Green Mamba Tour 2022

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So, hier mache ich jetzt erst einmal einen Thread auf, wo wir über unsere diesjährige Green Mamba Tour berichten werden.
Wir sind jetzt in den letzten Vorbereitungen und es geht wahrscheinlich am 20. April los, erst mal Richtung Kassel, wo wir uns mit ein paar Youtubern auf einem privaten Fahrradwohnwagentreffen treffen.
Von dort geht es dann erst mal Richtung Marburg und von dort entweder über der Lahntalradweg oder den Siegradweg Richtung Rhein
Wir planen die Route je nach Lust und Laune und nach den Umständen, die sich so ergeben.
Grundsätzlich haben wir mindestens bis Ende September Zeit. Wie wir die wo verbringen wird sich dann zeigen.

LG Jörg
 
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Ich habe mal grob schon etwas an der Tour geplant, um auch grob die km abschätzen zu können, soweit bin ich bisher gekommen.
Hier die grobe Übersicht:
Screenshot at Apr. 10 13-59-53.png
 
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Ich plane so etwas übrigens immer mit komoot mit der Premium-Variante. Die Premium Variante ist für mich nur interessant, weil man hier auch auf der IOS-Version auf dem Handy spezielle Fahrradkarten hat, wo alle Radwege auch farblich hinterlegt und mit Test bezeichnet sind. So kann man auch beim Navigieren unterwegs sehr gut sehen auf welchem Radweg man sich befindet.
Gerade bei solchen Touren macht es meist sehr viel Sinn sich auf offiziellen meist Fernradwegen zu bewegen, weil die meist gut ausgebaut sind und sich eher vom Autoverkehr entfernt halten. Natürlich ist das auch nicht immer und überall so, aber die wahrscheinlichkeit ist halt am größten und dort trifft man auch am ehesten immer mal wieder andere Fernradler, was auch immer sehr schön ist.
Die obige Route beinhaltet so seinige Eurovelos ( EV6, EV3, EV4, EV1 und einige andere Fernradwege )
Für genauere Suche nach Einkaufsläden, Rastmöglichkeiten, Waldparkplätzen etc nutzen wir OSMand also IOS und Android-Version.
Hier sind auch immer alle Offlinekarten geladen mit sämtlichen Informationen ( Höhenlinien, Relief, Wikipedia-Einträgen etc ).
Für Tourplanungen sind die aber nicht so gut geeignet.
Die mit Komoot geplanten Touren importieren wir aber eben auch über gpx in OSMand.
Andreas hat dann meist die OSMand Karten zur Navigation auf seinem Handy und ich Komoot, da ich hier auch noch sehr gute Sprachausgabe habe, falls ich was nicht erkennen kann etc.
Bisher umfasst der oben schon geplante Abschnitt ca. 5000 km, da ist noch etwas Luft nach oben.
 
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Zum Reisegepäck gehört bei mir übrigens auch ein Macbook Air M1, den ich auch über im Anhänger über einen speziellen USB Adapter laden kann. Diese nutze ich dann natürlich auch für Tourplanungen unterwegs für evtl. Alternativen und es kann ja auch sein, dass wir eine grobe Planung völlig über den Haufen werfen und dann doch ganz woanders lang fahren. Auf so einer Tour kann soviel positives wie negatives passieren, dass man hier immer flexibel sein muss und das sind wir immer. Wir lassen uns auch gerne vom Wetter, den Leuten, der Landschaft und allen anderen Einflussmöglichkeiten leiten. Da wir ja zeitlich nahezu ungebunden sind können wir uns das auch leisten und das genießen wir natürlich auch sehr.
Mit dem Laptop kann man dann natürlich auch die eine oder andere Sache, wenn z.B. zu Hause Hilfe benötigt wird meist besser erledigen oder organisieren.
Frankreich bietet sich auch deshalb in Europa noch recht gut an, weil hier soweit ich das so in meinen Apps sehen kann auch das Netz für Autoladestationen recht gut ausgebaut ist und wir so immer mal wieder, wenn notwendig zuwischenladen können. Das muss sich dann eben auch zeigen, aber es gibt natürlich auch Regionen oder Länder in Europa wo dies schon schwierig wäre und dann einer genaueren Planung bedürrfte, was auch wieder schwierig ist, denn wir wissen ja nicht wie das Wetter so wird. Bei viel Sonne und wenig schattigen Wegen müssen wir ja praktisch gar nicht nachladen, bei schlechtem Wetter oder viel schattigen Wegen dann schon eher öfter. Auch das kann man beim besten Willen nicht vorher einplanen sondern muss es auf sich zukommen lassen und dann situationbedingt darauf reagieren.
 
