Flux S-Comp 451-559

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Ort
Bad Kreuznach
Das alte ungefederte Flux S-Comp ist mein zweites Liegerad und nach diversen Umbauten finde ich es immer noch ziemlich beeindruckend, welch gelungener Kompromiss aus Alltagstauglichkeit, Geschwindigkeit und Komfort es doch ist.
Folgende Umbauten habe ich gemacht:
Umbau auf Netzsitz von RANS, da ich den Holsitz zu unbequem fand.
Der Sitz ist weiterhin verschiebbar.
Die beiden Umlenkrollen wurden durch eine doppelte Terracyclerolle ersetzt.
Es gibt nur noch ein kurzes Stück Kettenleitrohr, welches als Hand-Umwerfer fungiert.
Das Hinterrad ist mit Isomattenmaterial abgedeckt, welches als Schutzblech dient. Früher hatte ich noch einen Novosportkoffer montiert, das Geklapper hat mich allerdings zu sehr gestört, weshalb ich jetzt momentan eine hölzerne Heckverkleidung baue,
ähnlich zu derjenigen von meinem Toxy ZR. Sie soll ebenfalls nicht mehr als 700 g wiegen, leicht zu montieren und demontieren sein und flexibel sein, also die Befestigung wird über Bänder oder Kabelbinder erfolgen.
Der Gepäckträger bleibt erhalten, falls ich doch mal mit Packtaschen einkaufen oder in Urlaub fahren möchte.
Die Akku-Rückleuchte wird im Deckel per Magnet befestigt, das hat sich beim ZR bewährt.
In der Heckverkleidung wird es kein Fach oder Verstaumöglichkeit geben, hierzu möchte ich noch eine Art Satteltasche links und rechts über den Gepäckträger legen, in dem zumindest das Schloss und kleines Gepäck untergebracht werden können. Die Last wird demnach nicht von der Heckverkleidung getragen, so dass diese leichter gebaut werden kann.
Bespannen würde ich gerne mit Papier, da ich mir davon erhoffe, dass es in der Sonne nicht zu schnell Falten wirft wie Folie, die ich beim ZR öfter nachbügeln muss.
Optisch gefällt mir das semitransparente Bespannpapier mit dem Gerüst auch sehr, aber das wird noch ein paar Tage dauern bis dahin. Beim Anpassen an den Sitz gibt es noch Optimierungsbedarf.
 

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Sieht super aus, sehr schön filigran.

Was ich konzeptionell nicht verstehe: warum fällt die Oberkante nach unten ab, anstatt parallel mit dem Boden zu bleiben?
 
Es fehlt noch der Deckel, dann fällt die Oberseite nicht so steil ab, insgesamt verjüngt es sich aber nach hinten.
Vorn unten die Ecke wird auch noch verrundet.
 
Sieht schon aus. So ne Heckverkleidung hällt schon einiges, wenn aus stabiles Material. Regenjacke usw wurde ich da ohne bedenken reinwerfen. Bugelschloss 1 kg Stahl, das geht warscheinlich nicht gut. So ganz verstehen tue ich es nicht. Die etwa 2 kilo schweren Gepackträger bleibt drin damit das Heck leichter gebaut werden kann?

Fliegerpapier kann ist immer noch sehr zart, das geht schon bei sehr kleine Beruhrungen kaput furchte ich. Warum nicht gleich mit Flugzeugsperrholz beplanken? Dann braucht man auch den Gepackträger nicht mehr, ist es wasserdicht, ziemlich stabil. Insgesammt geht es leichter.
 
Schöne Idee! Hast du schon genauere Pläne zur schnell abnehmbaren Befestigung? Ich finde nämlich die Kombi Gepäckträger für gelegentliche Gepäcktaschen und Verkleidung für schnell ziemlich gut. Da ist aber eben die unkomplizierte Wechselmöglichkeit wichtig. Hast du Dimensionen zu den benutzten Hölzern, oder gibt's das ausführlicher schon im ZR-Faden (den ich noch nicht gesucht habe).
 
