Einige Anfängerfragen

Neo

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Bei der 12fach Variante Sram Eagle GX und neuerdings auch NX.
Ok, also ich hab auf jeden Fall ne 21fach Kasette bestellt. Wovon hängt denn die verbaute Version jetzt eigentlich ab.
Ist das für mich als Kunde reine Glücksache oder hat es da noch andere Kriterien? Leider konnte ich ja bei der Bestellung nicht sagen, dass ich z.B. eine XX1 Eagle Schaltung mit Schalthebeln möchte und eben nicht die Drehschalter.
Ergibt für mich irgendwie keinen Sinn, denn das VM wird ausgeliefert und man muss dann sofort schon was umbauen anstatt, dass man schon "serienmäßig" das verbaut hat was man eigentlich will...

Die NX Serie wäre ja grad mal n bissi über Standard, sehe ich das richtig???
 
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Keine Glücksache. Mit der 12fach bekommst du ein Eagle GX oder NX und Drehschaltgriff.
Wenn du was höherwertiges möchtest musst du das umrüsten oder dein Händler.

Ergibt für mich irgendwie keinen Sinn, denn das VM wird ausgeliefert und man muss dann sofort schon was umbauen anstatt, dass man schon "serienmäßig" das verbaut hat was man eigentlich will...
Es gibt nicht mehr Optionen ab Werk.
Mit GX und NX hast du Komponenten mit sehr guter Preis/ Leistung.
 

Neo

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Und das VM wird dir dann von Kirk mit der Enterprise geliefert?
Cool! :cool:
Die NCC-Serie wäre in diesem Fall passender.
Solange das Velomobil nicht mit den Borg ankommt, soll es mir ganz recht sein! Widerstand zwecklos! :giggle:
Die NCC Serie sagt mir nichts. Find ich auf der SRAM Seite auch nicht...

Keine Glücksache. Mit der 12fach bekommst du ein Eagle GX oder NX und Drehschaltgriff.
Wenn du was höherwertiges möchtest musst du das umrüsten oder dein Händler.

Es gibt nicht mehr Optionen ab Werk.
Mit GX und NX hast du Komponenten mit sehr guter Preis/ Leistung.
Ja, mag sein aber wenn ich sowieso schon so viel Kohle ausgebe, schau ich nicht mehr auf Preis / Leistung. Ich will dann etwas, was man nach dem Kauf/Einbau vergißt, weil es ganz einfach funktioniert. Und das für lange Zeit.
Drehschaltgriffe konnte ich noch nie leiden. Kann es irgendwie gar nicht so rational erklären. Mag ich einfach nicht weil ich dabei absolut kein Schaltgefühl habe. Konnte auch noch nie verstehen, wie man auf die Idee kommt auf einen Lenker auf dem ein Teil meines Gewichtes aufliegt, ein Drehschaltgriff zu installieren und dann zu erwarten, dass man supergut damit schalten können soll.
Aber gut, das empfindet jeder anders. Ich will sowas nicht haben.
Ja, das mit der Umrüstung wird ein Thema werden!

Es gab Lieferschwierigkeiten bei der GX. Deswegen wurde auf NX umgestellt. Ob wieder ein Wechsel auf GX kommen wird kann ich nicht sagen.
Ok, das erklärt so einiges...
 
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GX und NX X01 sind gleich gut, der Unterschied liegt beim Gewicht(Material)und Preis.
Die hintere Kasette gibts bei der NX auch für ätere Freilaufkörper zum nachrüsten.
 

Reinhard

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Konnte auch noch nie verstehen, wie man auf die Idee kommt auf einen Lenker auf dem ein Teil meines Gewichtes aufliegt, ein Drehschaltgriff zu installieren und dann zu erwarten, dass man supergut damit schalten können soll.
Da mag ja bei UPs zutreffen, aber doch nicht im VM. Der Hersteller kann jedenfalls nicht zig Optionen anbieten, schon gar nicht, wenn der zukünftige Fahrer noch keine Praxis-Erfahrungen mit VM hat. Dafür gibt es Händler, die Dich entsprechend beraten.
 
