EC-Velomo-tion Quad-Cargo-Velomobil

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wenn dieses Teil einen cw Wert hat der besser ist als bei einem MTB, wir von flachem Terrain reden..
dann seh ich nicht warum das 10Wh/km brauchen sollte.. SOFERN Fahrer auch mittritt
ich auch nicht, aber ich gehe eben von nicht so fitten Fahrern oder Fahrerinnen aus und vergiss nciht, das Teil wird mind. 60 kg wiegen, ich schätze eher noch mehr.
Und auch nicht zu vergessen: mit einem 60+ kg Fahrzeug merkt man jede Steigung sofort, da ist auch nciht viel mit mal kurz Schwung holen und über den nächsten Hügel rollen.

ich gehe auch eher von Kurzstrekcen in der Stadt oder auf dem Land aus. das heißt meist: oft beschleunigen und genau das muss man defintiv berücksichtigen.

ich fahre ja so ein Teil. Fahrwerk fast identisch. Gewicht fast identisch, Antriebsstrang wird beim EC warscheinlich noch effektiver sein. Cw- Wert wahrscheinlich auch, den meines ist offen und ziemlich eckig.

Leider kann ich ja meines allein enicht in dem anvisierten Geschwindigkeitsbereich alleinetesten, aber wir jwaren ja schon viel auf Tour daqmit unterewegs, dann aber im trailerbetrieb. da könnte ich mehr zu den Verbräuchen sagen, aber das wäre nicht maßgeblich vergleichbar.

mit meinem Quad komme ich mit ca. 1000 wh schon so um die 200 km weit, also ca. 5wh/km, aber da fahre ich auch viele abschnitte ohne Motor und fahre aufgrund meiner Behinderung langsam im bereich von 16 km/h.
wenn man jedoch so oft es geht auf 25 km/h beschleunigen will und dies auch hält, bis man wieder abbremsen muss und dann noch ein paar steiguungen im bereich 2-4% drin sind, dann reichen da 5 wH/km sicher nicht mehr aus.

ich denke auch, das die Zielgruppe nicht unbedingt gut rainierte Radfahrer sind..
Also allzu viel human power würde ich nicht erwarten..

aber wie oben schon geschireben. Reichweite wird kein problem sein. ist nur eine Frage der Akkugröße.
 
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einseitiger Antrieb hinten wurde nach ausgiebigen Tests verworfen, weil einfach nicht praxistauglich. Selbst der getrennte Antrieb (links via Kettenantrieb, rechts via Motor) ist eher so "mäh". Daher der Entwicklungsaufwand mit der Differentialhinterachse. Die Alternative ist wie beim "Pony Q4" mit zwei Freiläufen realisiert (was aufgrund der schmalen Spur dort weniger problematisch ist).

GRuß,
PAtrick
 
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Wie ist das mit dem Antrieb denn beim Velayo gelöst? Wird dort auch ein Differential verwendet?
——————
Habe gerade vor ca. 1.000 Beiträgen in diesem Faden die Antwort (wieder-)gefunden:
Habe auf 7500 km Velayo (mit linksseitigen Antrieb) im Alltag keins feststellen können.
Gut, jetzt ist dieses Fahrzeug etwas schwerer und der Schwerpunkt liegt anders zu den angetriebenen Rad/Rädern...
 
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Bezüglich der Übersetzung vielleicht noch ergänzend:

In der Kombination Trittkraftunterstützung mit Pinion fällt mir als Nachteil auf, dass die Schaltung hakelig wird. Hochschalten geht zunächst mal auch unter Last sehr gut und schnell, bis auf zwei Schaltpunkte, ich glaube zwischen dem 4. und 5. Gang und zwischen 9.Gang und 10. Gang oder so, egal. Da darf dann keine Last mehr anliegen, bedeutet, man muss den Motor ausrollen lassen. Runterschalten muss man den Motor immer ausrollen lassen, es darf keine Last anliegen, und zwischen den benannten Gängen ist das noch mal stärker.