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In Südfrankreich kann man fast an jedem Laternenpfahl laden. Sah zumindest so aus, näher untersucht habe ich das nicht.
 
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ja sieht da gut aus, allerdings bedeutet eben ein Ladepunkt noch lange nicht, dass man da problemlos laden kann. Ich habe zwar 3 verschiedene Ladekarten wo schon sehr viele Anbieter abgedeckt sind, aber es gibt eben länderspezifisch schon auch Unterschiede. Gerade habe ich auch noch einen Chargepass bestellt, damit würden wir dann auch Spanien und Portugal und England noch besser abdecken.
Hinzu kommt auch noch, dass wir ja mit unserem Ladestecker einige viele Ladesäulen auch überlisten müssen, dass wir auch ein Auto sind.
Bei einigen sehr wenigen Stationen funktioniert das nicht ( ist bisher 3x vorgekommen ) bei den meisten ist es entweder nicht nötig oder funktioniert. Außerdem müssen wir auch dafür sorgen, dass der Typ II Stecker auch wieder richtig entriegelt wird.
Bisher sind wir aber mit meinem angepassten Typ II auf Schuko Stecker gut klargekommen.
Unsere Tourerfahrung hat auf jeden Fall gezeigt, dass wir uns vielmehr auf Autoladestationen verlassen können als auf E-Bike Ladestationen, die entweder gar nicht mehr existieren, oder nur für Bosch ladestecker geeignet sind oder überhaupt gar nicht funktionieren. Da haben wir bisher zu 90% nur negative Erfahrungen gemacht und fahren solche auch schon gar nicht mehr an.
Ich kann als Ladekarten folgende empfehlen:

EnBW mobility+ ( bzw. ADAC e-charge wenn man im ADAC ist ), Einfach Strom Laden, Shell Recharge und jetzt noch bestellt Chargepass ( bisher ohne Erfahrung )
Bei manchen Anbietern kann man nur über Zeit abrechnen, was bei unseren Ladeleistungen dann sehr teuer werden würde also uninteressant ist.
Wenn möglich mit EnBW / ADAC laden ist am günstigsten und wird immer in kW/h abgerechnet.
Grundsätzlich sind unsere Ladekosten aber vernachlässigbar und auch deutlich günstiger als z.B extra Strom am Campingplatz etc.
Es gibt auch immer mal wieder kostenlose Ladestationen.
Ich glaube wir haben letztes Jahr bei den 7500 km ca. 40 Euro für Stromladen ausgegeben und da wir da ja nicht allzuviel Sonne hatten mussten wir da schon einige Male laden.
Manchmal ergeben sich auch private Lademöglichkeiten. Das sind halt auch so Dinge, die man nur schwer vorher planen kann. Bisher haben wir das immer gut hinbekommen auch ohne Campingplatz.
 
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Hallo Jörg

Wann ca. Seit ihr da?

Screenshot_20220417_095132_com.android.chrome.jpg
Unbedingt bei mir melden wir sind ab Anfang Juni wieder vor Ort.

Gruß Fripon
 
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oh, das ist wirklich schwer zu sagen. Wenn wir die route ca. so fahren dürften das bis dahin ca. 3500 km sein. im Schnitt mit freien Tagen, Besuchen etv fahren wir ca. 350-400 km die Woche, also ca. ab heute in 11 Wochen, würde mal Ende Juni Anfang Juli schätzen. Du hast ja meine
Handynummer, wenn ich mich recht erinnere und bist doch auch bei Whatsapp, da kannst Du gerne verfolgen wo wir sind. Ich schreibe auch dort im Status meist täglich ein paar Worte und Bilder. Wäre ja cool, wenn wir uns noch mal bei Dir in der Bretagne treffen könnten. Das würde uns sehr freuen.
 
