Heidelberger Airfield

Beim Vorbeiradeln am Airfield neulich machte ich eine Pause und guckte zwei Skatern mit Flügeln zu. Windskater hatte ich hier letztes Jahr schon gesehen, aber das nun waren Wingskater. Aber den Namen hatte ich erst später über das Internet gelernt. Keine Fotos, ich wollte die beiden nicht stören und aus ihrem Flow bringen. Sah sehr schnell und kunstfertig aus.

(Interessant, dass Kiel auch sein "Airfield" hat, das MFG5-Gelände.)

An dem Tag sah ich auch, dass die Spenderbänke abgebaut worden waren, samt Fundament:

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Ich habe mir mal die Beteiligung wegen der eventuellen Photovoltaik auf dem Airfield angeschaut, um zu verstehen, welche Teile genau betroffen sind. Die Photovoltaik-Geodaten (transparentes langezogenes Viereck) habe ich ins QGIS gezogen und einen bearbeiteten Screenshot meiner Strava-Heatmap drüber gelegt. Die größere der beiden Landebahnen und etwas drüberhinaus steht also scheinbar unter Vorbehalt.

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[Erstellt mit QGIS (https://www.qgis.org) und GIMP (https://www.gimp.org/); Karte: © OpenStreetMap und Mitwirkende, Open Database-Lizenz (https://www.openstreetmap.org/copyright); Geodaten-Quelle: Verband Region Rhein-Neckar (Link im Text)]



Jetzt am Wochenende war ich wieder trainieren. Am Samstag gab es nur eine Familie, die sich an ihrem sehr großen Lenkdrachen abmüte, es dann aber aufgab, der Wind schwächelte. Aber heute am Sonntag gab es quasi einen Flashmob von Hobbybasketballern. Ein Motroradfahrer und ich teilten uns die Piste als immer mehr Leuten kamen, Getränke, eine Lautsprecherbox für die Musik, ein Basketballkorb, Fahrräder, Eltern mit Kindern. Das Motorrad fuhr dann weg und ich fuhr im Abstand zu den Leuten noch etwas weiter. Hat mich gut an das 2022er-Airfield-Feeling erinnert.

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Ist schon ein Zeitplan bekannt?

Das ist letztlich noch offen, soweit ich das verstehe. Das mit dem Airfield geht insgesamt langsam (auf dieser Seite ist ein PDF für das Mieten des Airfields verlinkt, sah mir nicht so aus, als dass man es privat anmieten könne). Die Beteiligung endet am 13. Mai. Die Pläne des Verbands sind andere als die der Stadt, bzw. die Pläne sind nicht aufeinander abgestimmt (Erklärung der Stadt). Kann mir nicht vorstellen, dass das Freundschaftsfest (das nächste in wenigen Wochen) noch auf dem Airfield stattfinden könnte, wenn die Landebahn nicht als Parkplatz genutzt werden kann. Fotozellen auf Stelzen. :unsure: Aber gegen Stelzen kann man gegenfahren. Ein Parkhaus? Wohl nicht.
 
Der "Basketball-Flashmob" war eine Aktion eines Heidelberger Stadtrats. Ausnahmsweise verlinke ich diesen Bericht hier, weil er eine Information darüber enthält, dass "Freizeitaktivitäten von Privatpersonen" geduldet würden von den Eigentümern (unklar, ob das nur eine Beobachtung ist, oder eine zitierte Absichtserklärung der Eigentümer, kenne keine andere Quelle dafür). Disclaimer: In einem Monat haben wir Gemeinderatswahl.



Bei der Internetsuche ist man ja in seiner Suchblase gefangen und findet immer wieder dieselben alten Sachen. Jetzt habe ich einfach mal die Reihenfolge der Suchbegriffe geändert und ... Überraschung ... neue alte und neue neue Sachen gefunden. Internetsuche ist ein bisschen zum Glücksspiel geworden. Ohne besondere Sortierung:



Die Wingskater auf dem Airfield habe ich bereits letztes Jahr verpasst:




Ein paar Fotos von vor 10 Jahren, einfach weil mir die Bilder so gut gefallen:




Ein neueres Drohnen-Video:




Und ein älteres, bei dem man dann die "Überbreite" des Photovoltaik-Vorbehalts versteht:




Der Umzugsort vom Pumptrack, recht in der Nähe vom Airfield und vom alla hopp:




Ein 360°-Foto von vor 2 Jahren.
 
