Einhundert Tausend km mit der Greenmachine

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Ich habs geschafft. Meine 2009 bei FLEVELO gekaufte Greenmachine hat de 100000km Marke erreicht. Ein tolles Rad mit extrem hoher Verfügbarkeit. Das soll heißen, dass über den gesamten Zeitraum relativ wenig repariert oder ausgetauscht werden musste. Aufsteigen und losfahren lautet die Devise.

Zu Beginn hatte ICH Probleme mit den 5 Speichen Rädern. Die gingen bei mir alle kaputt, egal ob es die Magnesiumräder waren oder später die aus Spritzguß. Ich habe auf normale Speichenräder umgestellt und seitdem sogut wie keine Probleme. Durch Zufall ist mir eine Felge aufgefallen, wo innen über mehrere Speichenlöcher hinweg ein Längstriss auftrat.

1 Gabel hatte ich verbogen, als ich im Dunkeln einen Boerdstein übersehen hatte. Da hatte auch die Felge dran glauben müssen. Ist zum Glück in Ffm passiert und nicht in der Wallachei. 2 weitere Starrgabeln brachen bei der Scheibenbremsaufnahme. Dann kamen vorn statt der 200er Disk nun 180er Scheiben rein. Das ist besser. Bei mir ist die GM ganzjährig im Einsatz. Die AVID BB7 waren Irgendwann nach paar Jahren auch verschlissen. Nur ausgewechselt.

Das beste an dem Rad ist die verkapselte Kette. Nur 2mal bin ich damit liegen geblieben, weil sie riss. Die jetzige hält jetzt schon 50000km durch. Ende nicht in Sicht. Wie gesagt OHNE KETTENPFLEGE.

Der Sitz ist super bequem. Der beste, den ich je hatte. Scharrnier in der Mitte. Da hatte ich 2 Störfälle, die reparable waren. Sitzdreieck mit Haarrissen an der Vernietung und Scharnierbruch. Dank Scharnier und der Stange hinterm Sitz Ist die Lehnenneigung von Steil bis FLach stufenlos einstellbar. Da muss jeder sein Optimum finden. An die Rückenlehne passt eine zusätzliche Orltiebtasche für die Leute, die keinen Gepäckträger brauchen.

Der Gepäckträger ist übrigens super. Hoch genug über dem HR. Die Taschen stehen V-förmig ab. Das ist git für den Schwerpunkt. Selbst vollbeladen mit den großen Ortlieb Bananentaschen und Backroller an der Rückenlehne kippt die GM nicht um, well ich sie auf dem Steitenständer abstelle.

Ich habe aus der Greenmachine en E-Bike gemacht, indem ich ins VR einen leichte CUTE C100 Nabenmotor einbaute, der per Daumengasgriff aktiviert wird. Das ist das beste Tuning, dass man der Greemachine verpassen kann. So fahre ich regelmäßig um die 30km/h statt 20 ohne Motor. Die längeste Fahrt dieses Jahr nach Bonn über 210km mit 25er SCHNITT, den 400Wh Acku NICHT leergefahren. Im Alltag komme ich damit gut zurecht. Ich nehme es zum Pendeln zur 21km entfernten Arbeit bei JEDEM Wetter, gekapselten Antrieb sei dank. Danke auch an Rohloff.

Die Rohloff war auch mal in Kassel. Habe ich selbst ausgebaut und hingebracht. Da ginngen paar Gänge nicht mehr, als ich auf den Elberadweg unterwegs war. Reparatur ging schnell, der Einbau in die GM Schwinge ein 3D Puzzle, dass glückte. Die Rohloffzüge verschleißen auch. Bereits 2mal selbst gewechselt.

Ich glaube auch, dass ich der Einzige bin der einen Lowrider Gepäckträger unterm Sitz hat. Dieses Einzelstück brachte mir mal Herr Erz von Flevelo nach FFM zur VELO Frankfurt mit. Darüber hänge ich Hundetaschen von MERU. Darin hat dann der E-Bikeakku und der Controller Platz zs. mit Ersatzfaltreifen und Schlauch..

