Hersteller, Händler Webseiten sind unterirdisch schlecht und veraltet

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Ja,schön gemacht die tretty Seite. Wobei ich die velomo Seite,ohne jetzt Honig verschmieren zu wollen, noch zu den guten Zähle .
Das haben wir unserem ehemaligen Praktikanten zu verdanken, der sich damit auskennt. Dennoch ist die Seite nicht aktuell, die Fotos oft mau, die Informationsdichte zu niedrig..
Bzgl. Geld... Da wird KEINER reich im Liegeradbereich. Die meisten verdienen nix oder legen sogar noch drauf. Fast alle machen das nicht um Geld zu verdienen sondern aus Passion, das habe ich in den fast zehn Jahren als Hersteller auch gelernt und selber so gelebt.


PS. Unsere Trikes haben 5-7000€ gekostet. Verdient haben wir daran weniger als wenn ich n 500€ Baumarktrad verkauft hätte. VM sind teuer, denk aber mal nicht das man sich damit ne goldene Nase verdient.
 
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Für 480 verkaufte DFs finde ich den Auftritt auch zu mager...auch wenn medienwirksame Aktionen für viele Suchanfragen sorgen aber dann nichts gefunden wird.
 
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Ohne jetzt in Details abzutauchen: auch ich denke, daß eine aktuelle, mit guten Fotos und erstaunlichen Infos gespickte ansprechende HP mehr Interessenten "bindet" als eine altbackene HP mit leeren Seiten oder Links ins off.
Und da ist wieder das Henne/Ei-Problem... Mehr HP-Entwicklungsgeld durch mehr Verkäufe oder mehr Geld durch gesparte Pflegekosten für die HP?
 
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Für Menschen,die sich neu mit dem Thema beschäftigen nahezu unbrauchbar.
Was genau braucht man denn wenn man sich neu damit beschäftigt?

Sollte man sich bei so einer großen Investition etwas mehr mit dem Produkt auseinander setzen als Bilder, Daten und Werbetexte von Herstellern?
Sind Hersteller unabhängige Informationen nicht besser?
Ich finde das Forum hier schon ziemlich geeignet dafür.


Bei einem Verkaufswert von rund 750.000€
Was sagt das schon aus, weiß du auch wie viel Gewinn gemacht wurde?
 
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Für 480 verkaufte DFs finde ich den Auftritt auch zu mager...
Das Df ist und vor allem war schon immer zu günstig für so etwas. Alle anderen Velomobile auch.

Insgesamt rund 48
Mach ihm doch eine Internetseite die Deinem Geschmack standhält.
Entweder fragst @ymte dann wieviel er seit er sich um die Verbreitung von Velomobilen, für uns Kunden bemüht hat, im Schnitt pro Stunde verdient hat.
Und rechnest auf der Basis ab, oder Du machst ein Spendenkonto auf und wenn alle Internetseitenradfahrer genug eingezahlt haben ordert Ihr beim Profi.
In anderen Bereichen verdingen Leute übrigens ihren Lebensunterhalt mit Produktvorstellung im Internet.
Auf auf auf....
 
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Bei einem Verkaufswert von rund 750.000€ alleine beim df letztes Jahr,wird bestimmt ein € übrig bleiben,um sich Mal über die Internetpräsenz zu kümmern.
Ja und wozu? Damit die Wartelisten länger werden? Ein Produkt, das für den aufgerufenen, hoffentlich rentablen! Preis so nachgefragt wird, dass die Ressourcen ausgelastet sind, braucht keine Werbung. Und für den Schritt in ein industrielles Massenprodukt, da reicht ein Internetauftritt alleine nicht.

