"Erster!" oder "Stoneman Miriquidi mit dem Trike"

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von UliB, 29.08.2017.

  1. UliB

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    Prolog

    Lasst mich Euch vortragen die Mär von denen, die sich aufmachten um die Berge zu erobern. Es gibt Sachen, die man - als Mountainbiker - einfach mal gemacht haben möchte. Es gehört fast schon zum guten Ton, mal an einer Alpenüberquerung - kurz Transalp - teilgenommen zu haben. Aber aus dem gleichen Grund, aus dem die meisten Porschefahrer schon im gesetzten Alter sind, sind auch bei einer Transalp viele Teilnehmer Herren mit Bauchansatz und dem Geld für ein gutes Rad. Dazu noch ein Zipperlein hier und dort, dazu eine beginnende Midlifecrisis und fertig ist der Drang, sich selbst noch einmal etwas beweisen zu müssen. Wobei: ich rede hier von mir.

    Auf einer MTB-Messe im Sauerland kam ich an einem Stand vorbei, in dem ein etwas verschrammter älterer Herr - nennen wir ihn Lutz - inmitten von Plakaten, Sitzgelegenheiten, Prospekten und einem großen Kaffeevollautomaten stand. Ich blieb stehen und Lutz bot mir einen Espresso und etwas Nussgebäck an. Wir kamen ins Gespräch und ich erhielt einen Prospekt. Rundkurs im Erzgebirge. Naja. Nicht so weit entfernt wie eine Transalp. Aha. Vorherige Toureinteilung nach eigenem Ermessen. Soso. Stempelkarten. Mhm. 9 Gipfel zu erstrampeln, 162 Kilometer Strecke, 4400 Höhenmeter. Uff! Und dann sagte ich zu Lutz: "Könnte man mal machen." Die Kernaussage war aber die gleich wie nach einem Onenightstand: "Ich rufe dich mal an...". Also eher ein Lippenbekenntnis. Ohne Anspruch auf Erfüllung.

    Doch das schlechte Gewissen über diese Aussage kam und ging nicht mehr weg. Nach einem After-Tour-Weizenbier mit einem ebenfalls radelnden Freund habe ich davon erzählt. Und er meint spontan: "Du, da komme ich mit!" Nun sind wir normale Feierabendradler mit ca. 1000-1500 km pro Jahr und keine trainierten Wochenend-sportler mit Wettkampferfahrung.

    Da hatte ich mir was aufgehalst! OK, in Zeiten des WWW wurde die Suchmaschine gefüttert und das Angebot des Tourismusverbandes Erzgebirge gefunden. Interessant. 1-, 2- und 3-Tages-Touren, Open Class, E-Bike-Class. Voll- und Halbpension, Übernachtung mit Frühstück, ein zusätzlich buchbarer Gepäcktransport zwischen den Pensionen und Hotels. Auch Lunchpakete kann man bestellen. Alles sehr professionell präsentiert.In Zeiten der Berichterstattung über gleichgeschlecht-liche Paare wurde per E-Mail kurzfristig noch geklärt, dass zwar ein Doppelzimmer, aber getrennte Betten gewünscht wurden. Auch da kam vom TVE schnell ein "Kein Problem" zurück.

    Wunschpaket zusammengestellt, gebucht, bezahlt. Die Unterlagen kamen per Post mit allen notwendigen Infos.

    So kam es zum Miriquidi. Grund: Check!

    Kapitel 1: Die Vorbereitungen

    Regenklamotten, Pumpe, Ersatzschläuche, Flickzeug, Werkzeug, Ersatzschrauben, Trinkflaschen, Magnesiumpillen, Klopapier, Plastiktüten, Kabelbinder. Alles landet in den Gepäcktaschen. Handschuhe, Helm, Kettenglieder und Nieten. Noch mehr Werkzeug. Schon die Packtaschen wiegen ein paar Kilo. Und die Trikes erst.

    Wir sind beide überzeugte, aber nicht gerade militante Trike-Fahrer. Klaus fährt ein heckgefedertes Tadpole, welches laut Vorbesitzer der Prototyp einer kleineren Manufaktur war. Optimiert hat man es nach dem Aufbau nicht. Dementsprechend wiegt das gute Stück auch rund 26 Kilo.

    Mein Trike ist ein häufig umgebautes Trike eines lettischen Herstellers. Aus dieser Schmiede hatte ich eines der allerersten vollgefederten Trikes und gleichzeitig eines der Ersten in Deutschland. Gemeinsam haben Hersteller und ich via E-Mail-Kontakt das Trike optimiert und immer wieder angepasst, so dass es nun ein richtig guter Serienartikel geworden ist.

