Kitenteddy`s Quad-Trailer-Tandem Green Mamba

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Update nach ca. 1500 km.
heute gibt es mal wieder ein update. Jetzt habe ich ca. 500 km Erfahrung auf meiner Hausrunde - gefahren nur mit dem Quad solo als Sehbehinderter, also langsam im bereich von 12- 18 km/h. Normaler Schnitt ist so um die 14-16 km/h

Schmutzfänger ( Mud guard ) von @roland65
Bei der Revision wurden diese ja noch einmal zusätzlich mit 2 Haltepunkten und damit insgesamt 5 Vefestigungspunkten Fixiert.. Das ist auch bombenfest und fühlt sich sehr stabil an. Bei Fahrt schwingen diese jedoch recht stark, was bei Frontfederung auch normal ist.. Auf Asphalt und mäßig unebenen Untergrund über Schotter und normale Waldwege bleiben sie auch ruhig und klappern nicht, schwingen aber natürlich mit einer recht kleinen Amplitude und hohen Frequenz.
Bei harten Betonkanten ( z.b. Betonplattenwege mit großen Rissen) klappern sie bei jedem harteen Schlag wobei die Auslenkung dann hoch ist. Ganz übel wird es dann auf Kopfsteinplaster - konnte icvh nur auf Tour testen, da ich hier in meiner Umgebung keines auf meiner hausrunde vorliegt.. Soweit ich das beurteilen kann kann man dies auch nicht wirklich durch mehr Befestigungspunkte beheben. Problem sind eher die recht großen schwingenden Flachen . evtl. würde es etwas bringen, wenn man die Konstruktion ändert und Versteifungsrippen mit einlaminiert...
Auch anzumerken ist, dass die breiten Mud Guards laut Website auch für 55-406 Reifen geeignet sein sollten.. Dies kann ich nicht bestätigen. Sinnvoll einsetzbar sind max. 47-406 Reifen zumindest bei gefederten Aufhängungnen der Räder.
Klappern nervt mich nun mal und vor allem deshalb, weil ich beim Fahren auch sehr stark auf meinen Hörsinn anagewiesen bin und da ist jedes unerwünschte Geeräusch nicht zu gebraucehn.

Ich habe mir nun also Gedanken gemacht, wie ich dies ändern kann und herausgekommen ist folgende Lösung:

upload_2019-7-12_10-50-10.jpeg
Ich habe dazu 3 Haltestreben aus Edelstahl Flachmaterial 15x3mm gebogen, die bis über den Reifen gehen.
Auf diesen Streben habe ich ein 2mm starke PE-Hd Platte mit je 2 Schrauben pro Bügel befestigt.. Auf die PE Platte wurde mit doppelseitigem hochwertigen wasserfestem 3M Klebeband LKW Plane vollflächig verklebt. Auch der seitliche Spritzschutz wurde aus LKW Plane verarbeitet und seitlich an die Bügel geklebt. Hierzu habe ich VHB Klebeband von 3m verwendet. ( P.S solche Verklebungen habe ich auch schon am Nomad Sport vorgenommen und die halten nun schon ca. 5000 km bei allen Witterungsbedingungen). Die seitliche Abdeckungen wurden nach oben auf die obere LKW Plane umgeschlagen und damit mit PVC Kleber recht flächig verklebt. Damit gewinne ich zwar keinen Designpreis, aber ich muss eben auch immer daran denken, welche Materialen ich wie auch überhaupt als so schwer Sehbehinderter alleine verarbeiten kann. Wenn hier die Profis so etwas machen wird es bestimmt noch schöner, aber für mich zählt vor allem die Funktion.

Wichtigste Funktion ist Spritzschutz , Haltbarkeit und geräuschlos.
Das ganze ist natürlich deutlcih schwerer als die Carbon Schmutzfänger, aber das nehme ich in Kauf auch wenn ich weiss , dass ich damit die ungefederte masse noch erhöhe.. die neuen Schmutzfänger sind auch so Breit, dass auch 55-406 Reifen problemlos montiert werden können. damit hat die Green Mamba jetzt wieder überall die gleichen Reifenbreiten.

Warum diese Lösung?
Der Grundgedanke war vor allem ein Materrial für die seitlichen Flächen zu nehmen welches nicht schwingt bzw. keine Resonanzfrequenz hat. Dabei muss das Materail noch robust sein, sich leicht verarbeiten lassen und natürlich zu 100% wasserdicht und reissfest sein. All das ist LKW Plane.

Die ersten Testfahrten haben dies nun bestätigt. die Schmutzfänger halten schmut und dreck sowie seitlichen Spray prima ab, was zu erwarten war und ja, sie sind leise und schwingen sich nciht auf. Natürlich vibriert auch dies Konstruktion. wichtig ist die LKW Plane seitlich nicht zu stark zu spanne, weil dies dann evtl. wieder zu einem leichten aufschwingen führen lKönnte.

jetzt müssen sie sich auf der nächsten Tour , die bald startet bewähren.
Etwas kritsch sehe ich noch die Befestigung der bügel an den vorhanden Gelenkblatten mit je einer Schraube an den alten Befestigungslöchern. Neu Bohren wollte ich hier aber nicht, weil ich das zum einen nicht sauber hinbekomme und zum anderen die Gelenkplattenkonstrujtion dadurch evtl. negativ beeinflusst werden könnte..

