Heute freue ich mich, weil... (to be continued)

Heute mein vorerst letztes Video für wöchentliche Veröffentlichungen geschnitten. Verkommt einfach gerade zu Stress obwohl ich ja das Gegenteil erreichen möchte. Schon das ankündigen des großzügigeren Rhythmus hat meine Laune und damit auch die Qualität des Videos gesteigert. Wartet jetzt auf den Upload morgen und die Veröffentlichung übermorgen.
Jetzt freue ich mich, dass ich spätestens nächste Woche wissen werde, ob ich im September zum Brevet Urlaub bekomme und, dass die nächsten Videos wohl wieder länger und ruhiger werden. Habe große Lust auch mal wieder Richtung Teutoburger Wald zu fahren.
 
Ich zum Geburtstag ein kleines aber feines Buch bekommen habe: „ein Jahr voller Wunder“, Clemency Burton Hill. Jeden Tag im Jahr wird ein kurzes klassisches Musikstück vorgestellt, was man sich dann auf einem Streamingdienst anhören kann.

Klasse! So hört man auch mal Sachen, die abseits der bekannten Wege liegen,
 
Ich zum Geburtstag ein kleines aber feines Buch bekommen habe: „ein Jahr voller Wunder“, Clemency Burton Hill. Jeden Tag im Jahr wird ein kurzes klassisches Musikstück vorgestellt, was man sich dann auf einem Streamingdienst anhören kann.

Klasse! So hört man auch mal Sachen, die abseits der bekannten Wege liegen,

Ich kann dir die Radiosendung „Grenzwellen“ von Ecki Stieg ans Herz legen.
Sie läuft jeden Mittwoch von 21:00 bis 00:00 Uhr auf Radio Hannover.


Durch seine Sendung entdecke ich immer wieder neue und wirklich gute Musik – fernab des Mainstreams.


Hier ein Beispiel:



 
... weil die Selbsthilfewerkstatt heute so funktioniert hat, wie sie gedacht ist.
Wenn die Leute selber drangehen und nicht bei jeder Schraube warten, bis man es ihnen vormacht, dann kann ich auch drei parallel betreuen und hab noch Zeit übrig, einem Kollegen bei einem vierten über die Schulter zu schauen. Das darf gerne öfter so laufen!
 
Wart ihr schon mal in einer Firma tätig, die euch gar nicht gut getan hat?

Ich bin aus der Firma, die ich speziell meine, mit einem ausgewachsenen Burnout raus. Oder, um es genauer auszudrücken: massiv unter Druck gesetzt einfach ersetzt worden, nachdem ich nicht mehr funktioniert habe, obwohl ich da acht Jahre war. Mein Nachfolger wiederum war nach etwas mehr als einem Jahr ebenfalls schon verschlissen.

Es gab viele Problem-Ursachen.

Von meiner Seite waren es unter anderem der nicht diagnostizierte Autismus und die daraus resultierende Selbstunsicherheit.
Das Gesamtpaket führte letztlich dazu, dass ich ein ausgewachsenes Talent dafür hatte, bei fast allen Bewerbungen zu scheitern, ohne daraus einen Grund erkennen zu können, und damit auch, von dieser Firma wegzukommen.

Firmenseitig gab es aber aus meiner Sicht sehr viel mehr Probleme.
  • Ständiger Zeitdruck,
  • teilweise dilettantische Planungen der Führungsriege,
  • aber kein Einbeziehen in Planungen trotz Fachwissen,
  • Unfreundlichkeit gepaart mit Herablassung,
  • unterdurchschnittliche Bezahlung,
  • Bildung von eingeschworenen Grüppchen innerhalb der Firma
sind nur eine grobe Zusammenfassung der vielen Makel.
Ich war auch nicht der einzige, der da mit einem Burnout raus ist.
Bei dem Werkstattpersonal habe ich irgendwann aufgegeben mir die Namen zu merken, so oft wechselten die.

Warum ich das jetzt in den Freu-Faden schreibe?

Ihr könnt euch denken, wenn man so viele Jahre in so einer Firma verbracht hat, dass man die nie so ganz aus den Augen verliert.

Vor ein paar Jahren fiel mir auf, dass die ihren Namen geändert hatten, aufgrund einer Kooperation mit einer größeren Firma. Deren ursprünglicher Name taucht zwar noch auf, aber erst an 2. Stelle.

