Gutes Zelt für Reisen mit dem Velomobil?

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und mussten nicht bei Decathlon Ersatz kaufen :whistle:
Was war Jascha damals kaputt gegangen?

Mein Vaude 1.5 Personenzelt hab ich jetzt 66 Nächte im Einsatz und bin sehr zufrieden. Das mit der Heizung im kleinen Zelt stimmt, bei 30° ohne Wind ists mir zu warm drin. Hat schon Sturm, Regen, Schnee ausgehalten. Ein Titanhering ist in Frankreich verlustig gegangen, sonst alles paletti.

Gruß,

Tim
 
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Ich enter den Faden hier mal. Die Tipps für Zelte sind super und die bin ich auch schon durch gegangen.
Wie sieht es aber mit Schlafsäcken aus? Ich bin eher breit und habe mich fürs comfortcamping mit dem Auto vom Mumienschlafsack verabschiedet und einen im Packmaß zu großen Deckenschlafsack von Deuter.

Welche Schlafsäcke passen euch gut und haben ein kleines Packmaß, evtl noch ein gutes Preis-Leistungs Verhältnis? Fürs Mango muss wieder ein leichter Mumien Schlafsack her.
 
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kleines Packmaß, evtl noch ein gutes Preis-Leistungs Verhältnis?
Vom kleinen Schlafsack von Yeti bekomme ich 2 Stück (L+R gekoppelt) ohne Hülle in die Kopfhaube vom Mango.
Teuer? Für 4-5 mal Camping gäbe ich das Geld nicht aus. Im langjährigen Einsatz ist das ein gutes Preis-Leistungs Verhältnis.
Wir sind die Radurlaube mit einfacher, günstiger Ausstattung -die halt da war-angefangen (z.B. Ein 39 DM- Zelt von Fritz Berger) und haben uns jedes Jahr ein Teil neu gekauft. Dann wussten wir aber genau was wir brauchen (bei anderem Einsatz wären es möglicherweise ein Schlafsack mit Synthetik-Füllungen geworden), sind von Fehlkäufen verschont geblieben und alle Urlaube blieben günstig.

Mein Tipp für Ausrüstung ist daher immer: einfach beginnen mit dem, was man hat (oder sich leihen kann) bis man seine Ansprüche kennt und erst danach Geld in die Hand zu nehmen.

Gruß
Christoph
 
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Es kommt sehr darauf an, wo Du unterwegs bist und welchen Wärmebedarf Du hast. Im August in der Rheinebene braucht man was anderes als im Oktober an der Nordsee oder im Sommer auf Island. Frauen brauchen meistens eine Kategorie wärmer als Männer, Ausnahmen bestätigen die Regel. (Ich bin zum Glück eine Ausnahme. ;))
Aber ganz allgemein:
Wenn's leicht, warm und langlebig sein soll, dann führt an einem guten Daunensack IMO kein Weg vorbei.
Ist man bei Temperaturen von auch nachts zweistelligen Graden unterwegs, dann kann es auch eine Daunendecke tun, vielleicht kombiniert mit einem dünnen Inlett (Seide etc.). Ich habe neben zwei Daunensäcken z.B. eine Decke von Yeti, die winzig verpackbar ist und irgendwas unter 600 Gramm (knapp 300 Gramm Daunenfüllung) wiegt. Mal für 130 € geschossen und reicht mir im hiesigen Sommer bis in den Herbst hinein allemal.

Momentan ist übrigens ein guter Zeitpunkt zum Kaufen, viele Outdoor-Anbieter haben SSV (Bergzeit, Bergfreunde, Globetrotter und wie sie alle heißen).
 
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Ich habe einen Yeti, das ist eine überbreite Mumie, da kann man auch auf der Seite liegen und im Sack die Beine anziehen. Ganz offen ist er eine riesige Decke für zwei und sehr schön warm. Das ist der Yeti Tension Comfort 600 und kostet 300 Euronen. Er packt auch sehr klein und paßt lose in die Hutze oder komprimiert unter den Sitz im DF XL. Daunen packen super klein, das geht mit Synthetik nicht. Der Schlafsack ist zwar nicht billig, aber den Preis wert und ich sehe mich in den nächsten Jahren keinen anderen kaufen, dieser wird benutzt, bis er den Geist aufgeben sollte. Damit ist er Preis für mich vollkommen ok. Wir haben unter dem Sack als Decke schon zu zweit bei einstelligen Temperaturen geschlafen, war sehr angenehm, spart einen zweiten Schlafsack wenn man sich nicht unbedingt allein mumifizieren will.

