Findungsphase Trike

Dieses Thema im Forum "Trikes / Quads" wurde erstellt von beate, 11.09.2019.

  1. beate

    beate

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    Hallo in die Runde,

    eigentlich fahre ich schon seit einigen Jahrzehnten Rennrad bzw rennradähnliche Räder im Alltag (mit den üblichen schmalen Reifen und 8 Atü).
    In letzter Zeit nehmen Sitzbeschwerden leider wieder zu und die Stecken nehmen ab. Nicht gut.
    Daher versuche ich, zu verstehen, ob ein Liegerad etwas für mich sein könnte. Weil ich schon gelesen habe, dass die Lernkurve bei einspurigen Liegerrädern doch recht lang sein solle und ich eigentlich gleich sicher losfahren möchte und vor allem, weil ich irgendwann in ferner Zukunft auch mal 70+ sein werde, also bevorzugt ein Dreirad. Ohne Hilfsmotor. Aber einerseits sportlich zum schnellfahren, andererseits auch für Feld- und Waldwege einigermaßen tauglich.

    Angesichts des Preisniveaus tendiere ich zu einem eher älteren gebrauchten Rad, jedenfalls fürs erste. Ok, ein HP Gekko 26 oder nooootfalls sogar ein Scorpion in Basisausstattung. Auch wenn es mir das Wild One am meisten angetan hat...

    Ein paar erste konkrete Fragen:

    - wohin mit dem Rucksack (der die Handtasche enthält)? Wohin mit Schlüssel, Geldbörse und sostigem Zeugs, das man auf dem RR in den Trikotaschen hat?

    - Liegeräder haben ja bei Steigungen eine sehr schlechten Ruf. Jetzt werde ich in den nächsten Jahren wohl vom Flachland in den Hintertaunus ziehen... oder mal in den nahgelegenen Taunus fahren... worauf müsste ich da bei der Bauform konkret achten?

    - Komfort auf schlechten Wegen - also Radwegen mit Baumwurzeln im Asphalt, die Schotterwege des Frankfurter Stadtwaldes. Bei einem üblichen Fahrrad entlastet man den Sattel ein wenig und schon so das Rad und das Gesäß. Bei einem Liegerad geht das vermutlich nicht.
    also: Federung ja oder nein, und wenn ja, voll- oder teilgefedert?

    - Alu- oder Stahlrahmen? Letzere sollten ja doch langlebiger sein ... und wenn man hier von Haarrissen im Rahmen eines Scorpion liest, kommen doch Zweifel an Alurahmen auf.

    Soviel fürs erste. Ach so: falls es hier schon eine Rolle spielen sollte: ich bin 1,72 groß.

    LG

    Beate
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.09.2019
  2. Jack-Lee

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    Servus,

    -an Liegerädern lassen sich gut "Bananentaschen" anbringen. Die erhalten am besten die Fahreigenschaften des Rades, da die Masse recht gut im originalen Schwerpunkt hängt.
    Ansonsten klassisch Gepäckträger mit Radtaschen.

    -Das Liegeräder einen schlechten Ruf am Berg haben, liegt oft daran das sie in der Ebene deutlich schneller sind. So siehts danach aus das das Rad am Berg lahm ist. Es ist aber haargenauso schnell wie ein Aufrechtrad mit gleichem Gewicht und gleicher Leistung auf den Pedalen (2-3% Unterschied max. selbst per Leistungsmesskurbel in mehr als 200 Fahrten am "Hausberg" validiert). Wichtig ist aber halt: Gewicht + Ergonomie. Letztere ist sehr individuell (die meisten haben mit steiler Sitzlehne und viel Tretlagerüberhöhung mehr Leistung, besonders am Berg, bei mir ists andersrum. 23° Lehnenneigung bei 11cm Überhöhung sind bei mir ideal). Meine Trikes wogen zwischen 9,5kg bis ca. 14kg. Das wird sich gebraucht wohl eher nicht finden lassen.. aber lach dir keinen 35kg Klumpen an den man nicht mal mehr eine Stufe allein hoch tragen kann

    -Hinterradfederung ist, für mich, am Liegerad Pflicht! Vorderrad optional, aber "nice to have".

