Immer größer, breiter, schwerer und uneffizienter, hat das vielleicht bald ein Ende?

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Die Optik ist doch wurscht. Das sind nur rangepappte Kunststoffteile. Kleinwagen bleibt Kleinwagen.

@Klaus d.L. du hast aber recht; SUV: Ein "bisschen" Allrad aber kein richtiger, nützlicher. Ein bisschen Bodenfreiheit, aber nicht genug fürs Gelände. Schwer und stark, aber nicht genug für einen schweren Hänger. Aussen riesig, innen klein. Und schluckt wie ein echter Geländewagen. Das ist ein SUV..... wozu man das braucht, keine Ahnung.

Nachbarin (die mit dem neuen Pickup wg Misthänger) war beinahe verzweifelt, ihr uralter Sorrento - noch mehr Geländewagen als SUV- durfte und konnte ziehen. Das neue Modell nicht mehr, kam also als Ersatz nicht in Frage. Bei uns fahren nicht nur Pickups, sondern öfters auch Landis. Meistens mit dicken Wolken von aufgewickelten Schafnetzen auf dem Dach. Wozu der durchschnittliche Asphaltststraßennutzer so etwas braucht? Glaubt man den Absatzzahlen für Pseudogeländewägen, dann müsste es in D unglaublich viele Schafe geben.

Vielleicht sollten wir versuchen, das Image aufzubauen, dass SUV-Nutzer nach Mist stinken. Dann hört der Spuk auf :)
 
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Und deshalb nun 1,5l Hubraum?
898...also 0,898... es ist der 90 PS-Benziner.


Ich hätte dir die Außenspiegel auch beim 0,9l nachgerüstet..
Schon nächste Woche:sneaky:? Der Wagen steht bereits im Lager, es muss nur noch die Anhängerkupplung ran.

Ne Wolf, du kennst doch meine Vorlieben, Prioritäten - zuerst immer das Rad, dann der Hänger fürs Rad, danach die Radgaragenausstattung. Ein beheizbarer Außenspiegel fürs Auto steht so weit unten, dass er zeitlebens bei mir nicht mehr auftauchen wird (mein Mädel möchte ihn, nicht ich). Wäre es allerdings ein beheizbarer Außenspiegel fürs Rad....:love:
 
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Hallo,

...oder Mist wird "in".
Weil es immer schwieriger wird, Gülle loszuwerden, stellen die Bauern wieder auf Mist um?

Warum muss ich permanent an Loriots Familienpanzer Susi II denken, dem er bereits 1968 drei Karikaturen widmete? Weil Susi dem eSUWI sehr ähnlich klingt? Loriot war einfach genial!

Gruß, Klaus
 
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Bin ich im falschen Forum gelandet oder was ist hier los? Tagelang wird über die Autoindustrie, die Autofahrer und überhaupt alles hergezogen, was nicht per Pedale angetrieben wird und jetzt das! :unsure:

Der Käfer war so ziemlich das anachronistischste Auto, das so lange gebaut wurde. Käferfahrer hat man im Winter daran erkannt, das sie die Windschutzscheibe von innen vom Eis befreit haben weil die Heizung ein Witz war. Ich habe zwei Jahre so eine Mistkiste gefahren, es war das schlimmste Auto, das ich jemals besaß. Frontscheibe so dicht vor der Nase, das der Atem im Winter sofort an der Scheibe gefrohr. Einer der wenigen Vorteile dieser Entwicklung aus den 30er Jahren waren die großen 15-Zoll-Räder. Und das kein Kühlwasser einfrieren konnte. Dafür hat er gesoffen wie ein Loch - unter zehn Litern ging gar nichts. Und das mit lächerlichen 40 PS. Auf der Autobahn war bei 110 Km/H mit Rückenwind, bergab und Polizei hinterher Schluss. :(

Nie wieder, habe ich mir damals geschworen.

Gruß Uwe
 

1Hz

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Im Winter in der Eifel kam meine Mutter mit dem Käfer besser durch als so ziemlich alle anderen Autos. Da wurden wir dann nicht mehr von modernen Mercedes-Limousinen und Co überholt sondern haben überholt. Der Käfer war ursprünglich schon ein ziemlich geiles Auto. Ist dann aber falsch abgebogen, so wie die Autoentwicklung insgesamt. Gesoffen wie ein Loch hat der ursprünglich auch nicht. Eben weil bei 110, mit Rückenwind oder Bergab auch 120, Schluss war. Bei noch viel lächerlichen 30 PS. Portugal - Deutschland in einem Rutsch durch, im Alter von 20 Jahren.