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hast Du eigentlich noch Tips, wo wir in Frankreich am besten Standplätze finden und wie wird das in Frankreich tolleriert. An den Küsten ist das wohl eher ein Problem, wobei wir da natürlich auch auf Campingplätze ausweichen können. Soweit ich gehört habe wird es sonst aber einigermaßen tolleriert, wenn man sich vernünftig benimmt und natürlich alles sauber hinterläßt. Wir suchen uns ja meist kleinere Parkplätze, Wohnmobilstellplätze, Wiesen etc. Verstecken tun wir uns normalerweise ja mit voller Absicht nicht. Bisher sind wir so zumindest in Deutschland sehr gut zurechtgekommen und hatten keinerlei Probleme. In Dänemark waren wir eigentlich immer an Shelterpätzen, wo man ja ganz offiziell meist kostfrei nächtigen kann. Solche Plätze gibt es aber glaube ich in Frankreich nicht oder nur sehr vereinzelt. An Rastpätzen auf großen Fernradwegen habe wir auch schon öfter mal unser Lager aufgeschlagen, wenn wir dort keinen behindern, diese also großflächig sind.
Wer hier zu Frankreich noch Tips geben kann, wir würden uns sehr darüber freuen und sicherlich werden wir auch so einiges dann rausfinden. Jedes Land hat halt seine eigenen Gegebenheiten und Menschen und es braucht meist einige Zeit, um diese zu erkunden und sich darauf einzustellen. Wir versuchen uns zumindest immer gut zu integrieren.
 
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Das war eigentlich auch an alle anderen gerichtet, die hier Erfahrung haben und evtl. Antworten sind halt auch für andere hier im Forum interessant, die Touren planen. Ansonsten stehe ich mit @anotherkiwi auch direkt in Kontakt.
 
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so langsam habe ich wohl 90% der Sachen gepackt und mir noch etwas Gedanken über das Stausystem gemacht, wobei noch einiges zu Andreas aufs Rad kommt.
Obwohl damals der Inneraum nicht für Eurokisten geplant war, haben wir Glück und das passt super. Vorher war hier eine Platte zur Ablage, die auch als Tischplatte diente. Diese brauchen wir nicht mehr, jetzt werden da 2x Kisten plaziert, die hintereinander oder übereinander passen.
Alle Kisten inkl. der Kühlbox können wir als Tische nutzen, je nach geforderten Höhe übereinander stabeln.
Die Kisten dienen auch als Beschwersysteme, um bei montierten Seitenabdeckungen das ganze sturm- und regen aufzubauen. Selbst bei Überflutung im Innenraum zwischen den Wohnwagen können die Kisten stehenbleiben, da ja mind. bis 15 - 20 cm Höhe wasserdicht. All das hatten wir ja letztes Jahr schon.
Die Kisten kann man eben sehr schnell handhaben und das ist super praktisch.
In den mittelgroßen Kisten seitlich am Sitz ist auf einer Seite Akku, inkl. sämtlichen Ladeequipment und nötige Adapter, auf der anderen Seite ist die Kiste voll mit Ersatzteilen, Kleber, Kabelbinder, Schraubensortiment etc etc.
Die kleinen Kisten davor dienen nur als Ablagen für kleinere Dinge und als Getränkehalter für Thermoskanne etc. Das ganze fixiert mit Elastikbändern, die wir selbt nach Anforderung anfertigen. Diese Bänder sind dort z.B so angebracht, dass sie einfach zur Seite geschoben werden können aber auch nicht verloren gehen können. Das passiert sonst auch leicht.
Eben nach unserem und vor allem meinem Motto, es muss alles so einfach und schnell wie möglich erreichbar sein. Gerade auf langen Touren zahlt sich das aus und alles muß möglichst feste Plätze haben und es sollte so gut wie möglich verhindert werden, dass man immer irgenwo rumkramen muss. Lager aufbauen und abbauen sollte in 10 Minuten machbar sein, egal wie weit man sich schon eingerichtet hatte. Das ist bei uns der Fall. Vorteil bei uns, wir können das auch bei Regen machen und bleiben nahezu trocken und auch alle Dinge können immer trocken gelagert werden. Auch dies ist sehr wichtig.
Die großen flachen Kisten können z.B. auch gut als Waschschüssel genutzt werden etc.
Das kleine Sieb, was auf dem Bild neben dem Wasserkanister liegt kommt normal hinein und bleibt auch dort. Dies sondert eine definierte Zahl von Silberionen ab und wirkt einer keimbildung entgegen. Super praktisch, reinschmeißen und vergessen, hällt für bis zu 3500 l Wasser, sollte spätestens alle 2 Jahre gewechselt werden.
einen separaten sehr guten Wasserfilter habe ich schon mal bereitgelegt, aber ob wir den mitnehmen sollte, weiß ich noch nciht, eigentlich nicht unbedingt notwendig.
Wichtiger wäre vielleicht noch aus Evazonte eine Isolierung für den wassertankg zu bauen, Das würde Sinn machen, denn sonst wird das wasser im Sommer doch schnell sehr warm.
 
