Käpt´n Fuzzu und sein Rennkürbis

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Klar! Dann haste top Radioempfang. Mehr leider nicht.
Meine Musik läuft leider nicht im Radio.:ROFLMAO:
 
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So, mal ein kleines Update meiner Erfahrungen:
Auf dem Weg zum Physiotherapeuten (mit Haube) habe ich nur 12km, die ich trotz vmax von über 60kmh nur mit einem 33er Schnitt schaffe (Ampeln). Ergebnis ist zudem, dass ich noch 1h nachschwitze und dem Therapeuten zur Entschädigung Malzbier mitbringe. Wenn ich das NACA-Duct öffne, dann kühlt das angenehm, aber ich hole mir umgehend eine Erkältung. Ich habe mir jetzt Radunterhemden bestellt, die vorne Windstopper und hinten Mesh haben. Ich hoffe, das hilft gegen die Erkältungsgefahr.

Meine Hupe funktioniert ja bei Akkustand unter 80% nicht mehr (siehe Thema hier) und das zusammengelötete Kondensatorpack hat nicht funktioniert, da über die Mickey-Mouse-Verkabelung satte 1,5V abfallen. Daher habe ich ein Relais besorgt, doch mein Nachbar war schneller und hat mir ein MOSFET gebastelt mit Freilaufdiode und in Harz eingegossen. Werde ich die Tage mal einbauen.

Gestern war ich mit dabei bei der Grenslandtour von grensrijder.com. Auf der Anfahrt (56km) zu fünft bei 9°C im moderaten Tempo habe ich leicht geschwitzt doch das NACA-Duct war bei den Außentemperaturen zu erkältungsgefährlich. Hat sich nicht gut angefühlt. Vor Ort dann direkt eine Jacke und Jogginghose angezogen (beim Warten). Auf der Tour (80km) haben wir mit 34 Fahrzeugen kaum einen 20kmh-Schnitt bei knapp 19°C geschafft. Ich habe nicht geschwitzt und hatte das NACA-Duct voll geöffnet. Keine Gefahr.
Auf der Rückfahrt, (wieder zu fünft, bei moderatem Tempo) war es mit rund 17°C warm genug, um das NACA-Duct trotz leichtem Schwitzen 25% zu öffnen ohne Erkältungsgefahr zu verspüren. Am Berg habe ich es dann jeweils voll aufgemacht.
Am Schluss hatte ich knapp über 200km auf der Uhr, aber nur mit 25er-Schnitt. Strava sagt, dass das eine unterdurchschnittliche Leistung war. Naja, so easy war es in Summe dann auch nicht, auch wenn mein Freilauf sehr aktiv war.

Ein weiterer Elektrikpunkt (ab Werk), der mich geärgert hat: Die obere USB-Ladesteckdose hat nicht funktioniert und mein Tacho hat es gerade mal so nach Hause geschafft. Während des "Ladeversuchs" hat der Blinksummer geschwächelt. Der Tacho hat das Ladesymbol angezeigt, hat sich aber nicht gefüllt. Heute habe ich das nochmal nachgestellt und festgestellt, dass die untere Ladesteckdose funktioniert und das Wahoo lädt. Aber auch da bricht die Spannung ein und der Blinksummer klingt ungesund. Licht funktioniert jedoch normal. Also werde ich dort die Kabel rauswerfen und gegen 0,5er direkt von der Batterie ersetzen und eigentlich brauche ich auch nur eine Doppelsteckdose.

Die Heck-Luftbalgfederung war auf 0,5bar abgefallen und fuhr sich sichtlich schlecht. Bis es eine Umbaulösung gibt fahre ich mit 1,2bar am besten.

Am Handyempfang habe ich beim Treffen 2 Testpositionen ausgetüftelt, die ich probieren möchte:
- vor dem NACA-Duct zwischen den Knien
- oberhalb meines Ellbogens unter dem Rand an der Seitenwand
(Erstmal nur mit Panzerband hintapen und testen)

Meine Tubeless-Reifen überzeugen mich immer mehr, auch wenn der Start ätzend war. Ich lege das VM jetzt zum Luftfüllen auf die Seite und die Milch läuft somit weg vom Ventil und nix verklebt mehr. Zudem hatte ich eine Reißzwecke im Reifen, die ohne Druckverlust abgedichtet wurde. Ich habe sie Tage später rausgezogen und nach 3 Radumdrehungen mit minimalem Milchaustritt war es dicht und ich hatte nur 2 bar verloren. Wieder 6,5 bar draufgegeben und dicht war es weiterhin auf der gesamten 200km-Tour.
 