    -Haltbarkeit liegt weniger am Material, sondern an der Konstruktion ansich. "Wir" (war früher bei Velomo GmbH) bauen Trikes/Liegeräder fast ausschließlich aus Stahl, sehr leicht (ab 9kg fürs Trike) und haltbar. Die meisten anderen Hersteller bauen aus Alu (oft leichter zu verarbeiten und man ist freier in der optischen Gestaltung und muss nicht so krampfhaft auf jeden cm³ Material achten, da nur 1/3tel der Dichte im Vergleich zu Stahl.) Mir ist bisher aber noch kein Trike unter gekommen, weder aus Carbon noch aus Alu oder Stahl, was leichter war als "unsere" Räder. Ist auch etwas Hirnschmalz für aufgewendet wurden :)

    Gruß,
    Patrick (1,73m groß... Da hätte Velomo sogar noch n Vorführer (HiTrike, vollgefedert, schwarz) stehen wenn mich nicht alles täuscht)
     
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  3. Fanfan

    Fanfan

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    Daran würde ich die Entscheidung zwischen Einspurer und Dreispurer nicht festmachen wollen. Sicher losfahren bezieht sich beim Trike darauf, dass man nicht so einfach umfällt. Bis man im Straßenverkehr sicher und zügig mitkommt, muss man schon ein bisschen üben, das hat nur zum Teil was mit der Zahl der Räder zu tun, und es hat bei mir länger gebraucht als Balance und Kurven auf dem Einspurer.
    Das könnte schon eher ein Argument sein, je nachdem, wie es dir dann geht.
    Schau dir die Feld- und Waldwege mal genauer an. Ein Trike hat drei Räder, die vorderen meistens um die 75-80cm auseinander, das Hinterrad zieht seine Spur in der Mitte dazwischen. Für alle drei Räder sollte brauchbarer Untergrund vorhanden sein.
    Zur Seite abfallende Wegoberflächen sind auch etwas lästig, man sitzt schief und muss ständig leicht am Lenker ziehen, damit das Trike nicht in Richtung Gefälle lenkt. Andererseits können kurvige Kieswege durchaus Fahrspaß bieten, deutlich mehr als mit dem Einspurer, denn beim Trike bedeutet ein rutschendes Rad noch lange keine Kippgefahr.
    Wenn du bisher gern und viel Rennrad gefahren bist, tust du dir damit wahrscheinlich keinen großen Gefallen. Lies mal @j.p. hinterher, der könnte an deinen Ansprüchen relativ nahe dran liegen.

    Liegt zum Teil daran, dass man in der Ebene weniger Leistung braucht, um die gleiche Geschwindigkeit zu erreichen. In Anstiegen, wo der Luftwiderstand eine kleinere oder gar keine Rolle spielt, wird dann die geringere Leistung 1:1 in der Steigleistung sichtbar.
    Es gibt zwei Faktoren in der Körperhaltung, die es sich auch getrennt zu betrachten (und wenn möglich auszuprobieren) lohnt. Erstens der Hüftwinkel - wenn man da stärker geknickt ist, bringt man mehr Kraft auf die Pedale, ohne sich im Sitz hochzuschieben. Zweitens die Lage des Körpers insgesamt zur Horizontalen - wenn man weit nach hinten gekippt ist, ist die Stirnfläche kleiner (geringerer Luftwiderstand), aber mit einer etwas weniger weit gekippten Haltung sind in Anstiegen die Füße besser durchblutet und man hat nicht so schnell das Gefühl, kopfunter zu hängen.
    Packtaschen in passender Größe. Toptaschen, die man oben über's Sitzende stülpt, haben an flachen Trikes wahrscheinlich zu wenig Platz zum Hinterrad, dann werden Seitentaschen (Banana Racer o.ä.) nötig.
    Unter 15°C fahre ich meistens mit enganliegenden Jogginghosen, und da gibt's manchmal auch welche mit Seitentaschen, in denen Kleinteile wie der Schlüssel Platz finden. Muss aber gegen Herausfallen gesichert sein, entweder per Reißverschluss oder dadurch, dass man die Taschen innerhalb der Hose um den Öffnungsschlitz herum nach hinten klappt. Auf schlanken Sitzen sind auch oft die seitlichen Trikottaschen außerhalb des Sitzes, aber Trikesitze sind wegen des nötigen Seitenhalts in der Taschengegend nicht schlank, sondern extrabreit.
    Genau, das geht nicht. Man kann den Hintern oder die Schultern aus dem Sitz heben, aber das taugt nur für kurze Stücke (20m oder etwas mehr, z.B. eine über den Radweg gepflasterte Supermarkt-Ausfahrt).
    Sowas wie den Schotter auf Eisenbahntrassen vermute ich im Stadtwald jetzt nicht. Wenn das eher grober Kies ist, würde ich nach breiten Reifen gucken (bzw. bei Gebrauchträdern danach, dass die in den Rahmen und ggf. unter die Schutzbleche passen), die werden mit passendem Luftdruck die hochfrequenten Stöße besser aufnehmen als eine Federung. Mit Wurzelaufbrüchen sind die aber evtl. überfordert, das wäre eher was für eine Federung.
     
