Immer mit Motor - jetzt ohne? Geht das?

Du hattest wohl erst @neidrider 's vorheriges Fahrzeug in Erinnerung.
Nein, nein durchaus das neue, das alte kannte ich noch nicht. In diesem Post zu sehen:

Der ist aber nicht so schnell
tja, aber ich dachte bei Dir geht es derzeit gar nicht so ums Tempo, mehr ums Zen. Oder planst Du einen Umzug ins Flachland ;)?
Spässchen, Geparden waren früher eines meiner Lieblingstiere, faszinierend! Ein Luchs ist aber auch ein elegantes Tier.
 
When my meniscus is repaired
Ich hoffe, alles läuft nach Plan und du kannst bald wieder fahren. Wir müssen gut auf unsere Knochen und Muskeln aufpassen, damit wir lange mobil bleiben. Auch und gerade im Alter.
Ich beobachte immer wieder junge Leute, die ständig ihren Körper überlasten. Mit Mitte 40 sind sie dann kaputt. Aber gegen Hinweise auf moderates Training sind sie oft beratungsresistent.

Gute Besserung!
 
Ich beobachte immer wieder junge Leute, die ständig ihren Körper überlasten.

The digression thread is closed so...

- heavy farm work from age 12
- rugby
- lots of sport at school (mandatory)

Sometimes over exerting is not optional... :(

I am sure that when I drove to Germany and back in 2023 the problem was already happening, it only got painful in Belfort on the way there.

So I am optimistic, "when" not "if" it gets fixed.
 
Och, da gibt es nicht viel zu bewundern. Mein Trainer @MartinL wünscht sich davon wahrscheinlich mehr.
Ich bin manchmal schon recht faul.
Das ist eingebaut. Alle Menschen sind faul, es sei denn, sie wollen etwas Bestimmtes erreichen. Energie, mental oder physisch, ist halt begrenzt.
Wenn man allerdings ein Ziel verfolgt, muss man auch daran arbeiten. Ich habe ja vor dem strukturiertem Training eher vor mich hingedümpelt. War mal besser, mal schlechter, aber nie so gut wie zur Zeit (und da ist noch viel Luft nach oben).
Und diese kleinen Fortschritte motivieren mich, weiterzumachen.
"Besser werden" an sich ist kein Ziel, es ist nicht definiert, man kann es nicht erreichen, also auch einen möglichen Fortschritt nicht erfassen, natürlich fehlt da Motivation. Auch "Luft nach oben" ist schwammig, denn mehr geht ja fast immer.
Ich denke, Dein konkreter Wunsch nach Reichweite ohne Motor ist die Triebfeder, das strukturierte Training hilft natürlich, es schneller und sicherer zu erreichen und ein guter Trainer hilft sicherlich auch aus Motivationsflauten heraus.

Das gilt natürlich nur für mich selbst. Andere haben andere Prioritäten und wollen sich in der Freizeit keinem Druck unterwerfen. Verständlich.
Jeder Jeck ist anders!:)
Druck ohne Richtung ist halt auch bäh
 
Wenn man die Leistungen der besten hier vertretenen Velomobilisten betrachtet, wirken 55km erst einmal frustrierend. Wenn aber aber sieht, was man mit 55km alles machen kann, sollte das sehr viele überzeugen, dass man jederzeit mit einem Velomobil sehr viel im Alltag erledigen kann, dabei dem Körper Bewegung gibt und das Aurto ganz oft stehen lassen kann.

Ich verfolge das hier weiter mit Freude, bin trotzdem noch glücklich, die Entscheidung für ein 45er Velomobil mit Option auf L5e (offene Geschwindigkeit) zu haben und liebäugele trotzdem immer mehr mit einer parallelen leichten "Rennsemmeln", einfach weil es ein gutes Gefühl ist, komplett ohne Motor und völliger Unabhängigkeit unterwegs sein zu können. Wer weiß, wann man das nocht mal braucht. beim ersten großen Stromausfall wird das noch ganz spannend.

Insbesondere die vielen Trainingsinformationen finde ich sehr spannend und drücke der Stokerin die Daumen, das Knie und der Rest wachsen und die Freunde weiter steigt.
 
Ich glaube,@Stokerin muss mal wieder was zum Thema vorbringen nach diesen Ergüssen hier.
Immerhin fährt sie schon 55 km. Und zuletzt auch mit einem leichteren Berg. Also geht es schon voran. So richtig durfte sie bisher Trainer seitig noch nicht.

