• Ich möchte eindringlich darauf hinweisen, dass Diskussionen, die sich um die Corana-Krise drehen, ausschließlich im folgenden Faden diskutiert werden: Corona-Diskussion. User, die in anderen Themen damit anfangen / sich beteiligen, werden ohne weiteren Hinweis beurlaubt. Ich habe keine Lust, in zig Themen potentiell kontroverse Corona-Diskussionen zu lesen und ständig irgendwo einschreiten zu müssen ... - Reinhard -

Kettwiesel Kippgefahr?

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Beim Kippen wird am Tadpole der Nachlauf größer, beim Delta kleiner oder sogar negativ.

Beim Bremsen wird am Tadpole die effektive Spurbreite größer,
beim Delta kleiner, weil mehr Last auf das Vorderrad kommt.

Beim Anhängerbetrieb mit Aufliegelast an der Deichsel,
verbessern sich die Eigenschaften des Delta gegenüber des Tadpole.

Ist das Kettwiesel kippanfälliger als wie ein Tadpole , z.B. Scorpion ?
Bei der Fahrt auf zwei Rädern schwerer zu kontrollieren.
 
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:giggle::giggle: genau das gleiche ist mir (und auch nur einmal) passiert, bergab und mit guter Geschwindigkeit rechtwinklig abbiegen.
Fühlte mich dann wie eine Schildkröte auf dem Rücken.
Man kann das Wiesel schnell dazu bringen auf zwei Rädern zu fahren (ist halt recht wendig), aber kippen ist nicht so einfach.

Viele Grüße,

Mathias
 
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Beim Kettwiesel ist die Sitzposition ziemlich weit hinten, wo das Dreieck das aus den drei Aufstandspunkten gebildet wird schon sehr breit ist. Also relativ wenig kippanfällig. Beim Tadpole sitzt man eher in der Mitte, weil zu wenig Gewicht auf dem Hinterrad schlecht für die Traktion ist. Also kippanfälliger. War für mich ausschlaggebend, dass ich mir ein Delta gebaut habe.
Bernd
 
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Im Vergleich mit dem Scorpion finde ich das Wiesel weniger Kippfreudig.
Absichtlich ein Rad anheben um auf 2 Rädern zu fahren ist nicht schwer. Man hat es dann aber auch sehr gutmütig unter Kontrolle.
 
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Mein Wiesel neigt bei schrägen Untergrund eher zu kippen als mein Tadpole.
Wenn man "normal" unterwegs ist kippt es genau so wenig wie ein Tadpole.
 
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wahrscheinlich fahr ich zu langsam :X3:ich hab mein Wiesel noch nicht mal zu lupfen gebracht - geschweige denn zum Kippen
Fahr einen recht engen Kreis, lehne Dich dabei kaum oder gar nicht nach innen. Dann beschleunige und lenke ruckartig nach innen, ohne Dich weiter nach innen zu lehnen. So wird aus dem Drei- ein Zweispurer. Mit ein wenig Übung macht das Spaß, man kann dann sogar auf zwei Rädern geradeaus fahren und lenken. Radlhandschuhe tragen ist empfehlenswert, falls man sich mal abstützen muss ...
 
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Ja genau immer schön üben, schön einseitig die Räder und Lager belasten und sich dann auch mal richtig auf die ..... zu legen.
Und erst dann ist man ein richtiger Triker.
Was für ein unsinniger Radschlag aber wer es braucht....
 
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Hi,

in diesem Zusammenhang mal ne slightly off-topic-Frage eines Neulings: macht es am Trike eigentlich nicht grundsätzlich Sinn, radial einzuspeichen, eben wegen der vollkommen anderen Belastung als beim normalen Fahrrad? Ich bin das für meinen Flunder-Anhänger (Bild im "Hallo ausm tiefsten Südwesten" Thread) am überlegen - mit den 28"-Rädern radiert's da doch ganz schön heftig am Deckel in schneller gefahrenen Kurven....

neugierige Grüsse, duncan
 
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Ja genau immer schön üben, schön einseitig die Räder und Lager belasten und sich dann auch mal richtig auf die ..... zu legen.
Und erst dann ist man ein richtiger Triker.
Was für ein unsinniger Radschlag aber wer es braucht....
Ich finde es sinnvoll. Habe das ein paar Mal geübt um etwas Gefühl dafür zu kriegen, wann es kippelig wird und was ich dann mache. Brachte mehr Gefühl für das Rad und hat Spaß gemacht. Und ja, ich habe es gebraucht.
 
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Na ok wer sein Wiesel in allen Lagen beherschen will muss halt seine Stunts üben.
Dafür bin ich wohl zu alt oder fahre seit einigen tausend Kilometern einfach zu besonnen.
Umgekippt bin ich noch nie durchquere den Wald aber auch nur auf seinen Wegen ein Wiesel ist ja auch keine Enduro.
Wer sich sportlich ambitioniert bergab in die tiefe stürzt weiß im allgemeinen auch mit seinem Sportgerät umzugehen.
 
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Na ok wer sein Wiesel in allen Lagen beherschen will muss halt seine Stunts üben.
Dies gilt aber für alle Modelle, egal ob Delta, Tadpole oder Einspurer

Dafür bin ich wohl zu alt oder fahre seit einigen tausend Kilometern einfach zu besonnen.
Dito, wenn ich bedenke, welche "Experimente"ich in den ersten Jahren gefahren bin

Umgekippt bin ich noch nie
Ich leider schon .....AUAaaaaaaaaaa
Wer sich sportlich ambitioniert bergab in die tiefe stürzt weiß im allgemeinen auch mit seinem Sportgerät umzugehen.
Ja, aber trotzdem kommt man in Situationen , "puh jetzt hab ich aber Glück gehabt" :)
 
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Interessant, wie unterschiedlich das "Kipp" Erleben mit den verschiedenen Modellen hier beschrieben wird.

Ich hab mich gleich bei meiner ersten Probefahrt mit dem Wiesel auf die Seite gelegt, bei einer engen Wende bei moderatem Tempo. Daraufhin hab ich mich dagegen entschieden.
Nun fahre ich ein W1, also Tadpole, welches ich derzeit nicht zum Kippen bringe, weil vorher die Reifen die Haftung verlieren (Marathon Racer) und man dann ziemlich wild und geil ins Driften gerät :X3:. Das ganze kündigt sich aber vorher schon durch Reifenquietschen an, man kann das Driften also auch noch rechtzeitig verhindern, wenn man das will.
 
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