Hopper Mobil

Aus dem Newsletter von heute:
"Der Sommer neigt sich dem Ende zu und es ist viel passiert in den vergangenen Monaten: die Weiterentwicklungen am HOPPER, die in die erste Serie einfließen sollen, sind weitgehend abgeschlossen, die Vorbereitungen auf die Serienproduktion laufen auf Hochtouren, die erste Serie ist so gut wie ausverkauft und unsere dritte Investmentrunde ist erfolgreich beendet.

Bevor du weiter liest, möchten wir dich aber bitten, an einer kleinen Umfrage teilzunehmen. Das Ausfüllen der Umfrage dauert etwa fünf Minuten. Mit deinen Antworten wollen wir mehr darüber erfahren, wie du auf den HOPPER gestoßen bist und wie wir ihn noch besser erklären können."
 
Zuletzt bearbeitet:

Die Autorin hatte vorher mit mir telefoniert, leider kein Hinweis auf das vmforum.

Sie schreibt
"Die drei Gründer haben 3,5 Jahre am Prototyp gebastelt, bevor sie die ersten Exemplare verkauften. Inzwischen sind es nach eigenen Angaben 80 Stück. Im November soll der Hopper in die Serienproduktion gehen"

Mit der Info werde ich ihn in die Liste der lieferbaren Velocars schreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Newsletter von heute
"Ausverkauft! Unsere First Edition war ein voller Erfolg und ist restlos vergriffen. Vielen Dank an alle KäuferInnen für die Unterstützung und das Vertrauen.



Aber es geht gleich weiter: Die neue HOPPER-Serie ist ab sofort verfügbar - und das zu einem unschlagbaren Einstiegspreis ab 11.900 €! Bestelle jetzt und sichere dir deinen HOPPER frühzeitig - die Nachfrage ist groß.
Außerdem neu im Shop: die HOPPER-Seitenverkleidung - da hat auch der stärkste Regen keine Chance.
Neue Servicestelle: Mit dem Fahrradcenter in Kempten haben wir zudem einen neuen Partner im Allgäu mit an Bord, der sich um Service für den HOPPER kümmert."
 
Immer wieder schade, dass den Einmalkosten keine laufenden Kosten gegenübergestellt werden.
Das Problem bei diesen neuen Velocars ist ja ausser dem mit einem Kleinwagen zu vergleichenden Kaufpreis noch ein ganz anderes (und die deutlich geringeren laufenden Kosten eines Velocars im Gegensatz zu einem PKW helfen da überhaupt nicht): Es handelt sich um Hersteller, die frisch auf dem Markt sind (Hopper, Podbike etc.) und EIN Produkt in bislang geringen Stückzahlen und durchaus noch mit technischen Problemen behaftet verkaufen - und zwar erst seit kurzem.

Verschwindet der Hersteller vom Markt steht man sehr schnell mit sehr teurem Schrott da, weil es kein Ersatzteile gibt! Einen Gebrauchtmarkt, auf dem man diese bekommen könnte (was bei PKW-Herstellern der Fall ist), gibt es auf Grund der Mini-Stückzahlen ebenfalls nicht. Auf normale Fahrradteile zurückgreifen klappt auch nicht (im Frikar ist quasi alles von Podbike selbst entwickelt, bis auf Motor und Akku). Das ist halt vielen an sich durchaus interessierten Personen zu heikel. Wäre der Preis für die Velocars geringer wäre diese Hürde weniger aufhaltend, aber so, wie die Lage derzeit ist, sehe ich sie als sehr hoch an.
 
Dazu kommt das übliche fast völlige Fehlen leicht zugänglicher Serviceinfrastruktur.

@Kulle Welcher Hersteller gibt freiwillig die Rezepte für die Umsatzquelle Ersatzteile/Bauteile (ggf. patent/mustergeschützt) aus der Hand? Und welcher Insolvenzverwalter gibt diese vielleicht noch verwertbaren Daten/Muster/Maschinen in die public domain, damit irgendwelche irrelevant gewordenen Ex-Kunden an ihren Produkten herumbasteln können - damit auch ja kein Nachfolgeunternehmen diese Umsatzquelle nutzen könnte?

Die Reparaturrichtlinie der EU enthält nach kurzem Querlesen auch keinen Absatz, der sich mit insolventen/vom Markt verschwundenen Herstellern befasst.

Aber: Artikel 5 (6) könnte hier interessant/einschlägig werden (Umsetzung in nationales Recht vorausgesetzt):
(6) Die Hersteller verwenden keine Vertragsklauseln und setzen keine Hardware- oder Softwaretechniken ein, die die
Reparatur von Waren, die unter die in Anhang II aufgeführten Rechtsakte der Union fallen, behindern, es sei denn, dies ist
durch legitime und objektive Faktoren wie den Schutz der Rechte des geistigen Eigentums nach Unionsrecht und
nationalem Recht gerechtfertigt. Die Hersteller behindern insbesondere die Verwendung von Originalersatzteilen,
gebrauchten Ersatzteilen, kompatiblen Ersatzteilen oder Ersatzteilen, die mittels 3D-Druck hergestellt wurden, durch
unabhängige Reparaturbetriebe nicht, wenn diese Ersatzteile den Anforderungen des Unionsrechts bzw. des nationalen
Rechts, beispielsweise den Anforderungen an die Produktsicherheit oder in Bezug auf das geistige Eigentum, entsprechen.
Dieser Absatz gilt unbeschadet der besonderen Anforderungen der in Anhang II aufgeführten Rechtsakte der Union und
unbeschadet des Unionsrechts und des nationalen Rechts zum Schutz der Rechte des geistigen Eigentums.
Aber: Patent/Musterschutz.
 
Bei Kleinanzeigen wird nun schon der erste gebrauchte Hopper zum Preis von 12999.-Euro angeboten."Privatverkauf Garantie Gewährleistung und Rücknahme ausgeschlossen - evtl Tausch gegen Podbike"

Ohne weiteren Kommentar !
 
Ich bin den Hopper auf der Spezi ein paar Runden gefahren. Die Hecklenkung ist natürlich ungewohnt, lässt sich aber eigentlich ganz gut fahren, wenn man nicht wie ein Wilder am Lenkrad dreht.

Das man auch flott um die Kurve kommen kann, hat der GF demonstriert. Hopper hatte den Stand direkt an der 180 Grad Kurve und er kam dort sehr flott ums Eck. Selbst war ich um einiges vorsichtiger, man sollte schon ein paar km Training mit dem Hopper einplanen.
 
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