Eine interessante HPV-Alternative zu Hilfsmotor?

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,Brushless', d.h. ,bürstenlos' an der Gabel oder Schwinge, erstmal das googeln:) .... von ,,Ziehen & Schieben am Pedal'' verspreche ich mir erstmal weniger. Mein Bauchgefühl kann mich DA aber gewaltig täuschen ... btw, daß eine geladene Batterie schwerer ist als eine ungeladene hat mich SEHR erleichtert. First steps ... uooh. :censored: ...
 
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Mal -- ganz ernsthaft -- eine Frage, wäre es möglich eine komplette Felge so umzubauen bzw. auszurüsten daß sie in Gänze als E-Motor funktioniert?

Technisch möglich. Und angeblich im Dopingbereich auch auf dem Markt.
 
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Danke! Das ist ein mich endlich mal motivierender Anlaß mal ein paar E-Basics zu reaktivieren. Jahrzehnte her ......und 8 Schulwechsel zwischen verschiedenen Bundesländern & Lehrplänen, ich habe persönliche Bildungslücken die fast unglaublich sind. Also vielen Dank ...
 
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Wir hatten es hier ja von Rekuperation, Wirkungsgrad und Speichern der rekuperierten Energie, um sie beim Anfahren zu nutzen.
Ich bin gerade über den YT-Kanal eine Bastlers gestolpert, der hier genau reinpasst. Ich verlinke mal zwei seiner Videos, einmal ein mit Pressluft angetriebenes Fahrrad, und dann ein mit Preßluft und Peltonrad angetriebener Propeller.

Die Frage, die sich natürlich stellt, ist: Wie bekomme ich beim Fahren Luft komprimiert, damit ich sie später nutzen kann? Und wie hoch ist der Wirkungsgrad bzw. wieviel Verlust habe ich dabei?

Ich kann es nicht wirklich einschätzen, aber ich vermute mal, dass das, was man dabei überhaupt umsetzen könnte, nicht für viel Vortrieb sorgen wird, und bis man den notwendigen Druck erst man beisammen hat, dauert es viel zu lange. Meiner persönlichen Einschätzung nach trete ich da doch lieber selber und habe dafür weniger Geraffel am Rad.
 
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Und wie hoch ist der Wirkungsgrad bzw. wieviel Verlust habe ich dabei?
Wenn die Kompressionswärme nicht gespeichert und beim Abruf wieder hinzugefügt wird unterirdisch. Klick klack
42% ökonomischer Wirkungsgrad, wenn die gespeicherte Druckluft beim Ausdehnen durch zusätzliche Befeuerung mit Brennstoff erwärmt wird.
Wirkungsgrade ohne Wärmezufuhr finde ich gar nicht, die sind noch schlechter.

Gruß,

Tim
 
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:ROFLMAO: Sie haben wohl nicht genug Dumme gefunden, die das "Wunderding" (funktioniert nur, wenn man daran glaubt) am konventionellen Rad fahren wollen. Welcher #Velomobil Hersteller ist denen wohl auf den Leim gegangen?

#SuperWheel will be join a velomobile manufacturer in a Paris trade show in early July. Follow many media coverage this year, we hope this event can lead to some business opportunities..
1655554697675.png
Quelle: https://twitter.com/thesuperwheel/status/1538101079472230400
 

lui

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Wenn man sich schon bloßstellen will, sollterts doch wenigstens lustig sein..nackert tanzen am Boulevard of broken dreams z.B.
Aber wenn man unbedingt seine Reputation über den kurzen Weg in die Tonne treten will, kann man immer noch bei den Anhängern der Flach/Hohlwelt und der ewigen mechanischen Bewegung punkten..
 
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Für die technisch versierteren hier der link zum Patent mit etwas detaillierterer Beschreibung:

Hab gerade mal nachgeschaut, das europäische Patentamt hat Anfang Dezember 2021 ein Patent erteilt. :oops:
Immerhin wird es mal ausprobiert
Aber in einem VM finde ich das schon mutig. Das hat doch so niedrigen Luftwiderstand, dass es nach dem ersten Anschubsen von selbst weiterbeschleunigt.
 
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Tatsächlich habe ich ein paar Ideen, die funktionieren würden.
Zum Beispiel einen Knallgasgenerator (Wasserstoffgenerator).
Der wäre nicht sonderlich umweltfreundlich und auch nicht sonderlich sicher.
Den TÜV würde er definitiv nicht schaffen ;)
 

lui

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Hab gerade mal nachgeschaut, das europäische Patentamt hat Anfang Dezember 2021 ein Patent erteilt.
Auf was da noch so Patent erteilt wird..

