Jetzt Habe ich ein Pflegewiesel

klar funktioniert das. Aber Hydrobremsen haben einen viel klareren Druckpunkt, und die konnte ich gut mit 2 Fingern bedienen.

Diese avids wollen schon ordentlich gezogen werden. Und das doch recht ungleichmäßig.

Dafür ist einstellen und Service richtig einfach.
 
Das stimmt allerdings…. Habe auch schon über eine Umrüstung nachgedacht.
Ich dagegen habe mehrmals an die umgekehrte Umrüstung nachgedacht, aber wegen Tüftis Erfahrung mit gekoppelten Avid-BB7-Bremsen darauf verzichtet.

Der Grund:
Meine einjährige/5500-km-lange Erfahrung mit der hydraulischen Zwillingsbremse Tektro Auriga Twin auf einem Kettwiesel mit Differential lässt leider zu wünschen übrig.

Sie ist es, die mich veranlasst hat, folgende Themen auf diesem Forum zu erstellen (verzeiht mir bitte die Selbstzitate!):
https://www.velomobilforum.de/forum...and-zwischen-den-belaegen-vergroessern.79142/

https://www.velomobilforum.de/forum...rsehenen-kettwiesel-endlich-verringert.80408/

https://www.velomobilforum.de/forum...fekte-ware-oder-mache-ich-was-falsches.80334/

– Erstens: Wegen des Sturzes der Hinterräder und der Kippachse des Differentials ist – u.a. laut HaseBikes-Händler Andreas Seilinger – ein leichtes Spiel der linken Halbachse kaum zu vermeiden.
– Zweitens: Dadurch ist auch ein Seitenschlag der linken Bremsscheibe m. W. kaum zu vermeiden.
– Drittens: Der Spielraum zwischen den Belägen der Tektro Auriga Zwillingsbremse (Cargo) ist von Anfang an gering und wird noch geringer, wenn die Kolben träge sind und sich nicht mobilisieren lassen.

In meinem Fall führt dies zwar seltener, aber immer noch zum besonders lästigen/hörbaren Schleifen der linken Scheibe an beiden Bremsbelägen und erfordert ein Nachjustieren der Beläge beim beladenen Kettwiesel.

Fazit: falls dein KW ein Differential hat, Vorsicht vor der Umrüstung auf hydraulische Scheibenbremsen, Pietwiesel!
auf der Seite mit dem neuen Reifen ist eine Sechskantschraube in der Nabe und nicht die serienmäßige Inbusschraube.
und
Übrigens, das mit der 6-Kant-Schraube habe ich mir auch schon überlegt.

Nein meinem ersten Wiesel habe ich die Inbusschraube gesprengt, als ich versucht hatte die zu lösen. Die musste ich dann ausbohren …

Wenn Du eine Nuss hast, die in die Nabe passt. Würde ich eher die Inbusschraube ersetzen.
Habt ihr KW ohne Quick-Stick-Naben?
Ich dagegen mit:
Screenshot 2026-08-21 at 10.55.21.png

Deswegen kann ich mir kaum vorstellen, dass eine Außensechskantschraube ins tiefe, enge Loch meiner QS-Nabe hineinpasst.
 
Vorab:

Ich fahre KW, weil ich es einfach als ein super tolles Fahrgefühl empfinde. UP kann ich nicht mehr fahren, weil meine Hände sofort einschlafen. Sonst habe ich keine Einschränkungen. Aber ich fahre das Wiesel eher schnell, als gemütlich.

Da ich beide Hände zum fahren benutzen kann, käme ich nie auf die Idee, gekoppelte Bremsen zu verwenden.

Ich habe jetzt Avid BB7 drauf. Das funktioniert ganz gut, aber die beiden Seiten reagieren sehr verschieden. Von daher halte ich es für ein sportliches herumwieseln eher für ungünstig bis gefährlich diese zu koppeln.