Vergleichbares dürfte auch für eine Rohloff & Co. gelten, wahrscheinlich auch für integrierte Motor_/Schalteinheiten. Man verliert dadurch im Anstieg wertvollen Schwung, um so mehr größer das Systemgewicht. Die Green Mamba fully loaded steht quasi sofort und man muss, nur um in einen niedrigeren Gang zu wechseln, komplett neu beschleunigen. Ganz besonders unangenehm ist es, wenn man eine Steigung hat, wo man genau zwischen den benannten Schaltpunkten hin und her muss. Selbst an leichten Steigungen scheitert es dadurch, sich "hoch zu schalten", also die Geschwindigkeit weiter zu erhöhen. Man fährt ggf. deutlich langsamer als machbar.

Dies dürfte, eigene Erfahrung aber noch ausstehend, mit einer Kettenschaltung deutlich weniger problematisch sein. Allerdings ist der machbare Übersetzungsbereich bei 20"-Laufrädern mit Motor zu gering. Aber: eine Kombination aus Kettenschaltung und Nabenschaltung oder Pinion & Co. könnte eine gute Lösung sein. Man hätte einen gut schaltbaren Bereich und könnte dann, quasi analog zu mehreren Kettenblättern vorne, zusätzlich noch mit Nabenschaltung & Co. den Übersetzungsbereich vergrößern.
 
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Warum? Ist das nicht mit der Größe des vorderen Kettenblattes kompensierbar?
Nein. Denn der Übersetzungsbereich vergrößert sich ja mit dem Kettenblatt nicht sondern verschiebt sich nur in einen anderen Bereich. Da hilft aber nicht, wenn dann die Übersetzung entweder für Steigungen nicht reicht oder aber bei einer zum Motor passenden Trittfrequenz die Endgeschwindigkeit unter 25 km/h liegt. Mit Motor kann ich ja zum Beispiel nicht wie auf der Alpentour beliebig langsam treten. Die Übersetzung muss ausreichen, damit man in der Steigung mit einer zum Motor passenden Trittfrequenz treten kann.
 
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Vergleichbares dürfte auch für eine Rohloff & Co. gelten, wahrscheinlich auch für integrierte Motor_/Schalteinheiten.
Rohloff: Wenn ein Gang nicht sauber schalten kann, schaltet die Speedhub in Gang 11 oder 14, bis das Eingangsmoment reduziert wird. Das merkt man direkt - und wird gezwungen, aufzuhören zu treten. Sobald aufgehört wird, wird der richtige Gang automatisch eingelegt. Bei Motor vor Speedhub wird der Zwischengang zu direktem Stillstand/Bremsen des Motors führen.

Kervelo Quartz-Einheit: der Motor nutzt eine "feste" Übersetzung zum (sehr kleinen) Kettenblatt. Die Schaltung ist unbeeinträchtigt und kann jederzeit schalten (solange der Nutzer nicht unter Volllast hineinstampft).

Auch ist die verlinkte Webseite nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit der finalen Produktumsetzung.

Quelle: Ich habe die Testsample-Quartz-Einheit angeleiert..
 
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Ich bin außer Kettenschaltung noch keine Schaltung gefahren, die ich akzeptabel schnell fand. Das Problem verstärkt sich mit Motor, und noch mal dann mehr mit Systemgewicht. Die Kervelo-Schaltung kenne ich nicht, wenn das Problem damit gelöst ist, wunderbar. Das glaube ich, wenn ich es gefahren habe :)
 

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Wenn ich mir die Quartz-6 von Kervelo mit ihren 323% Übersetzungsbereich an meinem Quad in Kombination mit der bestehenden hinteren 9-Gang-Schaltung vorstelle (derzeit 11-30, dann würde aber auch 11-28, also kurzes Schaltwerk, reichen), dann ergibt das einen schön großen Übersetzungsbereich und mindestens die Kettenschaltung sollte auch immer schnell genug sein.
 