50 km is my preferred training drive up the river valley, there is only one 9% gradient to the top of a flood dam, maybe 200-250 metres. My first serious try with the Ventec and my first 50 km without a motor were done at 34.7 km/h average which was very encouraging at the time. The second try was less speed oriented and more about preparing for long range drives and resulted in 32.7 km/h. I also found the surface condition to be much worse than the first time, tyre pressure? :unsure:

I can only encourage @Stokerin to continue with the 50 km drives, the distance seems to be the sweet spot between not enough and too much. It leaves you with time to do other stuff in the day, doing mine in the morning I get home and relax by making a big lunch :giggle:

Looking at my heart rate stats since June they are from 45 bpm (sleeping) to 153 bpm peak. Resting is from 57 bpm (when I was still fit) to 61 bpm now. Average cycling heart rate (cargo bike) is 117 bpm, I am sure it will be less lying down even without assistance - 18 kg less vehicle weight is a number...
 
Besser werden" an sich ist kein Ziel,
Stimmt. Aber es ist der Weg zum Ziel.
Luft nach oben" ist schwammig, denn mehr geht ja fast immer.
Auch das ist zum Teil richtig. Jetzt, wo ich mit Plan trainiere, merke ich, dass ich mehr kann. Früher habe ich oft gerade dann, wenn ich mich richtig gut fühlte und meinte, ich sei top fit, einen Dämpfer in Form eines Infekts oder einer Verletzung bekommen. Das hat mich dann immer weit zurückgeworfen. Infekte (bislang Gott sei Dank keine Verletzungen) habe ich heute auch noch und mit zunehmendem Alter dauert die Erholung auch länger, aber @MartinL weiß damit umzugehen und gibt zielführende Anweisungen.
 
Ich bin noch nicht bei meinem eingangs formulierten Ziel (100 km ohne Motor durch unsere Hügellandschaft), komme dem aber stetig näher.
Hier mal die Werte einer 66 km-Fahrt.
HF Durchschn. 108 / max 132
NP 97 W
km/h 20,4

Der kleine Cheetah ist noch sehr langsam, er lernt ja gerade erst laufen. Bei den Fahrten blende ich bewusst die km/h-Werte aus, denn darum geht es mir nicht. Ich muss die Vorgaben hinsichtlich Watt und HF erfüllen. Und wenn dabei ein Schneckentempo herauskommt - so what.


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Es ist kalt und ungemütlich draußen. Die Motivation, mich ins VM zu setzen ist gerade auf dem Nullpunkt gelandet.
Zeit fürs Rollentraining. Und da freut sich der @MartinL , dass er die Damenschrauben anziehen kann.
Ab jetzt wieder Intervalltraining.
Gestern der erste Test mit 200W-Intervallen. HF im Durchschn.114, max. 141.
Lief gut. Freue mich.
Und motiviert mich, doch wieder ins VM zu steigen und durch die Kälte zu fahren. Unter der Haube ist es ja eigentlich schön warm.

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Der kleine Cheetah ist noch sehr langsam
Äh. Bergauf ist das doch total normal.
Da werde ich womöglich sogar langsamer sein als Du im Ausdauer-Modus - ist einfach eine Frage von Leistungsgewicht.

Ich schaue da auch nicht auf die km/h - das ist völlig egal.
Leistung (ggf. HF) und "wieviel HM noch bis zum Gipfel" sind relevanter.

Und auf der Superhexe, wo @Fritz mich etwas auf das "bleibe in Bereich 1-2" gecoacht hat, war ich umso erstaunter, auch diese eklig steilen Stücke an Brocken, Wurmberg etc. mit moderater Leistung eben aus Bereich 1-2 fahren zu können - auch wenn die Trittfrequenz dabei im Keller war. Hat überhaupt nichts gemacht - war halt nur langsam. Die Kraft ist ja da.
 
Wohl gemerkt - als Motor-Fahrer mussman sich erst einmal darangewöhnen, dass es auch langsamer geht!
Kann ich nicht nachvollziehen, aber es ist wohl zu 90 % ne Kopf-Sache.

Ich kann mich nur an die Anfangstage des VM erinnern, dass man plötzlich genervt war, wenn man von 30 km/h oder so aus der Ebene kam und dann mit << 10 km/h am Hang klebte. Da muss man erst mal aushalten lernen.

Dafür bekommt man viel mehr mit:
Ich bemerke unbekannte Pflanzen, schön bemooste Bäume oder Felswände (auf dem Weg zum Brocken gibt es davon so viele, dass ich mir immer vornehme, mal für einen Foto-Stop stehen zu bleiben, wenn das Licht gut ist), betrachte den Wald, die Landschaft und eben Dinge, die ich im Auto niemals sehen würde, weil ich viel zu schnell daran vorbei rase.
 
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