Frongraisch: 3w4f Routenplanung

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Klingt gut. Wenn auch überhaupt nicht Velomobil-kompatibel.
Ach, sagt das so nicht. Wer schon dort ist und nicht hochfährt ärgert sich später.
Vorab: wir sind Anfang Oktober 2016 gefahren, im Sommer bin ich mir nicht sicher, ob ich das möchte.
Trotzdem geht die Schwärmerei los (ihr müsst es ja nicht lesen). Wundert mich selbst, denn eigentlich hasse ich Berge:
Wir hatten die Auffahrt von Sault aus genommen, da haben die ersten 20 km eine angenehm "meditationstaugliche" Steigung und ich bin es respektvoll ruhig angegangen: nicht denken, nur kurbeln & den Weg genießen. Die letzten 6 km waren allerdings steil, ich hätte sie mit dem VM wohl nicht geschafft, trotz "Doping" mit weißem Nougat von André Boyer aus Sault;)):
Bildschirmfoto 2016-11-01 um 09.22.20.png Bildschirmfoto 2016-11-01 um 09.13.48.pngProvence Okt 2016 – 108.jpg
Ich bin (dieses Jahr leider untrainiert, dafür übergewichtig:whistle:) auch mit der Liege nur schwer raufgekommen, Christiane (mit 30 auf 32) eher leicht (@eisenherz nicht als Umlenkrollen-Werbebild gedacht :)). Für die Leute, die den Rest eurer Tour mitfahren können machbar. Ich habe eher die Abfahrt genossen, obwohl ich -als Bewohner der norddeutschen Tiefebene- bekennende Kurvenmemme bin.
Provence Okt 2016 – 122.jpgProvence Okt 2016 – 139.jpg
Mit dem VM würde ich am Restaurant eine kurze Rast einlegen und dann die letzten 6 km angehen.
Provence Okt 2016 – 116.jpg
Auf dem Rückweg könnte mit dem VM dann genau dort ein Bremsenabkühlgetränk nötig sein (brauchten wir nicht: "nur" Liegen und das Restaurant war ehe geschlossen). Bis nach Sault sind es halt 4-5% Gefälle. Ich habe hier von Velomobil-Fahrern schon schlimmeres gelesen. Sollten die nicht alle maßlos übertrieben haben:cool:, wohl kein Problem.
Apropos Sault: l'Hôtel Le Louvre (reservieren) ist meine Empfehlung. Einfache Zimmer (Schrank-Badezimmer), dafür beste provenzalische Küche, Garage für Fahrräder (ob da 2o VM rein passen?) Wer mit einem solchen Ausblick aufwacht und weiß, dass dieses Restaurant am Abend auf ihn wartet....:rolleyes:
Einen einfachen Campingplatz in einem schattigen Pinienwald soll es in der Nähe auch geben, den kenne ich nicht.
Provence Okt 2016 – 143.jpg Provence Okt 2016 – 109.jpg
Der Mt. Ventoux war ein absolutes Highlight unserer Provence-Tour (und die war reich an Höhepunkten) Überrings: erwähnte ich schon, dass ich Berge eigentlich hasse?
Ihr könnt es (ohne sportlichem Ehrgeiz) als Ruhe-Tag einplanen, es sind nur 50 km (von denen man auch nur die Hälfte treten muss). Mit viel sportlichem Ehrgeiz wird es hart.