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Dies dürfte, eigene Erfahrung aber noch ausstehend, mit einer Kettenschaltung deutlich weniger problematisch sein. Allerdings ist der machbare Übersetzungsbereich bei 20"-Laufrädern mit Motor zu gering. Aber: eine Kombination aus Kettenschaltung und Nabenschaltung oder Pinion & Co. könnte eine gute Lösung sein. Man hätte einen gut schaltbaren Bereich und könnte dann, quasi analog zu mehreren Kettenblättern vorne, zusätzlich noch mit Nabenschaltung & Co. den Übersetzungsbereich vergrößern.
ach.. ich finds so schade, dass - ich glaub Canyon wars - die ihren Prototypen nicht zur Serie gebracht haben:
eine Schaltung vergleichbar mit DualDrive...
ABER:
* leichter
* robuster (für Wettbewerb ausgelegt, also hohe Trittleistungen)
* effizienter
- sprich: hochwertiger....
quasi Rohloff-Qualität umgelegt auf das Dualdrive-Konzept...

damit hat man freie wählbarkeit der Kassetten und somit Gangsprünge,
von REnnradkassette bis Monster-MTB-Kassette
zusätzlich kombinierbar mit 1-3 Kettenblättern vorne (also bis zu 81 Gänge mit riesen Gangspreizung wenn nötig) -> das ganze aber halt effizienter als normale Nabenschaltungen
(und im Direkt-Gang gar keine zusätzlichen Verluste, sondern so effizient wie eben praktsich nur eine Kettenschaltung sein kann (immerhin für 11 Gänge))

die wärs gewesen..
hätten die die Schaltung gebracht, ich hätte bei Einhalten der Versprechungen auch 500 Euro dafür hingelegt
 
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die wärs gewesen.
und wie baust du die in ein Quad hinten ein?

beim EC Velomo Konzept ist eigentlich nur denkbar:
Motor getreibeeinhiet vovorne evtl. in kombination mit kettenschaltung hinten dann aber mit linearem schaltwerk.
Bei kervelo gibt es glaube ich sogar noch die Mäglichkeit von 2 kettenblättern vonre.. wenn das mit W-Faktor und kettenlinie einigermaßen hinkommt wäre das auch eine Lösung.
Ansonsten motor vorne, zwischengetreibe, z.b. kettenschaltung und hinten nur ein ritzel.
auch denkbar, aber wohl für entsprechend schwere lastenfahrzeuge nicht sinnvoll:
vorne Pinion hinten ritzel und 2. kettenstrang der über 2. Ritzel mit einen hinter sitz montierten nabenmotor die welle zusätzlich antreibt.
das wäre dann praktisch wie eine Pinion mit nabenmotor.

@TitanWolf ist denn der kervelo schon im einsatz, wenn ja würde ich mal gerne Eure Erfahrungen damit erfahren.
das wäre eine evtl. interessante erweiterung für meinen Trailer und für das Fahrezueg von 1Hz eine ideale Lösung.

Hinsichtlich schaltpausen wäre natürlich auch das revolution system von conti ideeal. kontinuierliches schalten auch unter last. hab ich manuell als nuvinci an meinem Freecross und funktioniert gut. Frage ist nur , wie das mit Motor last aussieht. da gehe ich aber von aus, dass es funktioniert.. hier nur leider geringer Übersetzungsbereich und auch kein guter wirkungsgrad.
 

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dann aber mit linearem schaltwerk.
Nicht zwingend nötig, wenn auch im Prinzip natürlich ideal.

Mit Trike hatte ich bei mittellangem Schaltwerk Probleme. Bei kurzem Schaltwerk nicht mehr.
Am Quad ist ein mittellanges Schaltwerk verbaut, allerdings etwas schräger. Keine Probleme. Liegt aber wahrscheinlich auch an den eng stehenden Hinterrädern bei mir, die schützen natürlich gut. Aber auch an der Art der Aufhängung und dem Kettenrohrverlauf. Das Schaltwerk wird im Zweifel nur nach oben gedrückt.
Bei weitem Radstand hinten? Gäbe es ein geeignetes kurzes Schaltwerk, sollte das auch eher unproblematisch sein.
 
