Kaufberatung Velomobil, idealerweise mit E-Antrieb

... ca. 3/4 des Jahres (je nach Fahrstrecken), mit 2KW Solarpaneele und max. 800W Einspeisung entsprechend länger. Solar hilft leider halt nur so lange die Sonne halbwegs durch die Wolken/Nebel kommt.
Ich denke mit 2kW Solar, ohne den Umweg Einspeisung und mit nem 2ten Akku kommt man unter Umständen sogar 11 Monate ohne Netz durchs Jahr.

Gruß Jörg
 
Ich würde Eigenverbrauch vorsehen, das läuft das ganze Jahr. Die Akkuladerei würde ich nur ergänzend nehmen. Wenn das nicht ganz das ganze Jahr funktioniert, ist das nicht so dramatisch, in der dunklen Jahreszeit fährt man eh eher etwas weniger (Pendler ausgenommen). Und so ein Balkonkraftwerk hat sich ja meist in kurzer Zeit rentiert. Mit Akku dauert es i.d.R. etwas länger. Aber da gibt ja schöne Rechner mit denen man das für den eigenen Fall ganz gut rechnen kann.
 
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Kanntest du noch nicht? Haben auch die einspurige Speedmachine als 45er, mit der ich immer mal wieder liebäugel.
Warum das so teuer ist? Weil da viele Kosten drin stecken, das korrekt zu entwickeln, umfangreich zu testen, der ganze rechtliche Kram für Kraftfahrzeuge, Kundendienst, der ganze Overhead eines Unternehmens mit 50 Angestellten die Geschäftsführergehalt verlangen oder Arbeitnehmerschutz genießen, einiges an Präsenz in Werbung, Messen und so - und natürlich Rücklagen und Gewinne. Das alles auf kleine Stückzahlen, gerade bei den 45ern.

Tjoa, was jetzt die Schnäppchen angeht, keine Ahnung. Gegen ein Rennrad zum gleichen Preis geben mir diese Fahrräder sicherlich mehr. Gegen ein Velomobil zum gleichen Preis ist es für mich unentschieden. Beim Sunrider 3 / Veloxiter kenne ich den erhofften Preis und das erhoffte Produkt noch nicht genug. Mag sein, dass bei den ganzen anderen Kosten es Anteilig nicht mehr sooo viel ausmacht, ob man auf normalen Metallrahmen setzt oder wasauchimmer SR3 wird (z.B. Hauptrahmen mit teiltragender Karosserie wie ich es beim Alleweder 6 kenne oder Monocoque wie bei den Premium-Velomobilen?) Ich kann mir aber vorstellen, dass @JKL als "kleiner Unternehmer" bei sich selbst keine Regeln des Arbeitnehmerschutz anwendet und einen relevanten Anteil der Teamstärke darstellt, dabei aber sein Gehalt / seinen Gewinn recht knapp bemisst, seinen Overhead dank der kleinen Unternehmensgröße etwas kleiner halten kann (auch wenn manche Kosten für größere Unternehmen besser skalieren) und zumindest bisher nahezu kein Werbebudget hat - und vielleicht mit den Rücklagen recht riskant fahren kann und muss.

Naja, alles wie gesagt nur Ideen und Gedanken. Preiskalkulation beinhält viel; nicht nur Kosten, die man dem Produkt zuordnen kann oder für das ganze Unternehmen gelten und Kosten die abhängig, bedingt abhängig oder unabhhängig vom Absatz sind, sondern auch strategische Entscheidungen.
 
Das Scorpion S-Pedelec ist tatsächlich kein Schnäppchen. Kann auch nicht so genau sagen, warum das so ist (@HenriP hatte da ja ein paar Vermutungen, die vermutlich zum Teil richtig sind). Was ich sagen kann: Ich hatte es für 6 Monate, von denen zumindest die letzten 3 ziemlich leidvoll waren. Das habe ich im Nachbarforum in diesem Faden zusammengefasst. Falls es Dich interessiert, kannst Du es dort gerne nachlesen. Mein Fazit: Ich würde von dem Fahrzeug dringend abraten. Bin jetzt begeisterter Bülk-Fahrer. Das funktioniert auf meiner Strecke mindestens genauso gut (brauche ca. 5 Minuten länger pro Strecke), aber das ist natürlich stark von der Strecke abhängig.
 