Heute habe ich nach längerer Zeit mal wieder nachgesehen.
Völlig überrascht habe ich festgestellt, dass von der Gründungsfamilie gar keiner mehr als Person auf der Homepage auftaucht, was sehr ungewöhnlich ist. Hängt aber vielleicht damit zusammen, dass diese Personen -natürlich bisher in Führungsposten- vor allem damit auffielen, dass jeder von denen mit großem Auto ankam, aber immer nur halbtags anwesend waren.

Stattdessen wird einer der ehemaligen Projektleiter jetzt als Geschäftsführer genannt.
Fachlich durchaus eine gute Wahl.
Aber: Das ist das Problem, wieso ich mich freue, dass ich da nicht mehr bin.

Der Typ ist ein absoluter Choleriker, der auch noch davon überzeugt ist, andere durch seine Wutanfälle zur Arbeit motivieren zu müssen, äußerst ungeduldig, zusätzlich Kontrollfreak und einer, der anderen vorauseilend im Detail vorschreibt, wie sie was zu erledigen haben.
Ich habe mal erleben dürfen, wie der seine Frau behandelt. Diese kurze Szene habe ich auch nach weit über zehn Jahren trotz des Burnouts immer noch klar im Kopf, wie der Wüterich die ganz offenbar verunsicherte Ehefrau im Beisein anderer belehrt.

Mann, bin ich froh, dass ich da raus bin.
 
heute das Puppenkopf Liegerad gut fertig gepimpft hab... Mit den neuen Kurbeln (Luxus, alte Dura-Ace) habe ich den Q-Faktor von 190 auf 150mm senken können, meine Knie rufen : Hurra !
Da ich meine Fundus Kettenblätter verwendet hab, war nun beim "neuen" Kettenblatt ein Zahn mehr, dass ich trotzdem montiert bekam, zeigte mir, die Kette war einiges zu locker- nun war sie aber zu stramm (Gestern) Nach zuviel rumhirnen über die gute Lösung in der Nacht hab ich heute die zwei Schrauben der Kettenstreben konstruktion rausgemacht, hat sich kaum was bewegt =stabile Frontkonstruktion, aber der eine Millimeter war die lösung zwischen Kette zu stramm und Kettenspannung OK, die beiden löcher etwas mit dem Bohrer nachgearbeite, dann gingen die Schrauben wieder schön rein, alles super
Jetzt muss ich noch viel fahren, damit die Kette sich noch ein klein wenig längt und dann ist ganz prima : )
 
...weil ich tatsächlich gerade darüber gestolpert bin
Freut Ihr euch auch gebührend über jeden beschwerdefreien Tag?
und mal wieder feststellen muss:
Ich bin wirklich froh, dass ich nach meiner Hashimoto-Diagnose vor mittlerweile 8 Jahren inzwischen schon so lange so gut mit meinen Schilddrüsen-Medikamenten eingestellt bin, dass ich beschwerdefrei bin. Auch wenn ich mich nicht mehr täglich gebührend darüber freue. Heute tu ichs trotz Zwicken im Rücken und Müdigkeit nach einigen zu kurzen Nächten.
 
Mann, bin ich froh, dass ich da raus bin.
Ich freue mich mit dir!
Ich hatte auch schon so einen Job, bei dem ich früh beim Aufstehen schon Angst hatte, vom persönlichkeitsgestörten "Chef" für etwas angemault zu werden, was ich in keiner Weise zu verantworten hatte (meist war er selbst der Verursacher des Problems).
Selbst mein letzter Job - es war nicht alles schlecht - aber letztendlich war es auch hier zu viel Stress und fehlende Unterstützung, was garantiert einen gehörigen Anteil an meiner jetzigen Gesundheitssituation hat, wenn auch nicht so direkt sichtbar, da viele Faktoren reinspielen. Dennoch werde ich in diese Firma nicht zurückkehren, auch wenn der Arbeitsvertrag aktuell formal noch weiterbesteht.
Momentan versuche ich mich an den Dingen zu erfreuen, die ich aktuell erledigen kann: Meist sind das kleine Haushaltstätigkeiten oder mal ein Gespräch mit den Nachbarn. Oder einfach mal etwas essen, ohne dass es für mich völligen Stress bedeutet.
 
Wart ihr schon mal in einer Firma tätig, die euch gar nicht gut getan hat?