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@TitanWolf ist denn der kervelo schon im einsatz, wenn ja würde ich mal gerne Eure Erfahrungen damit erfahren.
das wäre eine evtl. interessante erweiterung für meinen Trailer und für das Fahrezueg von 1Hz eine ideale Lösung.
Nur Testlauf und meinerseits elektrisch-mechanische Tests sowie Analyse des Aufbaus. Die Testsamples trugen noch Schwächen. Finale überarbeitete Version folgt erst. Hauptprüfstand direkt bei EC, nicht bei Velomo.

Die Einheit ist leicht für eine Kombination aus Schaltung und Motor. Ansprechender, komplexer Aufbau, viele präzise gefertigte Teile. Das Gehäuse steht den inneren Modulen der Rohloff in Sachen Komplexität nicht nach.

Bei eurem Einsatzzweck halte ich das System für nicht optimal. Das Abtriebs"kettenblatt" ist ein präzise gefrästes Ritzel (aktuell aus Aluminium) und durch den lagertragenden Käfig außenherum ist der Wechsel etwas Arbeit und im Durchmesser limitiert.

Auch, wenn das Getriebe komplett unbeeinflusst vom Motor selbst bleibt, wird die Motorkraft über das "Kettenblatt" abgegeben. Mehr als ein paar Zähne Differenz sind am Getriebe technisch nicht möglich, solange der Käfig nicht in verschiedenen Größen angeboten wird.

Halte für mein eigenes Projekt Rücksprache. War die von mir präferierte Lösung auf dem Markt, bis feste Motoruntersetzung klar wurde. Abwarten.. Serienprodukte profitieren von einem großen Servicenetzwerk.
 
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angepeilte durchschnittgeschwindigekti von 30 km/h - gut daran glabue ich nicht, denn das müsste dann ja ohne unterstützung zu schaffen sein. das schafft der durchschnittsfahrrer nicht.. max 25 km/h Schnitt und auch das ist kaum möglich, da man ja nicht davon ausgehen kann, das man ständig 25 km/h mit unterstützung fährt.. bremsen beschleunigen, enge passagen , steigungen etc.. schnitt von 20 halte ich für denkbar.
Ich denke hier ist gemeint:
"Fahrtgeschwindigkeit in der Ebene bei freier Straße ohne Gegenwind mit durchschnittlichem Fahrer (100W Dauerleistung)". (Referenzgeschwindigkeit)
Denn die reale Durchschnittsgeschwindigkeit hängt immer vom Streckenprofil, Reifendruck, Witterung, Zuladung, Konstitution usw ab und wird für jeden anders sein.

Außerdem würden weniger Leute ein Fahrzeug kaufen, das mit der (niedrigeren) realen Durchschnittsgeschwindigkeit beworben wird, weil der typische Käufer sich unter der realen Durchschnittsgeschwindigkeit erstmal wenig vorstellen kann und überdies auf runde Zahlen fixiert ist. Bevor er dann sagt "wie nur 20km/h? aber mein Pedelec schafft 25km/h!", gibt man ihm für's Quadvelo doch lieber eine obere Abschätzung der Durchschnittsgeschwindigkeit mit.