Mich nervt, wenn Leute motzen was andere Leute besser machen sollen. Die Firma bei der ich meine Butterbrezeln verdiene, hatte vor 1 Jahr 160 Mitarbeiter (heute fast 200) und eine uralte grottenschlechte Homepage. Drei Anbieter waren in Folge damit beauftragt, über Jahre (!), die endlich neu zu machen. Erst der dritte (eine größere Firma) hat es geschafft - die ersten beiden waren unzuverlässige Einzelwohnzimmerkämpfer, die einfach überfordert waren mit der "Auftragsgröße" (stinknormale Homepage). Und wir haben eine fähige Marketingabteilung, die das betreut und die sich kümmert, Texte, Bilder und Filme liefert!! Unsere Marketingabteilung ist unwesentlich kleiner als der durchschnittliche Liegeradhersteller, vermute ich...

@Jack-Lee wenn euer Praktikant wieder weg ist, veraltet die Seite schnell. Und irgendwann sind nicht nur die Infos alt, sondern links gehen ins Leere etc... aber das weisst Du ja :)

Wann es sich lohnt: Wenn mit einem guten zielgruppenbezogenen Internetauftritt kaufkräftige Käuferschichten erschlossen werden können. Dann muss man nicht mehr verkaufen, man kann teurer verkaufen. Wo sind diese Käuferschichten für Liegeräder? Für die schnellen leichten und für Velomobile könnte das klappen. Für die Tourenesel eher nicht, meine ich.
 
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Wo sind diese Käuferschichten für Liegeräder? Für die schnellen leichten und für Velomobile könnte das klappen.
Wo sind die Liegerad- und Velomobilhersteller die Geldvermehrung als Geschäftsziel haben?
Es sind Enthusiasten die wundervolle Fahrzeuge bauen und in die Welt tragen wollen.
 

ThE

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Moin!

Da gibt es m.E. schon recht erhebliche Unterschiede.

Eine gute Seite von einem VM–Hersteller sucht man tatsächlich vergebens. Die sind in der Regel so schlecht (bis eigentlich nicht existent), das sich ein Blick darauf nicht lohnt. Der Informationsgehalt geht gegen Null. Das entspricht aber auch ihrem Bekanntheitsgrad und Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit. Praktisch nicht wahrnehmbar – wenn es nicht gerade einen Weltrekordversuch gibt. Aber ein Wüstenmarathon bekommt ähnliche Presse.

Bei Liegerädern und Trikes gibt es schon informative Websites, bei normalen Fahrrädern sogar recht gute.
 
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Kein Job ist einfacher zu bekommen als ehrenamtliche Pflege von Internetseiten. Zu meinem Glück ist der nächste Händler weit genug weg, sonst hätte ich das auch noch an der Backe.
Aber grundsätzlich teile ich die Kritik schon, der nächste Händler den ich gefunden habe sind gute 2 Stunden Autofahrt. Vermutlich etwas mehr. Nix was ich mal eben am Samstag Vormittag aus Langeweile angehe.
Da wäre eine Übersicht schon nicht unpraktisch, nicht nur über die vorhandenen Händler, auch welche Modelle aktuell überhaupt zu kaufen sind.
 
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Sagen wirs so:
Selbst mit dem perfekten Internetauftritt werden nicht mehr VMs und Co. verkauft ;) Das sind Fahrzeuge für "Spinner", die Nische der Nische. Auch nach dem Medial echt wirksamen Rekordversuch von Nicki mit Opel sind nicht schlagartig die Verkaufszahlen hoch gegangen. Genauer gesagt ist garnix passiert :p
In einer Zeit in der SUV die am stärksten steigende Fahrzeugklasse beim Verkauf ist und man schon für wahnsinnig gehalten wird ohne Schutzpanzer auch nur 1km auf der Fahrbahn zu fahren, ist es eher schwer so nen "fahrenden Sarg" (Wie Kollegen sagen) zu verkaufen. Für 10000€.
 
