Ernährung auf langen Fahrten bis 24 h

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So wie bei Ketogener Diät manche u. U. bestimmte Fette nicht vertragen sie z. B. ausschwitzen
Der Geruch kommt vom Keton Aceton, das man abatmet. Der Geruch ist zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich stark und wird von verschiedenen Personen sehr unterschiedlich wahrgenommen. Mancher findet, es riecht ein bisschen nach Farblöser, manch anderer findet, es stinkt furchtbar.

In Ketose werden sämtliche Fette vom Körper verbrannt, egal, ob einfach oder mehrfach ungesättigt, gesättigt oder vielfach übersättigt. ;) Der sonstige Körpergeruch (Achselschweiß etc.) wird eher geringer.
 
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Ich habe auch die Erfahrung gemacht, das es "besser läuft", wenn ich morgens 1-2 Brötchen mit Marmelade esse, 1-2 Tassen Kaffee mit Milch und Zucker zu mir nehme und dann bis zum Ende ausser Wasser und Magnesiumtabletten nichts mehr.
Meinem Körper scheint das zu reichen. Durst ist gering und Hunger bis kurz nach Ende der Belastung nicht vorhanden.

Das betraf/betrifft mehrtägige Tourenradfahrten mit Zeitdruck, Strecken von 80-140 km, Höhenmetern im oberen 3-stelligen Betreich und vollem Mehrtagsgepäck.

Nach ein paar Tagen schwitzt man auch irgendwie anders. Hat mit mal ein Arzt erklärt. Ist angeblich normal.
Aber das ist ja hier nicht das Thema.
 
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zureich
so am rande erwähnt werden sollte, das zucker durchaus sucht potential hat.
es besetzt im hirn die gleichen rezeptoren wie kokain. mit gegenteiliger wirkung, verlangsamt die hirnströhme.
 
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Ich esse eigentlich nie wenn ich fahre. Ok wenn es deutlich über 200km sind vielleicht. ....

Ein funktionierender Fettstoffwechsel bietet unerschöpfliche Reserven.
Gaanz wichtige Regel:Jeder Körper ist anders! was bei einem geht, macht der andere nicht mit.

Ich hab mal versucht 140km ohne Nahrung zu fahren,
Kurz: so heftig bin ich noch nie abgestürzt! Ich brauchte zu Hause erstmal drei Stunden um mich davon zu erholen.
Wobei ich 60km ohne Essen fahre und 90km mit einem Riegel und ich versuche die Letzte Stunde leer zu fahren.
Mit leeren Speichern fahren bedeutet aber 20% weniger Leistung an der Kurbel.


ach ja letztens nach 130km einen Döner eingeschmissen,
der hat dann für die nächsten 60km gereicht.
 
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nein, wiki sagt in der wissenschaft unstritten !
...
sollte jedem reichen um sich ein bild zu machen ansonsten liefere ich gerne nach :)
Umstritten heisst das NICHTS bewiesen ist!
Und das bei Zucker und Kokain die gleichen Hirnareale aktiv sind sagt auch nichts aus, weil du nicht weist was das Hirn dort tut.
(Das ist so , als ob du einen Computer anschaltest und dadurch weisst was der Computer macht)
Dopamin ist ein normales Hormon was auch natürlich im Körper gebildet wird zb durch Sport oder andere Sachen wie Musik....
Auch andere Lebensmittel wie Fleisch und Nüsse erhöhen den Dopaminspiegel.

Die Artikel dich ich von deinen Links gelesen haben, waren sehr hart an der Grenze zu Suggestiv-Formulierungen,
das ich für mich das Niveau einer Boulevardzeitung.

Neh Danke, bitte nix mehr nachliefern!
 