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Ich will dann etwas, was man nach dem Kauf/Einbau vergißt, weil es ganz einfach funktioniert.
keine Sorge, beide von den genannten Schaltwerken funktionieren tadellos. GX ist dabei halt ein paar wenige Gramm leichter als NX.
X01 und XX1 funktionieren auch nicht besser, sind nur leichter/ teurer.

Drehschaltgriffe konnte ich noch nie leiden.
Das können viele verstehen, ich mag die Dinger auch nicht. Um den Umbau wirst du/ dein Händler aber nicht umhin kommen.
Beim Trigger musst du aufpassen, da gibt es welche für E-Bike, die können dann nur einen Schaltschritt anstatt 3. Sollte dein Händler aber eigentlich wissen.

Als 12-fach Kassette ist eigentlich immer die Rotor verbaut.
 
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Ich will dann etwas, was man nach dem Kauf/Einbau vergißt, weil es ganz einfach funktioniert. Und das für lange Zeit.
Sinnvoller als teure Schaltwerke sind hochwertige vorgedehnte Schaltzüge und hochwertige Zughüllen (Ich befürchte aber dass diese ab Werk nicht verbaut sind). Denn das ist sind die Teile, die bei der Schaltung mit der Zeit am meisten Probleme machen, weit bevor ein mittelpreisiges Schaltwerk zicken macht. Zumal in einem eher gekapselten System wie im VM, wo wenig Dreck ans Schaltwerk kommt und wo auch keine Schäden durch Steine oder Umfallen drohen.
 
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Der Hersteller bietet ein Grundpaket als Standard. Alles weitere ist dann jetzt über ein Händlernetz nachrüstbar. In den letzten 5 Jahren hat sich ja vieles zum positiven Entwickelt. Der Spagat für Visionäre oder Bastelbuden bis hin das ganze profesioneller zu machen ist ganz gut gelungen.
 

Neo

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Ja, das mit dem Grundpaket und dem Händlernetz hab ich alles verstanden. Nach meiner Probefahrt sind mir ein paar Sachen klar geworden.
Aus meiner Sicht sind die Stellen mit denen man das VM berührt, zentral wichtig. Das wäre die Sitzschale, die Pedale/Schuhe, die Lenkung und die Schaltung. Alles ziemlich wichtig für einen langen und angenehmen "Gebrauch".

Ich denke das Thema Schaltung ist für mich geklärt :) Danke für Euren Rat!
 
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Konnte auch noch nie verstehen, wie man auf die Idee kommt auf einen Lenker auf dem ein Teil meines Gewichtes aufliegt, ein Drehschaltgriff zu installieren und dann zu erwarten, dass man supergut damit schalten können soll.
Schon mal Rohloff gefahren?
Nach sehr vielen 10 tkm mit Rohloff (auf Up und Long John) sage ich immer "fährt wie Automatik - man muss zwar noch selbst schalten, aber nicht mehr darüber nachdenken".
Mit dem Triggerschalter einer Alfine-Nabe habe ich ziemlich die Krise bekommen, da muss man die Gänge einzeln schalten, und beim runterschalten mit so viel Kraft dass das richtig Zeit kostet... wenn Du mit der Rohloff an einer Steigung ungeplant verhungerst nimmst Du kurz die Last raus und drehst so weit wie es die Hand halt hergibt...
Ich will dann etwas, was man nach dem Kauf/Einbau vergißt, weil es ganz einfach funktioniert. Und das für lange Zeit.
Genau das trifft auf die Rohloff mit dem Drehgriffschalter zu wie auf wohl keine andere Schaltung ;) ... kann man halt nur in ganz wenige Velomobile einbauen....