Es geht deutlich leichter (er wiegt 1 kg), aber dann auch kleiner und teurer und wenn man ihn zu zweit benutzt ist er eh wieder in der Superleicht Klasse weil man den zweiten einspart ;)

@Chouchen die Decke von Yeti hatte ich auch schon auf dem Faden, war mir bisher immer zu teuer, aber die ist schon fein und für 130 hätte ich sie sofort genommen.
 
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Für welche zeiten willst du ein ZElt nutzen soll es nur im Sommer dienen oder auch in Winter?
Hast du schon mal an einer Tarp + Hängematten Kombination nach gedacht ?
Vor teil an einer Hängematte ist du bist weg vom Feuchten Boden, hast immer eine mehr oder weniger ebene Liegefläche unabhängig vom Untergrund. (so ein stein im kreutz ist fies ^^ )
Die "Amazonas Ultra-Ligth Moskito Traveller thermo" hat nicht nur ein Mücken Schutz sondern ein Einschub für eine Isomate für Kühle Temperaturen.

Dazu das passende TArp und man ist von allen seiten geschützt Z.b
Amazonas Ultra- Light wing Tarp.

bei der Hänge matte brauch man dann nur noch Baumgrute wenn man die nicht schon hat.

Denke dieses setup werde ich mir selber dies jahr noch zulegen.
 
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bei der Hänge matte brauch man dann nur noch Baumgrute wenn man die nicht schon hat.
Und Bäume :( oder ein Holzgerüst. Auf keinem der zahlreichen Campingplätze in Frankreich oder Deutschland die wir in den letzten 2 Jahren besucht haben, gab es sowas. Wildcampen ist da was anderes, da kann man sich das aussuchen. @1Hz war da anscheinend erfolgreicher, aber hat auch oft abseits offizieller Plätze geschlafen.

Ich habe da ganz bewußt geschaut, denn Hängematte gefällt mir sehr, aber auf keinem Platz gab es die richtigen Bäume.
 
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Ich habe da ganz bewußt geschaut, denn Hängematte gefällt mir sehr, aber auf keinem Platz gab es die richtigen Bäume.
das ist natürlich Blöde. was das betrifft hatte ich bis jetzt immer glück zwei passende bäume zu finden wo man eine matte rein hängen kann. warscheinlich aber nur weil ich ein normales zelt da bei habe ^^

und notfalls kann man ja immer noch auf dem boden unter dem Tarp schlafen.
da habe ich mich von Bushcraft szene inspirieren lassen.

und ein Tipp in allgemeinen egal wann man Zeltet. Der Tod kommt von unten !!
soll heißen das man unabhängig der Jahres zeit eine ausreichende Isolierung von unten haben muss.
Auch in Sommer kann man gefährlich auskühlen.
 
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Welche Schlafsäcke passen euch gut und haben ein kleines Packmaß, evtl noch ein gutes Preis-Leistungs Verhältnis? Fürs Mango muss wieder ein leichter Mumien Schlafsack her.
Ich muss meinen Vorrednern ein klein wenig widersprechen. Für kleines Packmaß muss es nicht unbedingt Daune sein, obwohl die natürlich noch kleiner ist.
Ich habe mir vorm diesjährigen Schwedenurlaub den Nordisk PUK 4 egg gekauft. Der hat eine Eiform, bietet also etwas mehr Platt, und geht bis +4°C. Hat für Breitengrad Oslo anfang Juli gerade gereicht.
Ich hab ihn im Mango übrigens nicht vernünftig in die Hutze bekommen, da mein Sitz ganz hinten war und so der Sitzhalter im weg beim einfädeln. Hätte funktioniert, aber einfach die Regenjacke da rein stopfen war einfacher. Der Schlafsack passt im Mango Sport super rechts hinter der Kettenverkleidung zwischen Radkasten und Seitenwand.
Willst du bei kälteren Temperaturen nächtigen, oder friehrst schneller, würde ich auch zu Daune raten, bzw. hatte ich im Laden noch ein Modell von Exped ausprobiert, dass bis 0°C ging und auch sehr klein war. War nur leider ausverkauft, als ich mich endlich entschlossen hatte so viel Geld auszugeben. Der Nordisk hat ein sehr gutes Preis/ Leistungsverhältnis mit ca. 80€.
Bedenke beim Daunenschlafsack, dass es seine Wirkung verliert, wenn er Nass ist, obwohl heutige Daunensäcke alle impregniert sind, was diese Problematik abmildert, aber nicht verschwinden lässt.
 

TitanWolf

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Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einem leichten Daunenschlafsack, welcher "halboffen" genutzt werden kann.
Bestenfalls zwei Reißverschlussschließer pro Seite, so dass partielle Öffnungen auch der Mitte oder des Fußbereichs möglich sind.

Nicht zu warm, nicht zu kalt. Sowohl bei 25°C als auch bei -10°C nutzbar (Letzteres evtl. mit dicken Socken im Schlafsack).

