Eigenbau Tretlagerantrieb im Eigenbau Trike

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Hallo
Irgendwie ist es bei mir immer das gleiche . Ich habe mir ein Trike im Frühling gebaut und bin damit auch super zufrieden
DSCN4445 (2).JPG
aber ist es wie bei meinen Fahrrädern das ich einfach vom Tretlagermotor in unserer Gegend mehr überzeugt bin . Ich will aber das schwarze Trike nicht dazu umbauen sondern habe mir letzte Woche mit den Hintergedanken das hier ein Eigenbau Antrieb verbaut werden soll aufgebaut . Ich orjentiere mich natürlich etwas an den Trike was ich schon habe aber zB. der Abstand zwischen Sitz und Hinterrad soll etwas größer werden da ich für Akku und Controller den Schwehrpunkt tief halten will . Mir ist bewußt das ein langer Radstand sicher nachteilig in der Wendigkeit ist aber diesen Nachteil nehme ich in kauf . Im gegensatz zu meinem Erstlingswerk möchte ich auch einen gefederten Hinterbau .

Das Trike
Hier ein kurzer Bericht zum Trike wo der Eigenbau-Antrieb verbaut wird .
Hier Dinge die ich hatte außer ein paar Vorderräder und verschiedene Stahlprofile .
Zwei Fahrrad-Oberrohre und über Kleinanzeigen gekaufte Achsschenkel .
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Daraus habe ich vor einigen Wochen eine meiner ersten Vorderachsen gebaut .
Einen Hinterbau und einen Sitz .
DSCN4470 (2).JPGDSCN4453 (2).JPG
Aus dem rohen Stahlrohr und der Vorderachse habe ich einen Rahmen zusammengeschraubt und die wichtigsten Teile zusätzlich zusammengebrutzelt .
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Den Hinterbau habe ich etwas geändert
DSCN4475 (2).JPG
Zum einen habe ich die Gleitlager gegen Kugellagerung getauscht , die Dämferaufnahme versetzt und Ausfallenden mit Hilfe von anschraubbare geändert .
Für den Sitz habe ich ein Sitzgestell zusammengeschustert so das ich den Sitz später sehr einfach in einen weiten Bereich in der Länge verstellen kann .
DSCN4471 (2).JPG
Hier noch zwei Bilder vom fast fertigen Trike und später geht es um das eigendliche Thema .
DSCN4491 (2).JPGDSCN4492 (2).JPG
Grüße
 
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Ich kann meinen Neid vor diesen wundervollen Umsetzungen schlecht im Zaum halten. Das ist so sauber.
Die schwarzen Metallplatten unterhalb des hinteren Dämpfers werden sicherlich gegen etwas Stabiles getauscht. Die Seitenkräfte machen daraus sonst Cannelloni.
 
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Wow gefällt mir mega und die Farbe echt nice gepulvert ? Ist pastellblau oder ?
Bin zwar kein trike Fan aber das ding Rockt
 
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Die schwarzen Metallplatten unterhalb des hinteren Dämpfers werden sicherlich gegen etwas Stabiles getauscht. Die Seitenkräfte machen daraus sonst Cannelloni.
Nein da hätte ich grundsätzlich wenig bedenken , denn so eine 5mm Stahlplatte ist schon recht stabil . Allerdings habe ich die Platten erst kürzer und dann nochmal länger angefertigt . In der Verlängerung fehlt allerdings noch eine Querversteifung die ich vorerst weg gelassen habe mit den kühnen Gedanken hier etwas Platz zu haben um die Verkabelung durch den Rahmen zu schieben . Geht leider nicht weil meine Verstärkungen im Rahmeninneren das nicht zulassen .
Wow gefällt mir mega und die Farbe echt nice gepulvert ? Ist pastellblau oder ?
Ich muß jetzt ein wenig schmunzeln :):LOL:
Ich war am Samstag vor einer Woche in der Stadt beim Baumarkt und wollte mir eigendlich silber in Spraydose kaufen . Da stand eine riesen Menge Personen mit Masken vor dem Laden und warteten auf einen Einkaufswagen und beim Farbengeschäft das gleiche .
Das war mir echt zu blöd . Ich wollte aber unbedingt den Rahmen lackieren am Wochenende .
Also nach hause den defekten Kompresser repariert und alles was an Farbreste da war zusammengekippt . ( außer rot )
Habe jetzt davon einen halben Liter der sicherlich für mehrere Räder reicht .
Und dann das Ding mit 2K angespritzt ;)