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Unter Last braucht ein Körper Energie. Wenn er keine Kohlenhydrate (KH) zur Verfügung hat, geht er an die dafür vorgesehenen Fettreserven.
Diesen Vorgang kann man durch Ernährungstraining beschleunigen/erleichtern. Viele der genannten Quellen zur ketogenen Ernährung empfehlen ärztliche Begleitung, wie es auch beim Heilfasten üblich ist.
Zuviel Kohlenhydrate, KH, besonders in Form von Einfachzucker, führen ebenfalls zu "Krankheitszuständen", wie wir aktuell in Deutschland an ca 50% übergewichtigen Erwachsenen ablesen können.
Leistungssport und extremer Ausdauersport (Marathon ist extremer Ausdauersport, ebenso Fahrradmarathon=Brevet) braucht besondere Energiezufuhr.
Wir bewegen uns hier also nicht im allgemeinen Laberbereich über gesellschaftliche Fehlernährung, sondern im Erfahrungsaustausch über die Wirksamkeit verschiedener Möglichkeiten, Langstrecke ab 200km zu bewältigen.
Wenn die Glaubenskrieger sich bitte etwas zurückhalten wollen? Danke.


In einem anderen Faden las ich ich zu Malzzucker, dass er zwei wesentliche Vorteile zum Haushaltszucker besitzt: 1. er ist weniger süß, bei gleichem Energiegehalt und 2. gibt es verschieden langkettige Moleküle, die Wirkzeitunterschiede besitzen.
Um nicht Unmengen an Nahrung zu konsumieren, nehmen einige Leute diese konzentrierte Form von KH bei besonderen physischen Belastungen zu sich.
Brauchen tut das keiner, aber es kann einigen die gewünschte Leistungserbringung erleichtern.

Die klaren Verbrauchswerte in Gramm KH pro Kilogramm Körpergewicht finde ich interessant. Dann könnte man verschiedene Ernährungsszenarien entwickeln und könnte etwas Licht ins Dunkel der persönlichen Blindversuche bringen.
- Warum fahre ich auf Fisch so gut? (fetter Fisch, wie Lachs, Makrele, Forelle, Hering)
- Vollkornbrot mit Erdnussmus und Honig, mein persönkicher Doping-Pusher, warum?
- wieso passen 1000g Straciatella-Joghurt in einer Pause auf eimmal in meinen Magen, wenn der eigentlich nur 650ml fasst?
- Pommes bremsen mich völlig aus, liegt das am erhitzten Fett oder an den Kartoffeln, die Nachtschattengewächse sind und von mir nicht vertragen werden, was sicn nur unter Last zeigt?
- ist es gut, wenn ich nach Verlust meines Flaschenhalters nicht mehr im 5MinutenTakt an der Flasche hänge, sondern nur jede gute Stunde 750ml Flüssigkeit aufnehme? (zum Joghurt trinke ich dann nix ;) )
- seit ich mir Brot schmiere und Obst dabei habe, esse ich keine Schokoriegel mehr, warum fühle ich mich damit besser, ist das Schokofett schlechter verdaulich?
Viele Fragen, die mich unterwegs beschäftigen.

Gruß Krischan
 
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Danke @Krischan. Diese Fragen finde ich interessant. Und ebenso, wir besprechen hier hauptsächlich Ernährung für die Ausnahme von langen bis extremen Ausdauerleistungen. Dies muss natürlich auch in den normalen Alltag passen. Deshalb kann man sich nicht beim Fahren Ketogen ernähren und ansonsten alles normal essen.
@Krischan ´s Erfahrung mit selbstgemachtem Brot kann ich nur bestätigen. Fisch habe ich noch nicht probiert.
Erdnussmuss (viel Fett = viel Energie längerfristig)
Obst ist für mich Geschmack (motiviert), Flüssigkeit, vielleicht etwas Minerale

Ich kenne nicht die Professionen der Mitdiskutierenden. Jeder kann sich erheblich auch in wissenschaftliche Themen einlesen. Und trotzdem macht es für mich einen Unterschied, ob jemand Ökotrophologie in seiner Breite studiert hat oder ein bis zwei Diäten mit allen Hintergründen genau kennt.
Im Ernährungsbereich gibt es sehr viele Theorien und Strömungen. Manches ist rein wissenschaftlich orientiert und nimmt nur nachgewiesenes auf, andere Theorien erscheinen mir zum Teil auch ideologisch eingefärbt. Für mich persönlich ist es sehr schwierig dies zu unterscheiden wie sehr eine Theorie auch wissenschaftlich fundiert ist.