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Das war Quatsch von mir, habe falsch gelesen, und @Fripon mit @anotherkiwi verwechselt. Ich werde Ihn mal anschreiben, danke für den Tip.

I have been thinking about this myself because I hope to do some longer tours this year. In the middle of nowhere I have previously (when I was a young man) knocked o the farmers door and asked if we could camp in the corner of a field. That was never refused but those were different times also...

Around here there are secluded spots in the woods where if you keep everything clean nobody should complain. The unique vehicle will help - you are not the typical camping car! ;) On the coast camping grounds are the best bet, the big local one is 13,25€ a night for 2 people.
 
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Hi,

wenn Du über die Nahe / Mosel fährst statt über dem Rhein kannst Du bei mir vorbei schauen und hier im Hof übernachten... Suntrip Wohnwagen ist noch da und mein älterer Komfort Wohnwagen leider vom Sturm etwas beschädigt... dann siehtst Du mal wie es in Leicht geht... grins... mein Wohnort ist 55595 Bockenau... wie gesagt nur wenn Du magst... schöne Grüße Jürgen
 
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enn Du über die Nahe / Mosel fährst statt über dem Rhein kannst Du bei mir vorbei schauen und hier im Hof übernachten... Suntrip Wohnwagen ist noch da und mein älterer Komfort Wohnwagen leider vom Sturm etwas beschädigt... dann siehtst Du mal wie es in Leicht geht... grins
ja Mosel wäre eine Alternative, wo ich zwar schon 2x langgefahren bin, aber Rhein kenne ich auch schon. Danke für das Angebot und spätestens wenn die Entscheidung in Koblenz fällt stellen wir noch einmal direkten Kontakt her. Wenn leicht genau so stabil geht, dann gerne, aber ich bin auch kein Freund von Laminierarbeiten.
LG Jörg
 

JKL

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einen separaten sehr guten Wasserfilter habe ich schon mal bereitgelegt, aber ob wir den mitnehmen sollte, weiß ich noch nciht, eigentlich nicht unbedingt notwendig.
Nimm den besser mit, (dabei) haben ist besser als (dringend) brauchen und freu dich, wenn er nach der Reise noch org verpackt ist.
Dünnfiff senkt den Schnitt deutlich.
;)

Gruß Jörg
 
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So, die letzten Vorbereitungen auf der Terrasse und morgen geht es los. Auch nochmal Rolltest auf der Terrasse und Spur optimiert, damit auch alles leicht rollt.351CCE0D-2415-4885-8D69-69F00769C550.jpegE73DE827-099A-4FDA-B0BD-3D1BE9B02411.jpeg2352AC65-27BC-4B13-B4C2-5D2A146F09FE.jpeg
 
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