Werkzeug für Unterwegs fällt klein aus. Multitool, Reifenheber, 8er und 17er Maulschlüssel, Flickenset,l angen 6er Imbus. Mehr brauch ich nicht.

Alle Reparaturen habe ich hier nicht aufgeführt. Die Greenmachine ist ein sehr robustes Rad, dass Spass macht, Allround Qualitäten besitzt.
 
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Herzliche Glückwünsche Heiko,

Wenn ich sehe was bei dir alles auf den 100.000km kaputt ging, bin ich froh das ich mein 50/50 nach ca. 50-60.000km getauscht hab.

Gruss und viel Spass auf den nächsten 100.000km
Jaap
 
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100000km Marke erreicht
Ich war ja mal knapp hinter dir, aber dank VM werde ich das nicht mehr schaffen.
Glückwunsch.
Ich glaube auch, dass ich der Einzige bin der einen Lowrider Gepäckträger unterm Sitz hat.
Falsch.
Da würde mich mal interessieren, ob der Träger nach meinem Modell gebaut wurde. Zumindest habe ich alle Zeichnungen an Flevobike gegeben.
upload_2017-10-30_22-45-7.png
upload_2017-10-30_22-45-48.png

Die Greenmachine ist ein sehr robustes Rad, dass Spass macht, Allround Qualitäten besitzt
Richtig, und bei mir läuft die auch ohne Motor mit einem Schnitt von 27 km/h.

Gruß
Bernd
 
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Jetzt paar Bilder hinzugefügt. Den Dauerschnitt über alles konnte ich auf 21,66km/h steigern. Die E-Bike Erweiterung kam erst bei ca.36000km rein. Mittlerweile der 3. Motor (kostet so um die 150 €). Weil ich im Hochhaus wohne und Fahrradkeller diebstahlunsiccher ist, bugsiere ich die GM immer senkrecht in den Fahrstuhl. Gesamtlänge weniger als 2m.

Der Rohloff Schaltgriff ist immer noch original und ziemlich abgewetzt. Das Tretlager KB ist auch das allererste. Ich habe zwar Ersatz. Austausch bisher nicht nötig. Daran zeigt sich, wie gut die Kapselung des Antriebs funktioniert. Ein Chainglider ist nix dagegen. Beim Rohloffritzel war ein Wechsel nötig und das 29er KB auf der Rohloffnabe hatte ich mal getauscht vor langer Zeit. Da war die Kette noch nicht so gut. Die HR-Achse incl. Freilauf u. Ritzel bekamen auch ein Update. Ich hatte das Problem, dass das HR nicht mehr von der Achse ging. Fest korrodiert. Denn es gibt kaum einen Grund, das HR auszubauen, außer bei Lagerwechsel.

Das ist auch ne Story: Nach dem Triketreffen in Xanten wollte ich über ein Umweg über Münster heim nach Ffm radeln. Blöd nur, dass das HR-Lager nach Warendorf in der Pampa die Grätsche macht. Da half mir der ADFC-Pannendienst. Da war neuerdings im höheren Beitrag incl. Nach ner Stunde kam das Großraumtaxi und fuhr mich zur nächsten Werkstatt. Kein passendes Lager da. Mit Taxi zum Bhf. und zurück nach Münster. Dort haben die auch ne Werkstatt, aber nicht das passende Lager. Münster hat ein riesiges Fahrradparkhaus. Dort ließ ich das vollbepackte Rad mit Campinggepäck über Nacht stehen und bin zu Fuss zur DJH. Der einzige, der mir jetzt helfen konnte, war Matthias von Flevelo in Lübeck. Also per Bahndirektverbindung von Münster nach Lübeck gefahren. Flevelo ist vom Bhf Lübeck gut zu Fuss erreichen. Also die GM dorthin geschoben und gemeinsam repariert. Dort kam dann der neue Freilaufkörper rein, der so schön knarrt. Gleich noch Ölwechsel an der Rohloff gemacht und Kettenlängung gecheckt. KEIN Wechsel notwendig. Ds war bei 70k km. Die Ketten sind jetzt immer noch drin. Die Fahrkosten von Taxi, Bahn nach Münster und Lübeck hat mir der ADFC zurück erstattet. Dann in paar Tagen nach Ffm zurück geradelt. Highlight war die Übernachtung in der BURG Ludwigstein und Acku leer gefahren.
 