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meine Hupe mir nicht die ganze Akkudauer... Das ist die Zusatzfunktion "Ladestandsanzeige" (der Hupe).
 
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Tja, bei mir wäre die "Ladestandsanzeige" bei 80% und damit wenig hilfreich.
 
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Heute habe ich mal versucht möglichst schweißfrei zu fahren. 19°C Außentemperatur, NACA-Duct offen, Windstopper-Shirt an. OK, habe nur 30km/h im Schnitt geschafft und nicht schneller als 45kmh, aber es war ganz ok. Das Shirt macht den Eindruck als ob es sein Geld wert wäre.

Hupenthema: Während das Mini-Relais hier noch in der Werkstatt lag, hat mir mein Nachbar zu meiner Überraschung ein MOSFET und eine Sperrdiode auf eine Platine gelötet und in Harz gegossen. Musste ich nurnoch einbauen und verkabeln. Dabei habe ich mir zwar diverse Zerrungen und Rückenaua geholt, aber jetzt ist es verbaut und das 0,75er-Kabel geht direkt vom Hauptschalter zur Platine an der Hupe. Leider ist der bisherige Kabelstrang unter einer Carbon-Platte, die gut verklebt ist. Somit konnte ich nur "auf-Putz" verkabeln und mit schwarzem Panzerband abkleben. (Naja, ist sowieso dunkel da unten.)
Bei der Gelegenheit habe ich auch noch die USB-Steckdose direkt mit 0,75er-Kabel angeschlossen und das Minikabel rausgerupft. Auch diese lädt jetzt den Wahoo und stört nicht den Blinksummer etc.
Anhang anzeigen 218044

Ergebnis: Die Hupe hupt auch noch bei fast leerem Akku (unter 10%) obwohl beide Scheinwerfer, Blinker und USB-Steckdose an sind.

Eigentlich schade, dass das nicht ab Werk so verkabelt war und man an seinem 10TEur+ teurem Fahrzeug so grundlegende Reparaturen vornehmen muss, aber ich freue mich jetzt über das Ergebnis.

Auch etwas ärgerlich, dass das Klettband nicht einheitlich ausgerichtet ist. Hier ist mal Flausch am Fahrzeug und mal am zu befestigenden Bauteil. Hätte sonst komfortabel die USB-Steckdose mit dem Innenlicht tauschen können. Muss jetzt aber erstmal neues Klett kaufen und das alte rausreißen.
 
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Ergebnis: Die Hupe hupt auch noch bei fast leerem Akku (unter 10%) obwohl beide Scheinwerfer, Blinker und USB-Steckdose an sind.
Eigentlich schade, dass das nicht ab Werk so verkabelt war und man an seinem 10TEur+ teurem Fahrzeug so grundlegende Reparaturen vornehmen muss, aber ich freue mich jetzt über das Ergebnis.
Eigentlich ist Jens und Co lernfähig, sind aber halt keine Elektriker.
Du kannst denen ja mal schicken was dein Nachbar für dich gebaut hat,
evtl geht das dann in Serie und du hilfst den späteren Käufern.
 
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Vielleicht findet sich ja jemand, der den VM-Herstellern (und ihren Kunden) vorkonfektionierte Lichtanlagen für die verschiedenen VM-Modelle entwirft, fertigt und verkauft?
 
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Ist das eine Lösung am 7.2 Akku?
Wenn ja,
Kann Dein Nachbar nochmal eines machen mit Schaltplan. Besse 2 ich bekomme ja noch den 4.2.
Ich bezahle das selbstverständlich.

Grüße Uwe
Hallo zusammen,

ich war der Nachbar und Hobby-Elektroniker, der die MOSFET-Schaltung zusammengelötet hat :)

War lange inaktiv - Knieschmerzen, Sitzposition, Corona, Home Office, Hund, Ausreden, Ausreden, Ausreden...