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  4. Christoph S

    Christoph S

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    Ich bin überzeugt, dass Du nicht 100% korrekte Vorstellungen vom Liege(zwei)rad und vom Trike hast. Fahre Probe, bevor Du Dir zu viele Gedanken machst, die am Ende keine (oder nur eine sehr untergeordnete) Rolle spielen.
    Besuche uns in Münster und fahre Christianes Scorpion und ihr leicht gedoptes Zox 26 Low Light probe (müsste beides passen undich behaupte einfach, Christiane lässt Dich probefahren). Ersteres ist auf MTB-Niveau, letzteres (auch bergauf) mindestens auf RR-Niveau.
    Wen Du vom RR kommst, möchtest Du danach wermutlich weder ein Wild One noch ein Gekko fahren. Hier steht auch noch ein flottes HiTrike, das bekommen wir aber nicht auf Deine Größe runter.
    Ein Schweizer Liegerad in Deiner Größe stünde auch noch hier. Alles weitere per PN.
    Gib da nichts drauf. Das Scorpion ist eine robuste Sänfte.


    Gruß
    Christoph
     
  5. bike_slow

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    Was soll ich schreiben? Christoph hat alles gesagt.

    Du kommst vom Rennrad? --> ich *ahne*, dass Du lieber ein zügig zu bewegendes Zweirad möchtest. Du brauchst auch keine Angst vor der "Lernkurve" fürs Liegezweirad haben. Es gibt viele Zweiräder, die extrem gutmütig, anfängertauglich und gleichzeitig auch für den längeren Spaß daran geeignet sind. Dazu zählen meiner Einschätzung nach insbesondere Räder mit eher tiefem Schwerpunkt, UDK-Lenker (um die Knie; fährt sich quasi wie beim Aufrechtrad) und nicht gar zu kurzem Radstand. Das von Christoph genannte Zox gehört auf jeden Fall dazu; das parallel erwähnte Schweizer Liegerad ebenfalls. Die beiden Räder spannen sehr schön die Liegeradwelt zwischen "Tourer" und "Rennrad" auf. Fahr hin. :) Christiane und Christoph sind nette Menschen :-D
     
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  6. Ludger

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    Herzlich willkommen hier! Kann alles bisherige auch unterschreiben.
    Das Wolf und Wolf würde ich bei Deinen Anforderungen in die engere Wahl nehmen. Aufgrund der perfekten Ergonomie für Anfänger geeignet, vielleicht ist Dir nach der Probefahrt der Kaufpreis egal...
    Keine Angst vorm Einspurer, und zum Thema Bergtauglichkeit: das Teil heißt Alpentourer!
     
  7. beate

    beate

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    Ich auch. Deshalb frage ich ja.

    ... vielleicht etwas später im Verlauf meiner Findungsphase. Einfach wegen des langen Weges; ich wohne hier in kommoder Fahrradentfernung von HP-Velotechnik. Und ich merke schon, dass es keinen Sinn hat, irgendwas über den Zaum zu brechen (wozu ich durchaus neige).

    Meine Anmerkung bzgl der Haarisse beziehen sich auf ein hier schon mehrfach angebotenes und durchaus nicht unkontrovers diskutiertes Scorpion, das auch ziemlich weit oben auf der Gebrauchtliste des HPV-Verbands steht.
     
  8. tritonmole

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    Ich bin selber noch keinen Einspurer gefahren, aber zur Lernkurve möchte ich mal behaupten: So schlimm kann das nicht sein! Beim Liegeradtreffen in Ornbau wollten meine Töchter (11 und 15) mal Einspurer probieren. Sie waren bisher nur UP ind Trike gefahren.
    Konnten innerhalb von Minuten die beiden Liegen fahren! Ich hätte sie so noch nicht in den Verkehr lassen wollen, aber sie konnten anfahren, anhalten und einigermaßen geradeaus fahren. Ich wette, die wären nach ein paar Übungsstunden fit für den Verkehr gewesen!

