ErFahrungsbericht Toxy ZR

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Umlenkrolle, Gingko? Macht die sich auch gut?
Ja genau, war schon montiert. Rest des Antriebs ist im Winter neu gemacht. Insgesamt läuft das Ganze nahezu geräuschlos und sehr, sehr smooth und direkt in allen Gängen. Die immense Steifigkeit des Kettenblattes ist deutlichst spürbar. Größte Geräuschquelle ist in manchen Gängen das Kettenschutzröhrchen, das muß aber, weil das Rad mein „daily commuter“ ist. Abhilfe brächte etwas mehr Spiel für das Rohr im oberen Bereich… wenn mal viel Langeweile ist, bastle ich das neu…
 
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Die Hose. Ich würde die Kette beim Treten nicht berühren, ist ein psychologisches Ding (und natürlich gut bei nasser Strasse und Regen). Unbedachtes Aufstehen und Abliegen sind eher die „Berührmomente“.
 
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Bei meinem ist gibt's kein Ketterohr, aber immer mal wieder schwarze Streifen, fahre deshalb meistens mit schwarzen Hosen:).

@Beezle Bug

mit was schmierst du deine Kette? Sieht aus wie neu! Meine ist total schwarz. Bin am überlegen, ob ich mir das Oil of Rohloff besorgen soll. Oder taugt Kettenwachs besser?
Wie sind da eure Erfahrungen?
 

Jag

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Ist bestimmt gut, aber ich hatte es mal zwischen Achse und Umlenkrolle geschmiert (meine Umlenkrolle ist seitlich verschiebbar). Nach ein paar Wochen musste ich die Achse mit einem Hammer aus der Umlenkrolle schlagen.
Rivolta von Gingko wird hier oft empfohlen.
 
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Ich benutze Squirt Lube Ketternwachs und bin eigentlich ganz zufrieden. Man muss nur relativ oft neu auftragen, aber dafür bleiben die Hosen ziemlich sauber. Ansonsten kann ich auch noch den Tuppadosendeckel von Drogeriemarkt Müller empfehlen, passt absolut perfekt über die Umlenkrolle von Gingko und verhindert zuverlässig das Einklemmen von Hosenbeinen und Beinfleisch ;)

IMG_20210611_160907.jpg
 
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Ich habe das 70 Zähne Narrow - Wide Kettenblatt von Daniel Fenn und Nici Walde montiert
Sieht tatsächlich echt gut aus. Wie kommst du denn damit bei Steigungen zurecht? Für mich käme es leider nicht in Frage, durch den maximal eingeschobenen Tretlagerauszug hat selbst das kleinere 60er Kettenblatt fast schon Kontakt zur Umlenkrolle...
 
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Wie kommst du denn damit bei Steigungen zurecht?
Die Fehmaraner Berge halten sich in Grenzen (17 HM). Wind ist eher das Thema… :rolleyes: oft und dauerhaft und fast immer fahre ich einen „Am - Wind Kurs“... gleicher Streckenabschnitt, gefühlt ähnlicher Krafteinsatz, heute früh 32 - 34 km/h (ausnahmsweise ohne Wind), oft genug aber auch nur 18 km/h… Bergab gehörig treten um die 27 - 30 km/h zu halten ist sooo selten nicht.
 
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Ich habe das 70 Zähne Narrow - Wide Kettenblatt von Daniel Fenn und Nici Walde montiert - trotz weit gespreizter Kassette (11 - 42) und recht kurzem Ausleger hatte ich auf bisher über 1000 km keinen Kettenabwurf. Hübsch ist’s auch…. auch schön steif und leicht…

11-42 Kassette und ein so "kleines" kompaktes Schaltwerk? Welches ist das?
 
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Das hier in der Freeride - Version. Wird in der MTB - Szene an Hardtails gerne in der Konstellation gefahren. Längere B - Screw, penibelste Einstellung dieser und der Kettenlänge ist aber die Voraussetzung für einwandfreies Schalten über die ganze Bandbreite.

Danke für die Info! Das hatte mich jetzt überrascht. D.h. aber auch, dass hier Schaltungen aus Erfahrungswerten heraus jenseits der Spezifikationen von Shamino betrieben werden (können). Hast Du da eine Quelle, Forum, Wiki, wo solche Erfahrungen zu finden sind?
Das muss ja eher durch Trail & Error herausgefunden werden. Dafür sind mir für eigene Erfahrungen aber all die Schaltwerke zu teuer :)
 
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Die Fehmaraner Berge halten sich in Grenzen (17 HM). Wind ist eher das Thema… :rolleyes: oft und dauerhaft und fast immer fahre ich einen „Am - Wind Kurs“... gleicher Streckenabschnitt, gefühlt ähnlicher Krafteinsatz, heute früh 32 - 34 km/h (ausnahmsweise ohne Wind), oft genug aber auch nur 18 km/h… Bergab gehörig treten um die 27 - 30 km/h zu halten ist sooo selten nicht.
Der Wind ist wirklich moralisch schweirig zu packen, da bevorzugei ch jeden Berg...den der hat mal ein Ende.
Aber ich bin davon ausgegangen, dass es bei einem Tieflieger nicht so wirklich relevant ist. Die beschriebenen heftigen unterschiede trotz gleicher Watt kenne ich so vom Rennrad und interessiere mich gerade deshalb für ein ZR.
 
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Aber ich bin davon ausgegangen, dass es bei einem Tieflieger nicht so wirklich relevant ist.
Wind ist auch beim Tieflieger ein Thema. Es ist für mich grundsätzlich die selbe Dynamik wie beim Up: du fährst bis zu einer gewissen Fahrtwindsschwelle sportlich angestrengt, darüber wird es wirklich hart. Und der Wind verschiebt einfach diese Schwelle. Mit dem Tieflieger ist bei mir die Geschwindigkeit wesentlich höher als beim Up, aber der Wind verschiebt genauso die Schwelle, wo es richtig anstrengend wird.

Ich bin meine letzte Tour 130km mit 15-25kn Rückenwind/Raumschots gefahren. Da war ich selten unter 40 km/h am Tacho. Der Schnitt lag dann bei 34 km/h. Sonst schaffte ich auf der selben Strecke maximal einen 30er Schnitt, da fuhr ich immer so 34-35km/h am Tacho.

Also dieser Mythos, dass der Wind beim Tieflieger nix ausmacht, ist für mich Käse ;)
 
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