Der Schaltplan ist eine Standard-Ansteuerung einer Last, wie sie in einer Mikrocontroller-Umgebung verwendet werden kann. Widerstandswerte sind eher Gefühlssache. Ich bin nicht vom Fach und lasse mich gerne korrigieren.

Der MOSFET IRLZ34N ist ein Logic Level-MOSFET, der laut Datenblatt ab 1 V Gatespannung (Gate Threshold Voltage) schaltet. Der 4,7k-Widerstand dient als Pulldown, um bei nicht betätigtem Schalter das Gate auf LOW zu ziehen und den MOSFET zu sperren. Mit dem 330er Widerstand wird ein Spannungsteiler gebildet, der bei betätigtem Schalter die Steuerspannung (oder was davon übrigbleibt) das Gate über die Schwellspannung hebt und der MOSFET dadurch leitend wird. Die Sperrdiode habe ich als gute Praxis kennengelernt und daher mit eingebaut.

Wer Interesse an einer fertig gelöteten Schaltung hat, kann sich gerne bei mir melden.

Viele Grüße aus Neuss!

Anomalocaris
circuit.png
 
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Eigentlich ist Jens und Co lernfähig, sind aber halt keine Elektriker.
Werde ich mal vorschlagen, sobald sich Helge meldet. (Es sind noch ein paar Dinge offen...)

Vielleicht findet sich ja jemand, der den VM-Herstellern (und ihren Kunden) vorkonfektionierte Lichtanlagen für die verschiedenen VM-Modelle entwirft, fertigt und verkauft?
Naja, bei den Preisen erwarte ich vom Hersteller eine funktionierende Elektrik, zumal die ja auch Aufpreis kostet.
Ich, als erfahrenes Multitalent in der Automobil-Zulieferbranche, würde mich mit einem Beratervertrag anbieten; nicht nur für Elektrik. Doch vermutlich bin ich zu teuer.:ROFLMAO:

Ist das eine Lösung am 7.2 Akku?
Ich habe den "Lupine Smartcore Li-Ion-Akku 7,2V 6,9Ah" und den "Macigshinelights Li-Ion-Akku 6x18650er 7,4V 6,6Ah", die mit 8,4V geladen werden. Die Hupe hat 6V.
 
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Am Wochenende war ich bei 10-12°C und 1/3 der Fahrzeit Nieselregen in Belgien und NL unterwegs. 262km (500Hm) mit 34,4km/h-Schnitt. In NL lief es gut, aber die deutschen Abschnitte und 2 Baustellen (musste jeweils aussteigen) haben gut gebremst.

Fazit (Tipps und Empfehlungen sind gern gesehen):
1.) Ich muss unbedingt etwas gegen Regen auf dem Visier machen (z.B. Rain-Ex)
2.) Auch gegen Beschlagen wäre eine Optimierung nicht verkehrt (z.B. Fog-Ex und/oder Pin-Lock-Visier)
3.) Ich bin in kurzer Hose und nur mit dem Windstopper-Unterhemd (ärmellos; hinten Netz) gefahren. NACA im Schnitt halboffen. Hat gut funktioniert.
4.) Für mein etwas anfälliges Knie habe ich eine alte Bandage mit Silikonring angezogen und war komplett schmerzfrei. Kaum zu glauben. (Leider ohne Aussparung in der Kniekehle) Dafür hat mein gutes, operiertes Knie (ohne Bandage) geschmerzt, bzw. tut es jetzt noch leicht. Ebenso spüre ich meine rechte Achillessehne heute noch. Mal schauen, ob es dafür auch eine Bandagenlösung gibt bei der der Schuh noch passt und man strampeln kann.
5.) Die Luftheckfederung bei dem Wetter, Straßen und Geschwindigkeiten war echt Grütze. Kann die Umrüstung kaum erwarten.
6.) Mit Cyo Premium E (90lux) und Rücklicht permanent angeschaltet, sowie Blinkerei und Gehupe hat mein uralter 6800Ah-Akku die kompletten 7:37h durchgehalten. Werde trotzdem einen Akkustandsanzeiger nachrüsten. Entweder am Akku oder allgemein im VM.
7.) Die Ernährung war nicht optimal. Habe laut Strava über 6000kCal verbraucht, aber mit 8 Gels und 5 Haferriegeln und 1,75l Wasser nur 1500kCal zu mir genommen. Schuld war u.a., dass ich teils einfach nicht die Ruhe zum Essen hatte oder zu schnell zum Einhändigfahren war. Ich werde den Tillerhaltezug etwas kürzen, um das zu optimieren. Während der Fahrt war es soweit ok, ohne Einbruch. Meine Verdauung hat danach ca. einen Tag gebraucht, um wieder normal zu funktionieren.
8.) Auch in NL gibt es richtig grottige Radwege, die für VM unbenutzbar sind (60cm breit, kiloweise Kastanien, Wurzelhubbel). Doof, wenn die danebenliegende N-Landstraße Fahrräder und Mofas per Schild verbietet.