    Deine Größe sollte für die Modellfindung kein Problem sein. Für Frau ist das leicht überdurchschnittlich, für einen Mann leicht unterdurchschnittlich. Mir sind keine Liegefahrzeuge bekannt, die sich Herren und Damen unterscheiden. Du solltest also mit fast allen Modellen klar kommen können!
     
  9. blackadder

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    Wenn du im Rhein Main Gebiet wohnst, dann fahr doch mal zu Main-Velo und las dich beraten. Dort hat man sowohl Einspurer als auch Trikes als Vorführfahrzeuge und du kannst auch Fahrzeuge für das Wochenende leihen, ein Angebot das sehr lohnend ist, wenn man noch in der Findungsphase ist.

    Einspurer zu fahren ist nicht schwierig. Die Feinheiten schwierigerer Fahrsituationen dauert aber ein paar hundert Kilometer, ebenso wie die Muskelumstellung von Up auf Liegend, aber das gilt ja auch fürs Trike.Trikes machen sehr viel Spaß, haben aber als Mehrspurer ein paar Einschränkungen die Einspurer nicht haben. Angefangen bei Wegen mit Mitelbegrünung, Transport im Auto oder in der Bahn und noch einige andere. Bevor du also entscheidest was du fahren willst, stell dir die Frage wo es am meisten bewegt werden soll und ob du alle Strecken tatsächlich immer von zuhause fahren willst. Außerdem beantworte dir die Frage, ob es eher eine Rennsemmel sein soll, oder eine Tourensänfte, auch da gibt es sowohl bei Einspurern als auch Mehrspurern ein weites Angebot.

    Also ab zu Main-Velo und ausprobieren, die Beratung ist dort sehr gut.
     
  10. beate

    beate

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    Danke für den Hinweis, wird sicherlich mein nächster Schritt sein. Muss mal schauen, ob ich das so timen kann, dass ich auch noch bei meiner Freundin und Duo-Partnerin vorbeischauen kann. Die wohnt im gleichen Dorf.

    Main-Velo ist für mich der zweitnächste Händler. Vorhin war ich beim nächsten, der "bei HP um die Ecke" ist. Dort hatte man drei Scorpions und einen Einspurer von HP stehen. Alle waren für mich zu lang eingestellt. Mit dem Einspurer bin ich spontan überhaupt nicht klargekommen. Was natürlich nichts über Einspurer vor allem der anderen Hersteller aussagt. Mit den Scorpions würde ich mich wohl zügig anfreunden können (ich habe sie von hoch nach flach getestet); bei allen Varianten hätte ich sogar heute trotz meiner massiven Entzündung vom RR-Fahren, deretewegen ich nicht mal gescheit sitzen kann, vorsichtig ein kleines Stück fahren können.

    Aber es ist mir auf jeden Fall klargeworden, dass ich hier wesentlich ausführlicher testen muss als bei meinen selbst zusammengeschraubten alten Rädern.
     
  11. blackadder

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    Geh doch einfach mal zum Liegeradstammtisch in deiner Nähe, da kann man oft was anschauen oder auch mal fahren, wenn es paßt. Auf jeden Fall kann man eine Menge Fragen stellen ;)
     
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  12. erdbeer-kiri

    erdbeer-kiri

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    Mensch beate,
    du hättest echt alle Varianten bei mir im August ausprobieren können:
    Oldtimer - Langlieger (Pichler, Peer Gynt) > damit hab ich das Fahren gelernt
    Scorpion
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    Und ich bin 1,73 m groß. ;)
    --- Beitrag zusammengeführt, 12.09.2019 ---
    Wir hätten liegeradelnd bassen können ...:D
     
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  13. delli

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    Hallo Beate,
    ich würde den Einspurer noch nicht verwerfen. Gerade, wenn Du das Rennrad gewohnt bist sind die meisten Dreiräder eher das Trecking oder das Hollandrad der Liegeräder.
    Sieh dir doch mal ein Optima Baron, eine Speedmachine oder etwas aus dieser Ecke von Velomo an und probiert das aus. Eine Federung muss nicht unbedingt sein. Auf meinem Eigenbau hab ich auch keine und vom Komfort ist kaum ein Unterschied zum gefederten Grasshopper zu merken.
    Du solltest Probefahrten was Du kannst und dann auswählen.
    Gruß Delle

    PS: erdbeer-kiri hat recht ;)
     
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  14. erdbeer-kiri

    erdbeer-kiri

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    Musst du wohl noch mal kommen. :D
     
