Die Zukunft des Velomobils

wo ist da das Problem ?
Es ist lächerlich und unglaubwürdig was letztendlich auf alle abfärbt.

Selbst wenn ein "Traumtänzer" Erwartungen an "andere" formuliert....da muss sich ja Niemand automatisch angesprochen fühlen....
....Manche können es aber auch nicht lassen.
Also für dich sind diejenigen das Problem die den Schwachsinn kritisieren, nicht die den Schwachsinn schreiben.

Die für unsere Zukunft zustänig sind: Unsere Politiker. ;)
Dann erklär denen erstmal deine Ideen!
 
Um noch einmal auf die Zukunft der Velomobile zurückzukommen.

Ich möchte hier eine hypothetische neue Zielgruppe vorschlagen.
Diejenigen, die in flachem Gelände aus eigener Kraft Rad fahren möchten und gesund sind.
Diejenigen, die nicht vorhaben, schneller als 25 km/h zu fahren.
Diejenigen, die gerne in städtischer Umgebung trainieren möchten.
Unter dieser Annahme spielt die Aerodynamik fast keine Rolle mehr. Ein Alleweder A4 ohne Naze würde diese Anforderungen bereits erfüllen.
Dann könnte man andere Velomobile bauen.

Zum Beispiel:
So kurz wie möglich, damit es quer hinter ein Auto passt. Oder gerade noch in den Schuppen passt.
So leicht wie möglich.
Etwas aufrechter sitzen.
Ein Tür

....

Oder noch etwas anderes oder Kombination, das uns hier noch wochenlang von der Straße fernhält und zu einer potenziell sinnvollen Unterhaltung beiträgt.;)

Grussen,

Leo
 
Es ist lächerlich und unglaubwürdig was letztendlich auf alle abfärbt.
Also für dich sind diejenigen das Problem die den Schwachsinn kritisieren, nicht die den Schwachsinn schreiben.
...dann können wir uns ja darauf einigen, das du ein Problem mit Traumtänzern hast und ich ein Problem mit deren Kritikern....und dann bin ich mal gespannt, wer von uns beiden sein Problem als Erster gelöst hat.:)
Davon ab, halte ich es für schwachsinnig Träumer, Traumtänzer oder Menschen mit Fantasie, Visionen und gesundem Vorstellungsvermögen zu kritisieren. Es ist ja weder meine Bestimmung, noch mein Wunsch anderen, gut gelaunten Menschen ihre Stimmung zu verderben.

Nachtrag:
falls du dieses "Kritisieren" nicht für schwachsinnig hältst, erkläre doch mal, was daran Sinn macht.:unsure:
 
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Zum Beispiel:
So kurz wie möglich, damit es quer hinter ein Auto passt. Oder gerade noch in den Schuppen passt.
So leicht wie möglich.
Etwas aufrechter sitzen.
Ein Tür
kann es sein, dass Du grad das Agilo beschrieben hast ;-)

nachvollziehen kann ich Dein Argument aber schon. Es hat ja Gründe, warum ich mein altes getuntes GoOne3 immer noch mag...

Aber auch für diese Menschen
Diejenigen, die gerne in städtischer Umgebung trainieren möchten.
Unter dieser Annahme spielt die Aerodynamik fast keine Rolle mehr.
spielt ein Minimum an Aerodynamik schon noch eine Rolle; schlechter als ein AW oder auch mein getuntes 3 sollte es eher nicht sein. Auch wenn geringes Gewicht und ein leichtgängiger, steifer Antrieb in diesem Umfeld sehr viel wichtiger sind. Meiner Erfahrung in einem überwiegend städtischen Umfeld nach.

Die Fahrzeugbreite ist übrigens auch noch wichtig; schmaler als das 3 (oder auch ein Scorpion) hilft bei eng stehenden Drängelgittern und beim Verladen ins Auto. Eine flache Karosserie übrigens auch. Das 3 ist vor allem wegen seiner Breite und Höhe (->Sperrigkeit) nur schwer zu verladen.
 
Das überlass ich Dir.
Wenn du deine Idee selber so schlecht findest dass du deinen Namen nicht drunter setzen würdest lieber nicht. Außerdem habe ich selber genug Ideen.

kann es sein, dass Du grad das Agilo beschrieben hast ;-)
Oder ein Gravelbike! Leicht, steif, aufrecht, kompakt, viel Bodenfreiheit, keine Probleme mit Bordsteinen, ausreichend aerodynamisch.
 