Gruß
Chris*immer noch begeistert*toph
 
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Mont Ventoux:
Bin dieses Jahr auch über Sault hochgefahren, und nach Bédoin runter -- wir werden den Anstieg von Bédoin aus nehmen, passt besser in die Route
Fahren auf der anderen Seite runter also nicht hin und wieder zurück, sondern drüber

Vercors:
Der Film macht richtig Lust auf die Route, muss aber sehen wie ich sowas eingebaut bekomme, wir sind auf Süd-Nord Kurs, daraus kann ich Richtung Nordost machen und dann wieder Nordwest, aber Nord muss drin sein

Das Rhone Tal ist auch nicht schlecht, der Fluss ist eindrucksvoll, aber um Valence herum auch ziemlich industriell

Wir werden sehen. Ihr merkt sicher auch meine pädagogische Absicht; ihr seht dass die Routenplanung garnicht so einfach ist
 
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I have two wishes for our trip around France. I would like our tour to visit some place or many places with children and youths. Seccondly I would like our tour to visit CyclesJV-Fenioux, home of my coming velomobile.
 
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Bastele derzeit an Woche 1
Erster Tag steht ziemlich fest:
Von Samstag auf Sonntag Übernachtung in Igel, bekannt von eurotour 2013
Zum einrollen über Land durch Luxemburg, nördlich an der Stadt vorbei und via Longwy nach Frankreich. Über die Gräberfelder des Ersten Weltkriegs nach Verdun
Ca 150 km

Zweiter Tag:
Habe ich jetzt mal anders angelegt als anfänglich geplant, Südwest statt Nordwest, über viel Land nach Auxerre, an die 270 km

Dritter Tag:
Weiter Südwest an die Loire und an der Loire nach Orléans, dann Nordwest nach Chartres, mit einer der bedeutendsten Kathedralen Frankreichs (immerhin haben wir Reims ausgelassen), werden runde 200 km sein

Vierter Tag:
Chartres zum Mont St Michel, viel über Land, Mix von Nebenstraßen und kleinen Straßen, viel Gegend, Hügel, 260 km

Fünfter Tag:
199 km zuerst nach St Malo und dann runter nach Vannes, von der Kanalküste an den Atlantik
Haben mich mit Bretonen beraten, die meinen das sei genug Bretagne
Über die Hügel

Freitag, sechster Tag:
Badetag am Atlantik, wird auch gefahren aber max. 100 km

Zwei Alternativen gibt es dazu:
1. Nördlich um Paris herum, dazu über Reims Richtung Amiens
Damit verpassen wir ein schönes Stück der Loire, weiter flußabwärts treffen wir sie nochmal, nur da ist sie nicht so schön

2. durch Paris
Wir könnten durch Paris fahren
Kein Spaß mit dem Verkehr, aber eben Paris, kostet einen Tag, vorher im Nordwesten übernachten, tags durch die und in der Stadt, nächste Nacht in Chartres
Auch keine Loire
 
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Zwei Alternativen gibt es dazu:
1. Nördlich um Paris herum, dazu über Reims Richtung Amiens
Damit verpassen wir ein schönes Stück der Loire, weiter flußabwärts treffen wir sie nochmal, nur da ist sie nicht so schön
Wenn es südlich um Paris schöner ist, sollten wir unbedingt dort lang fahren.

Möglichst weit um Paris herum. Zu viel Verkehr, zu viele Ampeln, dass macht keinen Spass.
 
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unbedingt dort lang fahren.
Ja, schön ist beides aber anders schön.
Jetzt habe ich einen Mix von kleineren Departementales und richtig kleinen D's. Immer mal wieder mit street view überprüft, dass auch geschlossene Teerdecke drauf ist die einigermaßen aussieht. Babypopoasphalt könnt ihr allerdings weitgehend vergessen.

Nächster Schritt wird sein, meine Tracks auf Höhenmeter zu überprüfen. Plane jetzt mit der guten Garmin Europa Straßenkarte, die hat aber keine Höhen.
 
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Durch Paris wär auch nicht mein Favorit - ich fürchte je nach Tageszeit auch viel Stau, schlechteren GPS Empfang und Ehrenrunden.

Südlich an Paris vorbei zur Loir ist neu zu entdecken für mich, fänd ich gut.
 