Ich wärme das Thema noch mal auf:
Ein kurzes Schalten geht mit dem Schlaupf wohl nicht. Ich vermute endweder muss man, wie Marc beschreibt, über sehr viele Gänge schalten (das dauert sicher etwas länger und kann man das überhaupt genau auf ein vorgeplante Ritzel - Verschaltungsgefahr) oder der RPM-Sprung ist erheblich.
Wenn Du schlumpfen musst, geht es ums "Überleben" respektive ist der Berg so steil, dass man die Untersetzung benötigt. Man kann doch dann immer noch die Feinabstimmung vornehmen, wenn der Gangsprung nicht passte. Und auf der Geraden spielt der Schlumpf keine Rolle.
Ich habe keinen Schlumpf, überlege aber auch schon was in Zukunft kommt - zwei Kettenblätter, oder Schlumpf?

Im Mango fahre ich 3x10, die Gegend in der ich wohne ist recht flach, ich fahre praktisch nur auf dem grössten Kettenblatt.
Besuche aber ein oder zweimal pro Woche ein Freundin auf dem steilsten Hügel im ganzen Umland, die flachste Strasse zu ihr hat 12%, das sind 30 hm innerhalb weniger hundert Meter, das schaffe ich gerade so auf dem mittleren Kettenblatt wenn es sein muss, also 11. Gang, aber normal fahre ich da im 1. Gang, da ist es recht gemütlich bei ca. 6 km/h.
Die Steigung wird über die Strecke immer steiler, und man sollte schon rechtzeitig runterschalten.
Bei mir ist das runterschalten aber weniger das Problem...
Doof ist immer dass dort innerhalb von wenigen Metern die 12% Steigung in ein leichtes Gefälle übergehen, und bis ich die Kette dann wieder vom 1. Gang in den ... 26. (?) sortiert habe, das nervt ziemlich...

Wenn Du solche Steigungen fahren können willst, ich weis nicht ob das mit einer 1x12 Spass macht... ich kann es mir nicht vorstellen.
5% sind da bestimmt kein Thema, aber mehr als 10%, da wäre ich schon sehr skeptisch.
 
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Könnte man das Thema Schaltung vlt schematisch besser darstellen?
Es gibt - soweit ich das jetzt hier so lese - einige Aspekte, die ja dann vlt klarer werden.
Ich fange mal an:
1.eigene Leistung
2.eigene Drehzahl
3.Übersetzung/Untersetzung
4.auftretende Drehmomente an Schaltung, Rahmen
5.Kräfte an der Kette
6.Leistungsverluste durch Getriebe
7.Entfaltungen
8.erreichbare Geschwindigkeiten
etc
Gibt es so einen Rechner vlt schon? Euch fallen sicher noch andere Aspekte ein.
 
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Oben rechts kann man noch die Maximalwerte anpassen, wenn man zB größere Kettenblätter als 64er verwendet.
 
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@plutoniumsulfat, das ist ein Teilaspekt. Wäre es nicht wünschenswert wenn noch wesentlich mehr Punkte einfließen und man so genau sieht wo am Ende das Optimum erreicht ist?
Mir fiel noch ein zB
9.Gewicht des Getriebes/Schaltung
 

Neo

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Schon mal Rohloff gefahren?
Nach sehr vielen 10 tkm mit Rohloff (auf Up und Long John) sage ich immer "fährt wie Automatik - man muss zwar noch selbst schalten, aber nicht mehr darüber nachdenken".
Mit dem Triggerschalter einer Alfine-Nabe habe ich ziemlich die Krise bekommen, da muss man die Gänge einzeln schalten, und beim runterschalten mit so viel Kraft dass das richtig Zeit kostet... wenn Du mit der Rohloff an einer Steigung ungeplant verhungerst nimmst Du kurz die Last raus und drehst so weit wie es die Hand halt hergibt...