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Bei ICB.nl hätte ich gerne eine aktuelle Zubehör-Übersicht. Das es zB eine neue HR-Federung gibt oder einen steiferen Umwerfermast erfahren Fahrer der jüngeren Generation nur über Fragen stellen in diesem Forum. Verbaut wird das stillschweigend.
Das handhabt VM.nl etwas besser, die sind auch länger im Geschäft, also noch mal 5 Jahre warten und dann weiter meckern.
 
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Genauer gesagt ist garnix passiert
Das haben die meisten als exotisches Sportgerät um Rekorde zu erfahren abgestempelt. Das einige der Artikel erwähnten, dass Nicki damit pendelt ging bei denen sicher in die selbe Schublade. Die Berichterstattung hatte ja nicht den Schwerpunkt VM im Alltag als Auto-Ersatz sondern ehr Frau bricht 24 Stunden Männer Rekord.
 
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Ich weiß nicht, wie es Euch geht,aber die Webseiten von fast allen Herstellern und Händlern sind fast von allen Informationen befreit über die verschiedenen Fahrzeuge. Für Menschen,die sich neu mit dem Thema beschäftigen nahezu unbrauchbar. Sie werden nicht gepflegt und entspringen aus der Zeitkapsel.
Darüber habe ich mich auch schon geärgert.
Entweder das, oder manche (fast alle wage ich mal zu bezweifeln) Firmen sind so klein, dass da einfach keine Resourcen für das Bauen von Webseiten sind. Da wurde die Seite mal vor ein paar Jahren von nem bekannten oder nem Studenten zusammengeklöppelt und das war es dann.
Ich kanns aus eigener Erfahrung sagen (Velomo.eu) : Bei so kleinen Buden reicht es aus wenn keiner der zwei Leute sich damit auskennt... Bumm, olle Webseite die nie gepflegt wird. Geld wird da keins rein gesteckt, da man mit dem Tagesgeschäft mehr als ausgelastet, und mit den Ausgaben für Entwicklungsprojekte schon hart am Limit läuft.
Ja, schon klar, dass es meist so läuft. Aber muss das so sein? Richtiges Design ist aufwändig, Bilder sind aufwändig. Aber ein nicht ganz hässliches Basis-Layout zu nehmen und gelegentlich mal den Text zu aktualisieren kann ja wohl nicht so schwer sein.
Ja und wozu? Damit die Wartelisten länger werden? Ein Produkt, das für den aufgerufenen, hoffentlich rentablen! Preis so nachgefragt wird, dass die Ressourcen ausgelastet sind, braucht keine Werbung. Und für den Schritt in ein industrielles Massenprodukt, da reicht ein Internetauftritt alleine nicht.
Wenn man eine Webseite als Werbemaßnahme sieht: ja. Dann vollkommen unnötig, wenn genug Nachfrage da ist. Aber was ich beobachte:
  • Interessierte Neulinge erfahren nichts, nicht einmal die grundlegenden technischen Daten. Entweder kommen sie dann auf die Idee, sich hier im Forum anzumelden und nachzufragen, so wie das eben die ganze Zeit geschieht – oder es werden eben keine Neukunden. Benutzerfreundlich ist das nicht. Wir haben hier eine Szene, die halbwegs erfolgreich im eigenen Saft schmort, aber die Einstiegshürden sind unnötig hoch.
  • HPV-Besitzer haben irgendwelche Fragen oder Probleme, und die ganze Zeit schreiben sie Mails an die Hersteller/Händler oder rufen an. Da könnten sich diese so viel Zeit sparen, wenn sie die Dinge ein Mal aufschreiben, statt den halben Tag am Telefon zu verbringen und Kunden, die bereits gekauft haben und entsprechend vorerst nicht noch einmal größere Mengen Geld einbringen werden, Fragen zu beantworten.
Früher habe ich auch einmal gedacht: Lasst die Leute doch in Ruhe Fahrzeuge bauen! Aber gerade die Velomobil-Hersteller sind nicht mehr einfache Einzelstück-Schrauber, sondern da gibt es eine echte Serienfertigung. Da würde ich mir doch nicht den Stress machen, alles immer einzeln erklären zu müssen, sondern die Sachen einmal aufschreiben. Und gleichzeitig dafür sorgen, dass Informationen nicht nur per Flüsterpost weitergereicht und teils auch übel verfälscht werden, was ja auch schon teils in Richtung Rufschädigung abgedriftet ist.
 
