Hilfe bei Liegeradkauf

spz

Beiträge
584
Ort
Schwäbisch Hall
Ich persönlich würde schauen, dass das Rad so leicht wie möglich ist. Du schreibst was von 50kg Gewicht und da finde ich so ein Teil mit mehr als 12-13 kg zu schwer. Zumindest wenn du damit auch Richtung Löwenstein, Brettachtal oä. willst, so wie mit dem Milan.
Ich bin fast 25 kg schwerer und habe hier den direkten Vergleich zwischen ca. 13 (M5 Low) und > 17 kg (Zephyr). Bei ähnlicher Haltung auf dem Rad ist es mit dem Zephyr an unseren Hügeln wesentlich mühseliger, trotz kürzerer Übersetzung und steifern Ausleger. Das muss man dann schon wollen :) .
 

Rvh

Beiträge
873
Ort
Rotterdam
@Rvh , kannst du mir da die Vor-oder Nachteile erklären?
Ich habe gesehen, dass du von den aufgeführten Liegeräder einige (oder viele) selber gefahren bist.
M5 cityracer: federung hinten
Challenge fujin: leicht und schnell
Optima hohe baron: schnell, und etwas hoher.

Das Zox möglicherweise, aber beim High Baron (selbst wenn es den noch antiquarisch gäbe) bin ich mir sicher; das wird nix:
Ich fahre selbst ein high baron am moment. Mein innenbeinlange:auch 78cm :)
und nein, da ist kein uberlappung von crank/reifen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
1.087
Ort
Berlin
Wäre vielleicht eine Lösung, um das Z-Pro von @fluxx mit einem zweiten Kettenblatt bergtauglicher zu machen:

Ich habe gerade zufällig zum ersten Mal davon gelesen. Der Umwerfer wird auf der rechten Seite vom Tretlager geklemmt. Weiß aber nicht, ob sowas mit dem am Z-Pro verbauten Tretlager kompatibel ist.
 
Beiträge
16.615
Ort
Irjendwo im Pott
Ich habe gerade zufällig zum ersten Mal davon gelesen. Der Umwerfer wird auf der rechten Seite vom Tretlager geklemmt. Weiß aber nicht, ob sowas mit dem am Z-Pro verbauten Tretlager kompatibel ist.
Das Tretlager ist nicht das Problem.
Das Problem ist das größte Kettenblatt, weil dieses Bauteil nur für MTB vorgesehen ist.
Ich meine maximale KB größe wäre 46Zähne
 
Beiträge
275
Ort
Bad Kreuznach
Bei meinem alten Flux S- Comp lege ich die Kette per Hand um, mit Kettenschutzrohr ist das beim UDK problemlos machbar, sofern man keine Beine wie Hercules hat. Das vorhandene obere Rohr müsste nur nach vorn etwas länger sein, um weiter vorn greifen zu können.
Hier vll. besser ersichtlich:
Umwerferrohr Flux S- Comp
 

spz

Beiträge
584
Ort
Schwäbisch Hall
Ich meine mich zu erinnern, dass die Teile sich am Satelrohr abstützen müssen, weil sie sonst
zu viel nachgeben. Ich weiß nur leider nicht mehr wo ich das herhabe :unsure:.
 
Beiträge
2.225
Ort
Kanton Solothurn
Auf das mulmige Gefühl (hat was von Rodeo!), was mich immer befällt, wenn ich mit einem ungefederten Rad (selbst mit breiten Reifen) mit einigermaßen Tempo auf an sich gutem Asphalt über unvorhergesehene Wurzelaufbrüche fahre, kann ich getrost verzichten...
verstehe, was Du meinst (hatte diesen Effekt mit dem blueglide und einer viel zu straffen Feder ganz besonders). Manche Rahmen schlucken aber erstaunlich 'was weg. An Stellen, an denen ich mit dem Baustahl FOS-Lizenz einen deftigen Schlag bekomme, ist das mit der Bacchetta CA3 trotz deutlich dünnerer Reifen gefühlt deutlich angenehmer. Weiss nicht, ob Carbon allgemein etwas elastisch ist.

Wenn @susisorglos irgendwelche Probleme mit dem Rücken hat, dann wäre eine Federung schon nicht dumm. Ob ein Rahmen mit etwas Elastizität wie vom ungefederten Fujin da ausreicht?
 
Beiträge
1.087
Ort
Berlin
Das Problem ist das größte Kettenblatt, weil dieses Bauteil nur für MTB vorgesehen ist.
Ich meine maximale KB größe wäre 46Zähne
Der hier soll bis 48Z gehen:

Ich meine mich zu erinnern, dass die Teile sich am Satelrohr abstützen müssen, weil sie sonst
zu viel nachgeben.
Ja, steht bspw. hier:
Der Rahmen braucht eine Bohrung mit einem Gewinde
Dann scheidet diese Lösung wohl aus.

Bliebe noch das "von Hand umwerfen per Kettenrohr", was ja einige hier erfolgreich zu praktizieren scheinen.
 
Beiträge
562
Ort
Kraichgau
So als Anfänger, kommt das „von-Hand-umwerfen“ eher nicht in Frage, oder?

Vielen lieben Dank für all die lieben Angebote und Ratschläge von euch. Auch das ich in den Verkauf-Anzeigen hier erwähnt werde. So mancher von euch hat mir einer seiner Schätze angeboten, was nicht selbstverständlich ist.

Vermutlich ist das Fujin doch das Liegerad meiner Wahl.
 