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Die 100.000km wären schon viel früher fällig gewesen. Es ist ja nicht bei einem Liegerad geblieben, Es kam dann noch ein ZOX26 dazu (22000km), ein Trike AZUB TRICON (gestohlen ca. 9000km), als Ersatz für das Trike eine weitere Greenmachine in Blau (6800km), das neue AZUB TRICon26 (6000km). So verteile ich meine km. Die GM ist das schnellste Rad von allen und universell einsetzbar, weshalb ich sie am meisten fahre. Mittlerweile führe ich online Tagebuch über meine Ausflüge. Dieses Jahr bin ich zu 55% mit der GM gefahren, den Rest mit den anderen Rädern, bereits knapp 17k Jahreskm.
 
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Beim
Wo holst du die Geschwindigkeit oder Zeit heraus - im Vergleich zu Zox 26?
Ganz einfach beim Anfahren. Ich kann losfahren zusätzlich den VR-Motor dazu regeln. Das hievt mich schnell auf >30km/h so innerhalb von 30m. Dann hat die GM noch besseren GRIP durch 2 angetriebene Räder. Beim Zox26 rutscht das VR gelegentlich durch. Steile Anstiege mit Schotter gehen gar nicht. Beim ZOX stört mich auch der zu tief hängende Gepäckträger. Vollpacken kann ich die Taschen dort nicht. Beim Radrennen Eschborn Ffm habe ich dort lieber das ZOX gefahren. Den Schnitt von 33km/h über 70km ist unerreicht. Mit der GM zur Arbeit hatte ich einmal 31er Schnitt geschafft.
 
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Dauerschnitt über alles konnte ich auf 21,66km/h steigern.
Das ist etwas, dass ich nicht verstehe. Mein Schnitt über alles liegt etwas oberhalb 23 km/h ohne Motor.
Dein Traingsstand dürfte aber recht gut sein, schließlich fährst du noch mehr als ich.
Andererseits wurde ich mit dem Quest langsamer, nachdem ich einen Motor eingebaut hatte. Mir fehlte das Beschleunigungs- und Bergtraining.
 
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20171031_104157.jpg


Ganz einfach. Wenn ich ALLEINE unterwegs bin, fahre ich, was der Körper und Motor hergeben. Schnitt meist zw. 20-30. Dann gibt es noch Fahrten zs . anderen Radlern: ADFC-Touren, Crittical Mass, Triketreffen.... Da passe ich mich an, das drückt dann den Schnitt. In der Anfangszeit ohne Motor bis 35k km war ich ganz zufrieden mit dem 20er Schnitt.

Hier noch die Daten von meiner aktuellen blauen Greenmachine OHNE Motor: 6841km 398h. Macht 17,1 Schnitt. Damit fahre ich selten über 30. Durch den Untenlenker, wo der Lenkwinkel durch den Sitz begrenzt wird, nicht ganz so wendig, wie mit Tiller. Aber dafür besser gefedert. Hier habe ich vorn eine Meksfedergabel. Das Aufsteigen ist umständlicher als mit Tiller. Licht vom SON an BUMM Luxos. Mit den Fersen bleibe ich manchmal am Scheinwerfer in Kurven hängen, weil der Rahmen der M-Version kürzer ist wie bei der roten GM in L-Größe. Die nehme ich für gemütliche Touren.
 
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Glückwunsch auch von mir! Ich bin mit meiner GM erst kurz vor den 10.000 km. Bisher keine Reparatur außer Reifenpannen.
 