Die Green Mamba , ist soweit ich das weiss wohl das einzige von @busvelomo designte Gefährt mit hinteren Blattfedern, die hinsichtlich der Federungshärte in 2 Sekunden angepasst werden lann. Dies wird durch eine zussätzlieh verbaute Längsbalttfeder erreicht, die immer dann eingesetzt werden sollte, wenn die Green Mamba einen Trailer zieht ( also im Tandem-Betrieb arbeitet) oder schwere Lsten transportiert. Fährt man dann das Quad aber alleine mit zusätzlich verbauter Längsfeder ohne Auflast auf der Pritsche oder der Anhängerkuppplung von mind. 40 kg. ist die Federung schon recht hart.
Da die Zusatzfeder über Pufferelemente im belasteten Zustand verklemmt ist, kann man sie leicht im unbelasteten Zustand entnehmen ohne zusätzliche Schrauben etc lösen zu müssen.
Ohne die Zusatzfeder ist die Federung wie ich finde im normalen Fahrbetrieb ohne große Auflasten optimal. damit bin ich sehr zufrieden und diese Lösung ist sehr praktikabel.. Prinzipiell könnte man die Zusatzfeder in der Bbreite noch variieren also eine 2. Feder bereithalten um noch mehr Anpassungsmöglichkeiten zu gewährleitsten, was aber für mich nicht notwendig ist. Eine super Idee und Umsetzung von @busvelomo.

Ein Nachteil der Green Mamba ist sicherlich noch, dass die Geräuschkulisse vom Kettenlauf und Motor erhöht sind. Meiner Ansicht nach gibt es dafür vor allem 2 Faktoren: zum einen der durchgehende Rechteckrahmen aus Aluprofil und die dort angeklemmte Bodenpaltte und die hintere Holzkonstruktion, die natürlch alle als Resonanzkörper dienen..
Evtl. könnte man hier eine Besserung erreichen, wenn der Rechteckrahmen ausgeschäumt werden würde.. ist nur mal so eine Idee und plane ich aber nicht umzusetzen. Es könnte auch etwas bringen z.b. bei Halterungen von Kettenleitrollen diese mit Gummischeiben vibrationshemmend zu fixieren. Gleiches würde auch für die Befeestigungspunkte der Holzplatten gelten. Grundsätzlich ist die Geräuschkulisse aber ok und ich hatte das schlimmer befürchtet. Das ganze ist auch kein einfaches Thema.

Zur Reichweite, Akkukapazität und den aufezeichneten Werten vom EggRider Display muss ich weiter oben genannte Werte noch einmal korrigieren.
Hintergrund ist der folgende.. Das Eggrider Display protokolliert und berechnet so einige Werte wie verbrauchte Ah, Wh/km etc aus Werten die vom Bafang Controller gemessen und übermittelt werden.. Die Strommessung vom Controller ist aufgrund nicht besonders hochwertiger Bauteile ziemlich ungenau. _dies hat mir @TitanWolf auch schon bestätigt .

Ich lade den Akku mit einem sehr hochwertigen Ladegerät ( Satiator von EBS), welches über ein Oled Display verfügt und beim Ladevorgang die geladenen Ah und Wh misst und anzeigt. Nacheem ich nun den Akku mal absichtlich komplett leer gefahren bin hat sich beim anschließenden voll laden gezeigt, das deutlich mehr Ah geladen wurden als angeblich aufgrund der berechenten Werte im EggRider Display verbraucht wurden. Ich glaub da den Werten vom Satiator deutlich mehr und diese sind auch stimmig.

Eine Vollladung des 10S10P Akku mit nominal 35 Ah Kapaztät hat ergeben das 29,86 Ah geladen wurden und 1147 Wh. Dies ist normal, weil der Akku ja schon bei ca. 31 - 31,5 V von Seiten der Bafang Software oder des BMS abschaltet. Grundstätzich wären real zwar ca. 32,5 Ah real nutzbar, aber nur wenn der Akku den mit einer Ladeschlussspannung von unter 29 V betrieben werden würde, was für den Akku nicht gut ist.
Im Display wurde mir bei Abschaltung noch kanpp 33V und 16% Restkapazität angezeigt.. Deese Werte stimme nicht so ganz. die Spannung dürfte ca. um 0,5-0,7 V niedriger liegen , wobei zu bedenken ist, das bei Last in diesem niedrigen Spannungsbereich es zu einen deutlichen temporären Spannungseinbruch kommt, der dann schnell kurz auf 31-31,5 V gehen kann und deshalb auch abgeschaltet wird.
Die Angabe der Restkapaziät ist auch zu hoch. dies hat damit zu tun, dass man in der Eggrider Software den Akku mit seinen Kennwerten eingeben kann ( also Abscahltspannung, max. Spannung wenn voll, Kapaziät ) hier haben wir die nominalen Kenngrößen angeben also 31V, 42V und 35Ah. das macht aber keinen Sinn, wenn man reale Restkapazitäten in % angezeigt bekommen möchte. Hier sollte man also real erreichbare Werte eingeben, die man z.B aus den Ladedaten des Satiators bekommen kann.. Ich habe diese Werte also entsprechend angepasst und beim nächsten Abschalten werde ich dann mal überprüfen, ob die Restkapazität dann annähernd 0 ist oder schon vorher 0 anzeigt wird.. Neue Eingaben sind also 32,8V leer , 42,6V voll ( real ca. 41,8V) und 30Ah Kapazität. ich bin dann mal gespannt und werde berichten.

Aus den tatsächlich geladenen Werten habe ich dann einmal die wirkliche Effizienz berechnet.
Also 245 gefahrene Km und 1147 Wh = 1147/245 = 4,68 Wh/km auf meinen Hausrunden.
EggRider hat hier nur ca. 883 Wh angeezgit =, 3,4 Wh/km. ( das dürfte aber nicht stimmen)

Basierend auf den Messerten würfte die mittlere Effizienz, die wir auf Tour im Tandembettrieb angezeigt bekommen haben und ca. 4,7 Wh/km betrug eher im Bereich von 6 Wh/km gelegen haben.. aber auch dies ist gut.

Ich rechne aber auch noch mit deutlich mehr, wenn es bergiger wird.

Trotzdem sollte die Reichweite dann immer noch bei mäßig hügeligem Gelande ( auf 100km nicht mher als 1000 Hm) so ca. 150-190 km liegen.