Ob wirklich die 30km/h Referenzgeschwindigkeit erreicht werden hängt von CdA-Wert (Strömungswiderstand), Cr-Wert (Rollwiderstandsbeiwert) und dem Gesamtwirkungsgrad (Kopplung Mensch/Motor) ab. Halte die 30km/h allerdings für machbar, wenn am CdA-Wert noch ein wenig gefeilt wird. Die trapezförmige Stirnfläche des Quadvelos lässt sich zumindest anhand der Spezifikationen grob abmessen, da is man bei ca. (0.85m+0.55m)/2*1.14m = 0,8 m². Mit einem cw-Wert von 0.5 wäre man bei einer effektiven Stirnfläche von 0.5*0.8 m² = 0.4 m². Wenn man deine Annahmen (170W+80W = 250W am Hinterrad) bei Kreuzotter mit dieser effektiven Stirnfläche eingibt, kommt man auch auf 30km/h in der Ebene.
 
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Halte für mein eigenes Projekt Rücksprache. War die von mir präferierte Lösung auf dem Markt, bis feste Motoruntersetzung klar wurde. Abwa
wenn das ne feste Motor untersetzung ist, dann verstehe ich den sinn des systems nicht so recht.

ist das dann von prinzip her eher so wie schaltung vorne und motor in der nabe?. das bedeutet doch der motor nutzt die schaltung gar nicht mit, oder verstehe ich daq etwas flasch.. dann wäre das sysstem meiner ansicht nach aber auch für ein eC Velomotion eher ungeeigent.

kannst du uns da noch mal genauer aufklären:

am besten einfach erklärt..
 
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Wenn man deine Annahmen (170W+80W = 250W am Hinterrad) bei Kreuzotter mit dieser effektiven Stirnfläche eingibt, kommt man auch auf 30km/h in der Eben
denkfehler:
bei 30 km/h ist der Motor aus, also nur noch 80Watt an der hinterachse. darum ging es mir mehr als 25 km/h ist mit so einem Fahrzeug nicht drin, wenn es legales pedelec sein soll.
Rein mit Muskelkraft bewegt man sich irgendwo zwischen 15-17 km/h und da muss man schon treten. das ind auch meiner Erfahrungen mit dem Quad der Green Mamba.
also sinnvoll ohne Motor, wird das wahrscheinlic eher niemand nutzen.

Um die 30 km/h mit 80W effektiv an der Hinterachse zu erreichen braucht es schon einen cw-Wert von um die 0,17 einen rollwiderstand von ca. 0,001 und ein Gewicht des Fahrzeuges von 40 kg.. all das zusammen liegt ehr nicht im machbaren sinnvollen rahmen für den Anwendungsfall.

aber wie gesagt, wenn man damit mit 25 km/h mit Motorunterstützung im bereich der Nenndauerleistung fahren kann ist doch auch alles gut.. Meehr braucht es nciht.
wenn dann noch genug Reserven vornhanden sind , um kürzere Steigugnen von 10% mit 8-10km/h fahren zu können und man im Notfall auch eine 15% steigung mit 5 km/h hochkommt ist auch alles gut und 98% der Anwendungfälle ist abgedeckt.
Wenn es effektiv ausgelegt ist, denke ich , das obiges mit entsprechend gut abgestimmter Schaltung machbar ist.

Lg Jörg
 
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Der Thread betrifft das EC Velomo-tion, weniger eine der potentiell möglichen Pedelecantriebslösungen.
.. das bedeutet doch der motor nutzt die schaltung gar nicht mit, oder verstehe ich daq etwas flasch ..
Das schrieb ich doch mehrfach. :D Das System ist sinnvoll, da eine feste Untersetzung existiert und über hohe Motordrehzahl ein weiter Geschwindigkeitsbereich effizient genutzt wird. Deutlich effizienter als Direktläufer-Nabenmotoren, die ebenfalls milliardenfach weltweit genutzt werden.

Natürlich nicht ganz so effizient wie eine Motoreinkopplung vor der Schaltung, ausgenommen optimalerDrehzahlbereich der festen Untersetzung über Akkuspannung / Controller. Würde die Schaltung durch den Motor mitgenutzt, kämen andere Probleme hinzu. Höhere Masse, Schaltunterbrechungen notwendig, dies und das..

