GRIN entwickelt HR-Direktmotoren für echte Steckachsen und einseitige Achsaufnahme: Welche einseitige HR-Achsaufnahme ist bei Velomobilen gängig?

TitanWolf

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Ja, ist nicht einfach. Mit Fachwerkschwinge besteht die Möglichkeit, ausreichend Stabilität hineinzubringen.

Verbindender Schwingenbereich zwischen Motoraufnahme und Achsaufnahme sollte nicht aufs letzte Gramm getrimmt werden.. genauso wichtig wie die Seitensteifigkeit des Laufrads.

Einfacher bleibt die Zweiteilung und schräger seitlicher Eingriff a la Velospeeder.
 
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Einfacher bleibt die Zweiteilung und schräger seitlicher Eingriff a la Velospeeder.
Im Prinzip ja, doch im realen VM?
Alleine die ca. 30 Stück Kühl-Löcher und der filigrane mechanische Aufbau des Velospeeders https://www.oekorausch.de/velospeeder/
Lassen wenig Haltbarkeit vermuten.
So elegant dieser Antrieb auch aussieht... Im VM-Radkasten sammeln sich Regen und Dreck und spülen sich in die Spalte des dort horizontal zu montierenden Velospeeders.
Das hält nicht.
 
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Gebt es zu: ihr wolltet mit den PKW mithalten und habt maximal beschleunigt und dies auch noch über 25km/h hinaus
Natürlich! Mitschwimmen mit den PKWs is schon cool! :giggle:
Kann ich mit dem (noch unmotorisierten) DF XL auch. Zumindest eine Weile lang, (danach: Fuchs-Trauben-sauer...)
Also, wenn man Bregenz oder Dornbirn bereits als "Stadt" titulieren will! :sneaky:
 
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Mann muestte fuer einen Hinternabenmotor ein duo Schwingarm( wenn nicht schon vorhanden) anfertigen lassen fuer seinen mono Schwingarm Velomobil.Dan kann einen "normalen Hinterrrad" mit Marathon plus Reifen montierd werden, der moechlich einfach aus zu bauen ist.
Die chance auf ein Platten ist dann niedrig und die erhoehte rolreibung ist dann nebensache mit Motor. Ein Gaadi Innenreifen (zwei Enden) ist dann einfacher zu montieren beim Platten unterwegs. Zu Hause ist es einfacher ein normalen Innenreifen zu montieren
Oder unterwegs flicken:cry:
 
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Mann muestte fuer einen Hinternabenmotor ein duo Schwingarm( wenn nicht schon vorhanden) anfertigen lassen fuer seinen mono Schwingarm Velomobil.Dan kann einen "normalen Hinterrrad" mit Marathon plus Reifen montierd werden, der moechlich einfach aus zu bauen ist.
Die chance auf ein Platten ist dann niedrig und die erhoehte rolreibung ist dann nebensache mit Motor. Ein Gaadi Innenreifen (zwei Enden) ist dann einfacher zu montieren beim Platten unterwegs. Zu Hause ist es einfacher ein normalen Innenreifen zu montieren
Oder unterwegs flicken:cry:
-eine "normale" Hinterradschwinge wirst du nicht in die Velomobile mit einseitiger Hinterradschwinge montiern können, selbst wenn du die linke Seite des Radkastens aufsägst (und wer will das schon).

-es gibt deutlich bessere Reifen, mit ausreichendem Pannenschutz, als den Marathon Plus.

-den Gaadi-Schläuchen würde ich nicht meine Gesundheit anvertrauen. Da wechsel ich lieber den Schlauch, ob bei Regen, Dunkelheit oder Schneesturm, selbst wenn es ne 1/2std dauern sollte. (n)
 

TitanWolf

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So elegant dieser Antrieb auch aussieht... Im VM-Radkasten sammeln sich Regen und Dreck und spülen sich in die Spalte des dort horizontal zu montierenden Velospeeders.
Das hält nicht.
Freiwillige vor, erwerben und ausprobieren. Thermisch kein Problem, da temperaturüberwacht mit cut-off-Temperatur.
Der Motor selbst ist robust konstruiert. Ob er dauerhafte VM-Schlammberieselung verträgt, abwarten..

Freiwillige Tester existieren gewiss. Irgendwo, irgendwann. :D
 
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TitanWolf

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Wer eine nicht marktübliche Lösung für sich sucht, muss kompromissbereit oder erfinderisch sein.

Das ist keine Empfehlung, Radkästen zu verschandeln - ich schrieb, dass Reibrollenmotoren im Velomobil von mir nicht empfohlen werden.
Technisch möglich sind sie. Auch am Trike laufen die Reibrollenmotoren mit etwas Modifikation, wenngleich sich das Hinterrad verwindet. Kompromisse sind nicht ausgeschlossen. Auch Sinuscontroller reduzieren das Geräusch lediglich, nullifizieren es nicht.

Freundliche Grüße
Wolf
 
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Was hier nur wenig besprochen wurde und was ich perönlich für VMs als besonders günstig betrachte wäre es, einen adaptierten (VR-Naben)-Motor in die Kette (leertrum) zu hängen. Labella-Baron hat da glaube ich schon Erfahrungen inkl. Reku?