Swoeit erst mal wider von mir.

Lg Jörg
 
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heute mal die erste Hausrunde von 22,5 km nur mit muskelpower gefahren und der Schweren green mammba im quad Single Betrieb.
mich hat deer vergleich zu mienme ca. 27 kg schweren Nomad sport interessiert.
vorab muss ich aber noch etwas vorweg schicken.. da ich vor nicht allzu ferner Zeit festgestellt habe, dass auch ich an zu hohem blutdruck leide ( man merkt es ja nicht, gut ist es aber nicht ) nehme ich seit einiger Zeit auch entsprechende Medikamente in kombination und dazu gehört auch ein Beta blocker, der u.A. die Herzfrequenz deutlich senkt, das herz aber diese theoretische Leistungsreduzierung durch bessere Effektivität ausgleicht, was letztendlich gut für die Herzgesundheit ist. so zumindest von meiner frau erklärt, die Ärztin ist.
ich habe festgestellt, dass bei gleicher subjektiver körperlichen belastung mei Puls ca. 30-40 Schläge niedriger ist ( ne ganze Menge, hätte ich so nicht erwarrtet). ich kann also nicht mher meine über einige tausend Kilometer aufgezeichneten Leistungsdaten direkt mit denen vergleichen, seit dem ich die Medikamente nehme. Zumindest nicht anhand des Puls sondern nur noch subjektiv. da ich hier aber eine Menge Erfahrung habe traue ich mir dies so eingermaßen zu.

Heute habe ich mit green mamba gerade mal eine Schnitt von 14,4 km/h erreicht und das bei einem Puls von im schnitt 100 ( entspricht meine alten werten von ca. 130-140). Subjektiv war das wirklich anstrengend.. Mit gleicher Anstrengung bin ich sonst mit dem Nomad Sport da bei über 18 km/h im schnitt unterwegs.. also im Mittel schätze ich mal mit green Mamba bin ich ohne Motor gute 4 km/h im Schnitt langsamer, was wirklich viel ist.

Aber ich wollte es ja mehr oder midner so. damit kann ich mit Green Mamba also locker trainieren und werde dabei nicht zu schnell, was bei meiner Sehbehinderung gut ist, auch wenn mir natürlich schnell fahren schon Spaß macht, aber es verantwortungslos und zu gefährlich wäre.

Mit Motoreinsatz von ca. 4-5 Wh/km wäre ich genauso schnell wie mit Nomad Sport ohne Motor.

Im Tandembetrieb wird die Green Mamba effizienter, was auch nachvollziehbar ist, da a der Trailer leichter ist also das verhältnis gewicht farer zu fahrzeug günstiger ist und weil der 2. Mann teils noch etwas im Winschatten liegt und auch nur auf 2 rädern rollt.

Also so einFahrzeug ist nur etwas für Fahrer, die gemütlich mit Morotr dahincruisen wollen bzw. die nicht daruf Wert legen möglichst mit 30 km/h schnitt dahinzufegen. dafür ist sie absolut nicht geeignet, was aber auch nicht zu erwarten war.

Dafür ist sie ein super Zugfahrzeug, sau bequem, eine Sänfte auf vier Rlder, die aber auch sehr direkt um Kurven zu bewegen ist.
Also das, was ich erwartet habe, auch wenn das gesamtgewicht scho deutlich höher ausgefallen ist, als ursprünglich erwartet..

Der Motor bei der Green mamba ist also eigentlich pflicht zumindest im Tourbetrieb um tourgeschwindigkeiten zu erreichen, die man sonst mit einem leichten trike oder tourenfahrrad erreicht. aber auch das habe ich so erwartet und die bisherigen Erfahrungen zeigen auch, dass der akku ausreichend Groß ausgelegt ist..

LG Jörg
 
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bei etwas Sortierarbeit fiel mir just ein Bild der überarbeiteten "Green Mamba" auf, welches die neue, auf Maß gefertigte Drehmomentstütze zeigt.

Das Motorgehäuse liegt durch Montageposition bedingt leider nur "streifenförmig" auf, da hilft selbst faserverstärkter Industriegummi nicht, drückt sich langsam durch. Nun liegt es hinten unter Spannung direkt auf (Alu auf Alu), nach vorne ist es abgestützt:

img_20190608_1017215jkup.jpg


Viele Grüße
Wolf
 
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so, jetzt mal weitere Erfahrungen.
vom 23.7 - 6.8 war ich mit @HelmutdieBremse auf tour. es ging von Oelde aus über das Sauerland winterberg ( ruhrquelle) nach aschaffenbrug im norden bayers wo hessisch gesprochen wird zu einer 2-tägigen party in einem Forsthaus mitten im waqld ( Kreuzgrund). der rückweg ging dann am main entlang über Frankfurt bis zum Rhein. diesen nach norden bis Koblenz, von dort zweigten wir ins moseltal ab und fuhren 2 Tag die Mosel flußaufwärts. das moseltal verließen wir über den Maare-Moselradweg ( alte Bahntrasse ( 60 km lang und sehr schän) bis rauf in die Eifel.. von der Eifel von der Ahrquelle und einem anderen Fluss, der in neus in den Rhein mündet wieder bis zum Rhein . diesen noch ein stück flussabwärts bis Duisburg und dann den Ruhrtalradweg entlang bis zum Möhnesee und von dort wieder nach Oelde.
Das waren ca. 1100-1200 km und damit hat die Green mamba jetzt ca. 2700 km auf dem Buckel und wir haben noch so einige Kinderkrankheiten beseitigt bzw kennen die eine oder andere Schwachstelle.
Die kettenführung haben wir am Trailer etwas umgebaut, so dass die kette nun nicht mehr runter springt.. 2 halbe tage hatten wir damit zu kämpfen, dass dies teielweise alle paar kilometer auftrat und die Fehlerursachee war nicht unmittelbar erkeenbar. Nach unserem Umbau ging es 500 km gut, bis Plötzlich wieder die kette absprang und dann dies auch immer wieder nach ein par metern passierte.. zusehen war eigentlich nichts bis wir feststellten, dass sich das Differential leicht um 5-8mm seitlich verschieben ließ.. dass dann die kette abfällt war ziemlich klar.. Laut @busvelomo muss da schon etwas spiel von ca. 2-3 mm sein, aber nicht so viel. Um dieses Spiel einzugrenzen wurde wohl ein Kunststoffring oder Platte ins diff eingesetzt. dies scheint sich aufgelöst zu haben. wie auch immer wir konnten dies durch einseitiges Fixieren der Wellenaufnahme am diff mit der halbwelle mittel Panzerband leicht lösen. dies Lösung hält nun seit ca. weiteren 300 km ohne probleme..