Genau das trifft auf die Rohloff mit dem Drehgriffschalter zu wie auf wohl keine andere Schaltung ;) ... kann man halt nur in ganz wenige Velomobile einbauen....
Ja, hab ich gefahren. :)
Ich bin letztes Jahr mal richtig weit gefahren um ein Schindelhauer Bike mit Rohloffnabe zu fahren. Das war damals so der Fahrrad-RollsRoyce in meiner Vorstellung und ich wollte mal vergleichen. Hinterher war es mir nicht klar, warum diese so viel teurer als zB. die 11-Alfine Nabe ist, weil weder hat sich die Nabe besser schalten lassen noch war diese in irgendeiner Art und Weise "schneller". Ganz im Gegenteil! Ich empfand die Rohloff als sehr hackelig. Die Gänge flutschten nicht so wie bei meiner billigen Nabe. Meine Antwort darauf war und ist ganz einfach: PR!
Der Drehgriff hat mir persönlich dann auch noch in die Suppe gespuckt weil das ganz einfach an meiner Ergonomie vorbeigedacht ist. Dabei habe ich ganz normale (eher kleine) Hände. Ich generalisiere das ganze jetzt nicht, das ist jetzt nur auf mich bezogen.
Ich hab momentan die 11-er Alfine Nabe und ich kann nicht ganz nachvollziehen was du mit "...mit so viel Kraft dass das richtig Zeit kostet" meinst.
Ich schalte die Alfine Nabe mit Daumen und Zeigefinger und der Kraftaufwand ist gegen Null gehend.
Aber gut, sei es drum. Jedem das seine... :)
Das Schaltungsthema ist für mich erledigt. Ich werde mir entweder die XX1 Eagle oder die XX1 Eagle AXS einbauen.
 
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Hinterher war es mir nicht klar, warum diese so viel teurer als zB. die 11-Alfine Nabe ist, weil weder hat sich die Nabe besser schalten lassen noch war diese in irgendeiner Art und Weise "schneller". Ganz im Gegenteil! Ich empfand die Rohloff als sehr hackelig.
Naja, ich weis nicht wie viele Alfine-Naben mehrere Weltumrundungen aushalten, mit einer Rohloff ist das aus eigener Erfahrung eher kein Problem.
Das "hakelige" kann ich zwar nicht bestätigen, aber Rohloff-Naben werden tendenziell auch leiser wenn sie erst einmal eine Weile gelaufen sind, vielleicht hätte sich auch das gelegt - oder Du hättest Dich daran gewöhnt und es hätte Dich überhaupt nicht mehr gestört ;) ...
Ich bin auch nur einmal ganz kurz Pinion gefahren und fand es etwas irritierend dass man den Schaltvorgang noch direkter über die Kurbeln mitbekommt, aber ich bin damit nicht sehr viele km gefahren, deshalb werde ich mir kein Urteil darüber erlauben - das ist bestimmt auch so eine Gewohnheitssache, nur als Beispiel.
Ich hab momentan die 11-er Alfine Nabe und ich kann nicht ganz nachvollziehen was du mit "...mit so viel Kraft dass das richtig Zeit kostet" meinst.
Ich schalte die Alfine Nabe mit Daumen und Zeigefinger und der Kraftaufwand ist gegen Null gehend.
Gut, bei mir war es eine 8-Gang-Alfine.
Beim hochschalten konnte man die Gänge sehr schnell durchklickern, aber beim runterschalten muss man gegen eine doch nennenswerte Federkraft schalten, das geht mir einfach nicht flott genug.
Die Alfine hat bei mir nur einen Zug, da braucht es eine Feder, die Rohloff hat 2 Züge, da braucht es keine Feder, und sie verstellt sich auch nicht, weil sie in der Nabe indexiert ist, nicht im Schalthebel.
Mit der Zeit habe ich mich zwar an die komische Schalterei mit der Alfine gewöhnt, aber nach 2.000 km habe ich sie dann doch durch eine Rohloff ersetzt, jetzt bin ich auch mit dem Rad richtig happy.
Aber gut, sei es drum. Jedem das seine...
Genau, jedem das seine ;) !
Ist ja gut wenn man die Auswahl hat!
 
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Die 11-Gang Alfine DI2 (elektronisch geschaltet) ist schon fein. Bei Spezialrädern kann das eine gute Alternative zur Rohloff sein.
Am HiTrike-Tiller beispielsweise möchte ich keinen Drehgriff (beim Mango-Tiller lässt der sich wiederum fast ohne Einfluss auf die Lenkung schalten).
Ist ja gut wenn man die Auswahl hat!
Eben.(y)
 
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