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Damit die Wartelisten länger werden?
Wenn Dir die Wartezeit zu lange dauert, wäre eine Option es der Firma in der du arbeitest gleich zu tun.
vor 1 Jahr 160 Mitarbeiter (heute fast 200)
Mach ihm doch eine Internetseite
Nochmal, wenn Kritik geäußert wird, kann die Antwort nicht : Dann mach es doch selber lauten. So wird nicht auf Kunden eingegangen, nicht auf den Faden Fahrradweg des Tages,mit dem Verweis Stadtplaner zu werden,noch wird dieser Verweis in der Politik angebracht.
Auf dieser Basis ist jede kritische Anmerkung obsolet.
Ich finde das Forum hier schon ziemlich geeignet dafür.
Für die,die im Thema sind . Was interessiert mich die Reifenwahl im df,wenn ich noch nichtmal weiß,ob ein anderes VM nicht eher meinen Bedürfnissen entspricht . Dieses Forum hat keine Rubrik,die die Vor und Nachteile der verschiedenen Fahrzeuge zusammengefasst beschreibt. Informationen zu den verschiedenen Modellen gibt es nur häppchenweise.
Etwas für die,die sich damit intensiver beschäftigen . Ich fahre Liegerad seit 91 oder 92. Kenne dieses Forum aber erst seit 2-3 Jahren .
Ich finde auch nicht das dieses Forum dafür da ist,die Arbeit der Hersteller zu übernehmen.
 
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Ich hab mich mal als Hersteller und Verkäufer für selbst gemischte Biofarbe versucht. Tolles Produkt, sehr preiswert. Ich konnte die Leute mühsam überzeugen. Irgendwann hatte ich die Nase von nur nöselnden, labernden, Zeit wegsülzendem Dummvolk gestrichen voll, dass dann doch nicht kaufte. Man muss als Händler und Verkäufer so elend dicke Bretter bohren, dass man das im Blut haben muss oder es sich mit der 200%Marge versüßt. Beides wollte ich schon bald nicht mehr. Mir ging es darum, ein solides Ökoprodukt zu verbreiten und nicht um Werbung.
Wer jetzt meine Farbe will, bekommt die Rohware zum doppelten EK und eine erste Mischung vor Ort für 20 Kröten gezeigt.
Ich kann jeden Hightec-Schrauber verstehen, der keine Böcke auf Meckerkunden hat. Ich wette, das Angebot teurer Homepages ist so gering, weil der Anteil der tatsächlichen Käufer im Promyriadbereich liegt. Liegeräder sind kein Iphone xy, bei dem die Leute schon zwei Jahre vorher Schlange stehen und es aus Futterneid unbesehen für jeden Mondpreis kaufen. Hauptsache haben, egal wie sinnlos.
Natürlich wäre es für den Kunden schöner und bequemer, wenn er das Produkt online konfigurieren, per Amazon am nächsten Tag geliefert bekäme und es nach einer Woche abranzen portofrei und unbezahlt zurückwerfen könnte, sorry, gefällt nicht.
Von dieser gängigen Konsumform müssen sich europäische Handwerksbetriebe weit distanzieren. Selbst in Rumänien werden relativ gute Löhne fürs Laminieren gezahlt. Hier in Schland will keiner mehr die Arbeit machen. Selbst wenn nur gewischt werden bräuchte, um Homepages zu erstellen, kneift man vor unverbindlichen Vorschlägen gefühlter Autoritäten :LOL:
Gruß Krischan
 
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