insgesamt sind wir aber mehr oder minder pannefrei durchgekommen.
nachdem ich gestern nun den schwergängige Schaltgriff wir fit gemacht haben ( knick im Schaltzug am übergang zu einem stahlboen habe ich auch mal noch das eine oder andere verschleißteil überprüft.
z.b. die ketten. die beiden längeren ketten ( vordere Kette am Quad und kette am Trailer sind noch ok. die hintere kurze Antriebkette vom zwischengetriebe zum ritzel ist schon über 1mm gelängt und muss ersetzt werden. Hier treten aber auch eheblich Krüfte auf.. als nächsten kommt eine connex e-bike kette mit verstärkten laschen dort rein. das sollte ich eigentlich auch alleine hinbekommen. nur schweirig wir es das kettenschloss zu finden.

was mich aber erstaunt hat, dass die Vorderreifen ( big ben Plus )die ich vor der tour neu aufgezogen habe fast bis zum grünen Panneschutz abgefahren sind und das obwohl man mit den trommelbremsen es nicht schafft die vorderräder zu blockieren. evtl. keine fehlproduktion oder schlechte charge . ich weiss es nicht.. alle anderen Reifen, die schon insgesamt 2700 km gelaufen sind sind obsolut ok.

Hinsichtlich reichweite und Stromverbrauch muss ich die weiter oben genannten werte korrigieren. Im Trailerbetrieb verbrauchen wir so ca. 10wh/km und kommen mit dem Akku ca. 100-120 km weit , wenn es nicht allzu hügellig ist. Nimmt man als Basis die höhenmeter kommen wir so ca. 1200 hm weit mit dem 1,25kWh Akku. das entspricht eigentlich dem, was ich auch vorher schon theoretisch so ca. für die Auslegung kalkuliert hatte.
Normalerweise reicht dies fpr einen Tourtag.. diesmal haben wir uns etwas mehr unterstützen lassen, was auch an der etwas anderen programmierung leigt..

Bei Green Mamba ist der 250W Motor aber auch wirklich notwendig, um eine tourgeschwindigkeit vom im schnitt ca. 20 km/h fahren zu können und um überhaupt auch die Steigungen hochzukommen.. Unser gesamtgewciht betrug 330 kg, gemessen auf einer lkw wage an einem sägewerk, die wir mal kurz nutzen konnten.. abzüglich von unseren Körpergewichten, gepäck inkl werkzeug, ladegerät etc wiegt die green mamba ( quad und Trailer ) ca. 88 kg.

Kurze rampen von bis zu 20% steigung sind wir hochgekommen, wenn auch gerade so in schleichfahrt mit vollem Motoreinssatzt und muskelkraft.
Scahlten bei bergfahrten ist kaum möglich, weil man während edes schaltvorganges praktisch in den stillstand kommt und neu anfahren muss. dies gilt zumindest ab steigungen von ca. über 6%.

grundsätzlich ist der Motor für ausgedehte bergfahrten sicherlich zu schwach, aber das war mir vorher klar. dafür ist er legal.
für die green mamba im singel Betrieb ist er ok.. für touren mit steigungen bedeutet dies einfach nur schön langsam hochfahren ( untersetzung ist ja mit 1m Entfaltung vohanden) und sich mental darauf vorbereiten... bei abfahrten geht es dann so richtig zur sache..
die 90mm Trommelbremsen sind mir persänlich nicht bissig genug, was aber auch darin begründet ist, dass 2 Bremsen gekopplet sind und es meines wissen keine wirklich für Trommelbremsen ( short pull ) geeigente bremsgriffe mit Feststellfunnktion gibt..

Die scheibenbremsen hinten packen dagegen energisch zu und in summe passt das ganz gut.

green mmaba fällt überall extrem auf. immer wieder die Situation, dass sich entgegekommende Radfahrer umdrehen und dann fast vom Rad stürzen.. sehr oft auch gesten mit Daumen doch, super geile gefährt, tolle Seifenkiste ( was dür eine Beleidigung) usw usw.
Bevor wir zeltte aufbuaen könne sind oft erst viele Fragen zur Grenn mamba zu beantworten und kantakt zu anderen campern ist meist in Sekunden aufgebaut.

so haben wir viele spannende Gespräche mit Reiseradlern, liegeradlern geführt..

soweit erst mal in kürze.
ab samtag geht es dann mit @1Hz und seinem sohn für 8-10 Tage auf Tour von Oelde über den Emsradweg ans meer, dort etwas an der Küste lang richtung amsterdam, wobei wir dann vorher nach süden abbiegen und wieder richtung oelde fahren.
@17h bringt sein REisequad mit, welches wahrscheinlcih meist sein Sohn fährt. 1Hz wird dann Pilot in der Green mamba.. wir freuuen uns schon alle und hoffen, das wir pannefrei ohne größere Probleme durchkommen. wir werden bereichten.

Es leigen so ca. 850 km vor uns, wobei wir evtl. etwas abkürzen müssen. das werden wir sehen.