    Gepäck für 2 Personen und 2 Trikes müssen ins Erzgebirge transportiert werden. Zum Glück hat mein Freund einen Kleintransporter und erklärte sich bereit, An- und Abreise damit zu übernehmen. Transport: Check!

    Kapitel 2: Der Stoneman

    Es gibt mehrere Stonemen. Den "Dolomiti" in Italien: 115 km, 4000 Höhenmeter. Marinkele, Leckfeldsattel, Passo Silvella, Padolà, Bergstation Rotwandbahn.

    Den ganz neuen "Glaceria" in der Schweiz: 127 km, 4700 hm. Märjela, Moosfluh, Breithorn, Binn, Reckingen, Bellwald.

    Und den "Miriquidi" grenzübergreifend in Deutschland und Tschechien mit den oben schon angesprochenen Daten. Hier sind Oberwiesenthal, der Bärenstein, Pöhlberg, Scheibenberg, Rabenberg, Auersberg, Blatenský vrch, Plesivec, Klinovec und Fichtelberg zu erstrampeln.

    Ausgedacht hat sich das ein scheinbar sadistisch veranlagter Mountainbiker namens Roland Stauder als Event für den sportlich veranlagten MTB-Fahrer.

    Das Konzept des Stoneman ist prima für Gegenden, in denen aufgrund der Klima-veränderung der Wintersport zurückgeht und die armen Gemeinden verstärkt auf den Radfahrer als touristischen Geldesel setzen. Eine Win-win-Situation. Warum nicht!

    Kapitel 3: Anreise


    Morgens halb Acht in Deutschland: Klingeling. Wecker. Wecker verprügelt. Rumgedreht. Nee, da war doch was. Komisch. Vor Aufregung ist man kaum eingeschlafen, da ruft der Starttermin. Frühstücken, Gepäck rausschaffen. Trike auf dem Auto verzurren. Ab auf die Autobahn: es warten rund 600 km Asphalt darauf, überfahren zu werden. Langsam geht einem der komplette Irrsinn des Unternehmens auf. Eine Mountainbiketour mit dem Trike. In Mountainbike-Geschwindigkeit. Mit dem Trike...

    Und wenn das Wetter nicht mitspielt, hat man aufgrund der vorgebuchten Übernachtungen schon verloren. Und überhaupt. So ein Trike wiegt das Doppelte bis Dreifache eines MTB. Mal eben absteigen und das Radl schultern geht damit nicht. Innerlich habe ich mich verflucht. Aber dann hat sich der Ehrgeiz durchgesetzt und der innere Schweinehund zog sich mit blutiger Nase in seine Ecke zurück.

    Der Pensionswirt - Rennradler, Mountain-biker und mehrfacher Miriquidi-Finisher - verwirrt uns ungefragt mit solchen Aussagen wie "Ja, man sollte schon so 5 Monate vorher trainiert haben um einen Miriquidi zu absolvieren." oder "Das hier ist schon härter als der Stoneman Dolomiti."

    Und dann wird ihm klar, was da noch auf der Ladefläche des Transporters schlummert. Über die Trikes ist er höchst erstaunt und räumt uns da ganz offen keine großen Chancen auf ein erfolgreiches Finish ein. Tja, es ist bezahlt und wird nun auch durchgezogen. Anreise: Check!

    Kapitel 4: Die Tourplanung

    Bedingt durch das gewählte Tourenpaket besteht unsere Tour aus 3 Teilen bzw. 3 Tagen. Theoretisch kann man irgendwo auf der 162 km langen Strecke bei einem der Tourenpartner starten. Die Strecke auf der Landkarte ist gegen den Uhrzeigersinn ausgeschildert. Da sich manchmal Hin- und Rückweg überlagern, ist es sinnvoll, der Streckenrichtungsvorgabe in der Karte zu folgen.

    Tag 1: Von Johanngeorgenstadt über die Grenze nach Tschechien auf den Blatenský vrch (1043 m), den Plesivec (1028 m) und den Klinovec (1244 m). Der Klinovec oder Keilberg ist der höchste Punkt der Tour. Nach einem Sprung über den Fichtelberg (1215 m, höchster Gipfel des deutschen Teils des Erzgebirges) zurück über die Grenze nach Deutschland und das Etappenziel mit Übernachtung in Oberwiesenthal (914 m) suchen. 49 km Stecke, 1650 Höhenmeter.

    Tag 2: Auf Oberwiesenthal als Startpunkt folgt der Bärenstein mit 898 m und der Pöhlberg mit 832 m. Quartier wird auf dem Scheibenberg aufgeschlagen. Dort befindet man sich auf 807 m über Normal Null. 48 km Strecke, 1140 Höhenmeter.

