Flux S-Comp 26 - die ersten 1000 km... und eine Neuvorstellung

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Heute habe ich es geschafft, die ersten 1000 km mit dem Flux S-Comp 26.

Nachdem ich das Tourenfahren für mich entdeckt habe und über 100 km am Tag fahren konnte hab ich überlegt wie man das schneller und bequemer machen kann. Pedelec - zum umständlich mit Akku... Rennrad... zu unbequem auf langen Touren ... kam ich durchs Velomobilforum zum Liegerad.

Bin ich nun schneller? Ja, und je flacher die Strecke, je größer der Unterschied. Auf einer altbekannten Runde, 35 km lang und 700 Höhenmeter, hatte ich mit dem Tourenrad 21,7 Schnitt, mit dem Liegerad 23,6. Auf einer flachen Runde mit 30 km und 150 Höhenmeter hatte ich mit dem Tourenrad 25 km/h Schnitt, mit dem Flux 32,2 km/h (!).

In der Ebene bin ich etwa so schnell wie die Rennradler, bergauf bin ich deutlich langsamer, bergab bin ich deutlich schneller.

Ist es bequemer? Ehrlich gesagt... nein...noch nicht. Ich brauche unbedingt noch eine Kopfstütze. Bin mir aber noch nicht sicher ob ich die originale von Flux haben will, oder eine andere oder eben Marke Eigenbau. Dann aber, sollte es so bequem wie auf dem Sofa sein.

... und das Liegerad macht eindeutig mehr Spaß.

Ich werde in diesen Thread weiter von meinem Rad berichten. Bin noch am optimieren. So sieht es im Moment noch aus:

s comp 26.jpg



Viele Grüße, der Tourenlieger
 
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Das ist ein tolles Format, schöne Dimensionen, 26" mit Federung. Und dann gleich meine Lieblingsfarbe. Hast du schon einmal eine der Strecken ohne Schutzblech gemessen? Klingt wie Beinbruch an der Zunge diagnostizieren, macht bei mir aber immer einiges aus...
 
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Das Schwarz-Gelb sieht super aus und man wird im Verkehr nicht übersehen... Warnfarbe eben - wie ein Baustellenfahrzeug. Die 32,2 km/h Schnitt bin ich tatsächlich ohne Schutzbleche gefahren. Da wollte ich wissen, was mit dem Rad geht. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten, die ich angegeben habe sind jeweils die schnellsten, die ich mit den Rädern geschafft habe. Gemütlicher geht eh immer.
 
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Beschreib doch mal genauer, wie Du Dein Rad ausgestattet hast, welche Bereifung, welche Kettenblätter, welche Kassette? Wenn es Dir wirklich auf Speed ankommt, solltest Du allerdings auf 584x25 Bereifung wechseln. Die passt so gerade noch ins S-Comp 26. Da könntest Du dann auch tubeless fahren.
 
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Versuch mal, im oberen Rücken einen Isomattenkeil einzusetzen, wenn ich das Foto finde, stell ich es ein.
Gruß Krischan
 
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Mit dem Rad bin ich eigentlich sehr zufrieden, ich brauch nur noch was, an dem ich meinen Kopf anlehnen kann. Klickpedale und Taschen für Mehrtagestouren fehlen im Moment auch noch. Mit der Geschwindigkeit bin ich auch recht zufrieden. Da ich im Jahr nur knapp über 3000km fahre, hab ich mich schon gefreut als das erste mal ein 30er Schnitt auf dem Tacho stand.

Kettenblätter sind vorne mit 30-42-52 Zähnen drauf. Die Kassette ist 10-Fach mit 11 bis 36 Zähnen. Damit bin ich bisher jede Steigung hochgekommen. Das große Blatt vorne brauch ich eher selten. Reifen sind 28mm Durano drauf. Reifendruck zwischen 7 und 8 Bar. Tubeless würde es auch den Schwalbe Pro One in 28-559 geben. Aber der ist wohl eher für Rennen gedacht und nicht für Radreisen. Und der Preis von den Pneus...
 