Der Antrieb allgemein
Zuerst hatte ich mir überlegt was für einen Antrieb bzw. welche Voraussetzung muß er mitbringen .
Er muß eine art Drehmomentsteuerung haben , am liebsten eine kombination zwischen Drehmoment und Stromstufen .
Ich liebe klassische Kettenantriebe weil ich ein Fan bewegender Mechanik bin .
Auch über die dazugehörige Schaltung habe ich mir Gedanken gemacht und verbaue hier eine Dual-Drive 3X7
Also für alle die gewichtsoptimierte und unauffällige Tretlagermotoren suchen ist das ganze nix was ich hier aufbauen möchte .

Das Hinterrad
Meine Dual-drive die ich verbaue ist etwas älter und hat keine Bremsscheibenaufnahme . Eigendlich ist die Hinterradbremse für ein Trike
eher nebensächlich oder auch für viele überflüssig . Aber in meinen Fall doch nötig da eine zweite unabhängige Bremse gesetzlich vorgeschrieben ist .
Da ich vorne ein duales Hydrauliksystem verbaut habe brauche ich die Hinterradbremse , zumindest als Notbremse .
Desshalb habe ich eine Scheibenaufnahme an der Nabe nachgerüstet und jetzt hinten einen mechanisch betätigten Hydrauliksattel .
DSCN4505 (2).JPG
Als Kasette habe ich mir aus verschiedene Kettenblätter in der Bastelkiste eine 11-34 zusammengestellt .

So jetzt muß der Hund mal vor die Tür und dann gehts zum Tretlager . Ich muß dazu sagen das mein Antrieb noch nicht fertig ist ,
aber das eine oder andere Teil habe ich schon vorgefertigt so das der Aufbau bis zum Wochenende fertig werden sollte .
Grüße
 
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Tretlager mit Freilaufkurbel

Bei einem Eigenbau gibt es ja verschiedene Möglichkeiten ein Tretlager zu befestigen . Hier ein paar Beispiele die ich zu verfügung gehabt hätte .
DSCN4458 (2).JPGDSCN4459 (2).JPGDSCN4460 (2).JPG
Aber ich habe beschlossen etwas ganz anderes zu versuchen . Ich will dabei einen immer am Kettenantrieb kritisierten punkt verbessern und meinen Wunsch nach Drehmomentsteuerung genüge tun .
Oft wird der Tretlagerfreilauf beim Kettenantrieb beanstandet . Auch ich hatte schon einen der nach kurzer Zeit gehakt hat .
Oder auch eiernde Kettenblätter weil oft das Gewinde der Kurbel nicht zu 100% passt oder auch der Sitz des Vierkant kann Ursache sein .
Meine Idee ist jetzt das Tretlagergetriebe von diesen alten Yamahaantrieb zu benutzen .
S7305393.JPG
Der Motor hat einen sehr hochwertigen Kurbelfreilauf der eigendlich unkaputbar und dazu absolut spielfrei ist . Und wenn doch müsste man nicht mal die Kette zum wechseln abnehmen . Dazu kommt das das Tretlager eine Übersetzung zwischen Kurbel und Kettenblatt hat . Diese Überstzung bewirkt eine art Gegendruck wie man es von der Nabenschaltung kennt . Desshalb sind an den Befestigungsschrauben immer diese Verdrehsicherungen . Dieser Gegendruck ist hier meßbar und wird als Drehmomenterkennung ausgewertet . Diese Sensorik kann man so einstellen das bei einer Eingansspannung von ca 5Volt eine Spannung von 1 bis ca 4 Volt , je nach Last , ausgegeben werden . Dies ist genau die Spannung die zB. der Controller für den Gasgriffeingang benötigt . Wenn es von interesse ist kann ich dazu nach Bildern suchen .
Jetzt gibt es zwei Dinge die ich für mein Vorhaben ändern muß . Ich muß irgendwie ein zweites Kettenblatt befestigen und brauche eine gute Idee das Teil am Tretlagermast zu befestigen . Für das zweite Kettenblatt drehe ich mir einen Befestigungsaufnahme und schraube diese an das vorhandene Kettenblatt .
DSCN4450 (2).JPGDSCN4450 (3).JPG
So nutze ich das orginale für den Motor und das aufgeschraubte Kettenblatt für den Antrieb zum Hinterrad .
Als Befestigung hatte ich folgende Idee . Ich trenne vom Antrieb den Elektromotor , Motorfreilauf und Getriebevorstufe ab und setze dafür diesen Stumpf ein der dann in das Rahmenrohr vorne gesteckt wird .
DSCN4449 (2).JPG
Den Stumpf habe ich eingeschrupft , eingeklebt und verschraubt .
So sieht mein Tretlagergetriebe jetzt einbaufertig aus .
DSCN4477 (2).JPG
Ein Teil des Innenleben Fehlt noch , aber ich werde beide Gehäuse ( Tretlager und Motor ) leer am Rahmen verbauen . Sollte später irgend ein Defekt auftreten der nicht das Gehäuse selbst betrifft kann man diese eingebaut lassen . Es soll später so sein das alle verbauten Teile die man nicht selber herstellen kann Standart sind und leicht zu beschaffen sind .
Morgen wird das Tretlager eigebaut und es wird der Antribsmotor bzw. das Gehäuse angefertigt .