Da mein Vorhaben einer 360°-Kamera mit dem Produktionsende der "Garmin Virb 360" und mangels attraktiver Alternativen (wasserdicht und dabei ladbar) nicht umgesetzt wurde, habe ich jetzt eine Motorrad-Dashcam mit 2x1080p-Kameras mit Nachtsicht und kleinem 2"-Display (ganz ohne gab es leider nicht) besorgt (Vsysto B6F). Diese kann an der USB-Steckdose mit 5V-2A betrieben werden. Die Heckkamera soll eines der Hecklöcher nutzen (ich hoffe, ich komme da überhaupt mit meinem Arm hin) und vorne ist leider kein Platz zwischen den Scheinwerfern, also wird es wohl am linken Spiegel oder vor dem Haubenscharnier platziert werden.
 
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Tillerhaltezug etwas kürzen
Hallo @Fuzzu , ich verwende als Tillerhaltezug ein Gummiseil, welches ich so von der Länge her eingestellt habe, dass es den Tiller beim Aussteigen "oben" hält, so dass der Tiller mich nicht beim Aus- bzw. Einsteigen behindert, aber nach dem Reinsetzen und "auf mich zu Ziehen" den Tiller vor mir "in der Schwebe" hält.

Mit
käme ich keine
262km (500Hm) mit 34,4km/h-Schnitt.
weit. Ich trinke im Schnitt 1L auf 100km. Vielleicht hilft mehr Trinken bzgl. der Verdauung?
 
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@Fuzzu : Zur Hupe... Das Problem hatte ich auch. Als ich dann auf 3Zellen Akku umgebaut habe, klang sie in jedem Ladezustand ordentlich. Ich habe die dumpfe Vermutung das die Hupe keine 6V, sondern eine normale 12V Hupe ist..
 
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@Rodge
Die Idee mit dem Tillergummi ist nicht schlecht. Ich habe für mich bisher festgestellt, dass ich ruhiger fahre wenn das Drahtseil gespannt ist und die Hände leicht aufliegen. Derzeit ist das Seil jedoch zu lang eingestellt und ich halte den Tiller fast die ganze Zeit hoch = Unruhe im Fahrwerk. Wenn ich ihn bis in´s Seil fallen lasse, so habe ich das Gefühl dass es eine Hand ersetzen könnte.

Du hast Recht... Ich war auch erstaunt, dass ich so wenig getrunken hatte. Die Trinkblase im Werkzeugbeutel lässt sich nicht ablesen. Beim Rennrad kann ich immer die Flasche in der Hand wiegen und weiß woran ich bin. Ehrlich gesagt, hatte ich auf den letzten 75km auch keinen Bock mehr auf Essen oder Trinken. Bestimmt ein Fehler. Wenigstens war es kühl und regnerisch. Im Sommer wäre so wenig kritisch geworden.
Jedoch habe ich auch mal bei einer RTF erlebt, dass mir von zu viel trinken übel wurde. Als die Übelkeit weg war, wieder getrunken und zack ging es mir wieder dreckig für 15km...
 