Zu den Problemen gehört u.a. bzw. im Besonderen, dass Autos immer "schneller" werden sollten. Wobei der Verkehr aber nicht schneller geworden ist. Auch nicht auf der Autobahn. Nur die Spitzengeschwindigkeiten und die Beschleunigung. Was allerdings eine Gewichtsspirale erzeugte. Und eine Zunahme der benötigten Energie. Die dann sogar jede technisch bedingte und mühsam entwickelte Effizienzsteigerung aufgefressen hat. Wie gesagt: ohne, dass der Verkehr tatsächlich schneller geworden ist.
 

1Hz

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eher etwas "entkälten"
LOL.

Es hat ein bisschen gedauert, bis es warm wurde. Aber ein Auto sollte man ja sowieso nicht für Kurzstrecken nehmen. Dafür gibt es, wie Du richtig sagst, Fahrräder. Auch sehe ich kein Problem, wenn man mal eine Jacke im Auto tragen muss. Heutige Klimananlagen erhöhen den Verbrauch bis zu einem Drittel. Muss auch nicht sein.
 
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Na, dann kann ich ja jetzt auch, ganz Forenkonform, meine alten VauWehs aus den 70ern weiter fahren. ;)

Gruß vom spargelix
 
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Bei entsprechendem Zustand und stetiger Wartung geht das, aber die alten Stinker fahren - wenn überhaupt - nur von Mai bis Oktober.

Aber ist hier ja kein VW sondern ein VM Forum. Was 180° doch so alles ausmachen...

Gruß vom spargelix
 
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Ja, ein sehr schönes kleines Auto (und trotzdem großem Innenraum), mit völlig unangemessenen Verbrauch. Das Auto ist zwar nicht superleicht gebaut, aber mit einem modernen Motor sollte man auf 4 l kommen können.
Gibts ja inzwischen. Suzuki Celerio. Wer vom Agila A herkommt, wird sich in dem Teil spontan zu Hause fühlen. Nicht ganz so hoch, vor allem nicht so laut, Nahezu gleiche Kofferraumfläche, sparsamer. Wir haben unseren Agila durch einen Celerio ersetzt und den Agila mit seinen 200000km unserer Tochter spendiert, damit sie ihn "aufbrauchen" kann.

Und den Dacia würde ich auf jeden Fall ohne Stepway kaufen. Billiger und einen Ticken sparsamer (ich selbst fahre einen MCV)
 
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Ich habe für mich mal eine kleine Liste gemacht: Leergewichte meiner PKW im Laufe der Jahre... 750, 890, 1052 kg, etc. Und der Hubraum ist auch immer weiter gestiegen. Von 1100 auf 2500 ccm. Der Normverbrauch ist komischerweise durch die Jahre fast konstant geblieben.

Aber vom drüber reden wird es nicht besser. Also habe ich das Dickschiff verkauft und durch einen alten Smart ersetzt. Mal sehen, ob ich das durchhalte. Bibber...;)

Zum SUV: Man MUSS sie ja nicht kaufen. Vielleicht paßt sich dann das Angebot an die Nachfrage an. Träum.:)
 
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Die Käfervergleiche und das Loblied auf die Stabilität sind doch Quatsch. Die Dinger haben Sprit gesoffen ohne Ende, hatten Abgaswerte jenseits von gut und böse und das Crashverhalten war für Insassen und Fußgänger eine Katastrophe, weil das Fahrzeug eben nicht nachgab.

Wer heute ein Fahrzeug mit gleicher Größe und in der Gewichtsklasse (ab 865 kg inkl. 80 kg Fahrer und 35 l Sprit) will holt sich einen Toyata Aygo I und bekommt Sparsamkeit, Sicherheit, Abgasbehandlung und ein Minimum an Komfort gratis mit dazu.

Bei aller berechtigten Kritik an Fehlentwicklungen im Automobilsektor die alten Autos waren definitiv nicht besser und welche Größe gekauft wird, entscheidet der Kunde (leider zu oft mit dem Stammhirn).

viele Grüße

Christoph
 

1Hz

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Die Käfervergleiche und das Loblied auf die Stabilität sind doch Quatsch.
Nö.

