Erfahrungen Trikes mit 3x26

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Biebertal
Hallo,
es scheint ja immer mehr Trikes mit 3x26 Zoll zu geben und daher würden mich Erfahrungsberichte über diese Art Trikes interessieren. Was gefällt euch bei welchem Modell oder was findet ihr schlecht. Würdet ihr es wieder kaufen oder doch lieber ein anderes. Oder doch eher 20/26.

Ich freue mich auf eure Antwort.

LG I.K
 
Meinst du 3x 26" Fat-Trikes oder eher sowas?

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"Vortex-Leader" Custom-Rahmen (mit idealer Lenkgeometrie für 3x26") und 3x 25-622 Conti GP 5000


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ICE VTX mit 24" Vorderrädern, 26" (584) Hinterrad und BMX/Gravel Reifen


suv-sprint3.jpg

ICE Sprint 26 mit 55mm breiten Big Ben auf 24" Vorderrädern und 26" Hinterrad


Ich kann nur meine Erfahrungen mit umgerüsteten ICE Sprint 26 und ICE VTX wiedergeben:
-merklich schneller und bequemer auf Schotter, Waldwegen, schlechten Radwegen, etc
-das Trike mit großen Vorderrädern wird selbst mit Rennradreifen wesentlich "geländegängiger"!
-der Rahmen setzt selbst dann nicht mehr auf wenn du langsam, Stufe für Stufe, ne Treppe runterrollst
-die Lenkgeometrie der ICE Sprint und VTX ist ideal für 24" Vorderräder und hinten einem breiten 26" Reifen oder schmalen 28" Reifen
-die Lenkgeometrie ändert sich von "neutral" auf "leicht negativ": dadurch zieht das Trike beim bremsen mit dem kurvenäusseren Vorderrad in die Kurve. Das ist besonders vorteilhaft und praktisch, wenn du das Trike auf zwei Rädern um enge Kurven "prügelst".

Nachteil:
-das Trike kippt etwas leichter in schnell gefahrenen Kurven auf zwei Räder (mit etwas Übung sehr gut händelbar)
-beim ICE VTX must du die komplette VTX-Lenkereinheit gegen einen verstellbaren Sprint/Adventure Lenker tauschen
-mit 3x26" oder 3x28" Rädern wird das Lenk- und Kurvenverhalten der Sprint und VTX sehr merkbar negativ beeinflusst
-ICE Sprint mit Vorderradfederung fährt sich durch die "doppelt" geänderte Lenkgeometrie schlicht beschissen mit großen Vorderrädern
-ICE Trikes ist nicht begeistert wenn man große Vorderräder an ihre Trikes schraubt, aber da müssen sie durch :ROFLMAO:

Mein Fazit:
Ich will für meine Touren "über Stock und Stein" keine Trikes mit 20" Vorderrädern mehr fahren, aber Fat-Trikes mit schnachlangsamen Fat-Bike Reifen sind mir für 95% meiner täglichen Wege zu langsam.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na da muss ich aber nochmal relativieren. Ich fahre ja auch Liege-Fatbike und gegen das Liege-Rennrad mag das etwas schwergängiger rollen, aber gegen so manchen Tourenreifen, der realistischerweise gefahren würde, merke ich sowas bei passendem Druck nicht. Und je gröber oder loser der Untergrund, desto besser steht ein breiter, druckarmer Reifen da, wenn er schön weich gebaut ist. Die Auswahl an getesteten Fat-Reifen ist auf der Seite auch recht begrenzt und die Tests lange her, also könnten die besten Reifen (heute) auch leichtgängiger sein.


Zur Eingangsfrage: War auf der Spezialradmesse nur mal kurz eine Runde mit dem Azub gefahren. Schien gut zu gehen über die paar kleinen Unwegsamkeiten, die da zu finden waren und auch sonst auf dem glatten Parkour gut. Könnte als Mixed-Terrain- oder Gravel-Trike weit oben auf der Liste stehen, wenn ich sowas mal anschaffen wollen sollte.
 
Die Azubs habe ich mir leider auf der Messe nicht angeschaut, da ich so auf das Kettwiesel fixiert war. Jetzt habe ich aber eine 26" Liege und finde es sowas von klasse, dass mein Trike auch eher in die Richtung gehen soll.
 
Hallo, besitzt jemand ein Ice Full Fat fährt es aber zufällig mit dünneren Reifen? Quasi als Alternative zum Azub TI Fly X.
 
Ich kenne das ICE Fullfat sehr gut.
Fand ich sehr wackelig vorn die 26" Schlappen.
Geiles Trike wäre aber nichts für mich. Ohne Motor sowieso nicht.

Trike als Fatbike würde ich bei 20" bleiben, vorn wie hinten.

Als Fatwiesel sowohl auch als Fat-Tadpol zum Beispiel beim Wild One.
Und 3" Find ich schon fast besser als 4".
 
