Heute freue ich mich, weil... (to be continued)

Abgesehen vom Velomobil war das in den vergangenen fünf Jahren der größte Kostenpunkt beim Thema Fahrrad bei mir. Bei insgesamt einer Lupine SL Nano, einem Supernova Mini 2 Pro (Bastelprojekt), einer Lupine SL, und einem Supernova M99 Dy Pro kam da halt schon was zusammen. Will ich aber an keinem Rad mehr missen, ist für mich auf demselben Niveau wie ein Nabendynamo.
Eben, wobei ich auf den Nabendynamo beim nächsten Trike zugunsten von Trommelbremsen noch verzichten könnte.
Zum Glück kommt der Taster für meinen DY Pro schon morgen. Wird mir vor dem Frühdienst am Donnerstag das Leben leichter machen. Grund genug zur Freude.
 
Wie wäre es mit sowas?
Könnte theoretisch, allerdings würde da die einseitige Aufnahme am Tadpole fehlen. Velogical könnte eine Variante sein.

Um beim eigentlichen Thema zu bleiben:
Meine Mutter ist nach einer Woche mit einer schweren Darmentzündung, davon sechs Tage im Krankenhaus, auf dem Weg der Besserung.
Da ist die neue Siebträgermaschine, die entweder morgen oder übermorgen kommen soll, definitiv eine Nebensache.
 
Weil Jörg es irgendwie geschafft hat, einen ¾-seitigen Artikel im überregionalen Teil der "Westfälischen Nachrichten" zu lancieren.
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Jörg Basler wirbt für eine möglichst effiziente Fortbewegung

Antreiber des sparsamen Antriebs

Von Stefan Werding

MÜNSTER. Jörg Basler kann nicht anders. Radfahrer, die irgendwo am Horizont vor ihm auftauchen, muss er überholen. Und die Chancen sind groß, dass dem 61-Jährigen das gelingt. Der Münsteraner ist 2007 auf einem Fahrrad in einer Stunde 51,9 Kilometer weit gefahren. Damit war er in dem Jahr schnellster deutscher Radfahrer und gehörte zu den fünf schnellsten Radfahrern Europas.

Basler nennt sich selbst „Treiber in einer Nische in einer Nische“. Unter den Liegeradfahrern (Nische Nr. 1) ist es ihm wichtig, besonders effizient und schnell (Nische Nr. 2) zu sein. Denn: Er ist fasziniert, mit wie wenig Energie Radfahrer sehr schnell fahren können.

Er hat das „Dekra-Weltrekordevent“ und ein Stundenrennen auf einer Teststrecke in Aldenhoven ins Leben gerufen. Das Ziel: Weltrekorde. Einer über 24 Stunden wurde erst nach 14 Jahren unterboten, ein anderer aus dem Sommer 2025 ist immer noch aktuell. Er will die Idee einer möglichst effizienten Fortbewegung weitergeben.

„Ich kann verstehen, dass sich Leute, die mit Fahrrädern nichts zu tun haben, nicht vorstellen können, was man eigentlich alles mit ihnen machen könnte“, sagt Basler. Er möchte zeigen, wie effektiv Radfahren sein kann. Um 74 Kilometer pro Stunde fahren zu können, muss ein ambitionierter Hobbyfahrer in einem Velomobil mit 250 Watt in die Pedale treten. Das ist weniger, als die Lichtmaschine eines Autos braucht, um alle elektrischen Verbraucher und die Batterie zu versorgen. Zum Vergleich: Normale Radfahrer treten mit 75 bis 105 Watt in die Pedale.

Das Velomobil ist ein verkleidetes Liegerad und technisch die Quintessenz aus all den Jahren Handarbeit, die Menschen wie Basler jahrelang in die Fortentwicklung des Liegerads gesteckt haben. Es schützt vor Kälte und Nässe, ist gefedert, „rasant schneller“, bietet Platz für Gepäck, ist umweltschonender als jedes Auto und schon ab 6500 Euro (ähnlich wie ein Pedelec) zu haben. Basler glaubt, dass das Pedelec (bis zu 25 Kilometer pro Stunde schnell) und das Velomobil dem Liegerad „das Wasser abgegraben haben“.

Der Fahrradhändler will kein Missionar sein, versteht aber nicht, „warum jemand, der weiß, dass er bestenfalls ein Mal am Tag allein zehn Kilometer fährt, ein fünfsitziges Auto kauft“. Die Batterie eines Tesla 3 wiege inzwischen annähernd so viel wie einst komplette Autos. Als ob 200 PS nötig seien, um einen Liter Milch einzukaufen“, sagt er. Er will andere ermuntern, ihre Mobilität zu überdenken, und zeigen, wie effizient Velomobile sein können.

Er selbst hat Benzin im Blut: Sein Vater hatte eine Autowerkstatt in Ahlen. Er selbst hat eine Ausbildung zum Werkzeugmacher abgeschlossen. Basler ist als Jugendlicher Rennrad gefahren, bekam aber Probleme mit dem Rücken.

Weil er als Student von Altenberge nach Münster pendeln musste und er und seine Frau sich schon Ende der 80er Jahre aus Umweltgesichtspunkten fürs Fahrrad entschieden hatten, probierte er ein Liegerad aus, das er aber nicht bezahlen konnte und deswegen in einer Fahrradwerkstatt abarbeitete.

Damals entwickelte sich eine Szene von Liegerad-Fans. In der fing auch Basler an zu experimentieren: Er kaufte sich den ersten Rahmen für ein Sportliegerad, das er selbst aufbaute. „So bin ich überhaupt ans Schrauben gekommen.“

Als Basler der schnellste Radfahrer Münsters war („An mir ist keiner vorbeigekommen-“), ist er in einer Stunde 51,9 Kilometer gefahren. Da fuhr der Brite Chris Boardman, Weltrekordhalter auf dem Rennrad, 49,441 Kilometer. Und auch heute setzt er sich immer noch regelmäßig auf sein Liegerad, um zu trainieren. Von Münster „einmal nach Coesfeld hintenrum und wieder zurück“. Und wenn irgendwo am Horizont ein Radfahrer auftaucht, wird er ihn wieder überholen. Er kann nicht anders.
Klappern gehört zum Geschäft.
 
endlich mein GdB von 70%
Ja das kenne ich nur zu gut, kaum bin ich Rentner, es kommt noch eine Erkrankung dazu
mir wird geraten einen Antrag zu stellen, nach 4 Wochen kommt Post, ich gehe davon aus es fehlt noch etwas,
nein GdB 70 anerkannt.
Lieber spät als nie nur bringt es mir aktuell wenig
auf die zusätzlich Erkrankung hätte ich gern verzichtet.
 
Lieber spät als nie nur bringt es mir aktuell wenig
auf die zusätzlich Erkrankung hätte ich gern verzichtet.
Kann ich vollkommen verstehen.
Aber ich darf ja noch rund 18 Jahre in die Maloche, so dass es mir letztendlich in diesen 18 Jahren (Stand heute) rund 30.000 EURO an Steuern spart, 90 Tage mehr Erholungsurlaub bringt, ich einen besseren Kündigungsschutz genießen kann und bessere Chanchen bei den Krankenkassen für Anträge habe.

30k EURo sind rund 3 Velomobile, wenn man mal umrechnet. ;)

Aber ja - ich würde auch lieber 2 Jahre länger arbeiten wollen, dann dafür aber gesund in Rente gehen können.
 
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