Grüße
 
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Hallo

Als Motor werde ich einen alten Nabenmotor verbauen . Diese lassen sich leicht für solche Zwecke umbauen . Gleich mal vorweg , wer glaubt ich hätte eine besondere Werkstattausrüstung mit einem umfangreichen und modernen Maschienenpark muß ich enttäuschen . Außer das übliche Werkzeug für Heimwerker besitze ich eine Bohrmaschiene , Stichsäge , Flex . Gesägt wird mit der Handbügelsäge und größere Aluplatten mit der Stichsäge . Vor kurzen habe ich mir so ein Fülldrahtschweißgerät gekauft um mal etwas anzupunkten , für mehr taugt sowas nicht . Mein wohl bestes und wichtigstes Maschienchen und unverzichtbar bei solch einen Hobby ist ein Drehbänkchen die ich mir vor ca 30 Jahren für mein damaliges Modellbauhobby im Baumarkt gekauft habe .
Motorgehäuse
Das Motorgehäuse werde ich natürlich aus das Nabenmotorgehäuse bauen . Ich nutze hierzu eine einfache Standardausführung wie sie sehr häufig verbaut wurden und viele im Grunde baugleich sind . So wird es auch hier werden , denn die Teile stammen alle von verschiedenen Motoren wie auch der Markenbezeichnung .
Also am Nabenmotor drehe ich den Speichenflansch ab bzw auf einer Seite wird er nur zum größten Teil abgesägt und ein Teilstück bleibt als Halter stehen .
DSCN4499 (2).JPGDSCN4501 (2).JPG

Motorgehäuse und Tretlagergehäuse Einbau
Das Motorgehäuse und das Tretlagergehäuse habe ich gestern dann an mein Trike verbaut . Wie schon geschrieben , unauffällig ist anders .
DSCN4519 (2).JPGDSCN4521 (2).JPGDSCN4523 (2).JPG

Hier sitzt später der gut zugängliche Drehmomentsensor .
DSCN4524.JPG

Grüße
 
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Hallo
Heute ging es mit dem Motor und die Übersetzungen bis zum Tretlager weiter .

Elektromotor
Beim Motor hatte ich die Qual der Wahl denn ich habe aus früheren Projekten noch zwei übrig . Rein von der Größe sind sie fast baugleich nur einer müsste etwas schneller drehen . Allerdings hat einer der Motore keine Hallsensoren . Die Motoren ohne Hallsensoren neigen beim Start etwas zu ruckeln und desshalb wird es der Motor mit Sensoren . Die Welle des Motors ist bei beiden schon abgetrennt und beide sind schon mit dem Gehäusedeckel fest verbunden . Dies ist nötig weil ich ja den Motor zum einfachen Getriebemotor mit Freilauf umbauen will und im gegensatz zum normalen Nabenmotor mein Gehäuse jetzt fest steht und die Ausgangswelle sich auf der Motorgegenseite drehen soll .
DSCN4496 (2).JPGDSCN4494 (3).JPG

