Eure Selbstbauprojekte in der Isolation

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Zu Pappverkleidungen: Meine ersten Versuche habe ich 1992 mit einem aus Zeitungsschnipseln und Weißleim abgeformten Zzipper amRennradlenker unternommen, den ich mit Aufbügelfolie aus dem Flugmodellbau bezogen habe. Das Ding hat zum allgemeinen Erstaunen jahrelang gehalten.

Nach drei Jahren hat meine alte "Herren-Clutch" Rente beantragt.
Sie besteht aus doppelt verleimtem Getreidesackpapier.


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Vll doch VM-tauglich?
Gruß Krischan
 
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I guess the blade broke, while being pushed?

Japan saws are designed for working only (!) in pulling mode.
That's why the blades can be so thin...

A learning experience... :rolleyes: I forgot what I was cutting, it was when I was building the boat.

Japanese saws explanation

it pays off to invest in knowledge and genuine tools before destroying them on epoxy :sick:

Wood flour charged and cured epoxy glue has about the same density as a hard wood, in Japan they mostly work with soft woods. My friend Douglas Brooks has real Japanese saws and knowing how I work always has refused to bring me one :giggle: These blades cost about 13€ and are faux Japanese, as long as they get the job done. Note: I do not own a jigsaw! Those saw blades were used to do all cutting in combination with my ghetto jig saw since the panels were cut and I returned the jigsaw I had borrowed.

jigsaw.JPG
 
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Stan, lay that tool in the wastebin please.....
aber bezüglich japanische Sägen: Als ich 85 meine kurzlehre gemacht hab als Schreiner mußte man einen sogenannten "Klötzchenkurs" mitmachen, so die damals üblichen Techniken ausführen (Überblattung, Zinken etc ). Werkzeug mußte man mitbringen und da ich damals schon stolzer (und einziger in der Gruppe) Besitzer einer Japanerin war hab ich die stolz mitgenommen.Der Kursleiter wollte mich schon nach hause schicken eine Gestellsäge holen. Da hab ich dem tief in die Augen geschaut und blind einen Winkelschnitt gesetzt. Da ist der beinahe in Ohnmacht gefallen wie gut die arbeitet. Diese Säge hat dann auch gut 8 Jahre gehalten. Alles was danach kam und auch die heutigen haben scheints nicht mehr die Qualität.
Das Übungsstück ist von damals und bildet quasi den Werkstattgott ab.
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aber kommen wir zum Faden zurück......
 

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Alles was danach kam und auch die heutigen haben scheints nicht mehr die Qualität.
Kommt drauf an. Mit 2-3 Herstellern bin ich recht happy, das Zeug ausm Baumarkt und oft auch Fachhandel ist tatsächlich oft bis immer Müll.

An meinem Rad kann es auch weitergehen, sobald mir eingefallen ist, wie ich die Schutzbleche festmachen will. Immerhin sind jetzt alle erwartbaren Teile da. Wäre doch nur das Wetter ansprechender, dann wäre auch mehr Motivation vorhanden.
 
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Mal ein kleines Update, nach dem ich halbwegs erfolgreich jetzt den Ackermann bezwungen hab, gab es einen Stapellauf mit kleinem bremsenlosen Ausritt auf dem Testgelände. Die Entfalltung der Alfine 8 muß noch was angepasst werden nach unten (Ritzelwürfeln) und dann läßt sich das eigentlich recht entspannt um die Häuserblocks (wenn den die Klingel dran ist :LOL: (STVO) ) pedalieren (ne issen Scherz).
Hier mal ein paar Impressionen von den Transportmöglichkeiten bzw der Vorderachse/Aufhängung
 