Der Schwerpunkt des Fadens sollte sein, dass wir unterschiedliche Ansätze offenlegen wie wir persönlich in praktischer Art und Weise lange bis sehr lange Fahrten vom Energienachschub bewerkstelligen. Für mich war z.B. die Erfahrung von @veloeler (war er es?) mit den Salamiwürsten ein Tipp, den ich aufgegriffen habe. Eine Packung milde Würstchen mal mitgenommen. Allein geschmacklich mal eine Abwechslung zu den Müsliriegeln. Der Fettgehalt liefert auch noch Energie. Noch einen Apfel dazu oder Banane fand ich lecker und hilfreich.

Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht mit Vor- und Nachteilen. Wenn es dazu auch eine (wissenschaftliche) Theorie gibt gerne. Ebenso finde ich es auch interessant, wenn jemand seine komplette Ernährung dementsprechend umgestellt hat so wie @Kid Karacho. Mein Sohn hat mich gestern aufgeklärt, dass es ziemlich nahe an der traditionellen Ernährung der Inuit sein soll. Diese haben ohne medizinische Ernährung mit die längste Lebenserwartung gehabt.

Das es für den einen oder anderen auch mal persönlich wird, finde ich verständlich. Es wäre jedoch gut, wenn es uns gelingt kritische Punkte trotzdem sachlich zu hinterfragen und zu besprechen. Kritische Punkte können aus sachlichen Gründen kritisch sein oder wir empfinden sie kritisch. Das muss man letztlich nicht hinterfragen. Für mich ist das Subjektive an dieser Stelle die Wirklichkeit in der man selbst lebt.

Die Anforderung von langen Ausdauerleistungen kann schon extrem für den Energienachschub werden. Dies über den Fettstoffwechsel zu managen ist ziemlich cool und effizient. Mir persönlich würde jedoch der Verzicht auf Kohlehydrate momentan sehr schwer fallen. So bleibe ich Allesfresser. Mit Kohlehydraten mittelbar die Energie bereitzustellen oder direkt über Zucker sind unterschiedliche Wege. Ich ziehe die erste Variante vor. Die zweite ist für mich nur, falls ich einfach nur fertig bin. Und da wird es schwer für uns Laien. Ich glaube auch, dass es verschiedene Formen von Abhängigkeit bis zur physiologischen Gewöhnung an zuckerreiche Nahrung gibt. Bei lange Anstrengungen ist es auch für die Verdauung eine Belastung Nahrung in Blutzucker umzuwandeln. Über Maltodextrose ist es etwas leichter.

Haushaltszucker Dextrose (Traubenzucker) geht schnell ins Blut und lässt den Insulinspiegel sehr schnell ansteigen.
Maltose (Zweifachzucker) wird langsamer umgewandelt und lässt den Insulinspiegel langsamer ansteigen. Maltodextrose gibt es in Deutschland in verschiedenen Formen. von 6, 12, 18. Je höher die Zahl, desto süßer (mehr Dextrose enthalten), schnellere Energiezufuhr und schnellerer Anstieg des Insulinspiegels. Je geringer, desto mehr Maltose und mehr langkettige Kohlehydrate, desto langsamer die Umwandlung in Glucose, langsamerer Anstieg des Insulinspiegels usw. 12er finde ich schon fast geschmacksneutral. Es bedeutet jedoch auch, dass man früher trinken muss, da die Umwandlung länger dauert.
Sehr gut finde ich, dass ich anhand meines durchschnittlichen Kalorienverbrauches pro Stunde oder pro 100 Km diese Menge in Gramm abgemessen auch im Trinkwasser zuführen kann.
 
