht es dann nicht wirklich einen Bediener, der ein Programm eintippt (das würde ja wirklich kosten), sondern das geht direkt vom Auftrag auf die Maschine und die macht das fertig. Aber da habe ich wohl falsch gedacht...
 
Ich hatte gedacht im Dreh/Fräsbereich sei das mittlerweile ähnlich.
Wie stellst du dir das vor? Im Gegensatz zu Blech braucht man einen Rohling in der passenden Größe. Jemand muss der Maschine sagen welche Form der hat, dann muss sie sich eine Referenz ertasten, danach kommt erst die Bearbeitung. Dann muss meistens noch umgespannt und wieder getastet werden für die andere Seite.
 
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Im Blechbereich ist sowas ja tatsächlich billig.
Im Blechbereich fährst du den CNC-Laser/Wasserstrahl in 2D, ohne große Gefahr einer Kollision des Werkzeugs mit dem Werkstück. Beim CNC-Drehen fährst du das Werkzeug in 3D und eine Werkzeugkollision kann sehr teuer und zeitaufwendig werden... (BTDT)
 
Moin, ich habe prinzipiell auch die Möglichkeit konventionell zu drehen und zu fräsen. kommt auf das Teil an.

Den Streit über die Rechtmäßigkeit von Stundensätzen kann man ja vielleicht auch anderswo führen.
 
Wenn Du hier eine Skizze einstellen würdest, könnten sich die Interessenten eine Meinung dazu bilden.
Eine Skizze könnte hier die Diskussionen über Rüstzeiten und Maschinenstundensätze auf ein Minimum reduziere und Bela könnte unter Umständen auf dem kleinen Dienstweg (Nur Materialkosten) geholfen werden.

Darum Bela lass uns nicht dumm sterben, wenn es nicht gerade ein patent geschütztes Teil ist, was du braust
stell doch dem Forum bitte mal eine Skizze zur Verfügung. Dann können Leute, die Zugriff auf entsprechende Maschinen dir vielleicht helfen.
 
(mein erster Beruf). Man kann bei "Drehteile Nord" recht schnell ein fiktives Teil als Handskizze einreichen und hat dann bald ein Angebot, welches sicherlich kaum attraktiv ausfallen wird (testen). Da ein CNC-Bediener letztendlich nur die digitale Zeichnung in die Maschine einspeist und evtl. noch das Rohmaterial einspannt, ist das nun wirklich kein großer Aufwand (natürlich maschinenabhängig).
Sagt einer der Noch nie an ner Cnc stand. Ich habe gerade Polymechaniker abgeschlossen und an den Swisskills teilgenommen als CNC Dreher. (Silber) Ind bei mir im Betrieb dprach man von ca. 130.Fr. Maschienenstunde. Und ich muss zugeben, dass ich je nach teil auch eine Konventionelle oder NC gesteuerte Maschine bevorzuge, resp. Auch wirtschaftlicher ist. Aber ich muss sagen, dass das einrichten einer Drehbank mit 6 Werkzeugen und erstellen eines Simplen Programm und Rüsten von Messwerkzeugen schon schnell mal über ne Stunde Dauern kann, sehr vom Teil abhängig und vom Maschienen, Programmier und Einricht System. Mit einer zeichnung könnte ich dir schnell weitere auskunft geben. Vieleicht findest du in deiner Nähe eine Lehrwerkstadt, dort bezahlst du oft weniger. Oder bei interesse könnte ich due zeichnung auch von meinem Ausbildungsbetrieb offerieren lassen, wäre eine Lehrwerkstadt. Für ein einzelteil, mit toleranzen < 0.1mm würde ich aber nach „normalen“ tarifen sicher ein 3 stelligen Betrag erwarten um wirtschaftlich zu offerieren.
 
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