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"Ich will mich nicht mehr quälen", begründet eine Freundin ihren Entschluß, sich ein neues, stärkeres E-Bike zuzulegen.
Ich (65) sitze mit Freundinnen, alle zwischen 60 und Anfang 70 in gemütlicher Runde zusammen. Die Damen nicken zustimmend. Sie alle geben ihr recht. Man ist ja nicht mehr die Jüngste, warum soll man es sich schwerer machen, als es sein muss?
Ich schweige zunächst, dann erzähle ich, dass ich darauf trainiere, mein Velomobil ohne Motor durch unsere Mittelgebirge zu bewegen.
Die Ladies starren mich an, als hätte ich zu tief ins Weinglas geschaut.
"Warum tust du das?", fragt eine und die anderen geben zu verstehen, dass auch ihnen genau diese Frage auf der Zunge liegt.
Dabei sind sie alle nicht unsportlich. Sie bewegen sich gern und so oft es geht draußen, eine von ihnen hat mehrere bedeutende Marathons (u.a. New York) absolviert und die mit dem neuen E-Bike, schwimmt, joggt und läuft mit ihren Hunden jeden Tag durch den Wald. Sie alle sind engagierte Golferinnen.
Ja, warum? Mit 65.
Der Reihe nach...
Seit 2017 fahre ich Velomobil. Mein erstes war ein Mango, das kurz nach der Anschaffung einen Motor bekam, weil meine Knie die schwere Kiste auch die kleinsten Hügelchen nicht raufkurbeln wollten. Mit dem Bafang im Zwischengetriebe schoss ich die Berge hinauf, dass es eine Freude war. Kaum war es renoviert und glänzte mit der Sonne um die Wette, drängte mich @Fritz dazu, mir doch ein moderneres, leichteres Fahrzeug zuzulegen.
Als mein Df einzog, musste ich das Mango mit Tränen in den Augen gen Österreich ziehen lassen.
Da ich ja jetzt an die E-Unterstützung gewöhnt war, war schnell klar, dass auch das Df mit einem Bafang nachgerüstet wird. Das haben wir fix hingekriegt. Jetzt konnte die erste große Reise mit unseren Dfs starten. Im Sommer 2018 cruisten wir 5 Wochen durch Schottland. Ein Traum. Und ich konnte nicht nur sets mit Fritz mithalten, sondern war immer die erste auf dem Berg, wo ich entspannt auf ihn gewartet habe.
Nur eines konnten wir nicht. Wildcampen. In Schottland erlaubt und sogar gern gesehen. Allerdings findet man in der Wildnis der Highlands so wenig Steckdosen. Und so haben wir jeden Abend einen Campingplatz angesteuert oder haben Leute gefragt, ob wir bei ihnen auf der Wiese zelten dürften. Nicht ohne den Akku anzuschließen, noch bevor das Zelt aufgestellt war.

Ich (65) sitze mit Freundinnen, alle zwischen 60 und Anfang 70 in gemütlicher Runde zusammen. Die Damen nicken zustimmend. Sie alle geben ihr recht. Man ist ja nicht mehr die Jüngste, warum soll man es sich schwerer machen, als es sein muss?
Ich schweige zunächst, dann erzähle ich, dass ich darauf trainiere, mein Velomobil ohne Motor durch unsere Mittelgebirge zu bewegen.
Die Ladies starren mich an, als hätte ich zu tief ins Weinglas geschaut.
"Warum tust du das?", fragt eine und die anderen geben zu verstehen, dass auch ihnen genau diese Frage auf der Zunge liegt.
Dabei sind sie alle nicht unsportlich. Sie bewegen sich gern und so oft es geht draußen, eine von ihnen hat mehrere bedeutende Marathons (u.a. New York) absolviert und die mit dem neuen E-Bike, schwimmt, joggt und läuft mit ihren Hunden jeden Tag durch den Wald. Sie alle sind engagierte Golferinnen.
Ja, warum? Mit 65.
Der Reihe nach...
Seit 2017 fahre ich Velomobil. Mein erstes war ein Mango, das kurz nach der Anschaffung einen Motor bekam, weil meine Knie die schwere Kiste auch die kleinsten Hügelchen nicht raufkurbeln wollten. Mit dem Bafang im Zwischengetriebe schoss ich die Berge hinauf, dass es eine Freude war. Kaum war es renoviert und glänzte mit der Sonne um die Wette, drängte mich @Fritz dazu, mir doch ein moderneres, leichteres Fahrzeug zuzulegen.
Als mein Df einzog, musste ich das Mango mit Tränen in den Augen gen Österreich ziehen lassen.

Da ich ja jetzt an die E-Unterstützung gewöhnt war, war schnell klar, dass auch das Df mit einem Bafang nachgerüstet wird. Das haben wir fix hingekriegt. Jetzt konnte die erste große Reise mit unseren Dfs starten. Im Sommer 2018 cruisten wir 5 Wochen durch Schottland. Ein Traum. Und ich konnte nicht nur sets mit Fritz mithalten, sondern war immer die erste auf dem Berg, wo ich entspannt auf ihn gewartet habe.
Nur eines konnten wir nicht. Wildcampen. In Schottland erlaubt und sogar gern gesehen. Allerdings findet man in der Wildnis der Highlands so wenig Steckdosen. Und so haben wir jeden Abend einen Campingplatz angesteuert oder haben Leute gefragt, ob wir bei ihnen auf der Wiese zelten dürften. Nicht ohne den Akku anzuschließen, noch bevor das Zelt aufgestellt war.