LG JÖrg
 
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anderen Fluss, der in neus in den Rhein mündet
Die Erft.

die Vorderreifen ( big ben Plus )die ich vor der tour neu aufgezogen habe fast bis zum grünen Panneschutz abgefahren sind
Mir gefielen die Marathon Plus besser, lassen sich leichter lenken und auf der Tour von Weida nach Oelde zeigte sich keine Abnutzung.

An der Tourplanung muß ich ernsthaft Kritik (an mir) üben: Am ersten Tag bei 40° den Kahlen Asten ca 100 km hochzuasten ist Wahnsinn. Auch an der Mosel waren es zuviel Höhenmeter. Der Mosel Radweg ist eher was für E-Räder wenn man nicht ein Paar Änderungen vornimmt. Die Green Mamba ist keine Bergziege, was auch nicht durch Umrüstung auf 18er Pinion erreicht würde. Für Sinnvoll halte ich es trotzdem.
Der Pilot ist letztendlich für die Tortour verantwortlich hier müssen unbedingt die Höhenmeter bei der Planung berücksichtigt werden, evtl. grösseren Umweg fahren. Da @kitenteddy und ich bevorzugt mit Komoot fahren, bei Komoot aber die Planung ohne PC oder Tablett schwierig ist sollte in Zukunft ein Tablett mit dabei sein, Strom ist genug vorhanden.
Ansonsten hat mir die Tour mit @kitenteddy viel Spass gemacht. @1Hz und Co wünsche ich eben soviel Spass und allzeit gute Fahrt.
Bis zur nächsten Tour Lg Helmut.
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mich hinten auf 1 Rad zu stellen,
Hat doch Prima geklappt, wenn auch nicht beabsichtigt war.
 
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Wir haben eine wirklich flache Tour geplant.
gerade mal 1750 hm auf 860 km, da geht es höchsten mal kurz ne Rampe auf den ceich oder eine Brücke hoch und wer weiß jetzt ist Holland ja noch befahrbar, in 20 jahren sieht es vielleicht anders aus.

bin schon sehr gespannt und gerade der Vergleich auf einer Tour mit Green Mamba und dem leichten reise-Quad von @1Hz noch ohne Motor wird interessant. 2 Quads aus dem Hause Velomo, die doch so unterschiedlich sind.

es könnte allerdings ziemlich windig und auch nass werden. Temperaturen jenseits von 30 Grad sind so wie es aussieht sehr unwahrscheinlich.

Eigentlich könnte die Green mamba noch eine besegelung bruachen und wenn man mal in den süden fährt würde ich ein solardach gut machen.

Lg Jörg
 
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so, jetzt weitere technische daten und Erfahrungen nach der tour mit @1Hz und seinem Sohn.

Wir sind weitestgehend ohne größere Probleme durchgekommen. allerdings muss man dazu sagen, dass Green Mamba auch nicht all zu sehr gefordert wurde, da es eine sehr flache Tour war.

trotz alle dem:
Bei den ersten rampen und motorunterstützung stufe 6 , was ca. 250W entspricht. rutschte die kette über das eingangsbaltt der Pinion.
Dies haben wir mal näher inspziziert und es war klar. das Blatt hat das zeitliche gesegnet.
Wir haben dann im nächsten größeren Fahrradshop in Holland ein entsprechendes Alu Kettenblatt für Singlespeed Antrieb gefunden und verbaut. damit wurden die Probleme weniger, aber noch nicht zufriedenstellend gelöst.
Vor der tour hatte ich die Ketten mit Rohloff Kettenlehre äberprüft und zumindest die vordere Antriebskette war noch ok. jetzt nach der Tour und zusätzlichen 900 km ist auch die nicht mehr in der sinnvollen Toleranznz und wird getauscht.

Die hintere Kette am Quad war schon vor der Tour nach ca. 2500 km zu sehr gelenkt. Hier habe ich nun eine E-bike kette von kmc e1 ept verbaut. Laut Aussage von Pedalkkraft eine sehr gute , wenn nicht eine der besten Ketten, gerade für Antriebe mit starken Mittelmotoren entwickelt.. Diese habe ich nun nach 1000 km nachgemessen und sieht alles noch sehr gut aus.

Gleiche Ketten ( 2-Stück) reichen dann auch als vordere Kette, die bei mir G52 glieder hat.. Die Kette gibt es in 130 glieder Variante.

Zusätzlich wird das Alu-Ballt ( eingangseite Pinion) noch durch ein Stahlritzel für singelspeed ersetzt. Wichtig es sollten keine Schaltfilfen drin sein. so kann das Ballt auch gewendet werden und die zähne sind im allgemeinen stabiler..
fraglich ich nur ob, die Stahlblätter von Truvativ mehr aushalten als die alu kettenblättter. ursprünglich war ein alukettenblatt von einer dreifachkurbel als Eingangskettenblatt verbaut. Für derarrtige Belastunggen ist das aber ungeeigent.

Es gubt wohl noch speziell gehörtete Stahlkettenblä#tter ( Edelstahl) von surley, die man auch mit 36t bekommt und die für singelspeed geeigent sind.

Noch etwas zum Energieverbrauch.
Bei mäßiger Fahrweise ( Schnitt ca. 17 km/h ) mit Stufe 1 oder 2 ( das sind 40 - 80W Leistung) kommt man mit einem realen Verbrauch von ca. 6-7 Wh/km hin. Reichweite liegt dann bei real nutzbaren 1100 Wh vom 1250WH akku (10S10P) und ca. 150 km weit. das haben wir natürlich nicht komplett getestet.

Wenn man es sportlicher will und so mit 20-21 km/h dahincruisen will, brauch man schon an die 8-10Wh/km und kommt da im Flachland auch noch locker auf über 100 km wobei man dann eher in Stufe 3-4 fährt. was ca. 120-160 W entspricht.