    Tag 3: Vom Scheibenberg runter über einen kleineren Gipfel und rauf auf den Rabenberg (913 m). Und von dort auf den Auersberg mit 1019 m. Danach ins Tal. 66 km Strecke, 1610 Höhenmeter.

    Beim Tourenpartner vor Ort gibt es das Starterpaket bestehend aus einem Transportbeutel, einer Karte, einem Prospekt, Stempelkarte, einem Umhängeband für Stempelkarte und einer Packung Magnesiumtabletten (!). Dazu vernünftigerweise eine kleine Tüte für Müll oder sonstige Hinterlassenschaften.

    Die Landkarte mit aufgedrucktem Stoneman-Weg ist etwas detailarm und verfügt leider (oder zum Glück?) nicht über Höhenlinien. Eine Wanderkarte der Region oder ein wirklich verlässliches Navi mit ausreichend Ersatzakkus sind wärmstens zu empfehlen!

    Kapitel 5: Tag 1

    Frühstück. Das Thermometer zeigt 3 Grad in der Morgensonne. Aufsitzen. Es geht los. Gesucht wird das erste wegweisende Schild: ein kleines fahrradfahrendes Flämmchen auf gelber quadratischer Fläche. Aber erst geht es wie angekündigt durch Chinatown. Direkt hinter der Grenze zu Tschechien wird uns die Bedeutung des Wortes klar. Es werben Dutzende Asiaten mit lustigen deutschsprachigen Schildchen unter Anderem für "Malrboro"-Zigaretten, Ganzkörpermassagen etc.. Kleine Pappschildchen mit aufgemalten Telefonnummern, Hanfblättern oder nackten Damen werden aus der hohlen Hand gezeigt. Infos wie "Wir waschen ihre Wäsche und mähen Rasen." sind an uns Radler verschwendet. Es stehen aber auch stiernackiege Leute dort herum, die eine fühlbare Aura von drohender Gewalt verströmen. Unangenehm. Schnell weg.

    Ca. 5 km weiter, aber auch 150 Meter höher wartet der Blatenský vrch mit seinen 1043 m Gipfelhöhe. Auf Schotterstraßen und Feldwegen nehmen wir den Aufstieg quasi "mit links".

    Stoneman-Infotafel suchen, Locher mit der Stempelkarte füttern. Zack. Erstes Loch von 9. Easy going! Auf der Abfahrt sind wir zu schnell und übersehen einen den Abzweig. So landen wir im tiefen tiefen Tal namens Potucky. Ein Dorf mit Leerständen, bewohnten Ruinen aber auch tadellosen frisch renovierten Gründerzeitvillen. Zurückgefahren wird nicht und so suchen wir einen alternativen Weg zum Ziel.

    Ein paar relativ flache Kilometer weiter steht ein weiterer Gipfel an. Der Aufstieg führt an einer vergammelten Seil-bahnstation vorbei. Warten die auf die kommende Saison oder ist das Ding dem Verfall preisgegeben? Who cares. Weiter auf Schotterwegen mit losem, kantigen faustgroßem Schotter. Wenn man nicht gleichmäßig und rund tritt, kurbelt man dem Hintermann vom durchrutschenden Hinterrad Dreck ins Gesicht. Oder Schlimmeres. Praxisschilder von Augenärzten habe ich hier auf dem Trail nicht gesehen. Deshalb ist die Benutzung einer Radbrille für mich eine logische Konsequenz.

    Der Plesivec. 1028 Meter hoch. Karte stempeln und erstmal Nahrung nachtanken. Und was trinken. Angeblich soll man je 1/2 Stunde Belastung ca. 1/4- 1/2 Liter Wasser trinken. Dazu muss man sich erstmal zwingen. Aber ja, es hilft, denn nach dem ersten Aufstieg hat uns der Zweite schon ein paar Körner gekostet!

    Runter geht es über ein Ding, das den Namen Weg echt nicht verdient hat. Schuhkartongroße kantige lose Felsbrocken liegen auf einem Hang mit geschätzten 100% Gefälle. Also 1 Meter Strecke auf 1 Meter Gefälle: sausteil! Ist das die alte Rodelbahn, vor der wir gewarnt wurden? Die Aussage war klar: "Das Stück ist unfahrbar. Immer wieder gehen da Radler über den Lenker und werden mit Knochenbrücken abgeholt." Allerdings hat so ein Trike 3 Aufstandspunkte und einen niedrigen Schwerpunkt. Unausgesprochene Übereinkunft: wir werden es versuchen.