Um die Chronologie nicht durcheinander zu bringen, muss ich mich jetzt sputen mit dem Nacherzählen aus den letzten Wochen.

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Die Airfield-Kirmes Ende Mai war leicht kleiner ausgefallen als im Vorjahr. Ich fand es weniger laut, das Riesenrad fühlte sich 5% kleiner an, es war irgendwie entspannter, nicht mehr so sehr das Prestige-Event wie letztes Jahr. Die für mich interessanteste Nachricht kam vom Ausrichter (RNZ vom 21. Mai 2024): er wünsche sich zukünftig mehr Parkplätze, weil die Stadtwerke auf dem Areal demnächst Rohre lagern möchten und dadurch Parkplätze wegfallen würden. Rohre lagern auf dem Airfield, eine Nutzung als Bauhof hätte ich jetzt nicht erwartet. Obwohl das den aus der Zeit gefallenen Lost-Places-Charme des Orts nur noch weiter unterstreichen würde.

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Schmunzeln musste ich doch sehr, als mich beim Schlendern über die Kirmes ein kleines Kind auf einen elektrischen Drift-Trike-Roller überholte (ohne Foto). Was es alles gibt. Das Kiddy flitzte im Slalom nur so durch die Leute hindurch.
Übers Airfield fliegen:

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Weil alle Tore im Zaun offen standen konnte ich zum erstem Mal die gesamte Landebahn entlang spazieren. Laut Kommot 1,06 km in 12 Minuten.

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Am ersten Juli-Wochenende fand dann das Airfield Motorfest statt.

Letztes Jahr wurde im Vorfeld noch ein Viertelmeilenrennen ins Spiel gebracht, wozu es aber nicht kam, jedenfalls nicht im Maßstab 1:1.
Der Moderator der Show meinte auch, dass ihnen diesmal das Driften auf dem Airfield nicht gestattet worden sei, er hoffe auf das nächste Jahr.

Je größer die PS, desto kleiner die Pylonen.

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Autobilder im Fahrradforum? Nun, sicherlich, das Zielobjekt des Fetischs mag ein anderes sein.
Bei der Art seiner Verehrung scheinen mir auffällig viele Ähnlichkeiten erkennbar zu sein.

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Ich habe die Veranstaltung als zwar organisierte, aber lässige Zusammenkunft Gleichgesinnter wahrgenommen mit einem Flohmarkt als Zusatzangebot, um auch für weitere Besucher interessant zu sein. Am Samstag hatte es ziemlich geregnet und ich bin auf halben Weg mit dem Rad dorthin wieder umgekehrt. Am Sonntag war es dann sehr sonnig. Ein Rundgang und noch ein Rundgang. War mal interessant für mich, aber ist letztlich nicht meine Welt, aber das muss es ja auch nicht.

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Auf dem Flohmarkt war noch immer oder schon wieder Platz, als ich Sonntagnachmittag drüber spazierte.
Zugegeben, die Panoramaperspektive ist trügerich, dennoch.

Etwas Flair ... sind da nicht grad noch Jake und Elwood vorbei gerannt?

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Wieso kommt mir dieses Motiv bloß so bekannt vor? Alle die gleichen Köpfe ...

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Vor Jahr und Tag hatte ich ja mal bei anderen Leuten geschaut, was die so mit ihren Airfields machen. Fortsetzung.

