Samstag, 4. Juli 2026, Besançon – Dole, 64 km
Die Autofahrt von Bern bis zum TGV-Bahnhof ausserhalb Besançon dauert etwa 2 ½ Stunden, dort hat es einen Langzeitparkplatz unter den Bäumen. Um 10 Uhr werden Velomobil und Velo beladen – alles dabei, nichts vergessen. Die ersten 20 km Richtung der Voie bleue am Doubs geht hinauf und hinunter. Wir merken, wie warm es nach 10 Uhr bereits ist. Unten am Fluss kennen wir die Strecke schon, wir kurven mit dem Fluss Dole entgegen, das Tal weitet sich immer mehr. Diese Strecke ist ein Genuss und die Einfahrt in Dole ist beeindruckend: kurz wird der Fluss resp. Kanal zu einer von riesigen Platanen gesäumten Allee, und dann öffnet sich unvermittelt rechts oben der Blick auf die Stadt mit dem markanten Kirchturm. Gefolgt von der steilen Anstieg hinauf in die Altstadt, 15% in der nun schon heissen Sonne. Kurz aber sehr knackig.
Der erste Tag ist immer speziell. Eben von «ist alles dabei?», zu «wie läuft es mit dem vollbeladenen VM und wie muss ich die Kräfte einteilen», über die schon lange nicht mehr benutzte Navigation (mit dem ersten Verfahrer nach kurzer Zeit), einer Sperrung der Veloroute – die Nervosität überdeckt vieles von dem, was ich an dieser ersten Etappe erlebt habe. Erst später erinnert mich Uwe an den Velofahrer, den ich im ersten Dorf locker überhole. Er fährt mit nur einem Bein, den Schuh am Pedal eingeklickt (mhm, besser, Du hast einen Plan für das nächste Rotlicht…). Es folgt eine Steigung, ich langsam, er schneller. Er holt mich – locker – ein, verlangsamt, grüsst freundlich, macht mir und meinem speziellen Fahrzeug ein Kompliment (dabei sehe ich, dass er auch nur noch ein Auge hat) und zieht dann davon. Wow, ich bin es, der ihm im Nachhinein Komplimente macht.
Die gesperrte Veloroute (potentiell 15 km Umweg mit x Höhenmetern) ist nur eine Brückensanierung, auf ihr verbleibt ein Fuss- bzw. Fahrradstreifen. Danach folgt ein Umleitungsschild (dazu passender Thread: «Was wollen uns diese Schilder sagen?». Wir stehen davor und überlegen, als uns ein Tourenfahrer entgegenkommt – die Route ist also offen. Ein Engländer indischer Abstammung mit dem Plan, bis nach Indien zu fahren. Er hat jetzt vier Wochen Ferien. Leider vergessen wir, nachzufragen, wie und wann und… . 4 Wochen? Wie weit ist es nach Indien, wie weit kommt man… usw.. Macht er das in Etappen? Wir werden es nie wissen.


Dole ist eine dieser kleinen Städte mit Zentrumsfunktion, die zwischen Prosperität und wirtschaftlicher Ungewissheit schwanken. Eine hübsche, schön gelegene Altstadt (sehr sogar), lebendig, und mit einem für mich grossartig angelegten Platz rund um die Kirche. Dort haben wir im Mai beim Bäcker Kaffee und Croissant gekauft und uns von Morgensonne wärmen lassen. Dieses Mal übernachten wir im Nachbarshaus im zweiten Stock, direkt vor der Kirche.

Die Autofahrt von Bern bis zum TGV-Bahnhof ausserhalb Besançon dauert etwa 2 ½ Stunden, dort hat es einen Langzeitparkplatz unter den Bäumen. Um 10 Uhr werden Velomobil und Velo beladen – alles dabei, nichts vergessen. Die ersten 20 km Richtung der Voie bleue am Doubs geht hinauf und hinunter. Wir merken, wie warm es nach 10 Uhr bereits ist. Unten am Fluss kennen wir die Strecke schon, wir kurven mit dem Fluss Dole entgegen, das Tal weitet sich immer mehr. Diese Strecke ist ein Genuss und die Einfahrt in Dole ist beeindruckend: kurz wird der Fluss resp. Kanal zu einer von riesigen Platanen gesäumten Allee, und dann öffnet sich unvermittelt rechts oben der Blick auf die Stadt mit dem markanten Kirchturm. Gefolgt von der steilen Anstieg hinauf in die Altstadt, 15% in der nun schon heissen Sonne. Kurz aber sehr knackig.
Der erste Tag ist immer speziell. Eben von «ist alles dabei?», zu «wie läuft es mit dem vollbeladenen VM und wie muss ich die Kräfte einteilen», über die schon lange nicht mehr benutzte Navigation (mit dem ersten Verfahrer nach kurzer Zeit), einer Sperrung der Veloroute – die Nervosität überdeckt vieles von dem, was ich an dieser ersten Etappe erlebt habe. Erst später erinnert mich Uwe an den Velofahrer, den ich im ersten Dorf locker überhole. Er fährt mit nur einem Bein, den Schuh am Pedal eingeklickt (mhm, besser, Du hast einen Plan für das nächste Rotlicht…). Es folgt eine Steigung, ich langsam, er schneller. Er holt mich – locker – ein, verlangsamt, grüsst freundlich, macht mir und meinem speziellen Fahrzeug ein Kompliment (dabei sehe ich, dass er auch nur noch ein Auge hat) und zieht dann davon. Wow, ich bin es, der ihm im Nachhinein Komplimente macht.
Die gesperrte Veloroute (potentiell 15 km Umweg mit x Höhenmetern) ist nur eine Brückensanierung, auf ihr verbleibt ein Fuss- bzw. Fahrradstreifen. Danach folgt ein Umleitungsschild (dazu passender Thread: «Was wollen uns diese Schilder sagen?». Wir stehen davor und überlegen, als uns ein Tourenfahrer entgegenkommt – die Route ist also offen. Ein Engländer indischer Abstammung mit dem Plan, bis nach Indien zu fahren. Er hat jetzt vier Wochen Ferien. Leider vergessen wir, nachzufragen, wie und wann und… . 4 Wochen? Wie weit ist es nach Indien, wie weit kommt man… usw.. Macht er das in Etappen? Wir werden es nie wissen.


Dole ist eine dieser kleinen Städte mit Zentrumsfunktion, die zwischen Prosperität und wirtschaftlicher Ungewissheit schwanken. Eine hübsche, schön gelegene Altstadt (sehr sogar), lebendig, und mit einem für mich grossartig angelegten Platz rund um die Kirche. Dort haben wir im Mai beim Bäcker Kaffee und Croissant gekauft und uns von Morgensonne wärmen lassen. Dieses Mal übernachten wir im Nachbarshaus im zweiten Stock, direkt vor der Kirche.







