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Südlich an Paris vorbei zur Loir ist neu zu entdecken für mich, fänd ich gut.
Ich auch. Habe mich heute mal mit dem Tag an der Loire beschäftigt. Wollte eigentlich östlich und westlich von Orléans Schlösser mitnehmen, dann kommt der Tag aber auf über 300 km. Muss nicht sein.
Wenn mehr Loire als bis Orleans, dann muss Chartres dran glauben.

Wenn irgendwer gut Loire Tips hat wäre das hilfreich. Jetzige Planung ist von Auxerre nach Briare zu fahren, dort an der Loire bis Orléans. Schön wäre es von dort bis Blois an der Loire zu bleiben, aber das macht den Weg nach Chartres wie gesagt zu weit.
Eine Option wäre auch, den Loire Bogen abzuschneiden und direkt nach Blois zu fahren und von dort nach Orleans zurück. Noch mehr Schlösser.

Meine Route finde ich Fürs erste ok, behalte die erstmal als Version 1.
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aha, wieder so ein berühmt-berüchtigter Jupp'scher "Pausentag" ;)
Na ja, durch das Abschneiden von Quimper haben wir am Ende der ersten Woche auch Zeit für einen ganzen Pausentag oder eben zwei halbe am Wasser. Vorher haben wir Küste nur am Mont St Michel und auf dem Weg nach Saint Malo gesehen.
Dafür ist die erste Woche nicht ohne. Viele Kilometer durch viel Landschaft, viel Gegend, kleine Dörfer und weiter Himmel. Auch das ist Frankreich.
 
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Vierter Tag:
Chartres zum Mont St Michel, viel über Land, Mix von Nebenstraßen und kleinen Straßen, viel Gegend, Hügel, 260 km
Wenn wir an dem Tag 260km fahren, bleibt nicht viel Zeit für den heiligen Michel.
Die Straße hinter zur Insel ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt, auf dem riesen Parkplatz davor ist viel Verkehr durch Reisebusse und PKW.
Man kann eigentlich nur hinter laufen oder den Shuttlebus zur Insel nehmen.
Dort ist es sehr überlaufen, eine Besichtigung dauert ewig, beim letzten mal haben wir von/bis Parkplatz 4 Stunden gebraucht.

Oder man dreht am Besucherzentrum beim Parkplatz wieder um.
Man sieht dort die Insel und das Meer, es gibt Sitzbänke in der kleinen Parkanlage (guter Pausenplatz), dort kann man direkt mit dem VM hinfahren und es gut abstellen.
Restaurants gibt es auch dort.
We will, kann von dort mit dem schicken Shuttlebus zur Klosterinsel düsen.
 
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Kannst Du nicht auch mit dem Fahrrad rüber, ich meine das wäre auch möglich gewesen, aber besichtigen würde wirklich viel Zeit kosten . Da brauch ich dann den Windschatten von @DanielDüsentrieb um wieder richtig Kilometer zu machen :)
 
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Kannst Du nicht auch mit dem Fahrrad rüber, ich meine das wäre auch möglich gewesen, aber besichtigen würde wirklich viel Zeit kosten . Da brauch ich dann den Windschatten von @DanielDüsentrieb um wieder richtig Kilometer zu machen :)
Das wäre sowieso gegen Ende der Tagesetappe. Du müsstest das also schon vorher reinfahren.
Das VM steht dann ausserdem unbeaufsichtigt bei der Shuttlehaltestelle als Kinderspielplatz rum. :eek:
 

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@Mont-Saint-Michel: Über den Damm zur Insel fahren ist eh das Spannendste. Was für ein Bild. Auf den Rundgang in den Gebäuden bräuchte ich dann gar nicht mehr. Kaffee trinken und zurück. Nach dieser Seite sollte das gehen, täglich ab 18:00. Von Gezeiten steht dort nix. Ist wohl inzwischen Hochwassersicher.
 