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Wenn Du auf Klickis umsteigst, wirst Du Deinen Schnitt nochmal deutlich steigern. 7 bis 8 bar ist schon richtig hart. Ich fahre mit den Kojaks nicht viel mehr als 4 bar. Sehr schönes Rädchen übrigens ;-) Häns
 
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Es gibt wieder Neues. Bin mittlerweile ein paar Mal mit Klickpedalen gefahren. Ausklicken geht wirklich schneller und einfacher als befürchtet. Nur einklicken dauert, da muss ich noch ein bischen besser zielen... :unsure:.
Bis jetzt bin ich mit dem Flux noch nie außer Puste gekommen. Mit den Klickpedalen schon. Bisher musste ich immer schon langsamer machen, als die Oberschenkelmuskeln zu "brennen" anfingen. Mit den Klickpedalen schmerzen die Oberschenkel viel weniger. Klar, jetzt kann ich ja mit dem anderen Bein "ziehen" und so Muskeln entlasten. Insgesamt bring ich jetzt mehr Kraft aufs Pedal, kostet aber auch mehr Energie. Der Schnitt hat sich auf meinen Teststrecken um etwa 1 km/h erhöht. Da geht aber wohl noch einiges mit Training. Das Rad macht auf jeden Fall jetzt noch mehr Spaß.:)
 
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Flux S-900
Moin,

gute Wahl. Habe mir 2015 das Flux S900 (24 Zoll) mit einer Rohloff zugelegt und bei seit dem 34TKm mit dem Lieger gefahren. Es gibt nichts entspannteres als einen Lieger. Klickpedalen sind ein “Muss“ am Lieger. Die oben angesprochene Kopfstütze habe ich mir nachrüsten lassen, was aber nur bedingt ein Vorteil ist. Bei Fahren lehnt man den Kopf nicht an die Stütze, allenfalls wenn ich an der Ampel darauf warte weiter fahren zu dürfen, dann lehne ich mich an und schaue entspannt in den Himmel. Viel Spaß und allzeit gute Fahrt mit dem Flux.
Liebe Grüße
 
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Das S900 war auch in der engeren Auswahl bei mir, wegen der Möglichkeit ziemlich breite Reifen aufzuziehen und damit geschotterte Bahnradwege fahren zu können. Mit den 28mm Duranos geht das nicht gut, bin schon eingesunken als ich eine Abkürzung über so einen Radweg nehmen wollte. Für Radreisen werde ich wohl aber breitere und pannensicherere Reifen hernehmen. Muss noch schauen, ob ein 40mm Reifen unters Schutzblech passt. Dann wär man mit der Wegewahl ziemlich flexibel. Im Bayerwald gibt's zum Beispiel oft nur die Wahl zwischen Schotterradweg oder Bundesstraße. Da verzichte ich auch mal auf Geschwindigkeit.
 
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Flux S-Comp
Muss noch schauen, ob ein 40mm Reifen unters Schutzblech passt.
Das passt mit 26er Felgen nicht, da gehen maximal 32 mm breite Reifen unter das Schutzblech. Ich fahre auf meinem S-Comp 24er Felgen (Maulweite 24 mm, bekommst Du von CUM) mit 50 mm Conti DoubleFighter und bin sehr zufrieden damit! Die 26er Laufräder stehen nur im Schuppen rum.
 
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Ein zweiter Laufradsatz wär tatsächlich eine Überlegung wert, wenn eine Radreise über viele Schotterwege führt. Danke für den Tipp. Hat vielleicht hier jemand Erfahrung mit dem Continental Contact Speed in 32-559, oder dem Schwalbe Marathon GreenGuard in 32-559 am Flux?
 