Jede Menge unglücklich zu schließende Lösungen gefunden, welche es nicht schaffen, eine einfache Anpassung der Klimatisierung zu erzielen. Wenn es mit Daunendecken klappt, muss es auch mit Schlafsäcken klappen.

Hat jemand eine Idee?

Viele Grüße
Wolf
 
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Nicht zu warm, nicht zu kalt. Sowohl bei 25°C als auch bei -10°C nutzbar (Letzteres evtl. mit dicken Socken im Schlafsack).

Hat jemand eine Idee?

Viele Grüße
Wolf
Wenn du einen Schlafsack haben willst würde ich zum Diefenc 4 von Carinthia raten. Fals es etwas günstiger sein soll von der Bundeswehr den allgemein 2 der ist nahezu baugleich. In den konnte ich bei -4°c schlafen. Bei Tiefen Temperaturen wie -10°c würde ich mindestens lange Unterwäsche tragen.

--------------
Ergänzung:

Sehr sehr wichtig bei diesen Temperaturen ist eine hochwertige isomatte Pflicht der R-wert gibt die isolierleistung an an R wert von 6 sollte das schon sein. Hat auch den Vorteil das man gut liegen kann bei 5 oder 6 cm dicke. Schaue da mal bei Expet oder Therme a Rest nach.
 
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Für alle, die mit dem Gedanken spielen , sich einen Daunenschlafsack zuzulegen und die Möglichkeit nutzen wollen, u.U. persönliche Details einarbeiten lassen zu wollen:

https://roberts.pl/index.php?l=en

Hier habe ich mir vor Jahren meine Schlafsäcke "persönlich konfiguriert"....vielleicht ist das dort ja immer noch möglich (der Kontakt war seinerzeit äußerst angenehm)....zum Anderen muß die polnische Gänsedaune nicht erst um die halbe Welt gekarrt werden, sondern wird gleich "vor Ort" verarbeitet.

Macht natürlich keinen Sinn, wenn man den Schlafsack "schon morgen braucht"..!
 
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Nicht zu warm, nicht zu kalt. Sowohl bei 25°C als auch bei -10°C nutzbar (Letzteres evtl. mit dicken Socken im Schlafsack).
Für ein Komforttemperatur von - 10 Grad braucht ein Schlafsack je nach Schnitt und Daunenqualität mindestens 800 Gramm Daune, eher aber mehr. Glaub mir, darunter willst Du nicht bei 25 °C schlafen, selbst wenn der Sack komplett zu öffnen ist
Kurz: Genausowenig wie es ein Fahrrad gibt, das alles kann, kann das kein Schlafsack.
 

TitanWolf

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Ich behalte notfalls die Klamotten an. 800g Daune braucht es dann hoffentlich nicht.

Wichtig sind mir gut gewärmte / isolierte Füße, aus diesem Grund ist ein beidseitig an variabler Position (nicht nur "von oben nach unten") zu öffnender Schlafsack notwendig.

Für den Rest existiert Anpassungsfähigkeit. Im Hochsommer liegt er dann über den Füßen und der Rest bleibt im Freien.

Viele Grüße
Wolf
 
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Nicht zu warm, nicht zu kalt. Sowohl bei 25°C als auch bei -10°C nutzbar
Dazu wäre am besten ein Schlafsacksystem geeignet. Zb. von Carinthia der Tropen (Sommer) , Defence 4 (Frühjahr / Herbst / ev. Sommer) und zusammen (Tropen im Defence 4) für den Winter.
Du nimmst dann nur das mit was Du brauchst.

https://www.carinthia.eu/bags/de/shop/Schlafsack/Defence+4/?card=137&list=1
https://www.carinthia.eu/bags/de/shop/Schlafsack/Tropen/?card=117&list=1

Lg
Gandalf
 
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Liest sich interessant - Schlafsack im Schlafsack. Ob das zu warm wird? Hmm.

Viele Grüße
Wolf
Ja das wirt sehr warm. Schon versucht mit ein normalen Schlafsack + defence4 (Allgemein 2). Denke in der Kombi würde ich noch bei -12 gut schlafen können. Andere Seits wollt ihr bei diesen Temperaturen unterwegs sein muss das Zelt Schnee tauglich sein
 
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Ich bin auch vor einer Weile auf eine Decke (Eigenbau) umgestiegen -- bei mir mit 750 g Füllung allerdings schweres Kaliber (ich kühle nachts leicht aus und kann dann nicht schlafen). Das Ding habe ich auch im Sommer dabei. Wenn es wirklich zu warm wird, decke ich mich eben nicht ganz zu ...
Mittlerweile finde ich Decke wesentlich angenehmer als Schlafsack.
 
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