Allerdings braucht es dazu auch einen Freilauf an der Kurbel.
Bei meinem alten Liegerad konnte ich da Erfahrungen mit dem altbewährten Cyclone-Motor der schon mit Getriebe und Freilauf daherkommt sammeln, der aber irre schwer ist (ca. 4 Kg, ähnlich Bafang TL-Motor)..

Mein Vorschlag wäre einer der neuen chinesischen Mini-VR-Nabenmotoren, die trotz Getriebe und Freilauf nur noch 1,4 Kg wiegen, sie sehen aus wie ein Nabendynamo. Sie sind von Haus aus relativ leise, da ja alles mit einem Gehäuse umgeben ist, das Getriebe hat die üblichen Kunststoffzahnräder mit begrenzter Lebensdauer.
Das Ketten-Antriebsritzel würde man an die Motor-Scheibenbremsaufnahmen schrauben und den Motor an beiden Achsenden an einem passenden Adapter-Bock am Fahrzeug festschrauben.

Am Toxy-Liegerad habe ich zwar einen Minimotor im Vorderrad (ein 2 Kg Typ), aber am steilen Berg hungert der Motor mangels Drehzahl aus, also da wo man ihn am meisten bräuchte, ist kaum noch Unterstützung.. Wäre er aber in der Kette untergebracht, könnte er von der Gangschaltung profitieren und so sehr effektiv (wie der alte Cyclone) bei hoher Drehzahl und mäßigem Stromverbrauch den Berg hochfahren helfen (denn bei hoher Drehzahl ist der Minimotor sehr effektiv, was wohl für alle Minimotoren zutreffen dürfte, das merkt man an leichten, schnell gefahrenen Steigungen, die zum Glück in der Mehrzahl vorkommen, so dass man sehr zügig vorankommt).

Wäre ja nicht schlecht, wenn hierzulande auch so ein Ultraleicht-Motor erzeugt werden könnte, da gibt es ja schon viele Modellbaumotoren, aber es müsste gleich ein passendes stabiles aber leichtes und leises Planetengetriebe mit Freilauf mitangebracht werden, das wäre der Gag...
Zielvorgabe: < 1,4 Kg komplett..
 

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Bafang m800 wiegt allein der Motor (hoffentlich mit Getriebe) angeblich 2,3 Kg. , 4,4 Kg mit Akku.
Mit dem Mini-Xiongda wären es Motor (1,4 kg) und Akku (2 Kg - 12 Ah, 36 V) = 3,4 Kg komplett, schön leicht zum "einfach immer dabeizuhaben"... der nächste Berg kommt bestimmt!
Wieso "gepfusche"? Wenn der Motor sauber eingespannt wird, alles schön fest ist und ordentlich dreht?
1Kg weniger ist eine Wasserflasche mehr...

(.. und was ist mit der besonderen Motor-Aufnahme, wenn man nachrüsten will?)
 
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Okay, da kommt noch ein Alu-Haltebügel dazu (hat aber jeder Motor irgendwie ähnlich, oder es ist in einem anderen Fall eine Drehmomentstütze). Die Freilaufkurbel war jetzt nicht deutlich schwerer als die alte Kurbel, Kette wird ja die Originalkette verwendet mit vielleicht 10 Gliedern mehr wegen Kurve. Gut , das Ritzel... Können wir uns mit Controller auf 4 Kg gesamt einigen?
Die Freilaufkurbel braucht es weil dir sonst der Motor wenn in Einsatz gekommen das Heft aus der Hand nehmen würde inkl. Pedelecsensor...
 
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Ich habe im df auch zuerst probiert mit einem super leichten Nabenmotor weiter zu kommen. Die Probleme dabei sind aber vielfältig, das Gewicht schlussendlich fast so hoch wie von nem schweren bbs01. Also habe ich dann auch den genommen. Mein Milan bekommt dann den m800, mit besserem Akku.

Vergiss nicht das beim Motorgewicht des Mittelmotors Tretlager, Kurbel, Kettenblatt und Tretlagergehäuse mit dabei sind. Wenn du meinst das deine jetzige Kurbel so schwer ist wie eine Freilaufkurbel, dann hast du allein dort wohl mehr als einen halben kg Übergewicht... Ne leichte Kurbel mit Kettenblättern und Innenlager wiegt keine 700g.
 
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Ja, stimmt, beim Bafang TL-Motor im "Ei" waren Tretlager, Freilauf an Kurbel und Kurbeln mit dabei.
Man sollte sich angewöhnen, solche Teile vor dem Einbau einzeln zu wiegen, nachher kann man nur noch vermuten, und Vergleiche sind dann schwierig, um z.B. den Motor allein zu bewerten..
Aber das Thema "Gewicht" ist schon wichtig, weil so ein Teil ratzfatz plötzlich viel zu schwer geworden ist, obwohl man nur scheinbar leichte Komponenten verbaut hatte.
 
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