Getriebestufe 1 / Planetenradsatz und Motorfreilauf
Der Abgeschnittene Stumpf wird weiter verwendet aber im Bereich des Antriebsritzel auf 6mm abgedreht . Dafür kommt jetzt in das Antriebsritzel ein Führungslager bzw Stützlager .
DSCN4514 (3).JPGDSCN4497 (2).JPG
Am Antriebsritzel ist jetzt noch eine Zwischenplatte weil Das Motorgehäuse etwas breiter ist als das des orginalen aber sonst sind alle Teile baugleich .
So kann ich den Abgetrennten Stumpf ( jetzt Ausgangswelle ) auf das Ritzel aufstecken und ist jetzt drehbar gelagert .
DSCN4515 (2).JPG
Meine Ausgangswelle bekommt jetzt zwei Lager auf der Ausgangsseite und ist somit 3 Fach gelagert und dadurch absolut spielfrei .
Die Ausgangswelle mit allen Teilen im ausgebauten Zustand mit allen Teilen ( inc. Planetenradsatz und Kettenritzel ) sieht dann so aus .
DSCN4510 (2).JPG
Das Antriebskettenrad ist ein Ritzel einer zerlegten Kasette . Das lässt sich richtig besch... bohren .
DSCN4498 (2).JPG

DSCN4511 (2).JPG
Das Ritzel ist mehrfach gegen verdrehen und festsitz gesichert . Gegen verdrehen über die Nasenscheibe und zusätzlich mit 2 Madenschrauben .
Der Festsitz einmal mit der großen Mutter und zusätzlich einer kleinen Schraube die in die Welle geschraubt wird .

Wenn das alles im Motorgehäuse eingebaut ist kann der Elektromotor eigesteckt und festgeschraubt werden .
DSCN4533 (2).JPG

Getriebestufe 2 / Kettenantrieb zur Kurbel mit Kettenspanner
Wenn das alles eingebaut ist wird die Kette der zweiten Übersetzung aufgelegt und der Kettenspanner auf die richtige Spannung eingestellt .
( der Kettenspanner ist ein Teilstück einer Felgenbremse )
DSCN4530 (2).JPG

Nächster Schritt wird wohl die Kette zum Hinterrad .
Grüße
 
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Die Welle des Motors ist bei beiden schon abgetrennt und beide sind schon mit dem Gehäusedeckel fest verbunden . Dies ist nötig weil ich ja den Motor zum einfachen Getriebemotor mit Freilauf umbauen will und im gegensatz zum normalen Nabenmotor mein Gehäuse jetzt fest steht und die Ausgangswelle sich auf der Motorgegenseite drehen soll .
Anhang anzeigen 208561Anhang anzeigen 208562
Wow, fantastische Arbeit. Ich verstehe das mit den Elektromotoren nicht genau. Das sind ja Außenläufer mit festen Magneten, richtig? Also wie baut man die auf Innenläufer um so dass die Wicklungen Strom bekommen ohne "die Kabel abzudrehen"?

Achso, die vorherige Feste Achse ist jetzt gekürzt und mit dem Außenläufer verbunden, der zusätzlich noch in einem Motorgehäuse steckt? Verstehe ich das richtig?
 
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Nein, je nach dem was man in einem Planetengetriebe festhält ändert sich die Drehrichtung.
 
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Also wie baut man die auf Innenläufer um so dass die Wicklungen Strom bekommen ohne "die Kabel abzudrehen"?
Ich veränder grundsätzlich am Motor nichts sondern nur den Abgriff der Drehbewegung . Auch die Drehrichtung ist die gleiche wie zuvor .
mit den kleinen Ritzeln an der Kette könnte das ein ziemlich gut hörbarer Antrieb werden.
Gut ein Kettenantrieb ist nicht unhörbar aber das Ritzel ist garnicht so klein . Das hat 14 Zähne . Das Am Hinterrad hat dagegen 11 . Wenn das alles richtig sauber läuft ist das ok . Der Planetensatz im Motor ist lauter aber auch nicht lauter wie wenn er als normaler Nabenmotor läuft .
Grüße
 
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Ich veränder grundsätzlich am Motor nichts sondern nur den Abgriff der Drehbewegung . Auch die Drehrichtung ist die gleiche wie zuvor .
Also jetzt bringst du mich doch ganz schön ins schleudern.