Die Dinger haben Sprit gesoffen ohne Ende
Nö. Nicht die alten Modelle. Schrieb ich ja bereits. Beispiel Baujahr 1960. Und das ist der Punkt.

die alten Autos waren definitiv nicht besser
Du hast den Punkt nicht verstanden. Wenn bereits 1960 so etwas wie der Käfer möglich war, dann ist es heute kein Problem, ein komfortables, attraktives und sicheres 1L-Auto zu bauen. Denn mittlerweile liegen da 60 Jahre zwischen.

und welche Größe gekauft wird, entscheidet der Kunde (leider zu oft mit dem Stammhirn).
Auch nicht richtig. Siehe VW. VW hat entschieden, auf 50% SUVs aufzurüsten. Nicht der Kunde. Und damit das klappt, auch bei den ganzen anderen Herstellern, wurden in den vergangenen Jahrzehnten bis in die Gegenwart hinein die Subventionen immer weiter erhöht. Diese Entscheidungen, die Grundvoraussetzung dafür sind, dass die Kunden eine solche Kaufentscheidung hinterher (!) treffen kann, wurden nicht von den Kunden getroffen. Der trifft seine Entscheidungen gelenkt durch die genau zu diesem Zwecke geschaffenen Rahmenbedingungen. Und weiß in den seltensten Fällen, wie teuer ihn sein Auto tatsächlich kommt. Würde er die Kosten direkt anstatt versteckt zahlen müssen, würde er in den meisten Fällen anders entscheiden.
 

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Die Entwicklung liegt leider im Willen begründet, nicht im Können.

Beispiel: Wer einen kleinen, kompakten Ein- oder Zweizylinder mit ~2-5 PS Leistung a la Honda GX35 "Rasentrimmermotor" auf industriellem Niveau mit Turbolader, elektronischer Einspritzanlage und weiteren Optimierungen wie intelligenter Wasserkühlung versieht, kann >10 PS herauskitzeln, bei unter 10 kg Motorgewicht. Keine Akkus notwendig.

Unschlagbares Masse-Leistungs-Ratio. Und jedes halbwegs leichtgewichtige KleinKFZ, auch in Autoform (Velomobilform) mit 180 kg Fahrzeuggewicht kann damit im Stadtverkehr mitschwimmen. Bei aerodynamischer Verkleidungsform und < 120 kg Fahrzeuggewicht sogar auf Landstraßen. <1 Liter pro 100 km kein Problem.

Wenn es nicht gefordert wird.. bleibt der effizente KleinKFZ-Verbrenner ein Träumchen für Enthusiasten, welche mittels Einzelzulassung für sich selbst konstruieren. Dass industriell wenig Interesse an "Rand-Randbereichsprodukten" existiert, wenn mit gleicher Fertigungszeit auch "Mainstreamprodukte" fabriziert werden können, ist nachvollziehbar, gleichwohl unschön für Ökologie und Lebensräume.

Vor Augen halten: KFZ-Hersteller sind ökonomische Konstrukte, sie müssen profitabel agieren. "Gewinnorientiert", allerdings nur auf finanziellen Gewinn bezogen. SUV lassen sich sehr gut für hohe Preise offerieren, obwohl ihre Fertigung kaum mehr (oft sogar weniger) Kosten aufwirft, als ein ausgeklügelter, optimierter Klein- oder Kompaktwagen. Warum? Weil sie Raum und Leistung bieten: so können günstige, massereiche Komponenten montiert werden und es muss nicht auf Gewichtsoptimierung geachtet werden.

Freundliche Grüße
Wolf
 
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holt sich einen Toyata Aygo I
oder einen seiner Brüder Peugeot 107 und Citroen C1 (letzterer bei mir mittlerweile >295.000 km und außer - wenigen - Verschleißteilen nur eine echte Reparatur: bei 230.000 km der Ausrückhebel von der Kupplung gebrochen). Und anders als ein Aygo ging der auch ohne Zentralverriegelung, ohne elektrische Fensterheber und ohne Klimaanlage.

Der Käfer war übrigens mit dem Konzept von Heckmotor und Heckantrieb auch nach Aussage seiner Entwickler eine Fehlentscheidung, egal, was die Käferfans sagen.
Und auch die ersten Käfer mit 1.200er-Motor haben m. W. immer mehr verbraucht als die Enten (2CV).

wolf
 
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