Gravelomobil

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Meine neue Pendelstrecke ist leider nicht sehr glatt, was könnte man tun um die Schläge besser abzumildern? Ich habe im Moment die Cellastofederelemente vom Alpha drin...
 
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Möglich fette Schlappen. Von 32mm Conti Contact Speed mit mehr als 6 bar auf Contact Urban in 50mm mit 4,5 Bar und vorn von Perfect Moiree 32mm mit 7 bar auf 42mm und 4.5 Bar CCU hat am Quest schlechte Weg deutlich glatter gemacht. Ein Gravel-Quest ist es auf dem kurzen Stück wasser-gebundener Weg aber immer noch nicht so richtig. Allerdings bin ich im Schnitt 2km/h schneller.
 
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Es sollte auf keinen Fall langsamer werden, eher schneller. Ich versuche mal wie sich 5bar anfühlen...
 
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klingt vielleicht blöd, aber:
noise-cancelling Kopfhörer/inears...

die Gravelstrecke wird wohl eh kaum Autoverseucht sein

70% der gefühlten "Schläge" sind eigentlich nur Geräusch..
nimmt man dem Geräusch die Schärfe, fühlt sich jede Strecke gleich viel smoother an, die Federung viel besser..

es kommen tatsächlich weniger Schläge und Rüttelei am Kreuz an, wie man aufgrund der Geräuschkulisse meint

also falls du das mit NC noch nicht kennst, mal ausprobieren!
 
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Jetzt mal die Butter bei die Fische an Euch VelonautenProfis, wie schlimm sind denn. so Schotterwege, wenn man nicht grade Velayo fährt?
Ist sowas über mehrere Kilometer auch in einem Quest/QV, vielleicht sogar Milan aushaltbar? Geht das aufs Material? wenn ja was leidet hier?
Danke für Eure Einschätzung...

Ansonsten kenn ich nur Saukkis Verbesserungen am QV zum Thema "Killa Gravell", indem er Lackschutz hinter die Räder klebt... :D
 
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Mit 28mm-Reifen auf Schotter kommt auch auf dem Up sofort der Wunsch nach breiteren Reifen auf. Nicht zuletzt, weil die schmalen Dinger bei feuchtem Untergrund tiefer in den Boden eindrücken und dann merklich schwerer laufen als breitere Reifen. Eigentlich will man da eher 37 als 32 mm (oder noch breiter).
Wenn ich mal mit dem VM zur Arbeit fahre, führt mein Weg ein gutes Stück über diese Zick-Zack-Betonsteine. Da werde ich schlagartig ein wenig langsamer und benötige mehr Kraft, um die Geschwindigkeit zu halten.

Also ich würde mich gezielt nach etwas breiteren, aber leichtgängigen Reifen umsehen. Ein paar Kandidaten gibt es da ja wohl schon.
Je nach Tuningzustand des VM wird mal aber wohl doch auf ein kleines bisserl an Geschwindigkeitspotential verzichten müssen, zumindest auf glatten Untergründen.
 
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Meine neue Pendelstrecke ist leider nicht sehr glatt, was könnte man tun um die Schläge besser abzumildern?
Wenn Du hier gezielt Fortschritte machen willst, solltest Du das Problem genauer analysieren.
Vorschlag dazu: nimm einen 3D-Beschleunigungssensor (vulgo: smartphone) und bestimme das Anregungsspektrum. 1x Meßgerät am Vehikel, 1 x am Körper. 1 x freischwebend nur mit Mikrophon . Am besten alles gleichzeitig.
Das Amplitudenspektrum zeigt, wo und wie man eingreifen muß, um unerwünschte Effekte zu bekämpfen.
"Dämpfen und schneller" geht in gewissen Grenzen, ist aber schwierig (sagen die Reifenhersteller).
 
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wie schlimm sind denn. so Schotterwege, wenn man nicht grade Velayo fährt?
Ich bin noch nie Velayo gefahren, aber mit Quest und DF mit 40 km/h wassergebundene Wege mit leichtem Schotter heruntergebrettert. Je nachdem, wie lange die letzte Planieraktion der zuständigen Behörde her ist, kann man da problemlos solch ein Tempo anlegen. Im Laufe der Jahre kommen dann aber durch Regenauswaschung immer mehr Schlaglöcher dazu und man muss Slalom fahren. Bei Fußgängern, Hundeausführern und anderen Radfahrern muss man selbstverständlich wesentlich langsamer fahren.

Aber: die Unmenge Steine, die einem auf solchen Wegen unentwegt von unten an den Unterboden und in die Radkästen schlägt, ist eine Belastung für Gemüt und Material.
 
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Ich empfehle 3cm ventisit matte. Seitdem ich diese sitzauflage im ungefederten Milan MK2 habe, ist fast jede Strecke problems aushaltbar.
Ich fahre zwar kein Velomobil, aber ich habe auf meinem an sich bockelharten Cruzbike durch Umstieg auf eine dickere (und elastsiche, geschlossenporige) Sitzmatte von M5 ein ähnliches 'Komfortwunder' erlebt.
 