Finde ich gut.
Lass uns mit dem Gewicht als oberstem Dogma beginnen ;-)
Dieses zu minimieren scheint mir ja wohl eher um einiges schwieriger als die ultimative Aerodynamik zu sein. Vor allem, wenn die Effizienz des Antriebs nicht leiden soll.

Ich könnte mir übrigens ganz gut 20" auch beim Hinterrad vorstellen. Das wird das Fahrzeug deutlich verkürzen, ohne für das städtische Umfeld wesentliche Nachteile mitzubringen. Würde ich daher als gesetzt sehen. Bräuchte entweder Zwischengetriebe oder große Kettenblätter vorne. Die gibt es ja problemlos. Das senkt auch den Kettenzug und damit die Verluste im Antriebsstrang etwas ab, während das ZG die Effizienz vermindert.

Übrigens sollte man mit sonem VM auch recht problemlos Rennradtempo erreichen und halten können. Würde ich als Anforderung immer noch mitführen. Auch wenn es nicht rekordverdächtig sein muss.


Oder ein Gravelbike!
Gravelfähigkeiten sind zumindest bei Frankfurter Schlaglochpisten fast schon ein Muss :-(
 
Wetterschutz.
So kurz wie möglich
So leicht wie möglich, Aber auch Gewicht kein Probleme. Kein Dogma
leichtgängiger
steifer Antrieb
Kleine Sperrigkeit

und konnte haben.
Ein Tür
20" Hinterrad
70 Zhane Kettenblad mit zwei integrierten Schutzkanten;)
 
Lass uns mit dem Gewicht als oberstem Dogma beginnen ;-)
Dieses zu minimieren scheint mir ja wohl eher um einiges schwieriger als die ultimative Aerodynamik zu sein.
Ich finde Gewichtreduzieren leicht, weil man nur einfach das weg nehmen muss, was nicht gebraucht wird.
Dazu braucht man Mut, Fantasie, eine Bohrmaschine, einen Dehmel, eine Fräse oder dünneres und leichteres Material und natürlich eine Waage.
Für die ultimative Aerodynamik bräuchte man ja einen Windkanal, den hat ja kaum einer in seiner Werkstatt.

Mehr Leichtigkeit Waagen ! ;)

...bin wieder am Überlegen, ob ich den Prototyp erst mal aus Plastikrohren bauen soll statt aus Alu :unsure:
auch, um Schwachpunkte in der Konstruktion leichter zu erkennen.....
 
Worum geht es eigentlich perspektivisch: Kleinserie oder selbst gebaute Einzelstücke?
Gedanklich bin ich eher bei der Kleinserie in Manufakturfertigung.
Und da stellt sich in diesem Zusammenhang immer auch die grundsätzliche Wahl des Materials.

Also Holz eher nicht ... sieht zu "gebastelt" aus, um verkäuflich zu sein. Genietetes Blech: da dürfte das AW die Grenzen aufzeigen. Vor allem gewichtsmäßig. Und im Fall von Laminat fällt mir auf, dass die Serienfahrzeuge aus RO immer merklich schwerer ausfielen als die Prototypen von Daniel.
 
Ich denke das Leo da ein gutes Vorbild ist: Einmannbetrieb also Mannufaktur...und gleichzeitig Serienfertigung bei Einzelteilen als Zulieferer.
Ich denke es macht immer Sinn klein zu starten, ohne Fremdkapital, und zusätzliche Arbeitskräfte nur, wenn sich das sofort rechnet. Leider gab es zu viele VM/VC Start Upps Downer .....die überhastet zu große Schritte am Anfang gemacht haben. Fremdkapital ermöglicht Strukturen, die sich nicht rechnen, aber irgendwann bezahlt werden müssen. Vernünftiges nachhaltiges Wachstum, braucht Entwicklungsfreiheit, wo man Konzepte noch mal grundlegend ändern können muss, ohne die gesamte Unternehmung zu gefährden.
 
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Ich denke es macht immer Sinn klein zu starten, ohne Fremdkapital, und zusätzliche Arbeitskräfte nur, wenn sich das sofort rechnet.
Logo. Genau so hatte ich meine Firma übrigens auch betrieben.