    Fast komplett gezogene Bremsen, die Schuhe ausgeklickt. Zum ersten (und auch hoffentlich letzten Mal!) müssen wir in den Pedalen stehen und rumpeln über die Brocken Richtung Tal. Nochmal 20 Meter weiter, dann mitten im Gefälle nach links. Die Bodenbeschaffenheit normalisiert sich. Geschafft!

    Nun nur noch auf den Klinovec rauf und der Drops ist gelutscht. Dachten wir. Der Klinovec mit seinem Trailpark verleitet dazu per Seilbahn den schweren Aufstieg abzukürzen. Aber nicht per Trike. Einklicken, treten. Die Bergstation ist wieder ausgesprochen gammelig, dafür entschädigt der tolle Fernblick. Stechkarte zücken, Hebel ziehen. Klick, Loch 3 von 9.

    Der Aufstieg zum Fichtelberg passiert wie im Wachkoma. Ja, wir waren da. Wie? Keine Ahnung. Ich glaube, ich habe da was fotografiert. Klick, Loch 4 von 9.

    Jetzt nur noch ein bisschen rollen lassen und in Oberwiesenthal das Hotel finden. Nach dem Einchecken und Duschen vernichten wir nennenswerte Anteile des ansprechenden Abendbuffets und fallen dann komatös in die Betten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.08.2017
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  2. UliB

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    Kapitel 6: Tag 2

    Beim Frühstück wird kurz Bilanz gezogen. Gemeinsam kommen wir auf den Punkt: Gestern war es hart. Heute soll dank geringerer Strecke und auch weniger Höhenmetern der eine Art Ruhetag werden. Das Ziel wollen wir am frühen Nachmittag erreichen. Dann ausruhen für Tag 3. Klingt gut.

    Soweit die Planung. Jetzt die Realität: Ja, es sind weniger Höhenmeter. Ja, auch weniger Strecke. Aber was für eine Strecke. Nach dem Gipfel des Bärenstein mit mickrigen 898 m wird es haarig. Der Anteil unbefestigter Wege schraubt sich auf 40%. Brettwurzeln mit 10 und mehr Zentimetern Höhe stehen wie kleine Zäune im Weg herum. Wir müssen alle paar Zentimeter neu anfahren. Ziehen kann ich mein Trike nicht, weil die Lenkung hier im Gelände selbständig einschlägt und das Trike hinter mir seinen eigenen Weg sucht. Also fahren. Nachher freuen wir uns schon, wenn wir über die Grasnarbe zwischen zwei tiefen Harvester-Spuren balancieren und damit eine fahrtechnische Chillout-Zone nutzen dürfen.

    Der Gipfel des Pöhlberg wird hart erkämpft. 15,8 km mit 380 Höhenmetern fressen unseren Enthusiasmus. Und nicht nur den. Wieder lauern fast 40% unbefestigter Wege. Es ist zum heulen. Die Moral sinkt und der Magen knurrt ein hungriges Lied. Dazu die Verdauungs-geräusche durch die Kraftriegel mit den bösen Zuckerersatzstoffen. Auch der Umgangston paßt sich an. Ein freundliches: "Du Arsch! Was hast du uns da eingebrockt?" stecke ich kommentarlos weg. Er hat ja Recht.

    Ein neues gemeinsames Ziel unserer Verzweifelung ist Herr Stauder. In Anfällen von Galgenhumor entwerfen wir negativ besetzte Worte. Gestaudert. Stauderisieren. Verstaudert werden. Ich wurde verstaudert, du wirst verstaudert, er sie es wird verstaudert, wir ihr sie wurden ganz sicher verstaudert.

    Wenn man sich nicht ablenkt, beschäftigt man sich mit der Durchschnitts-geschwindigkeit (zu niedrig), der Bodenbeschaffenheit (zu rumpelig) oder dem Höhenprofil (zu steil).

    Es ist ein Rechenexempel: fällt die Durchschnittsgeschwindigkeit unter 4 km/h, kann man das Trike eigentlich besser ziehen. Dabei werden zur Abwechselung mal andere Muskelgruppen beansprucht und man beugt Wadenkrämpfen vor. Während mein Freund sein Trike auf einem der wenigen Feldwege bergauf am Hinterrad hinter sich wuchtet, haben meine Beine auf Automatik geschaltet.

    Die nicht Stoneman-kompatible eigene Wegfindung über Asphalt statt Wurzeltrail lässt mich auf unglaubliche 5-6 km/h beschleunigen und die letzten rampenartigen Meter bis zur Bergstation des Scheibenbergs (807 m) erledigen. Absteigen, zum Biergarten wanken. Bier bestellen. Warten. Noch mehr warten. Dann endlich sehe ich den Kopf meines Freundes hinter einer Beule in der Strasse auftauchen: er brauchte zwischendurch einfach mal eine längere Pause.

