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Da im Artikel die Frage aufgeworfen wird wie man aus der Situation zu geringer Kapazität an Werkstätten wieder raus kommt will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Insbesondere bezugnehmend auf die Äußerung von Max "Die Defekte sollten erst gar nicht auftreten".
Der häufigste Defekt am Fahrrad sind auch heute noch mit ca. 70% Reifenpannen. Warum ist das so? Ich fahre seit 2017 für die Mobilitätsgarantie der Roland-Versicherung (ADFC, Jobrad, VSF uwm). Meiner Erfahrung nach ist die Häufigkeit von Reifenpannen hier in einer Kombination verschiedener Faktoren begründet.
1. In der Großstadt in der ich wohne nehme ich in den letzten Jahren eine starke Zunahme assozialer Verhaltsweisen bestimmter Bevölkerungsteile im öffentlichen Raum wahr. Auf manchen Teilen des Elberadweges kann man bei guten Witterungsbedingungen davon ausgehen morgens jede Menge zerschmissene Glasflaschen vorzufinden. Das ist jeweils Samstag, Sonntag und der Morgen nach Feiertagen.
2. Unsere Stadtverwaltung ist weder bereit etwas gegen die Verursacher zu unternehmen noch dazu die Scherben rechtzeitig wegkehren zu lassen.
3. Fahrrad-Hersteller statten ihre Modelle häufig mit völlig uneigneten Reifen aus. Der typische Fall sind Pedelecs mit breiten Reifen die nur 2mm Gummi zwischen Schlauch und Lauffläche haben. Hier haben Scherben leichtes Spiel. Es gibt schon eine ganze Weile Reifen mit denen man sich 95% aller durch Fremdkörper verursachten Schäden vom Hals halten kann. Die laufen vielleicht etwas schwerer, aber bei Rädern mit Motor ist das vollkommen wumpe.
4. Der Rest der Reifenpannen sind auf Schlamperei bei der Montage (Ventileinsatz locker, Schlauch mit Schlaufe eingelegt, Herstellungsfehler) oder Fahren mit zuwenig Druck zurückzuführen.
Was die ansprochenen Probleme mit Pedelecs angeht sollte man sich als Kunde vor dem Kauf einmal informieren welche Antriebssysteme in der Praxis zuverlässig laufen. Es gibt von Wertgarantie eine Kundenbefragung mit der Bezeichnung "E-Bike-Reparatur-Studie 2021" wo man sehen kann was funktioniert und was nicht.
Der häufigste Defekt am Fahrrad sind auch heute noch mit ca. 70% Reifenpannen. Warum ist das so? Ich fahre seit 2017 für die Mobilitätsgarantie der Roland-Versicherung (ADFC, Jobrad, VSF uwm). Meiner Erfahrung nach ist die Häufigkeit von Reifenpannen hier in einer Kombination verschiedener Faktoren begründet.
1. In der Großstadt in der ich wohne nehme ich in den letzten Jahren eine starke Zunahme assozialer Verhaltsweisen bestimmter Bevölkerungsteile im öffentlichen Raum wahr. Auf manchen Teilen des Elberadweges kann man bei guten Witterungsbedingungen davon ausgehen morgens jede Menge zerschmissene Glasflaschen vorzufinden. Das ist jeweils Samstag, Sonntag und der Morgen nach Feiertagen.
2. Unsere Stadtverwaltung ist weder bereit etwas gegen die Verursacher zu unternehmen noch dazu die Scherben rechtzeitig wegkehren zu lassen.
3. Fahrrad-Hersteller statten ihre Modelle häufig mit völlig uneigneten Reifen aus. Der typische Fall sind Pedelecs mit breiten Reifen die nur 2mm Gummi zwischen Schlauch und Lauffläche haben. Hier haben Scherben leichtes Spiel. Es gibt schon eine ganze Weile Reifen mit denen man sich 95% aller durch Fremdkörper verursachten Schäden vom Hals halten kann. Die laufen vielleicht etwas schwerer, aber bei Rädern mit Motor ist das vollkommen wumpe.
4. Der Rest der Reifenpannen sind auf Schlamperei bei der Montage (Ventileinsatz locker, Schlauch mit Schlaufe eingelegt, Herstellungsfehler) oder Fahren mit zuwenig Druck zurückzuführen.
Was die ansprochenen Probleme mit Pedelecs angeht sollte man sich als Kunde vor dem Kauf einmal informieren welche Antriebssysteme in der Praxis zuverlässig laufen. Es gibt von Wertgarantie eine Kundenbefragung mit der Bezeichnung "E-Bike-Reparatur-Studie 2021" wo man sehen kann was funktioniert und was nicht.