Das habe ich im Nachbarforum in diesem Faden zusammengefasst.
:eek: o_O
Fehler kurz zusammen gefasst:
Salz, CAN-Bus und falsche Stecker/Kontakte.

Für die anderen Mitleser:
Die Akku Tips sind ok aber das mit dem bis 80% Laden sollten nur Leute machen, die Zugriff aufs System haben und wissen was sie tun.

Zeitschaltuhr auf keinen Fall verwenden, sonst kann das BMS im Zweifel nicht richtig arbeiten und der Akku geht total aus der Balance.
Deshalb lässt sich das Laden auf 100% auch nicht vermeiden (sonst arbeiten die meisten BMS nicht richtig).
Wer seinen Akku schonen möchte, sollte das Entladen unter 30% (drunter werden die Zellen heiß) vermeiden (ist aber im Notfall ok)

Gruß Jörg
 
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Außer vielleicht:
Man fährt nur gelegentlich, läd nach der Nutzung nicht ganz voll für guten Lagerzustand und hängt dann rechtzeitig vor der Fahrt nochmal dran zum Volladen und Balancing?
 
Sooo, ich mal wieder. Im Prinzip ist die Entscheidung getroffen, ich kaufe von JKL das DIng, vermutlich den alten Sunrider 2, sobald er TÜV hat und zwei weitere technische Änderungen umgesetzt worden sind. Es gibt ja keine Alternative für ökologische Fortbewegung für "Mindertrainierte". Dazu dann eine kleine Solaranlage, zwei Akkus die man jeweils lädt und nutzt.

"Problem" ist jetzt eine neue Lackierung. Es ist aktuell weiß und liebevoll beklebt, mit Landschaftsszenen, also blauen Wasserwellen, Sanddünen und Palmen. Das ist gut zu erkennen und hätte ich so gelassen. Jetzt war es aber einseitig schon etwas angeschrabbelt und ich Trulla hab die andere Seite beschädigt. Alles nur oberflächliche Spuren.

Jetzt will ich das ganze aber neu streichen.

Frage 1: Alte Klebefolie abziehen? Ich würde einen Fön nehmen und mit Aceton die Klebereste entfernen. Gibt es Probleme mit Aceton und Glasfaserkarosserie? Das würdet ihr nehmen? Brensenreiniger würde mir noch einfallen, Isoprobanol ist immer gut, etc....

Frage 2: Wie lackieren? Ich werde der guten Verfügbarkeit wegen irgendeinen RAL Ton nehmen. Sowas sollte meine Meinung nach beste Sichtbarkeit bringen. Ich wollte es dann einfach rollen? Ist das Blasphemie, muss es gespritzt werden oder sind Pinsel gar besser?

1730211773856.png

Frage 3: Alternate las ich hier im Forum, dass man die Karosse ja auch folieren lassen kann. Wo liegen da die Vorteile und was mag sowas über den Daumen kosten?
 
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Zu 1.) Bei Würth gibt es einen Industriereiniger, der ganz angenehm riecht, der ist auf Kleberückstände spezialisiert, falls Du da Zugang hast. Natürlich, wie üblich, vorher an unauffälliger stelle probieren.
zu 2.) Auch wenn ich mich ständig wiederhole: Im roten Farbspektrum ist unser Auge recht schwach. Für gute Wahrnehmung wäre Gelb, gerne auch in Kombination mit Blau und Reflexstreifen besser geeignet. Farbauftragsart: kommt drauf an, was für eine Oberfläche du haben willst.
zu3.) Vorteile von Folie (was mir so spontan einfällt): könnte billiger als Lackieren sein. Im Falle eines Falles gibt es noch eine zähe Folie mehr. Dann gibt es Folien mit Mustern, di sich nur schwer in Lack nachbilden lassen. Muster können aber erhöhten Aufwand beim Folieren bedeuten. Die letzte mir bekannte Preisnennung lag bei einem knappen 1000 EUR-Schein. Aber das kommt sicherlich auf die Folie, Fläche, VM, Verarbeiter etc. drauf an.
 