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Das sind schon wirklich Strecken(y) ... Mal rechnen: Mit meinem Trike bin ich in den letzten drei Jahren 7.000 km gefahren. Gib mir also noch ca. 40 Jahre, dann ist mein Sprint auf dem Stand von Deiner GM.(n) Ich bin dann 95 und käme Dich mit meinem Rollator abholen zu einer schicken Tour um den Block:D.
Ok, ist ja nicht das einzige Rad, aber meine "Schallmauer" sind 5tkm pro Jahr, alles darüber ist für mich viel. Irgendwie verbringe ich immer noch Zeit mit Arbeiten, Familie und anderen Hobbies.
 
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Glückwunsch auch von mir!

Ick bin mit meiner Anneliese Schmitt (Greenmachine: abgeholt am 02/05/2014, grau, mit Untenlenkung, Federgabel, Gepäckträger und SON-Dynamo) jetzt bei 53.538 km und kann bestätigen, daß die Karre sehr robust ist und nur selten Wartung oder gar Reparaturen benötigt. Abends stell ick sie in die Wohnung und morgens fahr ick wieder los. Geputzt wird sie nie (naja, wenn ick sie aufmache, mache ick innen schon mal alles sauber), bei schlechtem Wetter spüle ick sie aber schon mal in der Badewanne ab und öle dann auch die Federgabel.
Ick benutze das Baby, seit Mai 2015 für meine Tätigkeit als Fahrradkurier (also an jedem Wochentag, bei jedem Wetter, für Schnee hab ick einen zweiten Satz Räder zuhause, mit Spike-Bereifung). Appropos Reifen: Die Originalbereifung fand ick derart Kacke, daß ick die Reifen, direkt nach meiner ersten Regenfahrt, inklusive Sturz durch wegrutschen, gegen gebrauchte Schwalbe Supreme von meinem alten Toxy CL getauscht habe und dann das Toxy mit den neuen Reifen verkauft habe. Die Supreme waren lange meine erste Wahl, wegen der grandiosen Haftung, auch bei nassen Straßen. Inzwischen hab ick aber auf Big Apple (20x2,15) umgerüstet (dazu mußte ick die Schutzbleche anpassen, weil die Reifen deutlich größer sind), die sind einfach deutlich komfortabler (ick fahr die mit nur 2,5 bar) und genauso schnell (auf Kopfsteinpflaster und anderen schlechten Wegen sogar schneller), haben aber etwas weniger Grip, als die Supreme.
Die Federgabel ist schon die Zweite, nach ca. 46Tkm war die Erste (nie gewartet, aber ick wieg nur gut 60 kg und hab sie auch wirklich runtergerockt) fertig.
Die vordere Kette ist noch die Erste...die hintere Kette hab ick schon zwei Mal gewechselt (nach 10 Tkm ist sie übergesprungen und ick mußte die Anneliese Schmitt erstmals auseinandernehmen, da hab ick sie gleich gewechselt, der zweite Wechsel war dann 30Tkm später fällig und da mußten auch hinteres Ritzel und 29-er Zahnrad gewechselt werden - ick mach sowas alles alleine, ist mir zu stressig und zu teuer, jedes Mal nach Lübeck zu reisen).
Die Bremsen: Wirklich enttäuscht war ick von der Trommelbremse, die ick mir für 245,- € Aufpreis bestellt hatte. Die Bremswirkung war äußerst schlecht (die ersten 5 Tkm vergleichbar mit einer Trommelbremse, wurde dann aber immer besser, bis sie irgendwann immer hängen blieb, was mir einige Umfaller einbrachte, wenn die Bremse einfach weiter bremste nach dem Loslassen), allerdings hat sie etwa 15 Tkm gehalten (bei der Scheibenbremse muß ick ca. alle 7 Tkm die Beläge wechseln). Ick bin dann nochmal gut 15 Tkm nur mit der Vorderradbremse gefahren und hab dann bei 30 Tkm hinten auf die Scheibenbremse umgerüstet und vorne auch gleich eine neue Avid verbaut, weil die Erste, inzwischen nur noch einseitig einstellbar war.
Die Bowdenzüge von der Schaltung sind mir schon zwei Mal durchgefault. Einmal hab ick noch gewechselt. Inzwischen hab ick einen 8-er Ringschlüssel an der Ansteuerung fixiert und schalte, mit links unter dem Sitz. Dit funktioniert genauso gut und ick hab mich schon dran gewöhnt.
An der Beleuchtung mußte ick auch noch was ändern. Die komischen Stecker, oben am Tretlager waren undicht und darum ist mein Licht, bei Nässe immer ausgefallen. Außerdem ist dit einfach Scheiße, wenn man, bei Dunkelheit, in Kurven nicht sieht, wo man hinfährt, weil die Lampe erstmal weiter geradeaus leuchtet. Ick hab dann die Lampe an die Gabel montiert und die Kabelei anders verlegt...die Stecker sind dabei auf den Müll geflogen und die Löcher im Rahmen hab ick mit schwarzem Isolierband abgeklebt...