Mit der Heckverkleidung möchte ich die volle Flexibilität haben, daher bleibt auch der wirklich leichte Gepäckträger dran. Gewogen habe ich ihn zwar nicht, aber einen leichteren hatte ich noch nicht in den Händen.
Aufgrund der Flexibilität und weil ich noch mehr Räder mit RANS-Sitz habe, erfolgt die Befestigung der Verkleidung auch nur über den Sitz.
Da sie keine tragende Funktion übernimmt, wird sie am Sitz mittels lösbarer Kabelbinder oder Klettband montiert.
Als Material kommt Kiefer und Balsa, hauptsächlich in 5x5 oder 10x5 mm zum Einsatz. Es ginge noch sehr viel leichter, allerdings zu Lasten der "Alltagstauglichkeit".
Das Bespannpapier ist zwar verglichen mit Folie etwas empfindlicher, lässt sich aber auch leicht reparieren.
Es ist erstmal nur ein Versuch.
Für die Langlieger habe ich tatsächlich eine Sperrholzverkleidung geplant, die auch für leichtes Gepäck geeignet sein soll.
Vom Gewicht her wird es bei ungefähr einem Drittel der Größe zu der hier gezeigten Verkleidung ungefähr 1,2 - 1,5 kg wiegen, also deutlich schwerer.
 
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Eigentlich sollte die Verkleidung sehr einfach werden...
Zumindest ist sie leicht, Stand jetzt 344 g. Aerodynamisch ist sie nicht so ausgefeilt wie die Toxy-ZR-Verkleidung, dafür habe ich nichts gefräst, das war mir wichtig.
Der Abschluss vom Deckel mit Magneten fehlt noch, dann noch verschleifen, ein paar Glasverstärkungen an den Ösen vorn und danach bespannen. Bis Ostern wäre ich gern damit fertig.
 
ein sehr schönes, unglaublich filigranes Projekt! Wozu ist denn das kleine Kästchen in der Hutze gedacht, und womit wirst du es bespannen?Bild 2026-03-08 um 11.12.18.jpg
 
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ein sehr schönes, unglaublich filigranes Projekt! Wozu ist denn das kleine Kästchen in der Hutze gedacht, und womit wirst du es bespannen?
Das Kästchen ist die Halterung für das Rücklicht, welches mittels Magneten fixiert wird. Diese Art der Befestigung hat sich auch beim Toxy ZR bewährt.
Bespannt wird es bis auf einen schmalen Streifen, der das Rücklicht ausspart, mit Papier.
Die "Lichtachse" wird mit transparenter Folie bespannt. Das Papier wird allerdings auch Licht durchscheinen lassen.
Gestern habe ich die Verkleidung mal ans Rad gehalten und ich bin von der Optik am Rad etwas enttäuscht. Dadurch, das die Verkleidung recht hoch ist und auch noch relativ hoch montiert ist, wirkt das Ganze etwas stelzbeinig. Daher werde ich nochmals ein paar Anpassungen machen, die Verkleidung wird etwas flacher und weiter nach vorn rücken. So ist das halt mit einem Prototypen, bis alles passt, dauert es ein wenig. Auf dem Bild ist die Verkleidung schon weiter vorn aufgelegt, die Unterkante wird noch hochgezogen und die Vorderseite des Deckels wird auch weiter nach vorn verlängert.
So elegant wie die Leitraverkleidung wie bei @McGerck s Flux Z Pro wird es allerdings durch die Proportionen nicht werden.
 
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Erstmal bin ich fertig mit dem Teil, nachdem ich es deutlich verschlankt habe von der Höhe.
Die große Öffnung im Deckel vorn wird noch mit einer Klappe verschlossen.
Bespannt habe ich doch wieder mit Folie, weil ich das Papier nicht faltenfrei bespannt bekommen habe. Selbst mit Folie fand ich es durch die unzähligen sphärischen Krümmungen nicht einfach zu bespannen. Daher war ich auch in der Farbwahl eingeschränkt, denn nur mit Oralight wurde es faltenfrei, das dickere Oracover hat nicht so gut funktioniert. Der nächste Deckel wird auf jeden Fall flach...
Gücklicherweise ist die Verkleidung relativ leise, kein Vergleich zum Novosportkoffer.
Das Gewicht habe ich noch nicht gemessen, außer der Folie kam allerdings auch nicht viel dazu.
 
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