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@Fuzzu : Zur Hupe... Das Problem hatte ich auch. Als ich dann auf 3Zellen Akku umgebaut habe, klang sie in jedem Ladezustand ordentlich. Ich habe die dumpfe Vermutung das die Hupe keine 6V, sondern eine normale 12V Hupe ist..
Es steht zumindest 6V drauf. Seit meiner Neuverkabelung funktioniert sie auch mit dem 7,4V-Akku. (Kein Wunder, wenn auf viel zu dünnen Kabeln 1,5V abfallen.)
 
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Wenigstens war es kühl und regnerisch. Im Sommer wäre so wenig kritisch geworden.
Bei der sommerlichen Fahrt nach Roermond, wo wir ja auch kurz geplaudert haben, hatte ich 4,5L auf 310km verputzt, plus dem Radler in der Mittagspause. Trotzdem kam ich durstig zu Hause an.
Von reinem Wasser wird mir irgendwann auch "schummrig" ich experimentiere daher schon länger mit diversen Getränkepulvern, schnödem Apfelsaft + Leitungswasser + Salz - Gemischen und Maltodextrin 6 bzw. Maltodextrin 12 - Zusätzen.

EDIT: die Idee mit dem Tillergummi ist nicht von mir. Das hatte ich zuvor bei einigen Fahrern gesehen ;).
 
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Seil und Gummi kombinieren geht auch. Der Gummiteil (10x300 mm Streifen von einem Schlauch) zieht auf einem Stück parallel zum Seil verknotet zum Ein- und Aussteigen den Tiller nach oben, das Seil begrenzt die Bewegung des Tillers nach unten auf ca. 50 mm Abstand zu meinem Bauch.
 
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1.) Ich muss unbedingt etwas gegen Regen auf dem Visier machen (z.B. Rain-Ex)
Als großer Rain-X-Fan beim Auto muss ich leider sagen, dass es beim Milan nicht viel oder längerfristig hilft. Zudem musst Du beim Auftragen sehr vorsichtig sein, da Du Dir sonst leicht das Visier verkrazt!

Ich habe für mich bisher festgestellt, dass ich ruhiger fahre wenn das Drahtseil gespannt ist
Es klingt so, als ob Du keine Armstützen hast. In meinen Augen sind bequeme Armstützen eine große Hilfe, um Unruhe zu vermeiden und entspannt lange fahren zu können. Im Vergleich dazu ist das Tillerseil Nebensache.
 
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Von reinem Wasser wird mir irgendwann auch "schummrig" ich experimentiere daher schon länger mit diversen Getränkepulvern, schnödem Apfelsaft + Leitungswasser + Salz - Gemischen und Maltodextrin 6 bzw. Maltodextrin 12 - Zusätzen.
Beim Rennradfahren komme ich gut mit "Powerbar Isoactive" im Trinkflaschenwasser klar. Dazu die High5-Gels. Damit ist das meiste abgedeckt (Maltodextrin, Natrium, Magnesium, etc.). Naja, da fahre ich wegen meines Rückens selten länger als 3h und 2x0,8l reichen meist.
Im Velomobil nutze ich wegen der mangelnden Kopffreiheit eine 2L-Trinkblase. Weil ich sie nicht einfach in die Spülmaschine stecken kann und auch das Schlauchspülen mit dem Beißventil nicht so super erscheint, habe ich dort noch nie Pulver hinzugefüllt (Angst vor Schimmel, Grütze und Entendreck). Daher hatte ich vermehrt auf die Gels gesetzt... Ich teste mal eine Seifenspülung... 1x im Jahr kann man sich ja mal eine neue Trinkblase leisten...

Seil und Gummi kombinieren geht auch. Der Gummiteil (10x300 mm Streifen von einem Schlauch) zieht auf einem Stück parallel zum Seil verknotet zum Ein- und Aussteigen den Tiller nach oben, das Seil begrenzt die Bewegung des Tillers nach unten auf ca. 50 mm Abstand zu meinem Bauch.
Das hört sich nach einer guten Kombi an, doch darf beim Milan mit BM-Haube das Gummi nicht zu weit ziehen, denn sonst crasht die Haube auf den Tiller bzw. Wahoo obendrauf, wenn man es ohne Fahrer abstellt.
 
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