Vielleicht bin zu kritisch, aber sich selber Fragen stellen hilft.
Beispiel: Das Spenderrad hat ein Ober- und Unterrohr. Der Neubau beim Sitz nur noch ein Rohr. Warum haben Uprides zwei Rohre? Warum haben Damen-Uprides mit tiefen Durchstieg ein Rohr mit größeren Durchmesser? Sollte ich vielleicht auch so ein Rad als Spenderrad nehmen? Oder einen Rohr mit größeren Durchmesser? Warum ist der Hinterbau beim Upride ein Dreieck?
…
Ja. Nur weil ich nicht von den Fragen schrieb, heißt nicht, dass ich sie mir nicht gestellt habe. ‹Wo kriege ich so schöne dünne Röhrchen wie beim Python Bird Cage von Serge her?› ‹Wäre VCS/Längslenker/Viergelenk möglich um die Engstelle zu umgehen?›
Oder durch Antworten auf andere Fragen erstmal nach hinten gestellt habe. Wie ‹Was bringt mir ein perfekt konstruiertes Rad, das mir von der Geometrie wegen schlechter Fahrbarkeit dann nicht gefällt?› oder ‹Wie viel will ich in ein möglicherweise kurzlebiges erstes Versuchsobjekt stecken?› oder ‹Wie lang will ich rumbasteln, bis ich es zum ersten mal ausprobiere?›
Ich denke auch das die Stelle am Lenkrohr, ungefahr dort wo er schon mal gebrochen ist, wieder brechen wird. Die Belastung dort ist sehr hoch und Konstructionstechnisch ist es dort eine schwache Stelle. Wenig material Vorhanden, keine Dreiecke, unterdimensioniertes Rohr.
Ohne das jetzt genau durch zu rechnen, rein optisch beurteilt. Die Stelle wo die geringste konstrutionstechnische Steifheit vorhanden ist weil kleinen Rohr diameter, kein Dreieck, ist genau die Stelle wo die gewichtsmassige Belastung am hochsten ist.
Das ist nicht ideal.
Wurde raten den Bereich zwischen Lenkrohr und Sitz/ hinteren Rahmen noch mal zu uberdenken.
Die Verstärkung mit den zwei dünnen Rundeislein sollte mich ein Stück tragen. Die 200 km die es bisher hält stimmen mich vorsichtig optimistisch. Als es brach, knackte die Schweißnaht an der Vorderseite auf und der Lenker kam richtung Schoß. Genau dort sind ja jetzt die durchgehenden Stäblein.
ja, unbedingt, siehe jensNBGs Anmerkung.
Ist in Vorbereitung.
Hier der Link zu meinem Thread zum Thema Schnitte im Rahmen
Vielen Dank dafür! Hätte ich das doch vorher gelesen! Darum find ich Foren nicht so prickelnd. Die Perlen sind einfach schwer zu finden in dem endlosen Salat von Hin und Her. Das wird beim nächsten Projekt auf jeden Fall umgesetzt. Ich weiß jetzt nur nicht, ob sich die Nachrüstung hier jetzt noch lohnt.
Hält bei mir schon recht lange trotz >110kg Systemgewicht und häufigem Einsatz auf schlechten Straßen, ist aber eine dicke MTB Gabel.
Bei Meikels Gefährt frage ich mich eher ob es nicht recht wabbelig ist?
Da bin ich (wenn auch nur knapp) drunter. Und ja, es federt merklich. Kann man auch als ‹komfortabel› schönlügen.
Die Höhe eines Trägers geht nicht linear in die "Tragfähigkeit" ein, sondern in 3. Potenz.
Danke für den Hinweis auf die Formel. Das nutzen Konstruktionen wie die Rostbraune schön aus. Das Lilane war ein Trekkingrad. Die Gabel fühlte sich wuchtig an.
Meikel hat ja aber schon "erfahren", dass seine Konstruktion teilweise etwas grenzwertig ist. Jetzt gilt es halt die richtigen Verbesserungen zu finden.
Der Vorschlag von jensNBG ein Steuer/Unterrohr von einem Tiefeinsteiger-Damenrad zu nehmen ist grundsätzlich gut, er kollidiert vermutlich mit Meikels Wunsch möglichst dicht am Rad zu sitzen...
Naja, mein Wunsch ist das nicht, aber es gibt halt einige Nachteile, wenn man zu weit weg sitzt. Die Sitzhöhe denke ich passt so ziemlich gut. Mit gegebener IBL könnte nun das Tretlager zum Rad und der Sitz im gleichen Maße vom Rad weg rutschen. Aber dann wird (bei gleichem, eh schon großem Radstand) die Gewichtsverteilung noch ungünstiger (derzeit belegt 53% Front).
Verbesserungen sind in Arbeit. Mehr später.