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So, gestern meine Doctorarbeit (PAS-Sensor auf die Kettenblattseiteverlegt) gemacht.... Bohren und schrauben an unzugänglichen Stellen sind wir Schreiner ja gewöhnt und so hab ich gestern nachmittag erst mal einen halben Akku hier auf meinem Testgelände leergenudelt. Läuft alles relativ gut, lediglich der Ackermann muß noch was nachjustiert werden.
Federung vorne geht über eine "Holzblattfeder" + kleine Pads aus Reifenschrotmatte, hinten ein Block aus EPP glaube ich (geschlossenporiger Schaumstoff) zwischen Chassis und Hinterachse. Das bügelt für mich alle Unebenheiten hier auf dem Gelände ausreichend weg und dürfte somit traßentauglich sein.
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Der Razz Fazz Sitz ist mir zu lang. Also Trennebene bauen und abformen. Form sauber schleifen und dann? Form auseinander schneiden und kurz zusammen setzen oder Sitz einlagig laminieren, ausformen, kürzen und zusätzliche Schichten auflegen... Egal Hauptsache basteln.
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Hab seid einer Woche mein Tante Emma modus mit dem nähen xD
Habe endlich mein orangenen Streifen draufgenäht.
Als nähgarren hab ich 0.5mm dicke angeschnur verwendet bis ich es durch hatte sind mit 3 x 1mm nadeln abgebrochen und die daumen tuhen weh :cautious:
Und mein lenker um 45 mm gekürzt die Haltung war mit etwas zu blöd bin mit meinen Ellbogen beim lenken an die Hüften gekommen :-/ .
Jetzt muss nur noch ne neue Kette her weil die jetzige 5 schlösser hat :D
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Irgendwie muss eine Lupine mit GoPro-Halter an den Tretlagerauszug.
Aber Löcher in ein Birk bohren geht gar nicht. Also Rahmen abdecken, mehrmals Trennmittel, 7x 200er Carbon, Epoxy, Kante schleifen, GoPro Gegenstück mit Loch für Kabelbinder aufkleben und mit Schrauben fixieren, Moosgummi aufkleben, Kabelbinder anziehen, Lupine einsetzen, fertig.

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meine GoPro halterung ist im winter bei den minusgraden gerissen, montiert habe ich sie im sommer und soooo satt angezogen das sie stille hällt.
für den winter wars wohl zu viel.
Zwischen den Klemmflächen verschiedener Bauteile (Kameragehäuse, Verlängerung, ...) unterschiedlicher Hersteller ist teils Luft, so dass die geklemmten Teile gebogen werden. Und ich musste die Schrauben auch sehr stark anziehen, dass sich da nichts verdrehen kann.

Lösung: aus 0,3 bzw. 0,5 mm PVC Folie geschnittene "Unterlegscheiben", mit denen die einzelnen Spalte geschlossen werden.
 
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Irgendwie muss eine Lupine mit GoPro-Halter an den Tretlagerauszug.
Aber Löcher in ein Birk bohren geht gar nicht. Also Rahmen abdecken, mehrmals Trennmittel, 7x 200er Carbon, Epoxy, Kante schleifen, GoPro Gegenstück mit Loch für Kabelbinder aufkleben und mit Schrauben fixieren, Moosgummi aufkleben, Kabelbinder anziehen, Lupine einsetzen, fertig.

Für manche Sachen ist auch das thermoplastische CFK ganz brauchbar:
 
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Es ist ein o_synce Aufsatz und ein Lupine Adapter. Beide aus ALU. Die passung ist zu eng. Also musste ich am o_synce etwas mit der Feile nachbessern.
Kabelbinder hätte gereicht.
Thermoplastisches Carbon - nur schon der Name muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Interessantes Material, bei 562,90 € * / 1 m² für eine 1.5mm Platte o_O

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Thermoplastisches Carbon - nur schon der Name muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Interessantes Material, bei 562,90 € * / 1 m² für eine 1.5mm Platte o_O
Ja ok, das ist teuer... Dort gibt es das Material in verschmerzbareren Portionen:
Die Fasern sind natürlich logischerweise nicht thermoplastisch, daher ist die Grenze der Verformbarkeit durch die Flexibilität des Geflechts begrenzt.
Aber wenn man einen vertretbaren Stundensatz für die Zeit der Laminiererei ansetzt, hat das Material durchaus seine Existenzberechtigung....
 
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