Hinsichtlich der Frage, ob es doppelzugbremshebel für Trommelbremsen gibt, bin ich auch einen Schritt weiter bzw. habe eine hohe Gewissheit, dass derartiges am Markt nicht verfügbar ist.
Dies hat mir Pedalkraft bestätigt. die doppelzugbremshebel die es gibt sind ebeben vom hebelverhältniss nicht optimal für trommelbremsen. geeigent. und das meerkt man auch.

Grundsätzlich ist aber klar:
so ein Gefährt wie die Green mamba hat hochen verschließ im Antreibsbereich - was aber auch nicht verwunderlich ist-

Jetzt gilt es herauszufinden, welche komponenten hier am haltbarasten sind. darüber muss man sich intensiv gedanken machen bzw. einfach auch ausprobieren. ich werde deshlalb weiter berichten

Insgesamt war die tour mit @1Hz und seinem sohne richtig coll und hat viel Spaß gemacht und es wird sicherlich nicht die letzte gewsen sein. wir haben uns prima verstanden.

Mit dem Quad von @1Hz bin ich auch heute eine Runde auf meiner Hausstrecke gefahren. Ein Vergleich der beiden ist kaum Möglich, weil öllig unterschiedlich. das von 1Hz ist ein schnelles sportliches Reisequad, welches kaum Grenzen kennt. die Green mamba eher der gemütliches Reieseliegestuhl zum dahincruisen, der aber auch mit schwierigen wegen gut zurecht kommt und eben auch sehr flexibel einsetzbar ist.. wir sind beide sehr zufreiden.

LG Jörg
 
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so,heute habe ich ein neues Stahlkettenblatt eingebaut und die zu langen Schrauben ( Zuständig für die3 klemmung des Spiders auf dem vieluahn der Pinion ) gegen kürzere ersetzt. Mit den langen ist das fast nicht montierbar, bzw. demontierbar gewesen. tortzdm bleibt es dabei: kettenbalttwechseln am Spider des Pinion zwischengetriebes ist ziemlich fummellig - auch wenn man nicht blind ist - aber es ist machbar.
@BuS velomo : die Grundsätzliche Idee für den Spider ist gut, die detaillierte Ausführung geht aber sicherlich noch besser. ( in meiner Studienzeit hat es für nicht demontierbar konstuierte oder sehr schwer zu demontieren Teile deftigen Punktabzug gegeben oder man ist durchgefallen).

Gleichzeitig habe ich dann auch die ketten vorne ersetzt. statt der nomalen Shimano kettee ( 9-frach ) wurde jetzt die KMC E! ept berbaut. bei mir komme ich da mit 2 ketten a 130 gliedern hin und habe noch 6 gleider gekürzt.. diese kette ist einen 1-fach kette mit verstärkten bolzen und speziell für e-bike mit starken Mittelmotoren entwickelt worden.. ich werde berichten, wie sie hält.. Laut Aussage von pedalkraft ist dies kette angeblich sehr gut und hat nicht die 1/8" breite und passst somit problemlos auch durch die kettenspanner, umlenkrollen und kettenschutzrohre.

Noch ein kleiner tip. beim Einziehen der Kette durch montierte Kettenschutzrohre eignet scch gut ein dünner BGlumendraht. damit kann man die Kette sauber und einfach durchiehen und man reduziert damit auch das Risiko die Kette zu verdrehen..

LG Jörg
 

spreehertie

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Servus Jörg,

( in meiner Studienzeit hat es für nicht demontierbar konstuierte oder sehr schwer zu demontieren Teile deftigen Punktabzug gegeben oder man ist durchgefallen).
und was lernen die Ingenieure heute?:rolleyes: Die Produkte sollen doch bald nach der Garantiezeit kaputt gehen und irreparabel sein, damit etwas Neues gekauft wird.

Gruß
Felix

PS:
Noch ein kleiner tip. beim Einziehen der Kette durch montierte Kettenschutzrohre eignet scch gut
... die alte Kette, angenietet oder über Kettenschloss mit der Neuen verbunden.
 
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die alte Kette, angenietet oder über Kettenschloss mit der Neuen verbunden
auch sehr gut, nur nicht, wenn man sehbehindert bzw. blind ist., denn dann müsste ich ein zweites mal das kettenschloss suchen bzw. jemand fragen der mir hilflft.. geht natürlich gut, wenn man vorher auch weiss wie lang die alte kette ist und die neue schon angepasst hat..

lg Jörg
 
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da bin ich ja optimistzisch. die kettenblätter machen auch einen guten eindruck. gehe auch mind. von doppelter standfestigkeit aus.
 
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Mal wieder ein update hinsichtlich Verschleiß etc.
der 2. Satz vordereifen ( Schwalbe Big Ben Plus in 55x406) sieht nach gerade mal 1000 km im flachland auch nicht mehr besonders gut aus und würde villeicht gerade noch die geplante Sauerlandumrundung schaffen.

Das werde ich nicht riskieren: Ich habe jetzt vorne wieder auf Aarathon 47-406 gewechselt.. es scheint so zu sein, dass je breiter der Reifen vorne desto mehr Verschleiß. ursprünglich war mal ein 40x406 Marathon Green guard drauf, der auch nach den schon anspruchsvollen Testfahrten zur Spezi und später bei der 2. Abholung von Weida einiges mitgemacht hat. der sieht immer noch sehr gut aus ( nach ca. 1200 km ). Den 47-406 bin ich nur mal recht kurz gefahren, ist also noch fast neu.