Ich bin aus der Firma, die ich speziell meine, mit einem ausgewachsenen Burnout raus. Oder, um es genauer auszudrücken: massiv unter Druck gesetzt einfach ersetzt worden, nachdem ich nicht mehr funktioniert habe, obwohl ich da acht Jahre war. Mein Nachfolger wiederum war nach etwas mehr als einem Jahr ebenfalls schon verschlissen.

Es gab viele Problem-Ursachen.

Von meiner Seite waren es unter anderem der nicht diagnostizierte Autismus und die daraus resultierende Selbstunsicherheit.
Das Gesamtpaket führte letztlich dazu, dass ich ein ausgewachsenes Talent dafür hatte, bei fast allen Bewerbungen zu scheitern, ohne daraus einen Grund erkennen zu können, und damit auch, von dieser Firma wegzukommen.

Firmenseitig gab es aber aus meiner Sicht sehr viel mehr Probleme.
  • Ständiger Zeitdruck,
  • teilweise dilettantische Planungen der Führungsriege,
  • aber kein Einbeziehen in Planungen trotz Fachwissen,
  • Unfreundlichkeit gepaart mit Herablassung,
  • unterdurchschnittliche Bezahlung,
  • Bildung von eingeschworenen Grüppchen innerhalb der Firma
sind nur eine grobe Zusammenfassung der vielen Makel.
Ich war auch nicht der einzige, der da mit einem Burnout raus ist.
Bei dem Werkstattpersonal habe ich irgendwann aufgegeben mir die Namen zu merken, so oft wechselten die.

Warum ich das jetzt in den Freu-Faden schreibe?

Ihr könnt euch denken, wenn man so viele Jahre in so einer Firma verbracht hat, dass man die nie so ganz aus den Augen verliert.

Vor ein paar Jahren fiel mir auf, dass die ihren Namen geändert hatten, aufgrund einer Kooperation mit einer größeren Firma. Deren ursprünglicher Name taucht zwar noch auf, aber erst an 2. Stelle.

Heute habe ich nach längerer Zeit mal wieder nachgesehen.
Völlig überrascht habe ich festgestellt, dass von der Gründungsfamilie gar keiner mehr als Person auf der Homepage auftaucht, was sehr ungewöhnlich ist. Hängt aber vielleicht damit zusammen, dass diese Personen -natürlich bisher in Führungsposten- vor allem damit auffielen, dass jeder von denen mit großem Auto ankam, aber immer nur halbtags anwesend waren.

Stattdessen wird einer der ehemaligen Projektleiter jetzt als Geschäftsführer genannt.
Fachlich durchaus eine gute Wahl.
Aber: Das ist das Problem, wieso ich mich freue, dass ich da nicht mehr bin.

Der Typ ist ein absoluter Choleriker, der auch noch davon überzeugt ist, andere durch seine Wutanfälle zur Arbeit motivieren zu müssen, äußerst ungeduldig, zusätzlich Kontrollfreak und einer, der anderen vorauseilend im Detail vorschreibt, wie sie was zu erledigen haben.
Ich habe mal erleben dürfen, wie der seine Frau behandelt. Diese kurze Szene habe ich auch nach weit über zehn Jahren trotz des Burnouts immer noch klar im Kopf, wie der Wüterich die ganz offenbar verunsicherte Ehefrau im Beisein anderer belehrt.

Mann, bin ich froh, dass ich da raus bin.
Ja, so eine Firma kenne ich auch. Da sollte man die Beine in die Hand nehmen und laufen. Blos weg von so einer Firma. "Lauf, Forest, Lauf"
 
Selbst mein letzter Job - es war nicht alles schlecht - aber letztendlich war es auch hier zu viel Stress und fehlende Unterstützung, was garantiert einen gehörigen Anteil an meiner jetzigen Gesundheitssituation hat, wenn auch nicht so direkt sichtbar, da viele Faktoren reinspielen. Dennoch werde ich in diese Firma nicht zurückkehren, auch wenn der Arbeitsvertrag aktuell formal noch weiterbesteht.
Ja, wenn es an die Gesundheit geht, sollte man wirklich die Firma wechseln. Zurück gehen zu einer Firma, wo ich schon mal war und ich gegangen bin, mache ich schon aus Prinzip nicht. Es gab ja Gründe, warum ich dort gegangen bin.
 
Zurück
Oben Unten