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So ein Flugplatzfest auf Gras und eingebettet in die Natur hat seine ganz eigene Austrahlung. Es ist einfach entspannt und gemütlich. Und leckeren Kuchen gab es im Überfluss, und Schatten unter den Zeltdächern, und später was zum Mittag. Auf Beton und Asphalt kann man an diese Atmosphäre kaum heranreichen. Wir waren Sonntagvormittag dort und ich will gerne nächstes Jahr für ein paar mehr Stunden vorbeikommen. Die Malscher haben da etwas recht Besonderes. Wir sahen viele Besucher, die mit dem E-Bike oder dem Fahrrad ankamen.

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Auf dem nächsten Foto verschwindet der Unterschied zwischen groß und klein. Fast dächte man, da ist grad Pan Tau eingestiegen und hat seinen Schirm vergessen.

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Letzten Samstag war ich dann beim Schwäbisch Haller Open Airport und war baff ob der Menge der Besucher.

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Es sieht auf diesem ersten Foto noch nicht so aus, aber ich würde mal schnell und falsch? schätzen, dass es tausende von Leuten waren, die sich über Stunden auf dem Flugplatzfest tummelten. Die Landebahn ist 1,5 km lang und das Gelände riesig im Vergleich zu dem, was ich bisher so kannte. Die Besucher konnten sich da gut verteilen, im Eingangsbereich jedoch war es wie in der Fußgängerzone einer Großstadt.

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Die Verpflegung war außerhalb der Landbahn, innen gab es aber zwei Bars. Niedrig auf dem Trike sitzend kam ich da aber nicht an den Thresen ran. Ja, ok, wollte ich auch nicht.

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Ich konnte gut 32 km fahren, aber im Durchschnitt recht langsam natürlich. Es gab immer mal wieder zwei bis drei Hundert Meter Platz am Stück für einen Zwischensprint, Intervalltraining sozusagen. Natürlich viele Kinder, auf Rollern, Inlinern und Boards, meist Bio, aber einige auch elektrisch. Ein paar Roller-Kids lieferten sich ein "Schnecken-Rennen" mit mir durch die übrigen Besucher, "ha, und wieder eingeholt" (sie, nicht ich). Nach einem Fotostopp wollte ich weiter fahren, aber ein Mann kam interessiert auf den Trike-Fahrer zu und wir redeten über diese Art Fahrrad. Er meinte auf seiner Runde wäre ich schon drei Mal an ihm vorbei gefahren. Und Aerodynamik. Und nein, ich sei kein Pilot.

Die beste Interaktion des Tages war aber als ich einen Tallbiker überholte. Ich fuhr langsam an ihm vorbei und gab ihm einen Daumen hoch nach da oben, er saß immerhin gut zwei Meter höher als ich. Er rief dann so was runter wie: "Wir beide sind die coolsten." Sicherlich, da widerspricht niemand, aber er ist natürlich nochmal cooler so weit über der Piste. Während ich noch am Boden war, war er schon in der Luft. (y)(y)(y)

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Später am Abend wurden dann die Ballons für das Glühen aufgepumpt.
Und ich bin sicher, dass auf dem einen Ballon ein Laufrad mit Bremsscheibe zu sehen ist.

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Und zu allem Überfluss gab es auch noch einen Blutmond, der mit den Ballons um die Wette glühte.

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Es war mein erstes Ballonglühen, und ich fand es wunderbar.

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Es wurde dann zu dunkel zum Weiterfahren. Ein Renn-Trike ohne Licht, Inliner ohne Licht, Fußgänger ohne Licht. Aber die Elektro-Kids hatten es.

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So, jetzt bin ich even mit der Nacherzählung. Warum die spontane Eile in den Postings?
Weil ich erst gestern bemerkte, dass die Stadt für Freitag dieser Woche zur Bürgerbeteiligung für das Heidelberger Airfield eingeladen hat.
Ein interessantes Programm für die angesetzten 4 Stunden.


 
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Am Eingang hatten sich einige Skater einen Parkour aufgebaut und zeigten ihren Sport. Es gab verteilt auf dem Gelände noch Bogenschießen und eine Torwand. Und ein Wingskater demonstrierte, wie das mit dem Flügel auf dem Board so gehen würde.

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Die in und um Heidelberg verbreitete Hofladenkultur zeigte ebenso Flagge, mit Fahrzeugen und einem Stand.