Habe das TiFly x. Alles gut, bis auf anfängliche Probleme. Die Cont Serienbereifung ist noch schlechter als der Marathon , die vollmundige Einstellvaribialität ist naja.Probleme im rechten VR Lager, das hat Azub kulant ersetzt. Ich fahre Rat Trap in 2,3, im Winter den mit Stollen als HR. Genial.
Motor habe ich auch, weil 30 kg ohne Motor nix sind.
Habe mir heuer die 1.8 drauf getan, VR. Zuwenig km um schlüssig was zu sagen
3x 26 “ ist gut , da es in 26” noch einigermaßen ordentliche Bereifung gibt.
Wenn nicht, stelle ich auf 27,5 um
Bin zufrieden mit 3 x26 “
War beim velomo auch nicht besser
Beim Gekko schon, war allerdings der einzige +Punkt
 
Beim Gekko gehen breitere Reifen auf die serienmäßigen Felgen. HR. Hätte ich beim Velomo bestellen können, aber nicht gemacht.
VR 20” ist immer schwierig.
Dass die Stollenreifen durchdrehen, auf Schotter, liegt daran, dass die meisten Reifen mit zu harter Karkasse geliefert werden.
Keine Panne. Aber doch.
Marathon + ist gut für Comuter und auf Asphalt .
Fahre Reifen ohne Sidewall. RESPONSE und 2,4 Atü. Wo soll bei einem Trike die seitliche Beschädigung herkommen außer vom Bordstein. Das ist aber selbst verschuldet. Hatte bei 4000 km kein Problem.
Schlamm und nasse Wiese kann ein Trike halt nicht.
Da muss man damit leben, genauso wie das fahren auf Feldwegen nicht einfach ist. Immer ein Rad auf dem Gras.
Wendekreis habe ich bei 3 x 20 “ nicht recherchiert.. Wollte ich nicht wegen des Kettenkäfigs nicht
 
Schlamm und nasse Wiese kann ein Trike halt nicht.
Dann mal meine fast schon traditionelle Widerrede...

Ich bin im letzten Jahr um die Zeit so ziemlich alles probegefahren, was von Hase, HP, ICE und Azub an Baureihen angeboten wird, auch um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Bauart mir persönlich liegt und für mein Anforderungsprofil geeignet ist. Das lässt sich als "Radwandern" auf Wald- und Wirtschaftswegen, auch mal quer über die Wiese, in einem Mittelgebirge (Basalt) beschreiben. Das bedeutet, dass ich alle Wege rauf, runter und durch fahre, die auch ein MTB-Fahrer fährt, solange sie breit genug sind, halt nur mit angepasster Geschwindigkeit, sozusagen MTB in Slow Motion.

20/20/20 und 20/20/26 habe ich als deutlich agiler empfunden, aber für mein Anforderungsprofil ungeeignet. Die Vorteile, die @Marc beschreibt, würde ich alle so unterschreiben und für raues Gelände noch einmal unterstreichen und mit einem Ausrufezeichen versehen. Hinzu kommt noch die deutlich größere Reifenauswahl bei einem 26er, die @j.p. anspricht.

Aus Gründen, ich war zum Kaufzeitpunkt einfach zu deutlich über dem zulässigen Gewicht für ein TyFly X, ist es dann ein Azub TRIcon GR geworden. Das fährt sich mit seinen 26/26/26 und ohne Vorderradfederung auch in schwierigem Gelände sehr gutmütig, eher wie G-Klasse, und hat bisher immer eine Handbreit Bodenfreiheit gehabt.

Nach einem längeren Gespräch mit einem semiprofessionellen MTB Fahrer und einer wirklich erfrischenden Diskussion mit einem Mitarbeiter von Maxxis Deutschland ist es dann gegen den Unglauben meines Händlers folgende Kombi geworden:

Vorderräder
Typ: Minion DHF
Breite: 2,5
Karkasse: Down Hill
Mischung: Super Tacky

Hinterräder
Typ: Minion DHR II
Breite: 2,4
Karkasse: Down Hill
Mischung: MaxxPro

(Soweit mir bekannt ist, verbaut Azub die Rahmenteile inzwischen "quer Beet" und die Hinterradschwinge ist bis 26, 3,0 freigegeben.)

Damit fahr ich durch Schlamm, Pfützen, kleinere Bäche, auf groben Schotter, Wiesen, und wenn es sein muss über kleinere Stämme, die quer über dem Weg liegen, schramme Basaltwacker und Wurzeln und rutsche in Rinnen, gerne auch bei Steigungen weit über 15%. Der Endgegner ist ein spezielles loses Schotter-Sand-Germisch zum Schutz vor Starkregen, das geht aber auch auf keinem Fahrrad, ob zwei oder drei Räder.

Dass die Stollenreifen durchdrehen, auf Schotter, liegt daran, dass die meisten Reifen mit zu harter Karkasse geliefert werden.
Sorry, dass die Reifen mit fester Karkasse und Seitenschutz keinen Grip mehr haben, liegt aus meiner Sicht vor allem daran, dass viele nicht den Mut aufbringen, die Teile mit 1,6 bar auf dem Hinterreifen zu fahren. Bis runter auf 1,4 bar auf dem Hinterreifen habe ich es getestet, da walgt nix und schlägt auch nix durch, 1,6 bar ist mein "Schlamm- und Schlechtwetterdruck", 2,0 bar für Schönwetter und trockne Wege, alles darüber wird es mir mit einem Lebendgewicht von 115 Kilo und ohne Federung am Forderrad zu holprig.