    Gemeinsam gehen wir zum Locher und hauen Loch 7 von 9 in die Stechkarte.

    Im Biergarten lümmelt sich ein ausgezehrter Typ Marke Marathonmann. Wie wir später erfahren, hat er gerade in der Gold-Kategorie gefinished. Während der Marathonmann enthusiastisch eine kleine Proberunde auf meinem Trike dreht, schaue ich mir sein Carbon-Hardtail an. An irgendwen erinnert der Fahrer mich. Der Name vom Aufkleber auf dem Oberrohr wird vielleicht gleich mal gegoogelt. Falls ich dran denke.

    Essen, Zimmer entern, duschen, umfallen und pennen.

    Kapitel 7: Tag 3

    Wie schon die beiden Tage zuvor klingelt der Wecker um 7:30 Uhr. Damit bleibt Zeit, vor 9:00 Uhr für den täglichen Gepäcktransport alles fertig zu haben und die Zimmer zu räumen. Der Gepäcktransport karrt dann das Zeug zur nächsten Unterkunft auf der Liste. Ein zusätzlicher vorgefertigter Gepäck-anhänger vom Tourismusverband mit Stoneman-Werbung drauf erhöht die Sicherheit, sein Zeug abends in der richtigen Unterkunft wieder zu finden. Tolle Sache.

    So, nur noch zwei Gipfel. Rabenberg und Auersberg. Der Weg zum Gipfel des Rabenberg mit 913 Metern soll mit einem Anteil von fast 60% befestigte Wege enthalten. Wir sind begeistert. Die Realität sieht anders aus. Eine Art feuchter und moosüberwachsener felsiger Rippen quer zur Fahrtrichtung zerren mit Dauergerappel und wenig Grip an unseren Nerven. Eine kleine Siedlung nahe der Himmelswiese wird ignoriert und überrollt auf der Suche nach der Gipfelstation des Rabenbergs. Die sich erst einige Meter hinter dem Gipfel finden lässt. Vermutlich war die Grenze zur Tschechei zu nah? Oder wir wurden gestaudert und man hat uns noch ganz beiläufig den Komary vrch erklimmen lassen?

    Ein Päuschen lässt mich im Vesperpaket ein paar Frikadellen finden: Danke, Wirtin vom Scheibenberg!

    Nach der Abfahrt zum Carolatal kommen wir überein, den Rest des Weges umzuplanen. Mehr Asphalt und vielleicht noch den Zwischenanstieg (Fastenberg mit 768 m?) vermeiden. Wir rollern durch Erlabrunn. Ein Schild preist die Teufelssteine. Hier machen wir wieder einmal ein kleines Päuschen.

    Am Blick meines Freundes sehe ich: jetzt wird es Ernst. Er hat für sich erkannt, dass ihm für das 9. Loch der Stechkarte die Energie fehlt. Ich bin baff. So kurz vor dem Ziel? Alle Achtung. Besser einen Rückzug als erschöpft einen Zusammen-bruch riskieren.

    Wir kommen überein, dass ich weitermachen soll, wenn ich kann. Ernüchtert schlage ich ein und mache mich alleine an die letzte Auffahrt zum Auersberg mit 1019 Metern Höhe üNN.

    Die Karte mit Stauder-Planung sieht mehr als 15 Kilometer Entfernung mit 440 Höhenmetern vor. Dazu ein Asphaltanteil von ca. 20%, befestigte Wege mit 55% und unbefestigte Wege von ca. 25%. Was ich durch alternative Wegplanung real vor mir hatte, kann ich nicht mehr sagen.

    Mittlerweile ist die letzte Trinkflasche leergenuckelt und der letzte Riegel gekaut. Nun wird es eintönig. Niemand, der einen moralisch unterstützt. Niemand, auf den man Acht geben kann oder der mir den Rücken frei hält. Gesprächspartner waren wir in den Aufstiegen sowieso nicht mehr, da wir den kostbaren Atem nicht mit Reden verplempern wollten.

    Eine endlose schnurgerade 750 Meter lange Schotterrampe auf direktem Weg nach oben führt nur zu einer Kreuzung von Waldwegen. 400 Meter weit geht es wieder runter! Scharf links und - achdusch.... - noch mal eine scheinbar endlose gerade Schneise bergauf. Da wollen noch mal fast 700 Meter Weg mit 80 Höhenmetern vernichtet werden.

    Riiiiiiing. Mit schweißnassen Händen hole ich das Handy aus der Tasche. Klaus ist dran. Nachdem ich überflüssigerweise meinen Namen ins Mikro gekeucht habe, fragt er, ob ich schon oben angekommen bin. Nee, bin ich nicht. Während des Telefonates fahre ich weiter. Und bin ein letztes Mal geschockt. Vor mir tut sich eine Art Tor aus Bäumen auf. Und da hindurch sehe ich die Rampe noch mal steiler ansteigen und oben quasi in den Wolken thront der graue Turm der Gipfelstation.

