Hilfe bei Liegeradkauf

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Ja, aber der ist relativ schwer (mit Koffer etc. um die 20 kg) und nicht für kleine Menschen oder Anfänger.

Im Moment nutze ich im wesentlichen mein Tandem als Lastesel und Schlechtwetterrad, meinen Edelstahllowracer als Trainingsrad auf der Rolle und mein Dalli Shark als schnelles Touren- und Alltagsrad.

Im Moment sind ja Touren, Brevets etc. zeitlich und rechtlich ziemlich eingeschränkt.

viele Grüße

Christoph
 
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im Norden
Kein Fujin, aber beim Baron läuft die „gerade“ Kette neben der Gabel und schränkt den Lenkradius bei Langsamfahrt ein. Dafür spart man sich eine Umlenkrolle und hat damit einen effizienteren Antrieb. Mein Baron hat vorne einen Son, und damit ist das Rad für mich ein prima Langstreckenrad, aber eher sportlich. Meine STM ist dafür gut als Gepäckrad. Für Brevets würde ich was Baronartiges suchen. Das Problem bei Deiner Beinlänge könnte der Kurbelkreis und ggf der Ausleger sein, ist bei mir kein Thema aber müsste man bedenken, Ich fahre Tiller, mit UDK bin ich nicht klar gekommen, was aber meine Blödheit sein sollte, Irgendwann probier ich das noch mal.
 
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was vielleicht auch noch eine Überlegung wert ist: wenn das Liegerad lang ist, hat man im Zug Probleme, das Gerät an den Deckenhaken zu hängen (mein Lynx 26/26 Umbau, den ich früher hatte, war für den SBB-IC Haken zu lang).
 

ccp

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gibt es manche Fujin die den Kettenverlauf überkreuzen und bei manchen verläuft die Kette gerade? Gibt es dafür einen Grund?
Es gab diverse Fujinvarianten, die ersten waren aus Stahl, dann Alu, dann die SL 1 und 2. Ausser den ungefederten SL gab es Stahl- und Aluversionen ungefedert und gefedert hinten, dann noch die von Challenge entwickelte Steuerkopffederung.
Von der Heckfederung gibt es Varianten mit dem Dämpfer neben dem Rahmen und mit Umlenkung unterhalb des Rahmenrohres.
Zumindest bei der SL1- Version kann man das Leertrum auch von der Umlenkrolle nehmen und lose neben der asymmetrisch geformten Alugabel laufen lassen.
Bei SL2 gab es dann noch ne (symmetrische ?!) Carbongabel, da geht das, glaub ich nicht...
Challenge war da ständig (fast zu) innovativ.
 
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Irjendwo im Pott
Bei der Federung bin ich noch nicht schlüssig.
Braucht man das?
Mein Ziel wäre es unter 14kg zu kommen.
Wenn schnell, dann keine Federung. Je Wald desto Federung.
Unter 14kg mit Federung wird schwierig.
Mein Raptobike wiegt ohne Federung aber mit Licht, Schutzbleche, leichtem Sitz und halbwegs leichten Laufrädern 14kg.
Das ZPro zb ist relativ leicht.
Baron und Fujin(normal ohne Federung) wiegen auch ca 13-14kg.
 
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ich hab den Fujin mal ohne "überkreuzte" Kette probiert...
nix für mich..

das mag (theoretisch) wegen einer Umlenkrolle (im unbelasteten Zugtrum) weniger effizinter sein..

ich davon nix bemerkt, aber es nervig für Alltag gefunden.
ich fahr ja auch viel in der Stadt, auch mit engen Kurven, teils 90° Kurven wo der Tiller weit ausschlagen muss..
und mit der Kette da unten schleift die gefühlt ständig am Vorderrad..
ist nur was was fürs geradeausfahren..

meine Meinung
mag für Rennen interessant sein, im Alltag eher störend
 
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finde ich sehr reizvoll. Aber wenn ich @Kraeuterbutter ‚s Video anschaue, weiß ich jetzt, was manche hier mit dem Tillerproblem meinen. Man muss wohl ziemlich gut mit dem Körper das Rad „ausbalancieren“. Kann das sein?
das ist kein "Tiller-Problem",
sondern das ist ein Einspurer-"Problem" ;-) (für manche ist es aber auch einfach der Reiz am Fahrradfahren)

klar ists was anderes als im Velomobil mit 3 Rädern

aber du musst genauso das Rad "balancieren" wenn du einen untenlenker, einen UDK-Lenker oder gar Knicklenker hast

ein 1-spurer fährt nunmal so:

das ist die Natur der Sache

im Video bin ich einhändig gefahren, auf einem "singletrail" im Wald, mit Wurzeln zum Ausweichen
da hat man dann mehr Bewegung im Tiller drin, klar
das wäre aber nicht anders bei einem UDK oder Untenlenker