Ansonsten kann ick wirklich nicht klagen. Die Greenmachine ist wie ein alter VW: sie läuft und läuft und läuft...
Ick freue mich, immer noch, jeden Tag darüber, daß ick mir die Anneliese Schmitt, trotz des hohen Preises, gekauft habe.
 
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WOW - nach den Speichenbrüchen am Anfang hätte ich das nicht erwartet. Viel Spaß weiterhin und noch viele gemeinsame Kilometer!
C.
 
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An der Beleuchtung mußte ick auch noch was ändern. Die komischen Stecker, oben am Tretlager waren undicht und darum ist mein Licht, bei Nässe immer ausgefallen. Außerdem ist dit einfach Scheiße, wenn man, bei Dunkelheit, in Kurven nicht sieht, wo man hinfährt, weil die Lampe erstmal weiter geradeaus leuchtet. Ick hab dann die Lampe an die Gabel montiert und die Kabelei anders verlegt
Siehste, Scheinwerfer direkt über der Gabel ist besser. Außerdem blendet der Scheinwerfer nicht. Und wenn sich der Scheinwerfer verstellt, komme ich auch während der Fahrt dran, um den Winkel zu korrigieren.

Nach 105K km waren die HR-Lager wieder mal fertig. Auch wieder komplett selbst repariert, auch wenn das 1-2Tage dauert. Manche der Schrauben saßen richtig fest. In Heidelberg hatte ich mir einen 48V Akku besorgt. Dann lässt sich meine GM auch müheloser auf 40+ km/h beschleunigen. Der Kontroller KU63 kann das nur kurzzeitig ab. Da muss ich mir noch was einfallen lassen. Oder ich mache weiter mit dem 36V AKKU, der von 410Wh auf jetzt 360Wh seine Leistung reduziert hat.

Inzwischen hab ick einen 8-er Ringschlüssel an der Ansteuerung fixiert und schalte, mit links unter dem Sitz.
Mir sind unterwegs bisher 2mal die Züge verschlissen. Seitdem ist bei mir auch ein 8er Ringschlüssel als Notschalter im Werkzeugset dabei.

Gut zu wissen von den Problemen mit der Trommelbremse. Ich habe an meinen beiden GMs jeweils mechanische und hydraulische Scheibenbremsen. Belagwechsel jeweils nach 6-7K km kommt auch bei mir hin.