    Die Kette ist mittlerweile trockengefahren und quietscht schon länger auf dem kleinsten Blatt und größten Ritzel. Mühsam kämpfe ich mich fahrend auch noch die letzten 5-10 Höhenmeter dem Ziel entgegen.

    Genau dort, ein paar Meter vom Stechkartenlocher entfernt, bleibe ich mit offenem Mund stehen. Denn ich wurde überholt. Von einem älteren bebauchten Mountainbiker in bunter Lycra-Kleidung. Mit einem Elektro-MTB. Er lehnt sein Radl ganz entspannt genau vor den Locher an die Miriquidi-Tafel und nuckelt entspannt an seiner Trinkflasche. Wird er jemals ahnen, wie nah er daran war, beraubt zu werden? OK, gaaanz ruhig. Vielleicht hilft ja fragen. Und ja, er schüttet mir etwas von aus seiner Trinkflasche in meine. Puh, das war knapp.

    Wo geht nun eigentlich der Stoneman-Trail weiter? Halt! Moment. Wichtig. Die Stechkarte darf ich nicht vergessen! Knack. Loch 9 von 9. Gipfel 9 von 9. Mission fast geglückt.

    Ein Notarztwagen hält in ein paar Metern Entfernung auf dem Platz vor der Bergstation. Hat mich jemand den Weg herauf keuchen sehen und den Wagen vorsorglich gerufen? Keine Ahnung. Die Herren steigen aus und schlendern an mir vorbei. Ich wirke wohl doch fitter als ich mich fühle.

    Der Rückweg ruft. Helm auf und dann fast 1,5 km über steile Schotterwege zurück ins Tal. Die Erschöpfung ist plötzlich wie weggeblasen.

    Ein bekannter Mountainbiker hat mal gesagt, dass höhere Geschwindigkeit stabilisierend wirkt und man die Kontaktzeiten der Reifen auf losem Untergrund gering halten muss. Im GPS-Log habe ich nachher gesehen, dass als Spitze irrsinnige 60,5 km/h erreicht wurden. Geringen Kontaktzeiten: Check!

    Kapitel 8: Fertig (mit der Welt)

    Am Fuß des Trails in Johanngeorgenstadt treffen wir wieder nach kurzer Telefonkonferenz wieder zusammen für die gemeinsame Rückfahrt zur Pension.

    Als wir endlich gegen 18 Uhr den letzten Hügel runterrollen und vor der Pension vom Sitz kippen, werden wir schon erwartet. Mehrere andere radelnde Pensionsgäste hatten uns im Verlauf der letzten Tage irgendwo auf den Wegen gesehen und sich über die bekloppten Dreiradfahrer amüsiert, die da im Wald herumkeuchen. Ein großes Hallo, da wir die ersten Triker sind, die den Miriquidi Stoneman-Trail befahren haben.

    Der Pensionswirt ist immer noch erstaunt über die Leistung und will sich noch dafür stark machen, dass über das Thema Trike + Trail auf der Stoneman-Homepage noch ein kleines Extra-Kapitel erscheint. Schaun mer ma!

    Erstmal gibt er die Trophäe aus. Ein gelasertes rostiges Stoneman-Symbol auf einem bronzefarbig lackierten Stein auf einer schwarzen Holzbasis mit Stoneman-Schild. Sehr stylisch und für Mehrfachtäter ausbaubar mit zusätzlichen silbernen und goldenen Steinen...

    Nach einigen Sieg-Bieren fallen wir in die Betten und schlafen tief und traumlos, allerdings auch wieder ohne Wadenkrämpfe. Bis der dämliche Hahn auf dem Nachbargrundstück um 9 Uhr meint, er wäre lang genug ruhig gewesen.

    Packen, frühstücken, verabschieden, rein in den Stau. Ende Abenteuer und Ende Gelände: Check! Schade eigentlich.

    Kapitel 9: Fazit

    Wenn man mich heute fragt, ob der Miriquidi mit dem Trike machbar ist, kann ich keine klare Antwort geben.

    Zum einen als Antwort ein JA. Wir haben es ja auch geschafft.

    Als andere Antwort ein klares NEIN. Dafür sind die Trails nicht gemacht und die Wege zu schmal. Ein Trike braucht 3 freie Spuren für die Reifen und nicht nur eine. Viele lange Steigungen zehren durch das hohe Systemgewicht des Trikes die Muskeln, die Durchschnitts-geschwindigkeit sowie die Moral auf.