Normalerweise ist doch der Planetenträger mit der Achse mit einer "Passfeder" verbunden. Diese ist bei dir nicht mehr drin - oder doch?
Die ursprüngliche Nabe ist jetzt als Gehäuse mit dem Fahrrad verschraubt. Jetzt kann sich der Planetenträger gegenüber der ursprünglichen Motorachse drehen. Und das Kettenritzel hast du mit dem Planetenträger verschraubt - oder nicht?
Du hast zwar gute Bilder eingestellt aber ich glaube ich blick es trotzdem nicht.
 
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Normalerweise ist doch der Planetenträger mit der Achse mit einer "Passfeder" verbunden. Diese ist bei dir nicht mehr drin - oder doch?
Ja die ist noch drin und stellt die Verbindung her zum abgeschnittenen Wellenstumpf der Jetzt das Antriebsritzel antreibt .
Also jetzt bringst du mich doch ganz schön ins schleudern.
Ich habe gerade nochmal geschaut , Du hast recht !!! . Mein Kabelausgang ist links und bei den baugleichen in einem Rad rechts , also ist der Motor gedreht .
@labella-baron weißt du ob es für diese Standartmotore Freiläufe gibt die in andere richtung drehen . So könnte man den Motor ( gerade beim Trike oder Quad ) in den Kettenrücklauf ( also nach der Kurbel ) mit einbauen und erspart sich die zweite Kette . Das haben zwar schon einige gemacht aber oft mit komplett drehenden Motorgehäuse und das ist viel umständlicher .

Grüße
 
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Bin mir nicht sicher was Du genau vorhast, aber ich hatte kürzlich nach Standard Freilauflagern für Welle 12 und 20mm gesucht. Willst Du den Freilauf verwenden damit bei >25km/h der Motor nicht mehr mitläuft?

 
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@labella-baron weißt du ob es für diese Standartmotore Freiläufe gibt die in andere richtung drehen
Ja, gibt es für Standard-Bafang-Motore. Du kannst dort weiter recherchieren.

Du hast also die ehemalige Motorachse zur drehenden Abtriebswelle umfunktioniert. Das verblüfft mich noch immer, da die Ständerwicklung normalerweise ebenfalls mit einer "Passfeder" mit der Achse verbunden ist.
 
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Hallo
@Dejay das ist zwar nicht das was ich suche aber für mich sehr hilfreich . Ich versuche immer wieder irgendwelche Getriebe oder Motoren selbst zu bauen und da sind deine Links Gold wert .
a, gibt es für Standard-Bafang-Motore. Du kannst dort weiter recherchieren.
Ich meine mich zu erinnern das irgend jemand mal einen Bericht geschrieben hatte und da so einen Freilauf verlinkt hatte . Nur weiß ich überhaupt nicht mehr um was für ein Projekt es damals ging .
Du hast also die ehemalige Motorachse zur drehenden Abtriebswelle umfunktioniert. Das verblüfft mich noch immer, da die Ständerwicklung normalerweise ebenfalls mit einer "Passfeder" mit der Achse verbunden ist.
Ja genau und die Passfeder in der Ständerwicklung bleibt auch da wo sie ist . Die einfachste Variante den Motor mit den Gehäuse zu verbinden ist über diese Achse . Zum Beispiel mit so einer Drehmomentstütze wo man Welle mit dem Gehäuse verbindet . So habe ich es selbst in letzter Zeit immer gemacht . Die zwei gezeigten Motore sind schon was älter und da habe ich es über 3 Schrauben gemacht .... viel zu viel Aufwand .

Am Projekt ging es erst mal nicht weiter da ich zwischen den Aufbauten je nach Lust und Laune wechsel .
Grüße
 
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Aber dann dreht sich doch die Wicklung mit der jetzt zur Welle gewordenen Achse mit, verzwirbelt die Zuleitungsdrähte und dreht diese ab
Die Welle ist doch ab Elektromotor abgeschnitten . Das wo mit dem Motor verbunden ist ( wo auch meist die Kabel durch gehen ) steht und ist mit dem Gehäuse verbunden und der Abgeschnittene Stumpf dreht sich jetzt . Und durch das Fürungslager im Antriebsritzel und wie in meinen Fall zwei Lager am Ausgang kippt die auch nicht bei Belastung . Auch auf der Motorseite kann man das Lager verbaut lassen da dies eine super Führung hat . Hat aber keine drehende funktion weil der Motor ja steht , also das Ding mit den Wicklungen .
 
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