Nur falls irgendwer glaubt, das sei sowas wie ein Zeichen für Sinnhaftigkeit..
 

spz

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Ich glaube, ob eine Idee funktioniert, spielt keine Rolle für die Erteilung eines Patents.
Ich denke mal mehr als die Kontrolle diverser formalen Aspekte wird der normale Patentbeamte auch nicht leisten können. Mit Leibniz ist ja leider 1716 das letzte Universalgenie gestorben (auch wenn man bei Lesen in diversen Foren durchaus einen anderen Eindruck bekommen kann :D), der hätte das vielleicht noch gekonnt :unsure:.
 

lui

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Im spezifischen Fall reicht ein besuchter Physikunterricht (Unterschied D-Ö: in D gehen Schüler auf die Schule, in Ö in die Schule :cool:
Patentlich eine win-win Situation, Anmelder glücklich wenn, Patentamt Kohle, auch glücklich..
 
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Technisch möglich. Und angeblich im Dopingbereich auch auf dem Markt.
Über dieses Prinzip habe ich schon vor über 30 Jahren einen Artikel im P.M.-Magazin gelesen... und davon geträumt, sowas mal selber zu fahren.
Wundert mich, daß das jetzt als Weltneuheit publik gemacht wird.
 

spz

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Im spezifischen Fall reicht ein besuchter Physikunterricht
Das will ich nicht in Abrede stellen, nur ich sehe die Grenzen hier fließend, je nachdem um was es sich handelt (über ein Perpetuum mobile muss man hier nicht sprechen, auch wenn es in verkappter Form hier und da bestimmt immer noch in Patenten auftaucht). Ich sehe auch nicht unbedingt die Aufgabe eines Patentbeamten darin, die Leute davon abzuhalten ihre Energie und Geld in irgendeinen Quatsch zu stecken.
Außerdem hätte man viel weniger zu lachen, wenn da alles naturwissenschaftlich und logisch ablaufen würde ;).
 
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Ich glaube, ob eine Idee funktioniert, spielt keine Rolle für die Erteilung eines Patents.
Naja, es muss sich bauen lassen und eventuell behauptete Wirkungen zeigen, so weit muss es "funktionieren".
Ich würde mir wünschen, dass evtl. angegebene Erklärungen für die genutzten Effekte zumindest nicht in offensichtlichem Widerspruch zu anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen dürfen. Aber solange er nicht Teil dessen ist, was man nachbauen muss, darf Unsinn drin stehen.

Ich denke mal mehr als die Kontrolle diverser formalen Aspekte wird der normale Patentbeamte auch nicht leisten können.
Öhm, doch. ;) Ob er's auch tut, hängt etwas von seiner Motivation ab. Ich hatte mal eine Anmeldung aus dem Dunstkreis der Brown's-Gas-Jünger zur Wasserelektrolyse auf dem Tisch. Es stand direkt in den Ansprüchen, dass mit der Elektrolyse "energieangereicherte Wassermoleküle" hergestellt werden sollen, die durch Kernreaktionen in kollabierenden Kavitationsblasen entstehen. Wenn man das nachbauen will, muss der Apparat tatsächlich in der Lage sein, mittels Kernreaktionen solche Moleküle zu erzeugen, und dazu hatte ich schon auf der Liste, ggf. einen Wirkungsnachweis anzufordern. Hätten sie das rausgestrichen, wäre ein etwas seltsamer Elektrolyseapparat übriggeblieben, dessen produziertes Knallgas ins Saugrohr eines Ottomotors geleitet wird, und auf einige Details an dem hätten sie ein Patent bekommen können.
Ein Chemiker würde anmerken, dass der wesentliche Effekt durch das produzierte Knallgas entsteht und nicht durch Wassermoleküle, egal ob energieangereichert oder nicht, aber es stand noch nichtmal drin, dass eine konkrete Kraftstoffeinsparung bewirkt wird, sondern nur, dass das Gas im Motor eines damit ausgerüsteten Autos Energie freisetzt. Das tut Knallgas ja. Gewerblich anwendbar ist's sowieso, denn es stehen jeden Tag genug Dumme auf, die sowas kaufen würden. Und es gibt genug Leute, die sowas anmelden wollen. Die Prüfungsverfahren mit denen sind gern mal mühselig und unproduktiv, weil sie so ziemlich alles in Frage stellen. Aber beim Super Wheel am EPA schien es recht geradlinig gelaufen zu sein.

PS:
Im spezifischen Fall reicht ein besuchter Physikunterricht
Das ist patentrechtlich dünnes Eis. Den Grund hatte ich schonmal weiter oben im Thread angeführt: klick (unter dem letzten Zitat).
 
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