    Ein Trike punktet bei der Fahrstabilität (speziell bergab) und dem Komfort für Po und Handballen auf der Langstrecke. Bergauf jedoch ist man einfach nur lahm.

    Mein Trike quietscht (Kette trocken-gefahren) und knackt (Tretlager nachsehen). Abgesehen von einem gerissenen Kabelbinder hat es die ganze Tour aber ohne Defekte absolviert. Nicht mal einen Plattfuß haben wir beheben müssen.

    Körperlich bin ich heute - 3 Tage später - eigentlich fit. Ein leichter Muskelkater ist auf dem Rückzug und meine Freßattacken werden seltener...

    Montag geht es wieder in die Tretmühle. Da ist dann viel Zeit, über neue Abenteuer nachzudenken. Vielleicht in 2018 doch mal eine Transalp? Natürlich mit dem Trike. Könnte man ja mal machen...

    Mein Dank geht an:

    Meine bessere Hälfte, die mir für solche Eskapaden Zeit schenkt und bei Vor- und Nachbereitungen hilft.

    Und Klaus, den ich wegen seiner bedingungslosen Verläßlichkeit schätze und deshalb gerne bei diesen Ausflügen dabei habe.

    Cast of Characters:

    Fahrer 1: ich
    Fahrer 2: Klaus
    Fahrzeug 1: Specbikes Comfort Trike Full Suspension
    Fahrzeug 2: NoName Tadpole Prototyp
    Orte im Erzgebirge in Sachsen und in Tschechien

    Link:

    Zum Event: www.stoneman-miriquidi.com
    --- Beitrag zusammengeführt, 29.08.2017 ---
    Sorry für die vielen Absätze. In der Vorschau sieht es besser aus...

    Änderungen am Trike für die Tour: Federn der DNM-Dämpfer von 550 auf 850 pounds getauscht.

    Änderungen von länger vorher: Dämpfer hinten von Reibungsdämpfer mit Feder auf Luft-Öl getauscht.
    Reifen Schwalbe Jumpin Jack 20*1,9 vorne, 26*2,25 hinten. Ganz normal mit Schläuchen. Dazu das Schutzblech hinten (SKS) demontiert und wegen des fetteren Reifens ein Mudguard montiert.
    Ritzel vorne von 48-38-28 auf 44-32-22 und Kassette von 11-32 auf 11-34 geändert: Mehr Bergtauglichkeit. Kurbelarmlänge blieb bei 175 mm.
    Mechanische Scheibenbremsen wurden schon vor längerer Zeit auf Shimano BR-M355 umgebaut. Aber nur, weil die hier noch herumoxidierten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.08.2017
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    19 2018 08 22 auf Gipfel Fichtelberg 1211 meter.jpg
    Auf dem Busparkplatz der Bergstation Fichtelberg

    25 2018 08 23 vor Gipfel Baerenstein 825 meter.jpg
    Diverse Hinweise auf Gipfel, die wir noch erreichen müssen

    31 2018 08 23 Wurzeln vor Gipfel Liebenstein 685 meter.jpg
    Wurzeln und loser Schotter. Nicht meine Wahl bei Steigungen

    37 2018 08 24 Start vom Scheibenberg.jpg
    Auf dem Scheibenberg. Der Tag beginnt und noch sind wir frohen Mutes. Noch.

    38 2018 08 24 Der Herr ist nah.jpg
    Dass der Herr nah ist, habe ich auch mehrfach befürchtet und fand die Überschrift in dem Moment sehr passend.
     
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  4. ivo schuetze

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    Vielen Dank. Ich hatte es eigentlich vorbereitet für meine eigene, aber unbekannte und deshalb unbeachtete HP. Hier kann wenigstens die richtige Zielgruppe ein paar Lehren daraus ziehen.
     
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  6. assedo

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    Respekt vor der Berichterstattung, sowohl informativ als auch "zum mitfühlen" geeignet, fesselnd und zugleich humorvoll und Respekt hoch 10 vor der geleisteten Tour *Handgeklapper*
     
  7. madeba

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    schön zu lesen, daß es da draußen noch andere Spinner gibt, die vor nix fies sind (y) .

    Geht nicht gibts nicht ! :cool: :D
     
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  8. Die Schmidts

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    .. super geschrieben, ich habe mitgelitten, geschmunzelt und auserspreche höchste Anerkennung für diese tolle Leistung! :eek:
     
  9. UliB

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    Danke an alle Kommentarschreiber und "Gefällt mir"-Benutzer. Dann hat es sich ja wenigstens gelohnt, noch den Tag für den Entwurf des Textes dranzuhängen.