98,7% der Zeit fährst du mit dem Rad geradeaus ;)
und da reicht bei hinreichend flotter Fahrt (sagen wir 25-30km/h) eine hand im Zentrum des Tillers..
mit der anderen kannst derweil nasenbohren
oder - beim Klapptiller - Tiller am Bauch ablegen (nicht ganz, Tiller schwebt über dem Bauch)
und mit 1 oder 2 Finger am Tiller mti ganz leichter Berührung steuern..
das geht dann super easy, weil sich das Rad ja beim geradeausfahren "halb-freihändig" quasi fährt, und nur minimalste Kräfte nötig sind...

sehr entspannend ist das

in der Stadt kann ich den Klapptiller auch höher raufgeben und das Rad zur Not fast 90° einschlagen um engste RAdien zu "Rollern" oder halt sehr enge Kurven fahren
mit UDK (nie besessen, nur Probegefahren) fand ich das schwieriger

UDK sind die Axeln frei, weil die Arme vorgestreckt werden - denke also bessere Kühlung in dem Bereich

auf jedenfall, wegen "Tillerproblem":

fahr mal 40km/h einhändig, in der anderen Hand ein Eis und mach eine richtig harte Bremsung auf Null runter...
das geht mit dem Tiller problemlos..

jetzt mach das selbe mal z.b. mit einem Mountainbike ;)

Ergebnis: du hast ein "Mountainbike-Lenkerproblem"
 
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Soleure CH
Mein Ziel wäre es unter 14kg zu kommen.
Mein Fujin SL2 wiegt in Brevetausstattung zwischen 12 und 13 kg.
Mit dem "9kg-Fujin" möchte ich nicht Langstrecke fahren müssen*. Bergtaugliche Schaltung, bequeme Sitzposition (aka dicke Ventisitmatte), Gepäckträger (oder zumindest Schutzblech), wasserdichte Tasche, Rückspiegel, anständiges Licht, ... da läppert sich ganz schön etwas zusammen!
*ebensowenig mit anderen Minimalgewicht-Einspurern :censored:
 
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Den m racer habe ich auf 2x28 getrickst, mit eingekerbtem Sitz und 155er kurbeln klappt es " kurbelfrei"
Passend für meine knapp 80 cm Innenbeinlänge...
 
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wenn ich mir das Bild so anschaue: hauts dir a bei sehr engen rechts Kurven in der Stadt (z.b. 90° Kurve im Schritttempo mit Beinen am Boden) nicht die KEtte vom großen Blatt ?
so ein 28" Rad lenkt ja beim starken Einschlagen sehr weit aus
 
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Man drückt zuerst das Leertrum mit dem Reifen weg und der Umwerfer hat auch noch ein Wörtchen mitzureden, bevor die Kette vom Blatt fällt beim vorwärts fahren. Sonst ist es mir schon sehr oft im Stand passiert, dass ich die Kette mit dem Reifen abgeworfen habe, also beim rückwärts schieben oder Kette ölen/putzen passiert das schnell. Sonst muss ich anmerken, dass man mit dem M Racer zwar auch auf einer Landstraße umwenden kann, aber der Reifen schnell am Innenschenkel schleift. Das wird so schnell bei keinem anderen Liegerad vorkommen. Bei mir ist der Sitz allerdings auch nicht so hoch gelegt, dass ein Lichtspalt zwischen Rahmenrohr und Sitz auftritt. Ich musste ohne eingekerbten Sitz bei 89 cm Innenbeinlänge 165er Kurbeln montieren. Mit den 172.5er, die ursprünglich dran waren, wäre es nicht gegangen bei einem 28er Vorderrad.
Man muss weit ausholen, wenn man langsam 90 Grad abbiegen will, also muss man sich vorher genau überlegen wo man lang fährt. Oft ist das auch gefährlich, da man hinter Hecken schlecht sieht, ob einem ein Geister-Radler entgegen kommt.

Für mich schreit es schon geradezu nach dem Fujin Sl, nach dem Anforderungsprofil.
 
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schreit es schon geradezu nach dem Fujin Sl, nach dem Anforderungsprofil.
oder den Pendants von Optima (Baron) bzw. Nacza (Fuego?). Denke trotzdem, dass eine Probefahrt vor dem Kauf keine dumme Idee ist. "Dafür gehe bzw. fahre ich meilenweit" hat sich für mich gelohnt, bei Elan gibt's auch Vorführer bzw. Gebrauchte, so habe ich mein Mistral bekommen. Im Herbst wohl Corona sei dank wieder möglich. Hab's mit einer Zweitagesfahrt (mit Zug etwas länger...) am Niederrhein verbunden. Velowege in Holland sind im Allgemeinen sehr entspannend.
 
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Oder das Fujin mit gefederter Sitzaufhängung, das fände ich auf das Anforderungsprofil auch gut passend. Ein Alurahmen wie der Baron ohne Federung soll ziemlich hart sein im Federungskomfort, verglichen mit einem Stahlrahmen wie dem M5. Ohne Erfahrung mit Einspurern wird es schwierig mit einer Probefahrt und Einschätzung ob es passt. Da kommt man mit ein paar Meilen nicht so weit.

Das Fujin Tour wurde ja schon genannt... Aktuell steht auch ein schwarzes zum Verkauf für 1500.
@M-Elch hat auch noch so eins für unter 1000 inseriert. :)
 
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