Hurra, meine blaue Greenmachine hat jetzt auch die 10k km voll. Da wurde dann auch eine aufwendigere Reparatur mit Kettentausch hinten, Achstausch hinten, Entlüftung der Magura Louise Bremsen, Ölwechsel bei Rohloff fällig. Nun läuft sie wieder anstandslos. Mit dem Upgrade mit VR-Nabenmotor warte ich noch. Oder baue einen BIMOZ Mittelmotor ein, wenn der verfügbar ist. Nach der Wartung fährt sie sich auch spürbar leichter. Also schneller auf Arbeit. Mit der blauen GM war ich dieses Jahr zum Triketreffen nach Schloss Holte-Stukenbrok gefahren mit jeder Menge Campinggepäck. Es gab ein paar Passagen, wo ich berghoch geschoben habe, wenn es zu steil wurde. Die Untenlenkerversion ließ dabei gut freihändig führen. Ich stellte mich dabei hinters Rad und packte das Rad mit beiden Händen an der stabilen Rückenlehne zum schieben. Sehr effizient.

@chrille1974: Auf wieviel km im Jahr kommst du mit deiner GM und wo bist du zu Hause? Ich schätze mal 13K km. Die schaffe ich auch. Als Fahrradkurier machst du mit der GM nix falsch. Und Hochachtung, daß du die GM selber warten kannst, wenn es nötig ist.

Das MODELL Greenmachine wird ja dies Jahr(2018) 10 Jahre alt. Matthias aus Lübeck plant wohl noch eine Jubiläumsfeier im September. Da hätte ich Lust hinzufahren. Es gibt bestimmt nur sehr wenig Fahrer, die mit EINEM RAD 100000 km fahren. Meist wird es vorher verkauft oder es geht kaputt.
 
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Siehste, Scheinwerfer direkt über der Gabel ist besser. Außerdem blendet der Scheinwerfer nicht. Und wenn sich der Scheinwerfer verstellt, komme ich auch während der Fahrt dran, um den Winkel zu korrigieren.

Dem ist nix hinzuzufügen...

Nach 105K km waren die HR-Lager wieder mal fertig. Auch wieder komplett selbst repariert, auch wenn das 1-2Tage dauert. Manche der Schrauben saßen richtig fest.

Die HR-Lager hab ick, bisher, nur 1x gewechselt.
Ick glaub, daß ick aber, demnächst, mal die Lager, vorne am Tretlager wechseln muß...die machen Geräusche und sind auch schon zu spüren...


In Heidelberg hatte ich mir einen 48V Akku besorgt. Dann lässt sich meine GM auch müheloser auf 40+ km/h beschleunigen. Der Kontroller KU63 kann das nur kurzzeitig ab. Da muss ich mir noch was einfallen lassen. Oder ich mache weiter mit dem 36V AKKU, der von 410Wh auf jetzt 360Wh seine Leistung reduziert hat.

Anneliese Schmitt wird ausschließlich mit meinen Beinen angetrieben...


Mir sind unterwegs bisher 2mal die Züge verschlissen. Seitdem ist bei mir auch ein 8er Ringschlüssel als Notschalter im Werkzeugset dabei.

Gut zu wissen von den Problemen mit der Trommelbremse. Ich habe an meinen beiden GMs jeweils mechanische und hydraulische Scheibenbremsen. Belagwechsel jeweils nach 6-7K km kommt auch bei mir hin.

Die Trommelbremse ist wirklich nicht zu empfehlen. Die mechanischen Scheibenbremsen, die Flevobike ab Werk verbaut, sind, meines Erachtens nach, völlig ausreichend, hab noch nie über ein Upgrade oder eine Umrüstung auf Hydraulische nachgedacht. Um genau zu sein, hatte ick an keinem Fahrrad bessere Bremsen, als die BB7 von Avid...

Hurra, meine blaue Greenmachine hat jetzt auch die 10k km voll. Da wurde dann auch eine aufwendigere Reparatur mit Kettentausch hinten, Achstausch hinten, Entlüftung der Magura Louise Bremsen, Ölwechsel bei Rohloff fällig. Nun läuft sie wieder anstandslos. Mit dem Upgrade mit VR-Nabenmotor warte ich noch. Oder baue einen BIMOZ Mittelmotor ein, wenn der verfügbar ist. Nach der Wartung fährt sie sich auch spürbar leichter. Also schneller auf Arbeit. Mit der blauen GM war ich dieses Jahr zum Triketreffen nach Schloss Holte-Stukenbrok gefahren mit jeder Menge Campinggepäck. Es gab ein paar Passagen, wo ich berghoch geschoben habe, wenn es zu steil wurde. Die Untenlenkerversion ließ dabei gut freihändig führen. Ich stellte mich dabei hinters Rad und packte das Rad mit beiden Händen an der stabilen Rückenlehne zum schieben. Sehr effizient.