I managed to get it on 2 wheels but I didn't scratch the "lovely" artwork :giggle:

1. If you want to sink a polyester glass fiber boat pour a few liters of acetone into a locker... Did you use epoxy @JKL? That resists a little better to acetone.
2. Agilo was roller painted, and we used the roll and tip technique often used on boats. Charge the tip of a paintbrush with some paint and drag the brush over the part you just rolled. After removing the decor I would scruff the surface a little and use rattle cans if you have an indoor space to do that.
3. Car paint in rattle cans is cheaper than film - about 166€ including clear coat for a smaller vélomobile.
 
Hi Rotkäppchen!
Habe mein Quest vor knapp nem Jahr für 350 Euro in Ungarn in Makita Blaugrün lackieren lassen. Auffällig, schön, edel. Sicherlich aber auch Geschmacksache. Schau gerne mal in meinen Medien nach. Wenn du dort fährst, wo viel die Sonne scheint und es heiß ist würde ich dir eine helle Farbe, am besten weiß empfehlen.
Lackiert sieht meiner Meinung nach immer besser aus als foliert. Und du kannst einen "kleineren" Schaden besser reparieren, in dem du ihn rauspolierst.
 
zu 2.) Auch wenn ich mich ständig wiederhole: Im roten Farbspektrum ist unser Auge recht schwach. Für gute Wahrnehmung wäre Gelb, gerne auch in Kombination mit Blau und Reflexstreifen besser geeignet.
Das Problem ist, wo man fährt. Gelb und blühende Rapsfelder sehe ich als nicht unproblematisch. Es geht mehr um Fahren bei Helligkeit. Im Dunkeln muss das Licht hell sein. Dämmerung ist dann ein anderes Thema. Bei Helligkeit ist Rot immer gut von der Umgebung abzugrenzen.

Jetzt wird es spannend. Da hab ich mir ja noch nie Gedanken zu gemacht. Diese Frequenzen sehen unsere Zäpfen und Stäbchen:
1730223989228.png
Quelle: Wiki-Farbwahrnehmung

Hier findet man eine Zuordnung von Wellenlange und Farbwahrnehmung

Die empfindlichen Stäbchen reagieren auf diese Farbe am sensibelsten, das hätte ich nicht erwartet.
1730223965807.png

Und dann sehe ich gerade, wie hoch der Reflextionsgrad der Farben ist. Auch da schneidet weiß am besten ab. Spannendes Thema. Aber gut, hat ja noch Zeit, noch hat das Velomobil keinen TÜV. Das muss noch zur Einzelabnahme. Für die Farbe kann ich mich also noch in Ruhe entscheiden

Also, fasse ich zusammen:
- Reinigungsmittel bei Wirth schauen, ist eine Landen um die Ecke
- Austragen mit Rolle und Pinsel, so wie wir es auch bei Bootsrümpfen machen. Das reicht mir an Qualität
- Farbe muss ich nochmal in mich gehen. Weiß ist gar nicht so blöd, dazu dann farbige Muster. Also genau das, was gerade umgesetzt wurde. Vielleicht repariere ich auch nur die Kratzer mit entsprechenden Farbstrichen.
 
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Ich hab die Klebestreifen/Klebereste vom Gelcoat meines weißen* :love: GFK-Milan (Epoxy) mir Azeton und viel rubbeln runterbekommen. Dem Gelcoat hat das scheinbar nicht weh getan.

*Weiß weil:
-bei jedem Wetter und allen Lichtverhältnissen gut zu sehen (bei >10cm Schnee fahr ich nicht, da bleibt der eh stecken)
-heizt sich in der Sommersonne nicht so stark auf
-Blinker/Rückleuchten erzeugen einen gut sichtbaren Sichtreflex auf der weißen Karosse
-einfach zu reinigen
-gelbe VMs find ich häss... mag ich nicht so sehr

Folieren kostet ca €800
 
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