Flug-Kohle: Bacchetta CT 2.0

Das SprintX rollt gut, und auf langen Strecken und schlechten Untergrund mit Federung besser. Fahre in der tiefsten Stellung des Netz Sitzes und hatte mit dem Nacken nie Probleme. Allerdings auch mit keinem andern Rad. Selbst in Triathlonhaltung auf dem Reiserad geht es erstaunlich lange. Bei mir sind nur die Schultern aufgrund einer “baulichen” Einschränkung auf jeglichen Rad bei sehr sehr langen Touren oder sehr vielen in Folge, wenn ich nicht aufpasse. Trike max 300 km in einem Tag bzw 3 mal 200 km in 3 Tagen.
Hatte lange zwischen Velomo und ICE hin und her überlegt. Bei mir war hohe Alltagstauglichkeit und trotzdem sportlich wichtig. Ich persönlich mag Stahl oder zumindest einigermaßen filigrane Rohre gut. HP finde ich zu bullig im Rohr Durchmesser.
ICE hatte hauptsächlich wegen des Händlers in 40 km Entfernung gewonnen.
 
@Alberto C. Dafür gibt es Kopf-/Nackenstützen, die Du dann gleich mitbestellen solltest. Ich würde sie so einstellen, dass der Kopf nicht ständig anliegt (das wird bei schlechten Wegstrecken schnell nervig), Du minimal weiter zurückgelehnt aber mal ausruhen kannst.
Zur Sitzneigung: Bei ICE Sprint und VTX bin ich mit mittlerer Sitzeinstellung gefahren, die ich mit dem CT vergleichbar fand. In der tiefsten ICE-Sitzposition lag ich deutlich flacher (für mich zu flach). Ich habe auch bis heute nicht verstanden, wie bei den vielfach gekrümmten / gewölbten Sitzschalen die Neigung in einer einzigen Gradzahl ermittelt wird. Ich bleibe dabei: Beim VTX kann man den Sitz flacher einstellen (und das geht dann auf den Nacken).
 
Bei mir war es die Position der Kopfstütze. Als das mal klappte, mußte ich dem Trike nur noch vertrauen und habe dann den Kopf öfter mal aufgelegt.
 
hatte mit dem Nacken nie Probleme. Allerdings auch mit keinem andern Rad. Selbst in Triathlonhaltung auf dem Reiserad geht es erstaunlich lange. Bei mir sind nur die Schultern aufgrund einer “baulichen” Einschränkung
Schultern sind meinerseits nicht ne Problemzone... Sieht aus das meine "Einschränkung" der Nacken ist, muss wohl die Muskulatur besser trainieren...
@Alberto C. Dafür gibt es Kopf-/Nackenstützen, die Du dann gleich mitbestellen solltest. Ich würde sie so einstellen, dass der Kopf nicht ständig anliegt (das wird bei schlechten Wegstrecken schnell nervig), Du minimal weiter zurückgelehnt aber mal ausruhen kannst.
Beide Räder hatten Nackstützen und ich habe mich praktisch wie auf einem Kissen raufgelegt :X3: weil ich so flach lag... Das Sprint X mehr als ne wirkliche Nackenstütze hatte es einen "breiten" Klettverschluss welcher meines erachtens "sehr unbequem" ist im Vergleich zur neuen Nackenstütze des VTX. Habe diese auch nicht eingestellt. Muss mich vermutlich daran gewöhnen
Ich habe auch bis heute nicht verstanden, wie bei den vielfach gekrümmten / gewölbten Sitzschalen die Neigung in einer einzigen Gradzahl ermittelt wird
Ist vermutlich ein Mittelwert oder sie ziehen einfach ne Linie durch....
Bei mir war es die Position der Kopfstütze.
Denke vermutlich auch dass es das ist.


Auf allen meinen anderen Räder habe ich ein Bikefitting gemacht. Habe geschaut ob irgend jemand das für die Trikes anbietet, aber nichts schlaues gefunden (meine damit nur "allgemeine Hinweise" welche ich bereits weiss)...
Wisst ihr ob es so etwas gibt oder ist halt ein "do it yourself" bis man eine Wohlfühlposition hat?

Für die CT Kollegen, bring man ne Trinkblase (1 Liter) + Werkzeug unter (ein Bild falls möglich wäre super)? Das ist mir auch gestern so richtig aufgefallen das auf einem Trike die Rücktaschen des Trikots ausfallen und man halt alles irgendwo alles unterbringen muss...
Zur Information, ich hasse Satteltaschen oder ähnliches womit CO2 Pumpe, Riegel, Handy, das geht alles in die Rückentasche
Das CT ist glaube ich in der Hinsicht klarer Klassensieger für meine Bedürfnisse
 
Zumindest beim Baron konnte ich die seitlichem Trikottaschen für Kleinkram (ne Flasche eher nicht, Mobiltelefon schon) noch nutzen, die zentrale Tasche aus naheliegenden Gründen natürlich nicht. Ich hatte kleine Satteltaschen dabei.
 
