Irland: transatlantic way

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Ort
Kanton Solothurn
Hat jemand von Euch (einen Teil) des transatlantic way beradelt?

Mich interessiert insbesondere, auf welchem Teil es verkehrsärmer zugeht.
Hab (Ende Mai) ca. 5 Tage Zeit (+3 Tage bei Freunden in Dublin, ab Dublin habe ich auch ein Fahrrad zur Verfügung). Hab schon überlegt, den Zug nach Sligo zu nehmen und von dort aus nach Dundalk zu fahren. Dauert halt, die Zugreise.
Das hiesse also, "cycling day 5", aber erst ab Sligo

Muss noch schauen, was genau der Unterschied zu diesem ist....

Gute Übersicht über die greenways


Den ev1 finde ich jetzt nicht so interessant: "93% EuroVelo 1 in Ireland is on public roads shared with other traffic and 7% is traffic free."
Es gab hier im Forum einen Reisebericht (las sich sehr gefrustet) über jene Route ("nur Hecken, nichts als Hecken" war das Motto.
 
"93% EuroVelo 1 in Ireland is on public roads shared with other traffic and 7% is traffic free."
Du wirst in Irland nahezu keine verkehrsfreien Wege finden - noch nicht einmal Wanderpfade. Aber das ist nicht schlimm, die ländlichen Straßen sind kein Vergleich zu Deutschland oder der Schweiz.

Unser Irland-Trip führte uns von der Fähre Cairnryan - Larne mit einem Bogen an der Küste zu unserem Ziel nach Ardara (Donegal), und von dort zurück über Dublin bis Rosslare. Generell waren die kleinen Straßen gut zu fahren. Autofahrer gibt es besonders im Norden nur sehr wenige (das könnte im Südwesten ähnlich sein, aber da waren wir nicht), und sie wissen, dass hinter jeder Kurve ein Schaf stehen könnte. Mit unseren Velomobilen hatten wir ein ähnliches Format -> sehr entspannt für uns. Größere Straßen lassen sich meist vermeiden.

Greenways würde ich, soweit möglich, mit offenen Fahrrädern auf jeden Fall einbauen. Was für uns 2023 interessant gewesen wäre, war da leider erst im Bau. Lediglich eine kurze Strecke südlich von Derry konnten wir Bahnradweg fahren.

Sehr nett bis spektakulär ist der nördliche Teil - Antrim Coast. Besonders zwischen Cushendun und Ballyvoy. Die Route würde dort auch auf jeden Fall @Fritz gefallen - Höhenmeter satt ;) Aussicht.jpg
Ich würde auch auf jeden Fall mein Glück wieder bei der Fähre über Loch Foyle versuchen. Uns hatte bei einer der letzten Überfahrten des Tages eine Schule Delphine begleitet!
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Wir sind danach durch Derry und Lifford über Land bis Ardara gefahren, war ok, aber nicht zwingend. Moville bis Derry ist eine größere Straße, die muss nicht sein. Für reine Radfahrerei würde ich die Küste von Donegal ausfahren, der Verkehr dürfte sich dort in Grenzen halten.

Dem geneigten Kalender-Goutier dürfte der Glengesh-Pass nicht unbekannt sein. Auch sehr schön zu fahren, genauso wie eigentlich alle kleineren Sträßchen in der Gegend.
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À propos geneigt: Die Kamera hatte ich gerade gehalten.
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Die Rückfahrt sind wir diagonal bis Dublin durchgestochen (Loch Allan, Carrick on Shannon). Dabei war deutlich der Unterschied zwischen GB und EU zu spüren - wörtlich, am Allerwertesten. Die europäischen Straßen sind deutlich sanfter!
Dublin selbst hat eine erstaunlich brauchbare Radinfrastruktur. Klar - perfekt geht anders, aber man wird nicht sofort überfahren. Durch die Präsenz der Infrastruktur sind Radler im Bewusstsein und respektiert.
Wicklow Mountains bis Rosslare ist deutlich verkehrsreicher als der Norden. Die küstennahen, kleinen Straßen aber ganz ok zu fahren.
 
Das VM mit Porzellan-Geschirr Lackierung ist süß : )
Ist halt der Reise-Bembel!
 
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