Bei hydraulischen Bremsen sollte die Vollbremsung besser funktionieren mit gekoppelten Bremsen. Aber fein dosiertes Bremsen dürfte auch da ein Problem sein.

Wie gesagt, ich habe kein Verständnis für das koppeln der Bremsen, außer man braucht die einhand-Bedienung.

Übrigens sind da ja unsere Velomobil-Freunde sicherlich die besseren Experten. Aber die Bremsen ja ohne hin mit Trommeln. Auch in meiner kurzen VM-Zeit habe ich mich mit gekoppelten Sturmey Archers extrem unwohl gefühlt.

Für mich ist Delta-Trike mit 2 getrennten Hydraulics nicht zu überbieten an Sicherheit auf dem Liegerad.
 
Bei hydraulischen Bremsen sollte die Vollbremsung besser funktionieren mit gekoppelten Bremsen. Aber fein dosiertes Bremsen dürfte auch da ein Problem sein.
Die hydraulischen Zwillingsbremsen finde ich in den hiesigen langen, kurvenreichen Abfahrten (manchmal über 50 km/h) sehr wirksam, bedienungsfreundlich, leise und zuverlässig.
Wie gesagt, ich habe kein Verständnis für das koppeln der Bremsen, außer man braucht die einhand-Bedienung.
Ein anderer Grund dürfte das Vorhandensein einer Vorderradbremse sein, oder?
In den Abfahrten verwende ich sowohl die mechanische Scheibenbremse am VR als auch die hydraulischen Zwillingsbremse der HR.
Ich finde beide notwendig.
Abwechselnde Verwendung falls möglich, weil ich mir denke, dass diese vor Überhitzung schützen dürfte.
 
Also ich habe auch QS-Naben und ein Sechskant mit Schlüsselweite 13mm (M8) passt da locker rein.

Leider habe ich keine 13er Nuss um das zu zeigen.

Wie schon erwähnt habe ich wenig Verständnis dafür, dass hier eine Inbusschraube eingesetzt wurde.
 
Naja, wenn ich eine Vorderrad Bremse haben wollte, würde ich einen zusätzlichen Bremshebel montieren.

Bei Vollbremsung würde ich das Vorderrad nie einsetzen.

Ich habe 2 unabhängige Bremsen und kann diese abwechselnd benutzen, wenn ich Überhitzung vermeiden will.

Wenn man die beiden Hinterräder wirklich austarieren kann, ist das Koppeln sicherlich akzeptabel. Aber mit BB7 geht das nicht vernünftig.

( noch mal: gilt nicht für gemütliche Sonntagsradler)
 
Also ich habe auch QS-Naben und ein Sechskant mit Schlüsselweite 13mm (M8) passt da locker rein.
Verzeihung, ich hatte vergessen, dass mein KW seitliche Befestigungen fürs Faltverdeck hat.
Durch das kleinere Loch (siehe unten) passt ein Innensechskantschlüssel gerade noch hinein.
Hast Recht: Dessen Spitze ist mir beim Festziehen der Schraube schon einmal abgebrochen! Daher auf dem Foto umgekehrt eingesteckt.
IMG_0286.jpeg
Auch nach Entfernung der Radkappe passt eine 13-mm-Nuss ins ca. 12-mm-Loch des Lagerstabs nicht hinein:
IMG_0287.jpeg

IMG_0289.jpeg

Die Entfernung dieses Lagerstabs finde ich alles andere als einfach.
Insofern bin ich froh, dass ich den nicht abzumontieren brauche, sondern das Rad mit einem laaaangen Innensechskantschlüssel aufschrauben kann.
Wie schon erwähnt habe ich wenig Verständnis dafür, dass hier eine Inbusschraube eingesetzt wurde.
Siehe oben.

NB: Außer in wenigen Fällen (z. B. Befestigung der Rohloffachse an den Rahmen) werden auf meinem KW fast ausschließlich Innensechskantschrauben verwendet.
 