Beiträge
275
Ort
Bad Kreuznach
So als Anfänger, kommt das „von-Hand-umwerfen“ eher nicht in Frage, oder?
Ich habe direkt als Liegeradneuling genau so umgeworfen. Am Anfang ist das Fahren insgesamt ein Lernprozess, da man vor der Kurve und in der Kurve seine Beine sortieren muss, genauso müssen beim vom- Hand- Umwerfen die Beine in der richtigen Position stehen.
Also von daher musste ich alles auf einmal lernen.
Das gilt bei mir nur für UDK- Lenker und ohne Klickpedale. Mit Klickpedalen könnte es etwas fummelig werden, da man ja das rechte Bein etwas nach außen spreizt, um mit der rechten Hand ans Kettenrohr greifen zu können.

Keine Möglichkeit einen Umwerfer montieren zu können, wäre für mich kein Grund, ein Rad nicht zu kaufen.

Vermutlich ist das Fujin doch das Liegerad meiner Wahl.
Das ist bestimmt nicht die schlechteste Wahl.
 
Beiträge
686
Ort
Leipzig
So als Anfänger, kommt das „von-Hand-umwerfen“ eher nicht in Frage, oder?
Doch, geht auch als Anfänger. E-Type Umwerfer geht auch, aber das ist dann „Gebastel“. Kettenblattgröße würde dabei meiner Meinung nach auch passen, selbst 44/11 ergibt bei hoher Trittfrequenz ausreichen schnell. Bahntransport ist beiDeiner Größe (Kurze Auslegerlänge) bei den üblichen Zweirädern kein Problem. Mein Z-Pro ist selbst im ICE oft genug unterwegs gewesen.
Nimm das leichteste Rad, was Du bekommen kannst. Da ist das Z-Pro weit vorn; oder eben ein Fujin Sl.
Viele Grüße,
Frank
 
Beiträge
2.225
Ort
Kanton Solothurn
Was heißt „lang“ genau? Welches der schnellen Liegeräder kann man mit in den Zug nehmen?
z.B. der Birk Peregrin (spreche vom Haken der SBB IC's). Oder das AT2. Oder mein Mistral 20/20 (das würde ich jetzt aber nicht als schnell bezeichnen). Mein umgebautes Optima 26/26 war dafür ein paar Zentimeter zu lang. Hängt von Radstand und Radgrösse ab.
Grundsätzlich musst Du Kompromisse machen, auch in Abhängigkeit vom budget. Dann kommt es darauf an, was für Dich prioritär ist.
 
Beiträge
1.328
Ort
33602 Bielefeld
Noch mal zu deinen Wünschen ans Liegerad, die du in deinem ersten Beitrag aufgelistet hast:
Meine Wünsche ans Liegerad:
1. darf gerne ein schnelles Rad sein
2. vorne auf jedenfall 20“, Hinterrad gerne 26“ (also ein Midracer?)
3 ich fahre lieber als das ich bastel (sollte kein Bastelrad sein)
4. Preisrahmen bis höchstens 1200€
5. muss auch Berge und gute Waldwege fahren können
6. Hinterradfederung?
7. Beleuchtung wäre gut
8. sollte für lange Strecken geeignet sein (Brevets)
9. für Anfänger geeignet
10. es sollte leicht sein!
Angesichts deiner Wünsche muss ich dich vor einen kleinen Ort östlich von Basel warnen, und zwar beim Preisrahmen (Punkt 4), der dort auf jeden Fall gesprengt würde. Also: Lass dich auf keinen Fall in Muttenz bei den Wölfen blicken.
 
Beiträge
845
@susisorglos ist in Deutschland unterwegs. Die Längenbeschränkung 2.00m ist ein Problem bei der Schweizerischen Bundesbahn SBB (und auch da nur auf den schnellen Zügen, kostet aber generell doppelt so viel wie ein normales Fahrrad). Ein Langliegerad (Fateba) wird sie nicht wählen, ein Lowracer (Razz Fazz Race) ist auch nur 2.05m lang (bei 1.70 Körpergrösse). Ein Birk mit Heck ist 2.35m.
Das Peregrin fällt 6-Fach aus dem Budget, auch wenn es vermutlich die perfekte Lösung wäre. Schnell, unter 12kg inkl. Gepäckträger und Licht, mit Federung, kürzer als 2.00m, Reifen bis 40mm, keine Beschränkung des Lenkeinschlag, Steigungen bis 27% sind fahrbar (Muro di Surmano).

Sie ist leicht, kommt mit der flachen Sitzneigung im Milan klar, hat keine Beine die den Rahmen gerade treten würden.
Wenn @susisorglos ohne Federung klar kommt und Waldwege fest gebunden sind, ist das Fujin SL2 das beste Preis - Gewicht - Schnelligkeits-Verhältnis.
Das Flux-Z pro könnte auch passen. Ohne Uwerfer ist kein Poblem, runter geht mit dem Fuss, hoch mit der Hand wenn man genug lange Arme hat. Ansonsten anhalten, kostet auch nur 20 Sekunden (für Brevets ok)
 
Beiträge
562
Ort
Kraichgau
@2Fast , vielen Dank für die Aufzählungen.
Ein Fujin finde ich für mich auch den besten Kompromiss.
@Archetyp , in meiner Nachbarschaft fährt ein wolf&wolf. Allerdings spricht der Netzsitz und der Preis für mich dagegen.
Der Preisrahmen von 1200€ ist die Obergrenze, auch wenn man schon schleckig werden kann, wenn man die hochpreisigen Liegeräder wie Razzfazz, M5 Racer, Peregrin oder ähnliches sieht. Aber ich werde mich ja im neuen Vm austoben können.
Erst möchte ich probieren ob ich überhaupt mit so einem Lieger zurechtkomme.
 
Oben