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Aber: die Unmenge Steine, die einem auf solchen Wegen unentwegt von unten an den Unterboden und in die Radkästen schlägt
... und durch den Gestängetunnel in der vorderen Umlenkrolle landen. KNURPS :oops:

:unsure: Aber vielleicht ist das ja nur eine Milan-Krankheit die bei anderen Gattungen nicht vorkommt.
 
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Jetzt mal die Butter bei die Fische an Euch VelonautenProfis, wie schlimm sind denn. so Schotterwege, wenn man nicht grade Velayo fährt?
Ist sowas über mehrere Kilometer auch in einem Quest/QV, vielleicht sogar Milan aushaltbar? Geht das aufs Material? wenn ja was leidet hier?
Danke für Eure Einschätzung...

Ansonsten kenn ich nur Saukkis Verbesserungen am QV zum Thema "Killa Gravell", indem er Lackschutz hinter die Räder klebt... :D

Steigungen sind mit Marathon Supreme bzw. Almotion nicht bzw. kaum fahrbar, weil das Hinterrad durchdreht. Gras in der Mitte kann vielleicht helfen.

Auf nassgebundenem Belag fährt das Strada einfach drüber, vielleicht bildet der Schmutz sogar eine Schutzschicht. Grip ist auf dem flachen bzw. gerade aus kein Problem, Kurven konnte ich da noch nicht testen. Geschwindigkeiten von 20 - 30 km/h sind kein Problem, schneller konnte ich aber nicht wegen Drängelgitter bzw. einer Brücke mit Schlangenbiss-Gefahr.
 
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Ich hab gestern noch ein stuck Gravel gemacht, im Uedemer Hochwald. War dort eine Mischung aus Steine und erde die seit uber jahre liegt. Wahrscheinlich kaum befahren aber dennoch hart. Das geht auf flacher strecke im kleineren gang, bin dann aber sehr langsam unterwegs, unter 20 km/h. 28er reifen passen dann eigentlich nicht, ein stuck hoch mit neue sandzugabe war sofort unfahrbar. Die ausfahrt wurde dann noch von ein platten gefollgt.

Gelegenliche Gravel abschnitte, wassergebundene Decke etc mach ich ab und zu. Teils als verbindungsabschnitt oder wenn mir durch Karte und und oder Ortliche bekanntheit klar ist das es nur ein kurzen abschnitt ist. Es gibt hier teilweise Waldpfade die sich sehr gut mit Velomobil Fahren lassen. Dann aber mit reduzierten geschwindigkeit.

Bei sehr slechte strecken gibt er bei mir einige optionen;

Ich such mir einen anderen weg, der vielleicht etwas langer ist, dafur besser lauft.
Ich fahr langsam und nehm mir Zeit um schlimmeres zu verhindern.

Breitere reifen hilfen, machen aber auf bessere strecken oft langsamer. Im Herbst-Winter ist zuverlassigkeit mir beim pendeln wichtiger als geschwindigkeit.

Lasst sich das Velomobil noch was Hoher liegen, etwas mehr bodenfreiheit?
 
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Meine neue Pendelstrecke ist leider nicht sehr glatt, was könnte man tun um die Schläge besser abzumildern? Ich habe im Moment die Cellastofederelemente vom Alpha drin...
Ich habe immer noch nicht verstanden, was eigentlich das Problem ist:
  • zu starkes Gerüttel? => eine gut ansprechende Federung; Cellasto sollte da schon mal recht gut sein
  • zu rauer Asphalt? => breitere Reifen, weniger Druck
  • zu tiefe Schlaglöcher? => mehr Federweg, d.h. höher legen
  • zu lautes Gerappel? => wenn man die Ursache nicht bekämpfen kann, dann Geräuschdämmung
Manche Sachen schließen sich auch gegenseitig aus; z.B. haben Elastomere bei kleinen Unebenheiten ein sehr gutes Ansprechverhalten, aber wegen der Progression sind sie am Ende des Federwegs (d.h. bei großen Unebenheiten) recht hart.
 
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zu starkes Gerüttel?
Ja.

zu tiefe Schlaglöcher?
Definitiv.

zu lautes Gerappel?
Auch.

Manche Sachen schließen sich auch gegenseitig aus; z.B. haben Elastomere bei kleinen Unebenheiten ein sehr gutes Ansprechverhalten, aber wegen der Progression sind sie am Ende des Federwegs (d.h. bei großen Unebenheiten) recht hart.
Da ist natürlich was dran :unsure: Große Unebenheiten hab ich ne Menge!
 
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Ich habe ein Satz Schwalbe Crazzy Bob für mein Velomobil, damit kann man Prima Schotterpisten fahren. Mit dem Luftdruck kann man den gewünschten Komfort einstellen. Fahren sich sehr gut. Kommen zum Winter wieder drauf.
Nachteil: Passen wahrscheinlich nicht an jedem Velomobil und der Lenkradius wird sehr groß. Größe: 54-406, 20 x 2,10 und 60-559, 26 x 2,35. Das sind schon fette Dinger, eigentlich für BMX Räder gemacht.
 
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