Wie auch immer...

Ich würde es für mein Anforderungsprofil so wieder kaufen, im Hinblick auf die Räder mit einer Abweichung (insgesamt sind es derer drei)...
Das Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint und "geht auf die Felge" kein hinreichendes Kriterium. Nicht nur Azub dengelt als Hersteller ohne Widerworte einen 26, 2,5er Reifen auf eine zu schmale Felge, weil er ja "drauf geht" (außer bei Fat, eh klar). Das Verhältnis Felgenbreite / Reifenbreite ist aber eben nicht Wumpe, sondern hat ein spezifiziertes Optimum.
 
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[Edit: Diese zitierte Teile wurde nachträglich entfernt.]
Dann ist der Reifen aber viel schmaler als die Felge.
Du kannst auch problemlos Reifenbreite = Felgenbreite fahren.
-eim Bild des VTX oben ist zb ein 35-584 G-One Allround auf einer 40-584 Felge
-das Sprint mit den 24"/26" Rädern lief auf 40mm Felgen mit 55mm Big Ben oder 50-507 Shredda Evo und 55-559 Almotion

Bei Rennradreifen auf Carbon-Aerofelgen empfiehlt Silca 105% Felgenbreite (steht im IIRC im Silca Blogartikel über Aerofelgentests).
 
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@Diogenes

Danke für die Erfahrung. Da ich ein ähnliches Einsatzspektrum habe, bringt es mich doch ein ganzes Stück weiter.

Ich finde ja das Kettwiesel optimal bis auf die Reifengröße. Wendig und gute Traktion. Aber mit den 20" setzte ich immer wieder auf.

Du hast ja geschrieben, dass du auch steile Anstiege damit meisterst. Mit Motor oder ohne? Und mit Gewicht auf dem Hinterrad? Hatte da mit meinem Specbike nicht so gute Erfahrungen gemacht.

LG
 
Ich liebäugel ja immer noch ein Velomo HI Trike günstig zu ergattern, um da 26" vorne zu testen. Das ist vom Gewicht her deutlich leichter, als alle anderen und ohne Motor gut fahrbar.
 
Du kannst auch problemlos Reifenbreite = Felgenbreite fahren.
"Problemlos" heißt aber nicht, dass seine Formel für das angebliche Optimum so richtig sei. (Wobei man auch unterscheiden muss, welcher Aspekt da beinwelcher Nutzung optimal sein soll. Einspurer und Mehrspurer mag schon einen Unterschied ergeben und ob man für z.B. Rollwiderstand oder Kurvenlage optimieren mochte auch.)

Bei Rennradreifen auf Carbon-Aerofelgen empfiehlt Silca 105% Felgenbreite (steht im IIRC im Silca Blogartikel über Aerofelgentests).
War es nicht so, dass aerodynamischer Widerstand am geringsten sein soll, wenn die Aero-Felge(!?) an der breitesten Stelle 105% so breit ist wie der Reifen (tatsächliche eingebaute Breite, nicht was aufgedruckt steht)?
 
Na da muss ich aber nochmal relativieren. Ich fahre ja auch Liege-Fatbike und gegen das Liege-Rennrad mag das etwas schwergängiger rollen, aber gegen so manchen Tourenreifen, der realistischerweise gefahren würde, merke ich sowas bei passendem Druck nicht.
Ich möchte dich daran erinnern, das ich oben geschrieben hatte, das die Fatbike Reifen auf 95% meiner Strecken zu langsam wären. Bitte nicht vergessen, das ich mittlerweile über 50.000km mit großen Vorderrädern an meinen ICE Trikes gefahren bin.

Mir sind schon 28" Conti Contact Speed an den Vorderrädern zu langsam!
Die sind nach meiner Erfahrung und Vergleichsfahrten ø2km/h langsamer als Conti GP und ca ø4km/h langsamer als Conti GP5000.

Und je gröber oder loser der Untergrund, desto besser steht ein breiter, druckarmer Reifen da, wenn er schön weich gebaut ist.
Richtig. Aber das kann ebenso ein 50mm Reifen. Nur viel schneller.

Ausser bei losem Sand, tiefem Schlamm, Waldboden oder Schnee brauch ich keine Fatbike Reifen. Und ja, auch das weis ich aus Erfahrung, weil ich da teilweise mit 23mm GP5000 mit "Allradantrieb" durchgebuddelt hab.

Die Auswahl an getesteten Fat-Reifen ist auf der Seite auch recht begrenzt und die Tests lange her, also könnten die besten Reifen (heute) auch leichtgängiger sein.
Nimmst du an. Ich hab bisher keine aussagekräftigen Tests gefunden, in den von schnelleren Fatbike Reifen berichtet wird.
 
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