Auch ein Fixie lässt sich problemlos mit einem BBS01 fahren. Viele fahren nur in einem bis drei Gängen mit ihrem Pedelec - der Motor glättet die Belastung des Fahrers.

Vorteil des Aufbaus: Schaltung leichtgewichtig, jederzeit schaltbar und vollintegriert im Tretlagerbereich. Gekapselt, wartungsarm bis -frei, gut geölt, auch der Motor ist geschützt und bekommt keine Schläge oder Stöße in extremer Form ab, die ungefederte Masse im Hinterrad (zumindest bei Einspurern und Trikes) ist minimal etc.

Für Schwerlastcargobikes gibt es die Möglichkeit mehrerer Ritzel auf der Hinterachse. Der Motor benötigt keine neun oder zwölf Gänge. Die Abwärme im Gegensatz zu einem Direktläufernabenmotor im Hinterrad, welcher aus dem Stand beschleunigen muss, ist recht gering. Merkst du selbst bei deinem BBS01.
 
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> darum ging es mir mehr als 25 km/h ist mit so einem Fahrzeug nicht drin, wenn es legales pedelec sein soll.

Real bedeutet das aber das der motor da dan ständig mit max dauerleistung fährt, wofür er eigentlich ausgelegt sein sollte.
in der ebene würde das für ca. 28 km/h höchstgeschwindikeit reichen und bei 15 km/h gegenwind sind es noch 15 km/h.
allerdings denke ich der cw. wert wird noch etwas höher leigen. aber sei es drum.
Für den Fall des legalen Pedelecs: mit welchen Parametern kamst du dann auf die genannten 28km/h?

aber wie gesagt, wenn man damit mit 25 km/h mit Motorunterstützung im bereich der Nenndauerleistung fahren kann ist doch auch alles gut.. Meehr braucht es nciht.
wenn dann noch genug Reserven vornhanden sind , um kürzere Steigugnen von 10% mit 8-10km/h fahren zu können und man im Notfall auch eine 15% steigung mit 5 km/h hochkommt ist auch alles gut und 98% der Anwendungfälle ist abgedeckt.
Wenn es effektiv ausgelegt ist, denke ich , das obiges mit entsprechend gut abgestimmter Schaltung machbar ist.
Würde ich als Städter zustimmen... und vor allem hat man mit dem Quadvelo ein Pedelec mit Allwetterschutz, ausreichend hohe Sitzposition, leichten Einstieg, viel Zuladevolumen und damit volle Alltagstauglichkeit. Habs mal in der Mittagspause ein paar Kollegen im Vergleich zum Bio-Hybrid gezeigt und die fanden es durch die Bank weg auch optisch ansprechender als den Bio-Hybrid.
 
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Hallo @Kulle ,

den TQ HPR 120S kenne ich aus HaiBike Flyon-Modellen, jedoch noch nicht als eigenständiges Produkt.

Datenblatt wirkt sehr interessant, allerdings gleiche Konstellation, welche BBS/TSDZ2 etc. aufwändig gestalten: keine Schaltung integriert, daher zweiteiliger Aufbau im Antriebsstrang.
Der Versuch mit Kervelo Quartz im Quadvelo ist auch der Tatsache einer Vereinheitlichung und mechanisch weniger komplexen Gestaltung geschuldet. Als reine Pedelecantriebskomponente existiern viele Anbieter und Lösungen.
Für mich persönlich (eigene Projekte) ist der von Dir verlinkten TQ HPR 120S interessant. Untersetzung ähnlich einem Harmonic Drive und beidseitig unabhängiger Drehmomentsensor in Kombination mit Drehzahlsensor und ein moderater Q-Faktor sprechen dafür. Das Gewicht ist schon ordentlich, dafür liegt die mögliche Dauerleistung (technisch) deutlich oberhalb von 250W.

Zur Verwendungsmöglichkeit im Quadvelo kann ich nichts äußern, liegt nicht in meiner Hand.

Freundliche Grüße
Wolf
 
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