Mir war aber grad nicht klar, ob es um ein (weiteres!) neues Produkt von Leo ging, ob wir von semikommerzielle Bastel-Projekte vom Schlage der Sitkoschen Schnittmusterbögen reden oder ggf um echte Eigenbauten von Privatpersonen. Bzw, es wäre ganz gut, wenn das jetzt zu Beginn klar in den Raum gestellt werden würde, weil es ja beeinflusst, welche Ideen oder Vorschläge als sinnvoll oder weniger sinnvoll eingeschätzt würden.
 
Hier gibt es kein neues Projekt. Ich arbeite gerade an einem Velocar, dem Alleweder A10. Er ist zu schwer und ausschließlich für den Einsatz mit Elektrounterstützung gedacht, daher passt er nicht in diesen Thread.

Ich wollte den Thread wieder ein wenig in die Richtung lenken, über Modelle, technische Eigenschaften und Fertigungstechniken zu sprechen, anstatt sich gegenseitig zu kritisieren oder darüber zu diskutieren, ob nutzlose Ideen nun gut sind oder nicht und ob man sie lesen und darauf reagieren sollte oder nicht. Das muss natürlich jeder selbst entscheiden, aber für mich ist das nicht interessant genug, um meine Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum darauf zu richten. Und wenn ich dann mal Zeit habe und eine konstruktive Lücke sehe, sage ich etwas, von dem ich denke, dass es nützlich ist.

Ich beschäftige mich übrigens schon seit Jahrzehnten mit teilweise denselben Themen und habe fast alles gesehen oder mir schon einmal überlegt, das meiste davon jedoch aufgrund fehlender Ausarbeitung, Geld, Zeit, Fähigkeiten usw. noch immer nicht umgesetzt. Aber ich werde weiterhin versuchen, alle bisherigen Puzzleteile zusammenzusetzen. Und aufgrund veränderter Umstände ist es gut, ab und zu wieder einmal über alles nachzudenken und zu prüfen, ob sich mit ein paar neuen Puzzleteilen ein neues Puzzle zusammenstellen lässt. Die aktuellen Schwierigkeiten bei den Velomobilen sind daher ein guter Anlass, alles noch einmal zu überdenken und einige Dogmen loszulassen.

Und denkt auch über Strategien und Taktiken nach, die uns im weitesten Sinne des Wortes weiterbringen.

Und ich habe auch einige Ideen und Erfahrung zum Thema Velomobile. Ich arbeite am Klassiker mit, dem Alleweder A4. Außerdem denke ich schon seit Jahrzehnten darüber nach, wie man junge Menschen frühzeitig einbinden kann, und überlege mir gerade ein wenig, ob ich einem kleinen Velomobil einen Schubs geben möchte und könnte.
Indem ich über neue Techniken und Fahrzeugmodelle nachdenke, versuche ich auch, mein Gehirn in Bewegung zu halten. Und das alles ist hier in diesem wunderbaren Forum fast völlig kostenlos möglich.
 
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die Idee mit den superfetten Schlappen als Federung-Ersatz (Doppelwolf) oder Ergänzung wäre mit E-Unterstützung, die heutzutage schon als selbstverständlich angesehen wird im Up-Bereich, soch eine interessante Idee bei 3x oder 4x 406 Radgröße.....................
 
Hier mein Senf zum Thema:
meiner Erfahrung nach ist der "haben will" - Faktor bei Velomobilen viel zu gering, um außerhalb unserer Blase erfolgreich zu sein. Von den 1700 Mitarbeitern meines (ex-) Arbeitgebers haben sich viele für mein Alpha 7 interessiert. KEINER hat sich ein VM gekauft, obwohl eine große Anzahl Kollegen im Umfeld von ca. 25km wohnt und kaum Höhenmeter zum Pendeln überwinden müßte.

Wenn überhaupt, würden sich besagte Kollegen eher für ein L7E Fahrzeug wie z.B. den Dacia Hipster begeistern lassen. Ähnliche Preisgestaltung, wie ein VM, aber viel mehr Nutzungsmöglichkeiten inkl. Personentransport, Autobahnnutzung usw..

Am Rande ein Zitat meiner allerliebsten Ehefrau, in dem leider auch ein Stück Wahrheit enthalten ist:
"wenn Du an einem neu gekauften (Up-) Fahrrad, Motorrad oder Auto soviel fummeln und basteln müßtest, damit es sauber läuft, wie an Deinem VM, dann hättest Du es dem Verkäufer längt vor die Füße geschmissen!".
 