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Ich habe zwar von Ernährung nicht viel Ahnung, aber habe hier zumindest Vermutungen:
- Vollkornbrot mit Erdnussmus und Honig, mein persönkicher Doping-Pusher, warum?
Weil es eine Mischung aus Zucker, längeren Kohlenhydraten und Fett ist. Liefert also sowohl schnelle wie auch langfristige Energie.
In einem anderen Faden las ich ich zu Malzzucker, dass er zwei wesentliche Vorteile zum Haushaltszucker besitzt: 1. er ist weniger süß, bei gleichem Energiegehalt und 2. gibt es verschieden langkettige Moleküle, die Wirkzeitunterschiede besitzen.
Beides hängt zusammen. Je länger die Ketten, desto weniger süß und desto länger braucht der Abbau. Noch extremer wäre Traubenzucker + Stärke.
- Pommes bremsen mich völlig aus, liegt das am erhitzten Fett oder an den Kartoffeln, die Nachtschattengewächse sind und von mir nicht vertragen werden, was sicn nur unter Last zeigt?
Weil es recht einseitig ist; fast nur Stärke = längere Kohlenhydratketten. Kostet Kraft zum Verdauen (bei kohlenhydratreichen Speisen werde ich nach dem Essen besonders müde) und bietet keinen Zucker, um das zu überbrücken.

Soweit meine Vermutung. Generell, nicht einseitig ernähren; wenn der Körper viel Leistung bringen muss, fallen Defizite viel schneller auf als wenn man faul ist.
 
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zureich
nicht velofahren, jedoch hochgebirgstouren die längste 2 wochen.
damals war ich jung und hab gegessen was ich bekommen habe von den "alten" die alten waren bis zu 75.
warmer tee, hartes altes sauerteig roggenbrot und altes getrocknetes fleisch, beides steinhard.
das hatte seine gründe das alte harte, damit bekam man nichts zu beissen, sondern ein stück (mocken) den man lange
im mund hin und her gekaut hat wie ein stück kaugummi.
jedoch bei vollkorn sauerteig braucht der körper min. 3 wochen bis es kein bauchwe mehr gibt, kann aber auch 3 montae dauern.
und es gibt schnelle und lange energie über stunden.
das fleisch liefert die mineralien vitamine fett und das saltz ebenso mindestens 2 jahre alt und steinhart .

schwer bei solchen erfahrungen finde ich : wenn jemand schokolade schreibt, wissen wir alle was gemeint ist,......
jedoch ist eine billig schoggi mit bis zu 30 hilfstoffen hergestellt, ohne zusätzliche aromen schon fast nicht mehr zu bekommen
für mich hat eine schoggi 3 zutaten. nichts von der stange also.
nur schon bei wörtern wie modifizierte maistärke schüttel es mich .

beispiel brot, läst man den teig min. 17 std. gehen ist sämtlicher zucker vom getreide umgewandel .......
alles sehr schwierig und muss für jeden einzelnen all die kleinen dinge eben berücksichtigen.
dann ist schokloade eben keine schoggi und/oder brot eben kein brot. weil die verstoffwechselung kommplet anderst abläuft,
nur schon durch die zusätze oder verarbeitung.
Und das bei Zucker und Kokain die gleichen Hirnareale aktiv sind sagt auch nichts aus, weil du nicht weist was das Hirn dort tut.
stimmt kann ich nicht da ich keinen zucker konsumiere .
 
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sehr schön erklärt von @Jedrik. Meine Fehler korrigiert und richtig gestellt. Vielen Dank. Ich hänge es mal hier an:

Du hast Deine Zucker ein bisschen durcheinander bekommen.