Am WE auf dem liegend Leezen war mir schon aufgefallen. das die Scheibenbremsen hinten ( nach ca. 400 km Fahrleistung) leicht metallische Geräusche macht.. ich wollte eigentlich sowieso schon vorher ma die Bremsbeläge kontrollieren. das ist leider nicht so einfach für mich. Erfühlen geht nicht, sehen geht auch nicht, da hilft nur bremsen ausbauen und dann fühlen und mit entsprechenden Hilfsmitteln betrachten.
Das habe ich gestern gemacht. die bremsen ausbauen ist nicht so einfach, da man ziemlich schlecht rankommt und wenn die schrauben richtig fest sind, ist es auch schwer mit vernüftigen Werkzeug arbeiten zu können. irgenwo ist immer etwas im Weg.
Das nervt schon gealtig und ist finde ich auch sehr berechtigte Kritik an Velomo.. Das rad stück für stück aufzubauen, dann zu sehen, wo es nicht passt oder nicht funktioniert, dann wieder etwas umbauen, dann dazubauen und wieder irgendwo einen PLATZ FÜR EINEN BÜGEL, WINKEL ETC FINDEN IST WIRKLICH SUBOPTIMAL UND FÜHRT GENU ZU SOLCHEN DIGEN. DA MUSS IM VORFELD MEINER ANSICHT NACH DOCH MEHR CAD ARBEIT INVESTIERT WERDEN UND BEWÄHRTE GRUNDKONZEPTE VERFOLGT WERDEN BZW. AUCH WIRKLICH STÜCK FÜR STÜCK OPTIMIERT WERDEN.

BEIDEN BREMSEN WURDEN LINSEN-TRORX SCHRAUBEN EINGESETZT AU- AUCH NICHT OPTIMAL UND DANN NATÜRLICH AUCH BESONDERE UNGWÄHNLICHE LÄNGEN, WEIL FÜR DIE AUFNAHME DER BREMSEN ADAPTER GEBAUT WERDEN MUSSTEN, WEIL DER BREMSLÄFIG ZU KURZ WAR. EIGENTLICH EIN NO-.GO, WAS NATÜRLIHC ZU EINER KOMPLEXEREN KONSTUKTION FÜHRTE UND NATÜLICH AUCH NICHT LEICHTER IST.. DADURCH MÜÜSSEN HIER M6X35MM SCHREIBEN VERWENDET WERDEN. ICH WERDE DIE JETZT GEEGEN ZYLINDERSCHRAUBEN TAUSSCHEN,, DA HIER EINE TIEFERE AUFNAHME FÜR DEN INBUS BZW. TORX ( JE NACH VARANTE ) GEGEBEN IST.)

Also Bremsbeläge habe ich jetzt von Koll Stop eingesetzt. vorher waren die Orrigignalen von Tektro Spyke drin.

O.s. tut mir leid, das oben alles groß geschreiben ist. habe jetzt aber keinen bock das zu ändern. bin wohl auf die Feststell-großschreibtaste gekommen. ich sehr das nicht.

LG Jörg
 
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Ab Samstag früh geht es noch mal mit @1Hz für gut eine Woche mit Green Mamba auf Tour. Dies mal von Oelde grob ums Sauerland herum.
Diesmal keine rein Flache tour, dafür wahrscheinlich mehr Bäume, Wald, Seen, Tunnel, Viadukte, Regen, kühle Temperautren etc etc. Wir sind gespannt und freuen uns drauf.
Berichten werden wir im Thread von @1Hz weil ich das vom Iphone aus nicht wirklich gut hinbekommen würde und wir wollen ja auch keine doppelten Infos.

LG JÖrg
 
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so, jetzt ein update nach der Sauerlandumrundung mit @1Hz .
es war ein super Zeit, zwar recht kalt und regnerisch , teils auch Strarkregen, aber das wollten wir ja so und wir haben einige neue Erkenntnisse gewonnen.

z.B. ein passendes Tarp, um es über die Green Mamba zu spannen und damit einen sehr großzügigen Platz zum kochen , Sitzen und wenn nötig auch schlafen zu schaffen. einmal haben wir das mit @Hz Trap meinem blindenstock und einer telekopierbaren Pole von der Gopro aufgebaut.. Schän ist, dass man dann Sitze integriert hat, die pritsche des Quad ein prima Tisch und kochplatz darstellt und man zusätzlich auf der Pritsche am Trailer noch auchreichend abstellfläche hat.. Die acebeam hc30 Stirmlampe mit sagenhaften 50 lm rotlicht ( das ist sehr viel) obn an der pole aufgehängt beleuchtet dann den ganzen bereich hervorragend.. ein Tarp in ca. 5x4m oder 6x4m muss noch angeschafft werden damit auch biede Sitze komplett überspannt werden können.

Sehr bewährt hat sich auch meine Schuh Kombination.
bei unserer tour war es Tagsüber so zwischen 6-15 Grad, meist um die 10 Grad, eigentlich täglich 1-2 Stunden regen, am vorletzten Tag praktisch durchgehender regen aller Stärken.
Meine Schukkombination:
bike Sandalen von Rose, wasserdichte dickere Socken von Dexshell mit meriono mischgewebe innen und darüber wenn notwendig als zusätzlicher wind - und Regenschutz Vaude stulpen aus polyester, ich glaube pu beschcihtet. damit hatte ich zu 90% der Zeit warme und recht trockene füße. die Kombination habe ich fast die ganze Zeit getragen. ein 2. par schuhe hatte ich nicht dabei.
kann ich nur empfehlen. bike Sandalen sind der hammer und in entsprechender kombination auch für den Frühjahres- und Herbsteinsetzt problemlos einsetzbar.

Jetzt zur Green Mamba:
Leider ist es weiter so, dass sich die TRPSpyke scheibenbremsen immer wieder verstellen und so alle 150-200km nachgestellt werden müssen. dies kann man z.b. an den kleinen Inbus einstellschrauben tun. diese scheinen sich auf grund der vibration deer Hinterachse immer wieder leicht zu lösen.. das ist kein Drama aber lästig und bisher habe ich noch keine vernüftige Idee, wie man dies verhindert kann ohne die Funktion zu beeinträchtigen.
die neune koolstop beläge sind besser als die orignalbeläge der Trp spyke. Das gefällt schon mal gut.