Schultern sind meinerseits nicht ne Problemzone... Sieht aus das meine "Einschränkung" der Nacken ist, muss wohl die Muskulatur besser trainieren...
Bei ist das auch ein Problem der Gelenke, die ein auskugeln in einigen Bereichen ermöglichen, wenn der Arm nicht mit Muskeln im Gelenk gehalten werden.
Daher ist bei mir die Positionierung Lenker etc besonders kritisch.
 
F***! Jetzt sind in Italien schon 4 Trikes am Start. Auf dem Treppchen ist nur Platz für 3 Fahrer. Was tun? Bestechung, Sabotage, Fahrer KO schlagen oder einfach schneller sein? ;) Letzteres wird aus Erfahrung echt schwierig..
 
Da ich im Süddeutschen Urlaub gemacht hatte und natüüüüürlich auch die Spezi besucht hatte, bin ich quasi über den Freiburger Hausberg, den Schauinsland, gefallen. Bzw. gefahren.

Welch ein geiler Asphalt. Welch eine geile Strecke und welch ein spitzenmäßiger Ausblick als Belohnung.

Der Rekord laut einem freundlichen Rennradler liegt bei 42 Minuten. Aufwärts. Aber ich habe keine Ahnung, von wo genau bis wohin genau. Ob das der Quäldich-Anfahrt "Nordwest" entspricht mit 17,9 km und 927 hm? Ein Steigungs-Schnitt von 5,2% scheint nicht so viel, aber der RR sprach von bis zu 18% als peak :oops:

Für mich mit dem Trike hatte ich kurz vorher aus dem Auto heraus die Fahrzeit auf 2 1/2 Stunden geschätzt. 42 Minuten?? Respekt!(y)

Aber weil ich ja nach der WM in Italien in diesem Jahr in FR einen Zwischenstopp einlege, könnte man ja mal.... Natürlich wird gutes Wetter zwingend vorausgesetzt. :LOL:
 
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BTW: am Schauinsland doppelte, "dichte" Leitplante an den wichtigen Stellen. Nicht wie auf dem Mont Ventoux einfach einen halben Meter breit Schotter und dann abwärts bis....

Dafür gibt es dort mehr Motorradfahrer mit Lautstärke- und Kurvenspurhalte-Problem. (n)

Mal sehen. Ich werde einen Helm tragen. :ROFLMAO:


BTW II: Alter! Selbst mit Krankheit schlägst du mich doch noch um Längen. Gib Gas und komm auch! Macht bestimmt Spass!
 
Aktuell ist nach 10min langsam Radfahren Schicht im Schacht. Und das merke ich schon am Folgetag durch weitere Entzündungen, usw. Ohne Kortison komm ich nicht mal aufs Rad drauf. Nee, aktuell ist eine Weinbergschnecke auf THC schneller als ich. Bisl bitter wenn man vor 2 Monaten noch seine Bestleistungen im CrossFit abliefern konnte.
 
Dank bestem Wetter und Zeit und Motivation der besseren Hälfte habe ich gestern mal wieder die Flug-Kohle bewegt. Kaum komme ich über den ersten Hügel, sehe ich eine fette Rauchwolke am Himmel. Fahrzeugbrand? Heuballen? :unsure:

Ich rase gen Westen. Ist mein Lieblings-Fachwerk-Dörfchen in Gefahr? Brauchen die Feuerwehrler da Hilfe? Und seien es nur Getränke? Panik! :oops:

Auf dem Weg kommt mir eine ältere Dame mit klitzekleinem Wuschel-Hundchen entgegen: nee, es ist nicht "mein" Dörfchen, sondern ein Schulzentrum in Erkrath. Dachstuhlbrand. Da fällt mir nur Extrabreit ein mit dem Hurra-Hit aller Schüler. Aber die Umweltverschmutzung...

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Die Tour jedenfalls war gut mit etwas über 21 km. Die ganze Natur mit teilweise heftigem Gegenwind, rauschen in den Bäumen und wogendem Getreide hat mich mal wieder etwas geerdet.
Nur das CT ist auf der langen Bergabstrecke ab 50 km/h etwas nervös geworden als ich noch mitgetreten habe. Dann zappelt es leicht im Tretrhythmus links-rechts usw.
Keine Ahnung, was man da tun kann. Runder treten will ich mir jedenfalls nicht angewöhnen. Ich komme ganz gut zurecht.
 
Und die Reifen. Und der Untergrund. Und die Einstellung vom Vorlauf. Und die Geschwindigkeit. Und die Straßenneigung. Und das von dir angesprochene Gefühl.
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Gestern habe ich noch kurz etwas Bergtraining gemacht. Rauf auf´n Berg, Eis essen, runter vom Berg.
 
Die letzten Meter! Ich gebe nochmal Alles! Der Schweiß rinnt nicht, er fließt. Die Reifen surren.
Da ist er, der Zielbogen. Komisch. Keiner da? Wo sind die denn alle? Ich durchquere den Zielbogen. Kein Jubel?
Ich drehe mich in der Sitzschale um und gucke nach hinten: war kein Zielbogen. War der Rammschutzbügel eines Dodge RAM 2500 "Longhorn".