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kleiner Zwischenbericht aus dem Routenplanungslabor: Woche 3
(keine Sorge, ihr habt nichts übersehen, Woche 2 kommt anschließend)

Woche 3 sieht ungefähr so aus:

Sonntag: St Remy de Provence - Nähe Nyons, 123 km
über den Mt Ventoux, ca 2000 Höhenmeter
Tag ist provisorisch, man könnte auch über Sault runterfahren und dann Richtung Norden

Montag:

Dienstag: von Nähe Nyons bis östlich Romans an der Isère, ca 160 km
angeregt durch Euch habe ich einen Tag durchs Vercors geplant, 2600 Höhenmeter aber grandiose Natur
hier der Track (Obacht, der ist noch länger, wir fahren nicht bis an die Rhone, sondern campen an der Isère)
https://www.bikemap.net/en/route/3840741-durch-das-vercors/

Mittwoch: von irgendwo östlich Valence an der Isère bis Macon (d.h. auch nicht bis nach Macon sondern zu Camping 20 km südlich), ca. 190 km
wir kommen aus den Bergen, der Tag ist komplett in Flusstälern, einzige Aufregung ist Durchführung von Lyon, drittgrößte Stadt Frankreichs
(ließe sich mit etlichen Höhenmetern auch umfahren, die Option ist nicht gänzlich vom Tisch)

Donnerstag: Macon - Gray, 205 km
das ist der Tag im Tal und den Weinbergen Burgunds, leicht

Freitag: Gray - Nancy, 182 km
Über die Hügel Lothringens, schätze mal so 1500 hm

Samstag: Nancy - Finish (Igel, Trier), 154 km
viel an der Mosel oder in der Nähe, leicht


Ihr seht, da ist ein Tag Luft drin
der bleibt erstmal so, denn vielleicht brauche ich den für die zweite Woche
wenn nicht, könnte man noch einen Ruhetag einbauen oder aber ich kann Mittwoch bis Freitag kürzer machen,
das sehe ich wenn die gesamte Route steht

auf jeden Fall gibt es noch etwas fine tuning, denn der Mt Ventoux Tag ist jetzt ziemlich kurz, da könnten wir hinten noch 40-50 leichtere km dranhängen, die man dann am nächsten Tag gespart hätte
der Tag im Vercors hat auch einen Anstieg von etwa 300 m auf 1300 m, ist auch nicht ohne
 
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Geil, daß ich jetzt gerne Höhenmeter fahre :)
Aber wo bleiben die Kilometer?
Aber nach dem Ventoux ist das ja nur pillepalle...
Das sind nur 1600 Hm, und schön gleichmäßig für einen konstanten Rhythmus.

einzige Aufregung ist Durchführung von Lyon
Lyon ist tricky, da hab ich zwei Varianten im Norden, ich fuhr bisher direkt von Macon geradeaus, mit @Nobbi gings durchs Saônetal nach Lyon rein.
Ich schick Dir mal beide.
Von Süden kenn ich nur eine Möglichkeit, die D312, danach gibts dann einen episch breiten Zweirichtungsradweg ins Hafengebiet:
R0014729.JPG
(das ist die andere Richtung, rechts die "autoroute du soleil" A7)

Gruß,

Tim
 
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so schaut es da aus, der zackige Streifen ist die Straße.....

Anhang anzeigen 114521
Ja, dies haben wir auch auf der Route, sowohl in der Version aufwärts als auch abwärts
Habe allerdings nicht die wildeste Route genommen, die in den Fels gehauene -- die wäre eine Ecke länger
Auf unserer Route sind dafür längere Talstrecken dabei, mit imposanter Bergkulisse zu beiden Seiten
 
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Hello all. I am planning to invest in a bike navigator. I plan to buy a Garmin Edge touring plus. Is this navigator good enough for our tour around France? I will buy my navigator in good time before the summer so I can get accustomed to it. I am not interested in a lot of fancy data about training. I only need to find my way from A to B. Is this navigator good enough to download the directions for every day?
Have a good Christmas all of you, Olof Jern
 
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