Ja, ich bin auch Inbusschrauben-Fan.

Und vermutlich ist bei einer Klimax-Verkleidung wegen der Lagerung der Streben in der Radnabe auch tatsächlich keine Sechskantschraube einsetzbar.

Aaaaber: Weviele dieser Batman-Verkleidungen mag Hase wohl verkauft haben?

Die normale Quick-Stick-Nabe hat ein viel größeres Loch. Messe ich nachher mal nach.

Und der abgerissene Sechskant von Dir bestätigt die Grenzwertigkeit der Konstruktion. Vor allem wenn das falsche oder gar kein Schraubenfixiermittel verwendet wird. Dann kann durch Korrosion ein enormes Lösemoment erforderlich sein (wie gesehen), das wiederum der Aussensechskant ggf. noch wegsteckt.
 
Hase schreibt beim Festziehen dieser M8-Schrauben 23 Nm vor:
Screenshot 2026-08-21 at 15.58.01.png
Auf dieser Hase-Zeichnung wird übrigens auch vorgeschrieben (kein Fixiermittel zu verwenden, sondern), das Gewinde dieser M8-Schraube zu fetten:
Screenshot 2026-08-21 at 15.55.15.png
 
Tja, das ist das Hase-Problem mit den vielen Varianten und den teilweise wiedersprüchlichen Beschreibungen. Dein erstes Bild zeigt keine Quick-Stick-Nabe. Da steht auch nichts von Fetten der Schraube in der Beschreibung. Bei der Quick-Stick könnte es ergänzt worden sein, weil man damit rechnet, dass die immer öfter geöffnet werden soll (Qick!!!).

Da aber auch die Hase-Händler, die die Räder oft zusammenschrauben müssen, teilweise sehr unterschiedliche Auffassungen haben, kannst Du eben alles finden: Fett, Schraubensicherung, trocken und vor allem auch festgerostet.

Bei mir war Schraubensicherung dran. Finde ich auch grundsätzlich OK, denn Festrosten ist doof. Das Loch in meiner Nabe ist übrigens 39mm sollte für eine 13er Nuss ausreichen.
 
Wenn eine Baustelle durch ist, kommt die nächste.. Bei einer kurzen Tour auf einer Schotterstrecke mit reichlich Vibrationen fing die Nexus8 an herumzuspacken. Springen, knacken und sogar blockieren. Bei der Blockade kurz rückwärts gerollt und weiter gings. Zuhause auf die Suche gemacht und musste feststellen, dass Kette und Ritzel zwar in Ordnung sind, aber unglaublich genauso wie die Schalteinheit schmutzig und pflegebedürftig. Nach der Pflege kam eine Kontrollfahrt, die schon besser ausfiel. Auch die Kontrollstriche im 4. Gang wurden minimal justiert. Aber das entscheidende war letztendlich der Zug zur Schaltung, der relativ schwergängig war. Bei schnellen Schaltvorgängen wurde er hauptsächlich beim Runterschalten nicht mehr ganz zurückgezogen. Das konnte ich an dem Daumenhebel erkennen, weil der Zug einfach ein wenig herausschaute.. aber nur soviel, dass man genau hinsehen musste. Den Zug gelöst, ein neues Seil rein und vorher den Mantelschlauch mit Ballistol durchgepustet und das Seil drin bewegt. Jetzt flutscht es wieder ;)
 
Klar geht nur so. Ich hab halt die beiden Protanik Akkus unten drunter hängen. Das sieht zwar gut aus, aber ob ich das so lasse?
Wenn Ja, brauche ich nur eine einfache Platte.
 
Ich werde einen passenden Kunststoffkanister halbieren und mit Kabelbindern drunter befestigen. Von den Maßen her müsste das passen.
 
Nachdem sich die Daumenschaltung so zickig angestellt hat, hat mein Wiesel jetzt einen Drehgriff. Bin gespannt, wie ich damit klar komme.
 
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