So schiebe ick die Anneliese Schmitt auch...aber Berge/Hügel, die ick nicht schaffe, hab ick in Berlin noch nicht gefunden...von den 53.600 km (aktueller Stand) bin ick nicht mehr, als 300 km, außerhalb Berlins gefahren...

@chrille1974: Auf wieviel km im Jahr kommst du mit deiner GM und wo bist du zu Hause? Ich schätze mal 13K km. Die schaffe ich auch. Als Fahrradkurier machst du mit der GM nix falsch. Und Hochachtung, daß du die GM selber warten kannst, wenn es nötig ist.

Ick komm auf ca. 16 Tkm / jährlich, seit ick Kurier bin...gedenke dit aber zu steigern, weil ick nicht genug verdiene...
Aber ja, die Greenmachine ist dit perfekte Fahrrad dir den Kurierjob...bequem, schnell und fast schon ein Lastenrad...und Fahrräder selber reparieren war für mich schon immer selbstverständlich...bei der GM ist dit ja aber nur wirklich selten nötig...
Zuhause bin ick im Prenzlberg, in Berlin.

Das MODELL Greenmachine wird ja dies Jahr(2018) 10 Jahre alt. Matthias aus Lübeck plant wohl noch eine Jubiläumsfeier im September. Da hätte ich Lust hinzufahren. Es gibt bestimmt nur sehr wenig Fahrer, die mit EINEM RAD 100000 km fahren. Meist wird es vorher verkauft oder es geht kaputt.

Lübeck im September weiß ick noch nicht...ist auch davon abhängig ,wie sehr sich dit Sommerloch in meinem Geldbeutel auswirkt...
100Tkm mit nur einem Rad hab ick auch noch nicht geschafft...Anneliese Schmitt wird die Erste sein...außerdem soll sie sowieso mein letztes Fahrrad sein, ick gedenke damit noch 154 Jahre und viele 100 Tkm, als Fahrradkurier zu arbeiten und auch als Rentner (dann, immerhin, noch 70 Jahre lang) werd ick damit fahren...
[DOUBLEPOST=1531833553][/DOUBLEPOST]Ach so, ick wollte noch erwähnen, ick hab die Bergübersetzung (20 Zähne am HR), weil ick auch öfter mit Anhänger (mein fauler Hund, 20 kg, sitzt lieber, als zu laufen) unterwegs bin und dit auch schon beim Kauf wußte...
 
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Siehste, Scheinwerfer direkt über der Gabel ist besser. Außerdem blendet der Scheinwerfer nicht. Und wenn sich der Scheinwerfer verstellt, komme ich auch während der Fahrt dran, um den Winkel zu korrigieren.
Damit gehört der Scheinwerfer jetzt zur ungefederten Masse und bekommt alle Vibrationen vom Vorderrad ab. Bei Modellen mit Standlichtfunktion führt das häufig dazu, daß die Punktschweissverbindungen am Goldcap reissen und der Goldcap lustig im Gehäuse klappert.
 
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Damit gehört der Scheinwerfer jetzt zur ungefederten Masse und bekommt alle Vibrationen vom Vorderrad ab. Bei Modellen mit Standlichtfunktion führt das häufig dazu, daß die Punktschweissverbindungen am Goldcap reissen und der Goldcap lustig im Gehäuse klappert.
Ick hab den guten Scheinwerfer, der zum Dynamo passt...aber auch der mußte schon neu verlötet werden und hat, inzwischen, deutlich an Leuchtkraft verloren...
 
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