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  15. beate

    beate

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    Das hattest Du mir ja angeboten - oder war es Ray? Und ich hätte das Angebot auch wirklich gerne angenommen. Aber irgendwie fand ich dann keine passende Gelegenheit. Es waren zu viele Leute zum Quatschen da. Und Kiri zum rumtoben ;-)
     
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  16. CalMar

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    Das kann ich so nur bestätigen, hier wird man sehr kompetent beraten.
    Zunächst wollte ich auch ein Trike, bin dort mehrere kurz probegefahren und war enttäuscht, habe dann zwei Einspurer einmal einen Tag und dann eine ganze Woche ausgeliehen und mir auch dort schließlich mein Toxy ZR bestellt.
    Der Mietpreis wird auch auf den Kaufpreis angerechnet, es lohnt sich aber auch, ohne einen Neukauf, da man mit einem Rad, welches man auch mal im Alltag testen kann, Erfahrungen machen kann, die man sonst nur schwer bei einer kurzen Tour gewinnt.
    Z.B. kann ich das Rad gescheit unterstellen, komme ich im Verkehr damit zurecht? Passt es in den Fahrradkeller, kann ich es allein heben und all die Kleinigkeiten, an die man nicht sofort denkt.


    Gruß,
    Mark
     
  17. beate

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    Doch, das habe ich im Hinterkopf.
    mit der kam ich spontan gar nicht zurecht. Aber ich weiß, dass das nicht allzuviel zu sagen hat. Natürlich sind Einspurer nicht ganz verworfen.

    Eigentlich wollte ich sogar schon morgen nach Harheim fahren, auch wenn es ne ganze Ecke ist (37km). Mal sehen, wies meinem Ödem geht. Aber für kurze erste Fahrten auf einem Trike könnte es sogar reichen.

    Die andere Frage ist natürlich die der Fairness gegenüber dem Händler: wenn ich gebraucht was passendes finde, wird es auf jeden Fall kein Neukauf. Und zwei der in Frage kommenden Fabrikate führt der Händler nicht.
     
  18. Fanfan

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    Wenn sie für dich zu lang eingestellt war, sagt das noch nichtmal was über eine richtig eingestellte Speedmachine aus.
    Der Händler weiß wahrscheinlich, dass das passieren kann, aber fair wäre es schon, ihm das zu sagen. Bei Main Velo auf der Website gibt's die Option, die Räder zu mieten. Kannst ja mit der Frage einsteigen, ob du die Räder für die Probefahrt mieten sollst, und wenn er sich wundert oder nein sagt, dann nennst du den Grund. Von den Rädern auf der Website kommen wahrscheinlich das Flux S Comp und das Bacchetta Giro deinen Ansprüchen am nächsten.
     
  19. bike_slow

    bike_slow

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    Ist die @beate, die Beate? (Rhein/Main passt ja ...)
     
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  20. tomate

    tomate

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    Ich habe mir kürzlich ein Gekko fx gekauft und bin auch schon damit in der Gegend um Frankfurt gefahren. Wenn man keinen Platz zum Abstellen hat, ist die Faltmechanik toll, ansonsten würde ich bei den Wegen eher nicht dazu raten. Man kann grob geschotterte Waldwege fahren, aber es macht keinen Spaß. Man findet keine Position auf dem Weg, in der man nicht mit mindestens einem Rad auf sehr schlechtem Untergrund unterwegs ist, die nicht vorhandene Federung leistet ihr Übriges, um auch bergab die Geschwindigkeit stark zu begrenzen: man wird schon gut durchgeschüttelt. Das ist auf dem Liegerad leider besonders unangenehm, weil es keine Möglichkeit gibt, sich irgendwie zu entlasten. Ich stelle mir diese Wege mit einem Einspurer deutlich angenehmer vor. Zum Rumfahren mit mäßiger Geschwindigkeit in der Stadt auf ordentlichen Straßen und auch ab und an auf Schotter ist das Gekko gut geeignet, aber der wirklich entscheidende Vorteil (und damit auch Kaufgrund) liegt im geringen Platzbedarf durch die Faltmechanik. Wenn das für dich nicht wichtig ist, würde ich eher abraten.
    Am Berg bin ich übrigens sehr langsam, gefühlt noch langsamer als auf einem entsprechend schwer beladenen normalen Fahrrad. Das könnte aber auch daran liegen, dass man mit dem Dreirad beliebig langsam fahren kann, ohne umzufallen. Es braucht Gewöhnung, um zu akzeptieren, dass man wohl eher nicht mal eben kurz einen Anstieg hochsprinten kann, sondern es eben gemütlicher angehen muss.
     


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