Haushaltszucker (Saccharose) ist ein Zweifachzucker aus Fructose und Glucose. Glykämischer Index 59

Maltose ist ein Molekül aus zweimal Glucose. Der Glykämische Index ist allerdings genau so hoch wie der von einfacher Glucose, nämlich 110

Maltodextrin ist ein Gemisch aus reiner Glucose, Maltose und längerkettigen Stärken. 0 entspricht Stärke, 100 entspricht reiner Glucose. Die Zahlen geben also an, wie nah das Mischungsverhältnis an der Stärke/am Zucker ist. Glykämischer Index 120-136

Glucose ist das, was auch im Blut herumschwimmt und besonders in Leber und Muskeln - und nicht zu vergessen auch ins Gehirn - verteilt wird. Als Lebensmittelinhaltstoff wird es auch als Dextrose (Traubenzucker) bezeichnet, steht so aber erst nach der Spaltung zur Verfügung.
(also Glucose = Dextrose = Traubenzucker)

Für den Langstreckenfahrer kurzfristig interessante Nebenwirkungen:
Gut: Es macht auch wach und warm (ein unterversorgtes Hirn macht blöd, müde und langsam)
Schlecht: Viele bekommen bei Glucoseüberdosen Durchfall, vor allem wenn der Rest der Ernährung nicht ausgleicht.


Weiter oben hatte jemand bereits von Durchfall berichtet. Deshalb ist die Dosierung wichtig vermute ich.
 
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Was man festhalten kann: Es gibt verschiedene Wege, sich für Ultrastrecken erfolgreich zu ernähren. Jeder muss individuell herausfinden, was für ihn funktioniert und was nicht.

Richtig dosiert stellen Zucker schnell Energie zur Verfügung und bleiben verträglich. Allerdings muss man dann auch sehr regelmäßig dabei bleiben, denn sonst kommt es zum Einbruch.
Langfristig kann zuckerarme und Kohlenhydrat*-arme Ernährung von Vorteil sein. Man ist weniger abhängig von Zucker und der Stoffwechsel stellt gleichmäßiger Energie zur Verfügung.
*hydrierte Kohle, also Kohlehydrate möchte ich nicht essen ;) auch wenn der Sprecher aus dem SWR-Video es auch ständig falsch sagt.

Schlecht: Viele bekommen bei Glucoseüberdosen Durchfall, vor allem wenn der Rest der Ernährung nicht ausgleicht.

Weiter oben hatte jemand bereits von Durchfall berichtet. Deshalb ist die Dosierung wichtig vermute ich.
Um mich nicht zu wiederholen: https://www.velomobilforum.de/forum...uf-langen-fahrten-bis-24-h.59436/post-1157104 :)
 
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Weiter oben hatte jemand bereits von Durchfall berichtet. Deshalb ist die Dosierung wichtig vermute ich.
MMn nach hat das mit dem isotonischen Gleichgewicht zu tun: Zucker und Mineralien in hoher Konzentration ziehen Wasser aus Darm (und letztendlich auch aus dem Blut), bis dieses hergestellt ist. Trinkt man genug Wasser zu seinem Zucker und isst sonst nichts Gescheites, dürfte der Darminhalt irgendwann ziemlich flüssig sein und das Eindicken im Enddarm kann missglücken.

Dazu: Die meisten Menschen spüren, wann sie genug Zucker hatten und keinen mehr zu sich nehmen sollten: Er wird dann einfach nur noch als eklig und klebrig wahrgenommen und abgelehnt. Das würde den obigen Ablauf vermeiden. Dieses Gefühl wird mit Maltodextrin vermieden, weil es nicht süss schmeckt. Da es aber spätestens im Darm zu Glukose zerlegt wird, hat man sich selbst nicht unbedingt zu seinem Vorteil ausgetrickst.
 
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Ich mische immer für zwei Flaschen auf einmal, das macht's einfacher, besonders auch die halbe Brausetablette pro Flasche. 130 bis 140 g Maltro-12, dazu eine Brausetablette und 500 bis 700 mb Guarana (nicht für die kleine Feierabendrunde), dazu eine kräftige Prise Salz — genau richtig für zwei bis zum Rand gefüllte Nalgene OTF. Nicht zu viel Magnesium am Tag wg abführender Wirkung; außerdem nehme ich Magnesium eh täglich in besserer Form.
 
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Ich habe immer eine Dose mit Nüssen im VM. Gemischt aus M&M und gesalzenen Erdnüssen. So kann ich den Zucker- und Salzanteil je nach Bedarf dosieren, ohne den Magen stark zu belasten.
 
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