By the way: diesmal hatten wir auf den 700 km keine technischen probleme. ab und an springt die kette mal bei extremer Belastung ab und die bremsen müssen eben regelmäßig nachgestellt werden. das war es dann aber auch.

Nach der tour hqabe ich noch mal den kettenverschleiß nachgemessen:

Antriebsstrang Quad vorne: kette KMC E1-ept nach ca. 1000 km kein verschleiß messbar
Antreibsstrang Quad hinten:kette KMC E1-ept nach ca. 2200 km so gut wie kein verschleiß feststellbar ( zur erinnerung die Original kette - ich glaube 9 fach von Shimano war nach ca. 2500 km max. gelängt)

Antreibsstrang Trailer ( ohne Motor-langer kettenstrang): kette originale kette von Shimano - nach ca. 4300 km noch ok, aber verschleiß sichtabr, dürfte demnächst getauscht werden.

noch ist es etwas früh, aber es sieht so aus, als wenn die kmc e-bike 1-Fach ketten sich auf dem Quad serh gut machen und deutlich mehr aushalten als normale 9-fach ketten. am stä#rksten beantsprucht ider der hintere Antriebsstrang. dieser ist ca. 1-kettenlänge lang ca. 120 glieber. der vordere antreibstrang ist ca. 2 kettenlängen lang und der Trailer dürfte ca. 3 kettenlängen lang sein.

Demnächst werde ich prüfen, wie es mit der vorderen spur ausseiht, denn der massive Reifenverschleiß könntze mit einer verstellter Spur zusammenhängen. dies wird an anderer Stelle hier im Forum diskutiert und weiter behandelt.

Rahmenkonstruktion und Fahrwerk machen ihren Job weiterhin sehr gut. hier gab es keinerlei probleme und die Fahrstbilität ist weiterhin hervorragend.
Auch die Resonanaz aller mäglichen leute auf die Green Mamba ist sehr positiv. selbst LKW Fahrer grüßen uns regelmößig

Im übrigen bewähren sich auch die selbst zusammengeschusterten LkW-Planen Schmutfänger vorne hervorragend. es spritzt nichts und noch viel wichtiger: Sie sind unhörbar leise auch auf kopfsteinpflaster etc. Außerdem passen alle gängigen 20 Zoll reifengrößen darunter.

Unzufreiden bin ich weiterhin mit der Bremswirkung der 90mm Sturmay Archer Trommelbremsen vorne. @1Hz kann das bestätigen, da er ja an seinen beiden anderen Fahrzeugen ebenfalls Trommelbremsen hat. Entscheidener Unterschied: meine sind gekoppelt und da sehe ich auch das wesentliche prblem. mit einem nicht für Trommelbremsen ausgelegten Doppelzugbremshebel kann man einfach nciht genügend Kraft aufbringen, um eine wirklich gute verzügerung zu erreichen. dies gilt besonders im trailerbetrieb. es gibt da noch einige Punkte, die ich versuche zu verbessern, aber grundsätlich bleibt es dabei : ein Bremsgriff für 2 Trommelbremsen sehe ich als eher problematisch an, zumindest bei dem Gewwicht dieses Fahrezeuges.

trotz alledem, kann man mit Green Mamba schon gut bremsen, denn die hitnerachse ist besonders im Trailerbetrieb und auf tour stark belastet , so dass ich ausreichend Riefenanpressdruchj vorhersdcht und damit inm zusammenspiel mit den scheibenbremsen eine sehr gute Bremswirkung erzielt wird. Im solobetrieb ohne Gepäck ist dies nicht mehr ganz so gut und die reifen rutschen hier viel eher.
 
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heute habe ich mir noch einmal die trommelbremsen bzw. eher die Züge und den Bremsgriff vorgenommen.
Wie mit @1Hz schon auf der tour diskutiert habe ich folgende Änderungen vorgenommen:

1. die 90 Grand Umlenkung Direkt vor der Bremse, die auch als zuggegehalter dient habe ich demontiert.. Ich habe die einstellschrauben zur Zugaufnahme aus einem der neu bestellten Promax Bremsgriffe raausgeschraubt und in die Geleplatte geschraubt, so dass hier jetzt ein Gegenlager für die Bremszughälleist.. Außerdem habe ich den Iceletta doppelzugbremsgriff demontiert und durch den Promax ersetzt. Diese sind im übrigen nicht baugleich. beim Promax liegen die Züge nebeneinander, beim Iceletta hintereinander.. Mir gefällt der promax besser. Hinsichtlich seileinzug und hebel sollte das aber identisch sein.
die Trommelbremsen habe ich dann sehr kurz eingestellt und bin dann auf kurze testfahrt.

Zur Probe habe ich einen Zug erst einmal so lang eingestellt, dass hier faktisch keine Bremswirkung erzuegt wird, um zu testen ob ich dann quasi mit einer angeschlossenen Bremse die räder zum blockieren bringen kann. - natürlich nur ein Rad. Das hat schon mal geklappt. Mit beiden Bremsen Gelich eingestellt klappt das nicht mehr, es sei denn ein Rad läuft z.b auf rutschigem Schooter ooder so.. die verzägerung ist aber deutlich besser geworden.

damit kann man zufrieden sein. Natürlich muss man den Bremsgriff schon stark ziehen, aber dann bekommt man auch eine wirklich ansprechende verzügerung. Das hat jetzt jedenfalls etwas mit Bremsen zu tun. richtig gut testen kann ich es nicht wirklich, weil dazu müßte ich im Tandembetrieb unterwegs ein und natürlich auch eine entsprechende Geschwindigekit fahren. Beides geht nicht, aber es ist defintiv deutlich besser als vorher.

LG Jörg
 
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