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Ich konnte erst nach der Arbeit am Airfield sein und hatte schon einiges verpasst. Das Programm war sequentiell über die gesamten 4 Stunden verteilt. Ich konnte mich grad noch an den kurzen "historischen" Rundgang übers Gelände dranhängen. Einige Informationshäppchen, von mir aufgewärmt:
  • Es wäre fraglich, inwieweit die Gebäude auf dem Airfield erhalten werden könnten. Da müsse die Bausubstanz erst noch genauer analysiert werden. Man würde jedoch gerne den Tower als Wahrzeichen erhalten wollen. Für mich sähe der Tower alleine, wie er da so auf seinen Treppenhausstelzen steht, aber etwas arm aus. Rein optisch bräuchte er schon noch ein Nebengebäude.
  • Die Wiese neben dem Feuerwehrgebäude (Bild unten) sei mit Löschwasserrückständen belastet. Ich würde denken, dass da eine Menge Erde und Asphalt drumherum abgetragen werden müssten.
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  • Ich freute mich über die Information, dass die Landebahn wohl bleiben würde, denn der Beton sei derart dick, dass man ihn wohl nicht einfach so abtragen könne. Ich persönlich bewerte den zukünftigen Nutzen der Landebahn als sehr hoch. Es können viele verschiedene Sportarten mit Rädern und Schuhen gut darauf betrieben werden, das haben die geduldeten Freizeitsportler in den letzten beiden Jahren deutlich gemacht. Und die Landebahn liegt schon fertig da herum, die muss nicht gebaut werden (nur ab und an mal gekehrt werden). Ich habe es ja in Frankfurt Bonames selber gesehen, Tower, Landbahn, und ein oder zwei große Hallen erhalten dem Ort die Identität. Die Landebahn ist wichtig, wenn man den Namen "Airfield" in der Zukunft als Marke noch fortführen möchte; der Tower ist echt bissel was klein, und bei den Hallen sieht es eher nach Abriss aus. Diese alte Beschreibung sah das Airfield aber schon früher baulich kritisch, wenn auch aus betrieblichen Gründen (Flugsicherheit).
  • Zu Beginn der Sechziger Jahre, oder so, soll es mal Pläne gegeben haben, die kreuzende Straße per Tunnel unter die Landebahn zu legen. Diese Idee wurde dann nicht weiter verfolgt.
  • Das Ende des Airfields wäre gekommen, als in Mannheim die Coleman Barracks (mit eigenen Airfield) noch weiter ausgebaut wurden. Der Betrieb in Heidelberg sei eingestellt worden und nach Wiesbaden verlegt worden.
Der Rundgang war schon recht interessant. insbesondere weil ein amerikanischer ehemaliger Airfield-Mitarbeiter dabei war. Beim Vertreter der Stadt sei das Feedback angekommen, dass ein hohes Interesse bei den Besuchern bestünde, auch die Gebäude zu besichtigen. Das wäre aber grad nicht möglich und es müsse geprüft werden, ob eine Gebäudeführung wegen der fraglichen Statik überhaupt möglich sein.

Nach dem Spazieren gönnte ich mir an einem Stand eine selbstgemachte Erdbeerlimo auf dick Crush-Eis mit Zitronenscheibe und Minze. Ich wollte das hier unbedingt erwähnen, weil die Limo extrem lecker war. Und zwar so lecker, dass ich mir gleich noch eine zweite holte. Ein schöner Moment.

Irgendwann und irgendwie bespielten die Basketballer und die Straßenmaler dasselbe Stück Asphalt, die kamen scheinbar damit zurecht.

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Andere beteiligten sich an der Projektplanung. Auf dem ersten Foto oben sieht man im Hintergrund den mit Postern behängten Bauzaum. Und auf den Postern klebten schon viele Postits von den Besuchern, als ich mir das alles dort anschaute. Die Stadt will das Feedback nun auswerten und mit in die Planung einfließen lassen, die wohl im Frühjahr 2025 fertig sein soll. Die Sache ist nicht trivial, denn das Nachnutzungkonzept würde auch den Kaufpreis des Areals beeinflussen. Da kann man mit guter Planung am Kaufpreis sparen. Es geht also ums Geld, was nicht total überraschend ist.