OK, was man so im Halbschlaf zusammenträumt, ist in den allermeisten Fällen Mist. Aber den Dodge hatte ich in der vergangenen Woche auf der Autobahn gesehen. "Longhorn"! Die Karren sind ganz sicher für die meisten Nutzer eine (Disclaimer: Jugendliche unter 70 Jahren bitte nicht mitlesen) attestfreie, nicht apothekenpflichtige käufliche virtuelle Penisverlängerungen.
Bzw. ein transportabler Pool. Wasser auf der Ladefläche? Fällt wahrscheinlich nicht einem von 100 Fahrern auf. Oder das da überhaupt eine Ladefläche ist. Die meisten Geländereifen sehen lebenslang ja auch nur Asphalt.

Kein Wunder, daß Perscheid da so schöne Karikaturen drüber gemalt hat. Schade. Perscheid fehlt mir. Genau wie die Witze von Tetsche.
 
Die Nordbahntrasse und Glückauftrasse geben mir Rätsel auf.
Erst treffe ich einen Trupp, der die NBT von weggeworfenem Müll säubert und danach am Rand mäht, ohne den Müll stumpf mit dem Freischneider zu Mikroplastik zu verarbeiten.

Und auf der Glückauftrasse sind weite Teile frisch geteert!!! Mit weissem Randstreifen!!! Ob sich da zu viele E-Rentner oder Heißsporne in der Dämmerung ins Gebüsch abgelegt haben? Die ganzen biestigen Kanten an den Brücken sind weg. (Die Regenrinne nördlich vom Parkplatz kurz nach der Querung der Elfringhauser Strasse ist leider auch noch da. Naja. Wenn man es weis...)

Nur im die letzten paar Hundert Meter in Hattingen kurz vor dem Ende der Trasse an der Aral-Tanke (hatten die kein Geld mehr oder was?) ist in die Auswaschungen grober Schotter eingebracht worden. Nicht schön, aber geht.

Der Leinpfad zwischen E-Kettwig und E-Werden und östlich davon ist leider immer noch ein Wurzelaufbruch-Feld erster Güte. 2 bis 3 wirklich große Aufbrüche hat man ausgeschnitten und mit grobem Asphalt aufgefüllt. Leider ist das nur minimal besser geworden.

Aber wenn man den rumpeligen Leinpfad durch Laupendahler Str. oder Ruhrtalstrasse ersetzt, kann man jetzt die Runde NBT, Glückauftrasse, an der Ruhr lang und dann auf den Panoramaradweg Niederbergbahn mit dem VM fahren. Und braucht nicht mehr überall ein Fatbike mit Antrieb!!! :ROFLMAO:
 
Bergauf finde ich die Trassen im Velomobil gut, runter nehme ich immer Straße. ZB kannste in Schee hinter der geschlossenen Gastro links an, über die Brücke und dann über Sprockhövel abfahren.
 
Der Wahoo ist - nach div. Updates und Kartenslot-Verschiebungen - mit aktueller Firmware und der Karte von Italien versorgt.

Welch ein Gehampel durch Wahoo. Erst ist die Firmware veraltet, dann verbindet sich das Ding nicht mehr mit dem Handy. Dann werden Kartenupdate-Anfragen zwar akzeptiert aber auf Warteschlange gesetzt.

Lösung: Companion-App auf Handy neu installieren, erneut Zahlungsdateneingabe-Anfrage von Goggel abwehren, DANN erst kann das Wahoo eine neue Firmware bekommen. DANN springt das Wahoo wieder auf englisch/Zoll/Meilen etc. und muß wieder lernen, mit welchem Handy es sich verbinden darf. Ohne div. Internetseiten mit Hinweisen zu gleichen oder ähnlichen Problemen ist man aufgeschmissen. Die App oder das Wahoo setzen den User einfach auf Warteschlange (Kartenupdates und Firmware) und machen NIX. Grummel :mad:

Mal sehen, ob ich fit genug bin, tatsächlich an den Lago Maggiore aufzubrechen. Oder dort sogar an der WM teilzunehmen. 2 x 2 Wochen krebsbedingtes Sportverbot und deswegen Herumliegerei zehren schon an der Substanz. Aber etwas Gutes hat das trotzdem: Mitte August brauche ich dann dank I131 für ein paar Tage keine Lampen mehr in den Tunneln der Nordbahntrasse. :cool:

Das Wahoo kennt jedenfalls nun den Weg vom und zu den 4 Veranstaltungsorten, die Tracks selbst und Italien im Allgemeinen. Das Trike ist fit und würde in identischer Konfig wie in England auch in Italien gebraucht.

Italien... Ich hatte mir ja Hoffnung gemacht, daß nur 2 Leutz ausser mir in der Klasse TR-UV teilnehmen. Jetzt sind es 13. Kann ich also den Podiumsplatz schon wieder knicken... :ROFLMAO: Und daß 7 oder 8 TR-Fahrer älter sind als ich, hat exakt nichts zu sagen, wie wir hier im Liegeradsport dank vieler topfitter Rentner schon lange wissen. Bleibt mir also nichts Anderes übrig, als das wieder olympisch zu sehen: dabei sein ist Alles! (y)
 
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