    Vielleicht liest Herr Stauder mit oder ihm klingeln zumindest die Ohren... Der Mountainbiker - so haben wir für uns erkannt - scheint jemand zu sein, der sowohl den muskelmordenden Aufstieg als auch die technisch komplizierte Abfahrt sucht. Mit diesem Hintergrund war der Stoneman ideal. Für uns Deppen mit Trikes - öhm, ähhh, suboptimal. Wir haben daraus gelernt, empfinden die hiesigen Berge konditionsmäßig mittlerweile nur noch als Hügelchen. :D Aber das wird sich auch wieder normalisieren. Ganz sicher. Bis zum nächsten Event mit Hirnriss-Garantie.

    Mir ist scherzhaft eine Teilnahme an den finnischen Liegerad-Meisterschaften 2018 nahe gelegt worden. Es gibt 2 Klassen: schnell und langsam :ROFLMAO:. Aber dafür sollte ich jetzt schon mal mit dem Training anfangen.:whistle:
     
    Zuletzt bearbeitet: 30.08.2017
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  10. UliB

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    Gestern bin ich dem Erfinder der Stoneman-Touren Hr. Stauder auf einem MTB-Festival begegnet. Hatte ich noch bei der Tour im letzten Jahr heftigst über ihn geflucht, kam er gestern doch ganz sympatisch rüber. Und ja, er hat zugegeben, die Tour auch als Grenzerfahrung bzw. zum Aufzeigen der eigenen Leistungsfähigkeit für Leute wie mich gemacht zu haben. Als aufregenden Lebens-Fixpunkt. Und da muß ich zugeben: bei mir hat es gewirkt.

    Trotzdem gibt es nun noch mehr Strecken: den Stoneman Taurista in Österreich mit 123 km und 4500 Höhenmetern. Und den Stoneman Dolomiti Road mit 193 km und 4700 Höhenmetern.

    Für´s Trike habe ich ein paar Anpassungen per Kugelschreiber auf einer Karte vom MTB-Dolomiti (120 km/4000hm) erhalten, die dann auch Trike-tauglich sind. Und auf Nachfrage - so bot er an - gibt es sogar die GPS-Daten dazu. Nur sollte man dann eher 4 Tage einplanen, um auch die Landschaft entsprechend zu würdigen.

    Trotzdem meinte er zum Schluß, daß er zur Festival-Standbetreuung im nächsten Jahr wieder "Lutz" schickt...

    Klaus, wie sieht´s aus? ;)
     
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  11. Dynamik

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    Weisst Du, dass es Scott mit der Südpolexpedition genau so ergangen ist. Leider ist er dann nicht mehr zurückgekommen. Da hast Du es besser getroffen. Danke für den schönen Bericht.
     
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  12. UliB

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    Hr. Stauder hat Wort gehalten und mir Bilder vom Stoneman Dolomiti gesandt. Aber mit den Bildern auch untermalt, daß der Dolomiti leider nix für Dreiräder ist. Schade. Alternativ ist aber ein GPX und eine Karte vom Stoneman ROAD beigefügt mit einer 3-Tages-Einschätzung.
    Prima. Jetzt brauche ich nur noch Zeit, Transportmöglichkeit, Urlaub, Mitstreiter...(y)
     
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  13. madeba

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    mach mir mal schmackhaft... ;)
     
  14. UliB

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    Wenn......, dann mit Gepäcktransport. Damit ich mit dem VTX fahren kann. Alle anderen Rahmenbedingungen muß ich erstmal durchdenken.

    Ich frage bei Hr. Stauder mal an, ob ich dir seine GPX senden kann. Dann kannst du mal via Goggel Maps gucken, ob dir das zusagt.
     
  15. Miesegrau

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    Genial! Man muss schon eine masochistische Ader in sich haben und ein wenig plemplem (positiv gemeint) in der Birne sein um das durchzuziehen.:)
    Außerdem nötigt mir außer der körperlichen Leistung auch dein Schreibstil eine Menge Respekt ab.(y) Einfach bärig!
     
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  16. UliB

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    Hallo Allerseits. Danke für Eure Teilnahme. Anbei noch ein paar Bildchen. Und ja, es hat sich gelohnt!
    10 2018 08 22 Nove Mesto CZ.jpg 11 2018 08 22 Bikepark Klinovec Keilberg CZ.jpg 17 2018 08 22 Gipfel Klinovec CZ 1232 meter.jpg 34 2018 08 23 und Schlamm vor Gipfel Scheibenberg 711 meter - Netzkopie.jpg 42 2018 08 24 Bodenqualitaet Trails zum Auersberg rauf.jpg 43 2018 08 24 endlose Aufstiege am Auersberg 1.jpg
     


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