Ich denke auch das die Zukunft nicht ein Konzept zeigen wird das alle andere Uberlegen ist. Es gibt eben unterschiedliche Leute, mit unterschiedliche anforderungen, eine andere Prioritätenliste was wichtig ist beim Neuen Velomobil. Bei einige steht Geschwindigkeit, Effizienz, Aktionsradius sehr hoch. Bei andere Wetterschutz, Gepackmitnahme, die moglichkeit ein Kind mit zu nehmen, wieder andere sehen es als herausforderung und kostensparend selbst zu bauen. Nicht das damit andere Aspekte unbedeutend sind, aber die haben halt ein niedrigeren wert in die Entscheidungshierarchie. Komplizierend ist auch das man ohne Velomobil Erfahrung diese Aspekte nicht so gut beurteilen kann als mit viel Erfahrung. Und sogar Erfahrene machen manchmal falsche Entscheidungen wobei das vorher im Kopf entstandenes Idealbild von ein Model dennoch in der Realität zu Enttauschung wird.

Ich hab mir fur das selber bauen entschieden. Als personliche herausforderung, und weil ich hoffte das es billiger sein wurde. Das hatt dan jahre gedauert. Das Endresultat entsprach meine vorsichtige Erwartungen, billiger wurde es nicht. Aber ich hab das Geld eben in mehrere kleine Portionen ausgegeben. Nach einige jahre Erfahrung damit hab ich festgestellt das ein Velomobil mir sehr viel bringt, das ich es oft nutze, und das ich damit mehr Radfahr als vorher. Auch ist mein Aktionsradius weiter gewachsen, ich fahr an ein Tag weiter als vorher per Midracer. Ich hab aber auch festgestellt das ein kommerzielles Produkt noch ein Schritt "besser" ist, der ich als Bastler nicht erreiche. Aber bei das Velomobil Basteln hab ich enorm viel gelernt weil man eben auch die Konstruktionsgrundlagen verstehen muss, wenn man selber den Entwurf macht. Mit den Milan GT fahr ich noch weiter, bin ich noch ein bisschen schneller. Aber jeh weiter man ein Teilaspekt heraushebt, und das verbessert, entwickelt sich aber auch irgendwo ein Nachteil, muss man akzeptieren da es etwas anders deswegen nicht so gut kann.

Es gibt auch einige die sich z.b. fur ein QV entscheiden weil sie die extra Gepackkapazität wunschen. Nach einige jahre folgt dan gelegentlich ein schnelleres Model. Weil man feststellt das man doch nicht unbedingt die extra Platz braucht und ein bisschen mehr Geschwindigkeit vielleicht auch nicht schlecht ist. Es gibt welche die sich fur ein sehr schnelles Model entscheiden, dann aber feststellen das es mit ein bescheidenen Bio Motor nicht viel bringt und dann doch ein E motor einbauen. Es gibt wahrscheinlich sehr viele die sich gern ein anderes Vortbewegungsmittel wunschen als ein Auto, aber nicht bereit sind sich dafur als Sportler zu verhalten.

Nicht fur jeder ist das gleiche Haus das ideale, nicht fur jeder der gleiche Auto, das gleiche Aufrechtrad, und eben das gleiche Velomobil. Und fur die Hersteller ist es noch mal anders, es zeigt sich das es sehr schwer ist, aus die Manufakturgrosse auf noch grosser zu wachsen. Der Verkaufsschlager von Heute ist es Ubermorgen vielleicht nicht mehr. Weniger Arbeitsintensive Herstellung ist zwar moglich aber nicht ohne ein anderes Produkt zu liefern. Aber auch dafur gibt es Kunden. Daher denke ich das es gut ist auch andere Produktionsweisen, wie die Rotationsmethode, Blechkisten, Holzbau weiter zu benutzen, zu entwickeln. Es gab leztes Jahr mehr Kunden fur ein A4 als fur nen Milan SL. Aber das sind nicht die gleiche Kunden ! Fur den SL gibt es Alternative, fur den A4 nicht.

Die Zukunft liegt denk ich darin, fur einige UNTERSCHIEDLICHE Kundenprofile unterschiedliche Produkte zu haben, die Ihren spezifischen Zweck dann auch wirklich gut erfullen.
 
Ein Velomobil das konsequent auf KOMFORT getrimmt ist fehlt noch!
z.B. Geräusche dämmen/eliminieren könnte doch einen großen Unterschied machen beim Fahrgefühl (stell ich mir zumindest so vor...)
 
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