Auf den Postits konnte man Beiträge erkennen, die mit Konzepten der letzten Jahre in Verbindung stehen. Der Landwirtschaftspark und der Naturschutz. Dann gab es aber auch neuere Aspekte, wie Feedback zur Lärmbelästigung bei Großveranstaltungen (die nächste größere Verantstaltung ist schon für kommenden Samstag geplant: Openair Disco). Der Kirchheimer Messplatz solle doch nicht auf das Airfield verlegt werden, stand da. Falls das aber dennoch geschehen würde, dann gab es auch einen Vorschlag für den dann verwaisten Kirchheimer Messplatz: Wohnmobilstellplatz draus machen. Kommt mir bekannt vor, so ein Vorschlag. Da dreht man sich leicht mal im Kreise bei so einem Projekt. Ich gehöre ja eher der Freizeitsportlerfraktion an, aber für ein Hallenbad oder einen Baggersee bin ich auch nicht so recht. Die Postits der Skater (mit und ohne Wing) und Roller lagen da eher auf meiner Wellenlänge. Hochseilgärten hat es im Umland auch schon, wäre vielleicht was, falls ganzjährig in einer der Flugzeughallen. Bouldern klang auch interessant. Freiluft-Fitness geht auch jetzt bereits ohne großen Geräteaufwand (fit wie Jürgen, das möchte ich sein). Bei den Sportgeschichten muss man noch bedenken, dass das Kirchheimer Sportgelände, das Alla-Hopp und die Sprungbude quasi nebenan liegen, da muss man sich nicht gegenseitig die Besucher streitig machen. Zahlreiche Postits projizierten einfach bereits bestehende Sachen auf das Airfield, solche Angebotsdopplungen finde ich schwierig. Ein Tempelhof-Postit gab es auch. Einen Trailpark oder eine Kartbahn bräuchte ich selber nicht, mir würde es schon reichen, wenn einfach nur ....
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Ich dächte, es sollte etwas dabei herauskommen, das möglichst viele verschiedene Leute anspricht, um langfristig die Besucherzahlen hochzuhalten. Man ist immer leicht geneigt, eine Sache bis ins Extrem auszubauen, was dann aber andere Nutzungen ausschließt. Generischer scheint mir günstiger in den Kosten und ermöglicht mehr Leuten die Teilhabe. Über eine Anbindung an Radwege habe ich nichts gesehen, vielleicht habe ich es übersehen. Ebenso war mir kein Postit über die Nilgänse aufgefallen. Da könnte man gleich mal modellprojektmäßig so planen, dass das Airfield wenig interessant wird für diese Vögel, ansonsten bräuchte es neben einer Kehrmaschine auch noch einen Kotsauger für den zukünftigen laufenden Betrieb.

Bin ziemlich neugierig, was die Stadt in ihrem Vorschlag nächstes Jahr aufnehmen wird. Zum Abschluss der Veranstaltung dankte eine Sprecherin der Stadt noch den vielen Besuchern für die Beteiligung. Es seien wohl mehr und andere Besucher als die üblichen bei solchen Beteiligungen gewesen. Allein das ist schon ein Zeichen für das Airfield, finde ich. Und ich dächte, die meisten Besucher waren mit dem Rad gekommen.
 
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Der Rundgang war schon recht interessant. insbesondere weil ein amerikanischer ehemaliger Airfield-Mitarbeiter dabei war.
Das hätte mich auch interessiert, hier in Karlsruhe hat man ja alles dem Boden gleich gemacht, trotzdem war ich nach Abzug der Amis in den Gebäuden und auch auf dem Tower. Irgendwie eine schöne Zeit, an die ich mich recht gerne noch zurückerinnere.
So sah das Vorfeld+Hallen+ Tower hier in karlsruhe kurz vor dem Abriss aus
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