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zweiter Laufradsatz wär tatsächlich eine Überlegung wert, wenn eine Radreise über viele Schotterwege führt.
Ersatzschlauch sollte für Unterwegs ausreichend sein....wir leben ja nicht in der Pampa. Und ehrlich gesagt für ne Querfeldein-Tour ist es mir das Rad zu unbequem...es ist ein schneller Reise-Tourer, ohne Zweifel, aber mehr was für Asphaltierte Landwege. Schon wegen der ungefederten Vorderradgabel...ächz:rolleyes:

Allzeit gute Fahrt...Meister;)
 

irg

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Hallo!
Schön, dass dir dein Radl so gut passt!

Zwei Punkte fallen mir dabei ein:
Du brauchst das große Kettenblatt fast gar nicht. Wenn du auch keinen langsameren ersten Gang brauchst, kannst du die Kurbelgarnitur oder die Kettenblätter einfach lassen, wie sie sind. Wenn du mit Gepäck auch einmal langsamer fahren willst, kannst du auf eine langsamere Übersetzung umrüsten. Bei einem unserer Tandems habe ich einfach die Kettenblätter getauscht, seitdem können wir das gesamte Spektrum ausnützen, anstatt das große Blatt spazieren zu führen. Am Liegerad, auch mit 26 Zoll wie deines, fahre ich mit einer Trekking Kurbelgarnitur. (Die genaue Zahnanzahlen der Ritzel müsste ich nach schauen.) Denn als Ösi und sehr mäßiger Bergfahrer brauche ich langsame Gänge, v.a. mit Gepäck.

Zur Nackenstütze: Diese finde ich ausgesprochen angenehm. Nur ist meine etwas zu weit hinten. Da das Einstellrädchen des Helmes ohnehin in den weichen Polster drückt, habe ich einfach ein Stückerl einer alten Liegematte auf die Nackenstüze gelegt und mit einem Stoffhäubchen überzogen. Das schützt die Nackenstütze und gibt mir eine Position, mit der ich den Kopf auch beim Radeln entspannt an lehnen kann. Die Drähte der Nackenstütze zu verbiegen geht natürlich auch.

lg!
georg
 
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Die Entfaltung ist im ersten Gang bei mir 1,61 Meter. Im höchsten Gang 9,15 Meter. Damit komm ich 13% Steigungen noch gut hoch. Bergab muss ich bei 50 Km/h nicht unbedingt noch mittreten. Da genieß ich das Dahinrollen. Mit Gepäck wirds schwieriger, aber auch da werd ich nicht mehr als 10 Kilo brauchen. Übersetzung umbauen wär ja auch kein Problem. 24er Kettenblatt passt ja drauf. Dann muss aber auch statt dem großen Kettenblatt ein kleineres rauf. Muss ich vor der ersten großen Tour noch austesten. Radtaschen fehlen ja auch noch, aber die näh ich mir selber übern Winter. Da das Rad für Reisen bis 1000km gedacht ist, muss es halt vieles können, wer weiß, was unterwegs für Rampen kommen.
Gibt es auch eine vestellbare Nackenstütze? Ich werd mir wohl selber eine bauen, die passt genau hinter den meinen Kopf/Helm.
 

irg

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Hallo!

Wenn du Taschen selbst bauen willst, das geht auch wasserdicht: Packtaschen im Eigenbau
Du müsstest nur, wenn du das überhaupt willst, die Form dem Liegerad entsprechend ändern. Ich habe einfach die Tachen für das Upright genommen und eine Lenkertasche, die seitlich montiert werden kann, dazu genäht.

lg!
georg
 
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Hallo,
zu dem Kopfstützenthema: Ich habe beide Möglichkeiten ausgiebig getestet, Also einmal Kopfstütze und alternativ ein Keil im obersten Teil des Rückenpolsters. Bei der Kopfstütze bekommst Du immer wieder "Rückmeldung" vom Untergrund. Durch den passenden Keil wird deine Halswirbelsäule soweit aufgerichtet, dass sie den Kopf ausbalanciert. Diese Lösung hat sich bei mir unter anderem auf einer kompletten Deutschlandumrundung, auf verschiedensten Untergründen bewährt.

Gruß Lo
 
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